Erstes Auto für den Arbeitsweg
Hallo,
Ich suche nach einem Auto für meinen Arbeitsweg. Ich muss jeden Tag 22 km zu meiner Arbeit zurücklegen. Für das Fahrrad ist es etwas zu lang und mit der Bahn dauert es ungefähr eine Stunde. Ab und zu würde ich mit dem Auto auch gerne längere Strecken zurücklegen (1 Mal im Monat 500 km).
Für mein Budget hatte ich mir 4000 € vorgestellt. Wegen meines Budget gucke ich hauptsächlich nach Kleinwagen, aber ich hätte auch gerne etwas Fahrkomfort.
Habe mir letzte Woche einen Mazda 2 angeguckt mit 103 PS Baujahr 2009, 142.000 km und die einen Preis von 2800 € rausgehandelt. Der Wagen ist in einem ordentlichen Zustand nichts leckt und Bremsen und Tüv sind neu, braucht aber neue Sommerreifen und das Scheckheft fehlt und der letze Ölwechsel ist auch schon etwas her.
Ist das ein guter Deal? Nach welchen Alternativen sollte ich mich umgucken und worauf sollte ich achten? Ist mein erster Autokauf.
Gruß rehmut
76 Antworten
Hi!
Zitat:
@PBGZCC schrieb am 17. Januar 2021 um 22:47:02 Uhr:
Zitat:
@Olli_E60 schrieb am 17. Januar 2021 um 21:36:31 Uhr:
Ford ist amerikanisch, Punkt.
Stimmt.
Aber die meisten Fords für Europa werden in Deutschland entwickelt und in Europa hergestellt.
Damit kann man leben.Geely, BYD, NIO, Hyundai und Kia fände ich deutlich schlimmer.
ZK
Zitat:
@SCR_190iger schrieb am 17. Januar 2021 um 23:15:24 Uhr:
Und Opel auch bzw. jetzt französisch.Insofern benimmt Ihr Euch alle hier ziemlich widersprüchlich, wenn man auf der eine Seite ständig VW - Bashing betreibt auf der andere Seite sagt man solle doch bitte deutsche Autos fahren
Ich will das geil.
Ich lach mich tot
hahahahaunglaublich echt ey..
Danke
Hast Du wieder getrunken? Oder Deinen 7-jährigen Sohn ans Handy gelassen?
Wo ist der Widerspruch?
Ich kann auch Schokolade lieben, muss aber Milka nicht mögen.
Moin!
Zitat:
@PBGZCC schrieb am 18. Januar 2021 um 00:18:27 Uhr:
Zitat:
@SCR_190iger schrieb am 17. Januar 2021 um 23:53:58 Uhr:
Steuerketten sind vor der Grundkonzeption wartungsfrei.
Und das war auch so in Zeiten wo Mercedes noch Duplexketten verbaut hat.https://lh3.googleusercontent.com/.../...y7gBlWosyL11EuudSIqo-jCOSV3sw
https://www.motor-talk.de/.../...-steuerketten-beim-w201-t6764456.html
Mitlerweile hat man das Konzept so kaputt gespart, dass man den von Dir beschriebenen Eindruck gewinnt. Eine Steuerkette hat heute die Größe einer Fahrradkette. Nur wirken etwas mehr Kräfte.. Und da wundern sich dann die gestandenen Ingenieure der Hersteller, warum die Kette nicht hält oder wussten es vorher ...
Dann wird der Bug zum Feature erklärt und der eigentlich Vorteil einer Steuerkette mal eben weggeredet
Steuerketten sind müll, Punkt.
Ich habe Steurkette an meiner E Klasse, leider.. - fängt er an zu rasseln, kostet es mir 4-5000 euro, geht er gleich kaputt 10.000 plus/minus ein paar euro..
Leider passiert es recht häufig bei der E klasse OM 651 Motor.
Danke schön MB.
Das beste oder nichts!
Bei Mercedes bedeutet es meistens nichts..Zahnrieme wäre viel besser.
Habe noch zwei andere Autos, einen Renault ZOE und einen Peugeot 308.
Der ZOE hat natürlich keine Kette oder Zahnrieme, der Peugeot hat aber Zahnrieme, laut Wartungsplan austausch nach 120.000 km oder nach 6 Jahren, kostet laut Werkstatt um die 400 euro inkl Wasserpumpe komplett inkl arbeitskosten.
Lieber das, und dann hat man ruhe!
Steuerkette ist prinzipiell besser als Zahnriemen. Punkt! ;-)
Denn die Steuerkette überlebt das Auto.
Wenn sie richtig ausgelegt ist.
Dass neben VW auch Mercedes, bei den kleinen Motoren, an der Kette gespart hat, ist natürlich ärgerlich.
Aber bei den richtigen Autos von mercedes, also ab 6-Zylinder, sind ordentliche Duplex-Ketten verbaut, bei denen man nach 400.000 Km mal die Gleitschienen für 100 Eur erneuert.
Bei all den Autos die über die Jahre durch meine Hände gingen hatte ich ein einziges Mal ein Thema mit der Steuerkette. Das war ein W126 420 SE mit 280.000 Km, bei dem die Kette rasselte. Die Gleitschienen waren um(!) 80% abgeschliffen, also weg. Zur Sicherheit in einer freien Werkstatt Kette, Räder und Schienen tauschen lassen: 1.200 D-Mark, wenn ich mich recht erinnere. Das empfand man schon als ärgerlich und ich stellte eine Kulanzanfrage bei MB, die für die Gleitschienen sogar bewilligt worden ist!
Bei den Zahnriemen hingegen gibt es immer wieder Ärger. Ford hat den Riemen ja bei den Hilfsaggregaten (3 Zylinder) sogar ins Ölbad verbannt. Ob das eine glückliche Lösung ist, wird sich noch zeigen. Bei Alfa musste man alle 60.000 Km zum Wechsel. Auch bei den Boxermotoren mit 2 Riemen, 900 D-Mark kostete das!
Heute kann man den Zahnriemen alle 80-120.000 Km für 600 Eur wechseln lassen. ist also kein großes Thema. Aber ich fühle mich mit einer soliden(!) Kette immer noch besser.
ZK
Zitat:
@rehmut schrieb am 17. Januar 2021 um 20:14:14 Uhr:
Der Verbrauch ist schon höher, aber noch im Rahmen. Gegen den Mazda spricht für mich die Wartungsunterlagen, 3 Besitzer ohne Inspektionsberichte (hat er nicht vom Vorbesitzer bekommen) macht mich etwas nachdenktlich der letzte Ölwechsel war auch vor drei oder vier Jahren. Der Auspuff baut auch keinen Druck mehr auf, ich hoffe etwas zu finden wo ich besser abschätzen kann was da schon alles gemacht wurde. Idealerweise natürlich erste Hand mit Scheckheft.
Deswegen habe ich Dir Aygo und seinen französischen Geschwister vorgeschlagen. Da gibt es viele mit weniger als 100.000km, aus erster Hand und scheckheft gepflegt.
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Auch von falschen Angaben nicht verwirren lassen beim Zahnriemen, das Wechselintervall ist inzwischen weit länger als die angebenden 80-120.000 Kilometer. Hier ein paar Beispiele für in Frage kommende Fahrzeuge:
Toyota Aygo 180.000-240.000 Kilometer oder alle zehn Jahre je nach Motor, gibt aber auch Modelle mit Kette
Ford Fiesta Mk 7 160.000-240.000 Kilometer und alle acht bis zehn Jahre
Opel Corsa D teilweise Steuerkette, Zahnriemen 150.000 Kilometer oder zehn Jahre
Hi,
der Aygo hat gar keinen Zahnriemen sondern eine Kette, jedenfalls bei 1,0l Benziner. Probleme damit sind kaum bekannt wenn dann jenseits der 200tkm.
Halbwegs gepflegt gehören die Drillinge (Aygo, C1, 107) zu den empfehlenswerten Fahrzeugen. Geringer Verbrauch und extrem niedrige Unterhaltskosten.
Komfort und Platzangebot ist aber nicht ihre Stärke.
Ja im Prinzip wäre das wohl die ökonomischste Lösung, muss mal gucken ob 68 PS ausreichend sind. Fahre einmal im Monat mindestens Langstrecke.
Die 68PS reichen weil die Kisten sehr leicht sind.
Gerade in der Stadt und Landstraße kommt sogar richtig Fahrspaß auf.
Autobahn geht natürlich auch aber da machen sie einfach keinen Spaß, aber weniger wegen der fehlenden Leistung als wegen des Geräuschniveau. Das wird einfach nervig jenseits der 120.
Ich fand meinen Aygo immer super und hätte ihn noch viele Jahre gefahren wenn nicht ein Unfall dazwischen gekommen wäre. Aber ich fahre auch nicht regelmäßig Langstrecke, da sollte es dann schon mindestens ein Kleinwagen sein.
Hi!
Zitat:
@rehmut schrieb am 18. Januar 2021 um 09:53:08 Uhr:
Ja im Prinzip wäre das wohl die ökonomischste Lösung, muss mal gucken ob 68 PS ausreichend sind. Fahre einmal im Monat mindestens Langstrecke.
Wenn Du zu 99% in der Stadt fährst und dann 1x im Monat Langstrecke, könntest Du überlegen, Dir einen günstigen Stadtrutscher wie Aygo & Co. zu kaufen und für die Langstrecke ein feines großes Auto zu mieten. Das kann günstiger sein als wegen einer Langstrecke im Onat ein teureres Fahrzeug anzuschaffen.
Skoda Superb oder Ford S-Max kosten ca. 120 Eur inkl. Vollkasko für ein Wochenende von Fr. Mittag bis So. Abend.
Nur mal so als Denkanstoß.
ZK
Ich fahre jeden Tag 25 Km hin und 25 Km zurück zum Arbeitsplatz.Bei mir macht das ein Skoda Rapid TSI mit 1,0L und 95 Ps.Der braucht ca.5,5-6 Liter und kostet 36 Euro Steuern im Jahr.Wenn es wieder wärmer wird hole ich auch das E-Bike wieder raus und versuche 2-3 mal in der Woche zu radeln.Ich komme somit nicht über 10t Km im Jahr.Ich habe auch noch einen Volvo C70 Coupe mit 200 Turbo Ps,den ich nur noch als Spaßauto nutze.Wenn ich auf Arbeit oder in die Stadt fahre,ist der kleine Rapid genau richtig.Dazu brauche ich keine 200 Ps.Der entschleunigt auch,denn wenn ich mal den Volvo nehme fahre ich mit viel mehr Risiko.Da wird auch mal überholt,was ich mit dem Rapid nie machen würde und trotzdem brauche ich immer 25 Minuten für meinen Arbeitsweg.Auf der Landstraße spielen die Ps so gut wie keine Rolle,das macht vieleicht eine Minute aus.An der nächsten Ampel siehst du sie alle wieder,die entweder dich oder du sie überholt hast.
Man könnte auch einfach die wenigen Langstrecken mit dem Kleinwagen fahren, das ist zwar nicht so komfortabel wie mit einem großen Fahrzeug aber dennoch problemlos machbar.
Hi!,
Zitat:
@S_C_R_A_M_B_L_E_R schrieb am 18. Januar 2021 um 10:28:47 Uhr:
Man könnte auch einfach die wenigen Langstrecken mit dem Kleinwagen fahren, das ist zwar nicht so komfortabel wie mit einem großen Fahrzeug aber dennoch problemlos machbar.
Bist Du in den letzten 10 Jahren mal mit einem Kleinwagen mit 60 - 70 PS Saugmotor eine längere Strecke auf der Autobahn gefahren?
Das würde ich mir nicht antun. Du bist Freiwild, kommst mit diesen Gurken legal (lt. StVO ist eine nennenswerte Delta-V zum Überholten herzustellen) kaum an einem LKW vorbei und der Lärm der aus Spargründen direkt ans Getriebe angeschlossenen 3-Zylinder-Standheizungen, die unverschämterweise heute Motoren genannt werden, ist ekelhaft.
Anekdote:
wir hatten für ein paar Jahre ein Fiat 500 Cabrio mit 900cc 2-Zylinder und 105 PS. Das ist zwar ausreichend Leistung, aber die Kiste war schon ziemlich laut. Der motorradähnlich-kernige Klang des Twins war sogar noch ganz nett. Aber mehr als 150 Km bin ich mit dem Ding genau einmal gefahren. Das hat gereicht. Diesen Lärm dann auch noch ohne Leistung zu ertragen, muss man wollen.
2. Anekdote:
eine Mitarbeiterin fährt einen VW up mit Basismotor.
Wir tauschten mal einen Tag lang die Autos.
Die 40 Km Autobahn waren mit dem Ding anstrengender als mit meiner damaligen 1980er Harley Davidson...
Wobei der up auffällig leise ist auf der Autobahn. Die Aerodynamik scheint ganz ordentlich zu sein.
In der Stadt ist ein C1, up u.ä. völlig ok.
Daher mein Vorschlag.
Denn dieses C1/Aygo/100wasweißich - Trio ist in der Tat günstig und besitzt einigermaßen Langzeitqualität, wenn man so etwas in dieser Klasse überhaupt vermuten kann.
Alternativ kann man sich noch nach einem Fiat Panda umsehen. b Fiesta, Punto, Corsa mit 90+ PS wird es dann einigermaßen Langstreckentauglich.
ZK
Zitat:
@rehmut schrieb am 18. Januar 2021 um 09:53:08 Uhr:
Ja im Prinzip wäre das wohl die ökonomischste Lösung, muss mal gucken ob 68 PS ausreichend sind. Fahre einmal im Monat mindestens Langstrecke.
Die fahren auch Langstrecke. Zwar nicht besonders schön und auch nicht gerade auf der linken Spur, aber sie fahren sie. Dafür sind sie praktisch für die Stadt und halten das auch gut aus.
Und ganz ehrlich eigentlich brauchst Du dann schon einen Kleinwagen mit 90+PS oder einen Wagen der Kompaktklasse um da einen großen Unterschied zu machen. Ein 85PS 1.2l Opep Corsa D ist etwa genauso schnell auf 100 km/h und wahnsinnige 10 km/h schneller in der Vmax. Bei beiden wird man nicht lange über 130 km/h fahren wollen oder können.
Man kann mit den Autos Autobahn fahren, wenn man entsprechend fährt. Solange man entspannt fährt und es bei 120 km/h gut sein lässt, sind die völlig okay. Probleme haben damit immer nur Leute, die von größeren und stärkeren Autos kommen und die kleinen exakt gleich fahren. Dann sind sie natürlich laut und lahm, weil man sie zwangsweise ausquetscht.
Zitat:
@ZiKla schrieb am 18. Januar 2021 um 10:37:35 Uhr:
Hi!,
Zitat:
@ZiKla schrieb am 18. Januar 2021 um 10:37:35 Uhr:
Zitat:
@S_C_R_A_M_B_L_E_R schrieb am 18. Januar 2021 um 10:28:47 Uhr:
Man könnte auch einfach die wenigen Langstrecken mit dem Kleinwagen fahren, das ist zwar nicht so komfortabel wie mit einem großen Fahrzeug aber dennoch problemlos machbar.Bist Du in den letzten 10 Jahren mal mit einem Kleinwagen mit 60 - 70 PS Saugmotor eine längere Strecke auf der Autobahn gefahren?
Das würde ich mir nicht antun. Du bist Freiwild, kommst mit diesen Gurken legal (lt. StVO ist eine nennenswerte Delta-V zum Überholten herzustellen) kaum an einem LKW vorbei....
Dann waren/sind die Fahrzeuge die du gefahren bist defekt. Immerhin scheinen sie ja keine 100km/h zügig zu schaffen.
Der kleine 3 Zylinder im Fabia meiner Frau hat mit seinen 68PS nicht solche Problem.
Beschleunigen und Marschtempo auf Land und Autobahnen ist nie ein Problem.
Prinzipiell wäre es wahrscheinlich ausreichend einen Kleinwagen zu kaufen, aber ich tendiere trotzdem eher in die Kompaktklasse mit etwas mehr PS. Wenn es sein muss würde ich auch dafür ein paar mehr Euros locker machen.
Den Mazda 2 mit 100 PS fand ich von der Beschleunigung auf der Autobahn und den Berg hoch, schon angenehmer zu fahren als der Kleinwagen von meiner Freundin (der auch schwerer ist).