Erstes Motorrad... welches?
Holla an alle!
Als bisher stiller Mitleser melde ich mich nun auch mal zu Wort und zwar gleich mit ganz vielen dummen Fragen. ;-)
Da meine Freundin und meine Wenigkeit beschlossen haben, nun langsam mal den Klasse A-Führerschein anzugehen (unbeschränkt, wir sind beide Ü30 aber U40) stellt sich auch zwangsläufig die Frage nach 2 passenden Mopeds.
Dabei gibt es natürlich ne Menge Kriterien zu beachten.
1.) wollten wir für beide zusammen maximal 6.000 Euronen ausgeben (also was gebrauchtes).
2.) sollten sie größen- und gewichts- bzw. handlingtstechnisch passen.
Meine Freundin hat ca. 169cm Körpergröße mit "normal langen Beinen", ich dagegen bin ein Schlacks mit 187cm und nur ca. 70kg, dafür habe ich recht lange Beine. ;-)
3.) wäre es schön, wenn die Teile unterhaltsmäßig nicht zu extrem sind - wir brauchen also nix, was bei Bummelfahrt schon 10l schluckt oder so was, da ich zumindest mit meinem Moped auch gerne die 60km Arbeitsweg jeden Tag machen würde.
Wir haben uns also irgendwas von 500er-750er vorgestellt, mit 50-100 PS.
Reine Rennsemmeln sollen es nicht sein - ich würde gerne mit meinen alten Knochen nach einer Fahrt noch einigermaßen würdevoll absteigen können. ;-)
Angeschaut haben wir uns bisher mal die "üblichen Verdächtigen", sprich
Honda CB500/S, Suzuki GFS 600 Bandit, Yamaha XJ600 Diversion, Kawasaki ER-5...
Wobei ich glaube, auf ner CB500 oder ER-5 nicht glücklich zu werden.
Zu klein, zu wenig Dampf. ;-)
Jetzt ist mir noch die FZS600 Fazer ins Auge gefallen... finde da aber recht wenig Infos drüber bezüglich Verarbeitung, Langlebigkeit etc...
Wegen "zu wenig Dampf":
klar gehen 1000er oder 1200er ne Ecke besser, nur... so was großes wollen wir nicht haben, alleine der Unterhaltskosten wegen schon...
Also, wenn Ihr Tipps habt, aus Erfahrung sprechen könnt, Anregungen verbreitet...
Wären wir Euch sehr dankbar.
Stefan
Beste Antwort im Thema
Faszinierend finde ich immer diese prophetische Gabe, bevor man auch nur den Führerschein gemacht hat, beurteilen zu können, dass ein 500er Twin mit 58PS generell schon mal zu wenig Dampf hat.
Macht doch erstmal den Führerschein. Wenn der sich zum Ende neigt, seid Ihr immerhin schon was gefahren, nämlich das Fahrschulmopped. Daraus läßt sich doch schonmal was ableiten. Hat euch die Art gefallen, war es euch zu langsam (60PS minimum bei unbeschränkt), war die Sitzhaltung kacke etc. Vorher ist es doch völlig unsinnig, irgendwelche Tips zu geben.
33 Antworten
....und die Kombi MUSS zwingend zur Angesagten Farbe gehören sonst gehts ja auch nit ..
und das Mo muss auch jedes jahr die Farbe wechseln, weil 2009 ja statt Rot/Blau eher Gelb/ Violett angesagt is...scho klar...😛
Greeds
Mhmmm...
interessante Ideen... allesamt. ;-)
Sicherheit: ja
Passen: sowieso - da habe ich auch generell keine Probleme, das tun die meisten.
Größe: es _wäre_ halt schön, _wenn_ er nicht SO fett/groß/riesig ist das man denkt, Lord Helmchen biegt um die Ecke.
Und da ich hier in den Läden eben nur so Mega-Teile angetestet habe, stellte sich mir die Frage, ob es nicht vielleicht auch etwas weniger große gibt, die ebenso sicher sind - habe zB gelesen das Shoei beim XR-1000 verschiedene Helmschalengrößen verbaut/anbietet, je nach Helmgröße halt.
Aber hier gibt es keinen, den ich hätte anschauen/probieren können.
Es hätte ja sein können, das hier jemand so ein Gerät hat und sagt "jau, der ist in der Tat sichtbar kleiner als "normale" Größen".
Stefan
Edith:
oder z.B. Uvex Boss 510 Compact, soll auch kleiner sein, konnte ich aber ebenfalls weder sehen noch probieren.
Mal ganz im Ernst,...
WO bitte ist der Riesenunterschied in den Helmen?
Bei 3cm Seitengröße mehr und einer optik die BEIM FAHREN total egal is so in etwa oder?
Also ob mancher Disku krieg Ich irgendwie nur ein Grinsen in die Backen...
Leutz Ihr wollt doch den Helm FAHREN...nit damit irgendwo rumposern vor nem Café...oder sollt Ich irren?
Also wo is der Unterschied? Und zwar ein richtig sofort Sichtbarer, nicht einer der erst im DIREKTEN Vergleich sichtbar is hm?
Aufsetzen ( selbst siehst Dich eh nit) und auf´s Mo und ab gehts...
Sicher sein, ansprechende Gestaltung vl noch und jut is..
Anhalten abnehmen unterm Arm ins Café dort weglegen...
WO also achtet irgendwer auf den Unterschied ob das Dingen 2cm Größer is wie ein anderer...
Ein Vorposter schrieb das Er den Unterschied nur am Spind gemerkt hat...da spielt es vl ne Rolle, aber sonst?
Einen Quadratkerl-Schädel wirst eh nie in nen Ladyschmal-Helm kriegen...Punkt.
Ich leg Wert auf sicher sein, passen und dann auf Geräuschniveau.
Aufsetzen ab auf´s Mo und fahren...in kompl. Kluft wirst eh keine Modeschau gewinnen...Fahrt lieber.
Have a Nice Day...
DucFan
Zitat:
Original geschrieben von DucFan 900SS
Mal ganz im Ernst,...
WO bitte ist der Riesenunterschied in den Helmen?
Genau darauf bezog sich meine Fragestellung... ob es diesen Unterschied _gibt_.
Wenn nein: okay, dann hat sich die Frage eh erledigt.
Es hätte ja sein können, das dem so ist und man das sehen kann.
Stefan
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Vor allem bringt es doch nichts, dir die Helme empfehlen zu lassen, die du nicht mal Probetragen kannst. Wenn ich dir jetzt nen kleinen Shoei Helm empfehlen würde, dann würdest du dir den im Internet bestellen um dann festzustellen, dass er dir irgendwo drückt, oder zu locker sitzt, und so weiter und so fort. So ein Helm muss einfach richtig gut passen um größtmöglichen Schutz und Komfort zu gewährleisten und das geht nur mit anprobieren und im Idealfall 30 Minuten damit durch den Laden zu latschen, um eventuelle Druckstellen usw. zu fühlen. Sonst haben wir bald den nächsten Thread hier: "Teuren Helm im Internet bestellt, ist aber zu klein/zu groß und Händler will ihn nicht zurücknehmen...."
Kleiner Tip: Lass dir auf deinen Helm Längsstreifen lackieren. Die machen schlank! 😉
Ja, das stimmt wohl - zumal ich eh nicht der Internetbesteller- und - dann - zurückschicker bin.
Mhmmm...
Dann werden wir nächstes WE mal schön nach Essen oder Düsseldorf zu den großen 3 fahren und alles anprobieren, was der Laden hergibt.
Ich sehe mich schon bei Youtube...
"Heimlich gefilmt: Lord Helmchen in bekannter Motorrad-Zubehör-Filiale gesichtet"... ;-)
Stefan
Vom eingentlichen #thema sind wir ja nun schon ziemlich weit weg.......
Zum Motorrad:
Sobald Ihr den Schein habt versucht einfach so viele Fahrzeuge wir öglich zu testen. Dabei würde ich dann ggf. auch mal ein in Frage kommendes Bike übers Wochenende mieten. Dann kann man erst beurteilen ob es das Richtige ist. Bei Eurem Budget ist das natürlich nicht so ganz einfach, denn ältere Geräte sind nicht oft in der Vermietung.
Zum Helm:
Ich musste feststellen, dass Helm und Kopf gut zusammenpassen müssen - das ist wohl jedem klar. Es spielt aber auch eine Rolle welches Motorrad ich mit dieser Ausrüstung bewege. Da gibt es Konstellationen, die passen und andere manchen sich durch Luftwirbel und Lärm bemerkbar. Um auf Dauer glücklich zu sein sollten also Helm, Kopf und Mopped zusammenpassen.
Andererseits: Die Helmschalen altern und sollten nach 2-3 Jahren getauscht werden - was solls also.
Kann dem Vorredner nur zustimmen, geht nix über testen. Auch beim Helm. Hilft ja nix wenn er schön klein ist aber nicht zur Kopfform passt weil du irgendnen komischen Hubbel aufm Kopp hast. 😉
Und wenn Helm zu groß: Breitere Schultern und Problem ist erledigt, hehe. 😁
Klar geht nix über testen - keine Frage.
Werden wir auch. Helme, Motorräder, Klamotten... werden wir alles (an)probieren, anschauen, etc...
Ist halt nur ganz bequem und hilfreich, wenn man von Zweiraderfahrenen schon mal ne grobe Vorab-Auswahl hat - und wenn es nur eine in der Richtung "DAS oder DEN oder DIE brauchste Dir gar nicht erst anschauen, weil... Qualität, Komfort, etc... zu schlecht, zu teuer, was weiss ich ist".
Zum Beispiel in der Art... wenn Du Dir dieses oder jenes Motorrad vorstellen könntest achte drauf das es eins ab Baujahr XY ist weil erst dann dieses und jenes verbessert/abgestellt worden ist, alle anderen brauchste gar nicht erst probefahren...
Oder eben auch zum Beispiel ... das Teil brauchste Dir gar nicht angucken weil... definitiv zu klein, zu teuer im Unterhalt, zu was weiss ich...
Vielleicht habe ich mich da bisher nicht klar genug ausgedrückt. ;-)
An Motorrädern zum Beispiel stehen bisher "zur Auswahl"
Honda CB 500/S (immer noch - Freundin findet es halt praktisch"
Kawasaki ER-5 (siehe oben)
Suzuki GSF 600 Bandit
Yamaha XJ 600 S Diversion
Yamaha FZS 600 Fazer
Enduro oder Chopper/Cruiser gehen rein optisch schon mal gar nicht, sorry...
Das ich bzw. wir auf allen diesen Geräten natürlich probesitzen- und fahren sollten ist uns klar.
Aber vielleicht gibt es eben noch andere "praktische" Geräte, auf die wir bisher noch gar nicht gekommen sind.
Aus den 80ern muss es jetzt nicht unbedingt sein... wir haben uns auf Modelle ab 95/96 eingeschossen, gerne auch jünger.
Und bei den Helmen... abgesehen von der Sicherheit und Passform... sollte man sich auch da nur mehr oder weniger die "bekannten" anschauen?
Also Shoei, Schuberth, Uvex?
Oder sind die Unterschiede da nicht so gravierend?
Keinen vom Wühltisch für 50.- - schon klar. ;-)
Stefan
Wie sieht es mit einer Kawasaki ZR 7 aus? Die hat deutlich mehr Dampf, gerade unten rum, als die CB 500, ist auch leicht höherzulegen, so dass sie dann auch einem etwas längeren (ich sage nicht größeren.....) passen sollte.
Preislich liegt die um die 2500-3500 Euro gebraucht, BJ dann so ab 2000.
Die ZR7 sieht schick aus.
Allerdings habe ich bisher in _fast_ jedem Test gelesen, das sie mit dem Sprit nicht gerade sparsam umgeht.
Das das natürlich immer auch von der Fahrweise abhängt ist schon klar - aber bei dem Modell scheint es generell so zu sein.
Und da ja zumindest ich mit meinem Motorrad vorhabe, auch die Fahrten zur Arbeit und zurück zu erledigen, eben auch, um gegenüber dem Auto ein bisserl zu sparen... bringt das nüscht. ;-)
Ja ich weiß das beim 2Rad dafür die Reifen öfter mal neu müssen als beim Auto... aber da kriege ich eh EK und wuchten und montieren können wir hier in unserer Werkstatt machen, von daher hebt sich das wieder ein bisserl auf.
Aber am geilsten finde ich die "Tests" bei "Motorrad"... was testen die da eigentlich?
Zum Beispiel bei der Diversion lese ich durchgängig, das sie recht genügsam mit dem Sprit umgeht, die Zahlen bei spritmonitor sehen auch gut aus... und bei Motorrad steht, das sie schlucken würde wie ne Große, der Verbrauch würde bei 6,2-10l liegen etc...
Ja naja... die Zeit wirds zeigen... wahrscheinlich lande ich bei ner 125er... *g*
Stefan
Also ich finde nicht, daß der 750er Kawa Motor so viel verbraucht. Meine Zephyr fahr ich mit 5-6 Litern. Gestern war ich auch wieder auf einer längeren Tour und als der Tageszähler auf 220 km war hab ich gehofft, daß ich es noch zur Tanke schaffe, weil die Tankanzeige auch schon recht tief stand und ich richtig am Gas gezogen hatte.
Beim Tanken gingen dann grade mal 11,5 Liter rein.
Ich denke, ne ZR-7 auch nicht viel mehr verbraucht. Wenn du einen richtig niedrigen Verbrauch willst, dann solltest du Roller fahren. Billiger gehts dann wohl nur noch per Fahrrad.
Naja... 5-6 Liter liest sich eigentlich gut, finde ich.
Habe nur immer von "unter 7l kaum zu schaffen" gelesen, und das fände ich dann doch einigermaßen... reichlich. ;-)
Das ich kein Motorrad finde das bis ca. 3000.- kostet, nicht zu alt ist, nicht zu viele Kilometer weg hat, aussieht wie neu, Spitze 250km/h schafft und dabei nur 4 Liter verbraucht ist mir schon klar. ;-)
Aber eines, das nur 150 fährt und 9l verbraucht muss es auch nicht sein.
Wobei... 150km/h Spitze wäre gar nicht mal schlimm, deutlich schneller muss es eh nicht sein.
Die ZR7 werde ich mir jedenfalls auch mal genauer anschauen... sieht, wie gesagt, für meinen Geschmack ansehnlich aus.
Obwohl ganz naked wohl nix ist - auf meiner Strecke zur Arbeit habe ich rund 20km Autobahn pro Strecke, da wirds sicher arg windig kann ich mir vorstellen...
Stefan
ne Kleine Scheibe ist ja schnell angebaut und die soll schon viel helfen. Ich hab an meiner Zephyr keine, weil das das Nakedbike feeling zunichte macht 😁
Ist halt wie immer - billig, sparsam und gleichzeitig möglichst viel Dampf schließen sich aus. Ich empfehle nach wie vor eine 500er, die nehmen wohl alle so um die vier, fünf, sechs Liter. Schnell genug für die Autobahn ist man allemal, und Beschleunigung ist auch schneller als bei den meisten Autos.
Alternativ kann ich natürlich auch mein Fahrschulmopped empfehlen - die Kawa ER6. Von ganz unten wegen "nur" 650 ccm Hubraum wenig Dampf, aber trotzdem kräftiger als die "ollen" 500er Motörchen. Wenn man die dreht, sowieso - dann kommt ganz gewaltig Leistung. War in den Fahrstunden öfter Tanken, hab aber nie mehr als fünf Liter / 100 km gebraucht, eher einen halben weniger.
Ein wenig Verkleidung kann ich übrigens nur empfehlen. Wollte mir ursprünglich auch eine ganz nackte holen, aber das Mopped, bei dem ich zuschlagen wollte, hatte halt ne Halbschale dran - sprich CB 500 S. Und der Unterschied ist doch enorm, gerade, wenn man nicht nur zum Spaß vor sich hin kradelt, sondern morgens zur Arbeit und Abends wieder heim muss. Bin gerade 20 km durch den Regen gefahren, mit meiner leichten Jacke. Die ist absolut nicht wasserdicht, und trotzdem bin ich bis auf Oberschenkel vorne und Schultern fast trocken geblieben. Mein Fahrschulmopped war unverkleidet, da war ich im Regen am kompletten Oberkörper durchnässt.