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Erstes Auto bis 5000€ - Ford Fiesta?

Themenstarteram 6. Oktober 2019 um 0:07

Hallo,

ich fange demnächst an zu studieren, daher muss nun das erste eigene Auto her.

Budget: ca. 5000€

Fahrleistung: ungefähr 10.000 km/Jahr

monatliches Budget für das Auto (inkl. Spritkosten): 400-450€

Ich wohne am Land und fahre nur wenig in der Stadt. Gelegentlich auch Autobahn. Dementsprechend sollte die Motorisierung nicht ganz zu niedrig sein. 60-70 PS Dreizylinder meide ich.

Ich brauche mein Auto für ca. 4-5 Jahre, bei meinem monatlichen Budget ist nicht viel drin mit sparen für einen neuen Wagen. Daher brauche ich einen Wagen, der zuverlässig ist und wenig verbraucht. Denke daher an einen Diesel.

Hätte am liebsten ein etwas größeres Auto, ist bei meinem Budget aber wohl schlecht drin. Golf-Klasse wäre nicht schlecht, kleinste Grenze bildet in etwa der VW Polo. Platz brauche ich keinen, würde daher auch einen Zwei-/Dreitürer bevorzugen. Die Größe sieht in meinen Augen lediglich gut aus und man fühlt sich sicherer.

Das ist zwar etwas speziell, es wäre jedoch nicht schlecht, wenn man ein Doppel-Din Radio problemlos einbauen könnte. Muss nicht unbedingt sein, wäre aber ein gutes Plus.

Habe anfangs an einen 1er BMW gedacht, jedoch ist das Risiko für teure Defekte aufgrund des Alters und der km zu groß. Des weiteren ist der Verbrauch zu hoch.

Am liebsten hätte ich einen Golf (5 oder besser 6), jedoch finden sich keine Modelle in aktzeptablem Zustand und Laufleistung.

 

Habe einen Ford Fiesta 2013 (facelift) gefunden, 130T km, 95 PS Econetic (Zahnriemen bereits gewechselt). Bei 10T km/Jahr hätte der Wagen 180T km nach 5 Jahren.

Ist das Auto für meinen Fall geeignet? Macht ein Diesel mit 130T km überhaupt Sinn?

Mir fehlt das Gefühl für wie viel Kilometer ein Ford Fiesta Diesel ausgelegt ist. Erfahrungsgemäß weiß ich, dass ein Benziner Kleinwagen am Sterben ist, wenn mit einem großen Diesel noch locker 100T km drin sind. Aber wie ist das beim Fiesta als Diesel? Ich hoffe, dass ich mich mit dem Fiesta noch nicht im "kritischen" Bereich befinden werde, wenn der Wagen langsam beginnt vermehrt Defekte aufzuweisen.

 

Alex

Beste Antwort im Thema

Moin,

Dir ist bewusst, dass du schlicht und einfach Stammtischargumente zur Rechtfertigung nutzt, die keinerlei statistische Evidenz haben? Das gleiche Argument hat eine Kollegin von mir gebracht - Mittlerweile ist sie nach einem Tausch und der zweiten schlagenden Kette froh das Auto los zu sein. Mein Arbeitgeber, sowie drei weitere Unternehmen, hatten diesen Motor zuletzt auf der schwarzen Liste - den durfte niemand als Dienstwagen ordern, weil die zu oft ausfielen. Kein VW Händler verkauft dir diesen Motor OHNE eine Garantieversicherung, diese nehmen mittlerweile bei dem Motor/Getriebe einen Risikoaufschlag, die größten Garantieversicherer und Pannenservices in GB versichern sie gar nicht, weil sie von Defektquoten über 50% ausgehen. Dazu kommen dir Marktpreise - VWs im allgemeinen haben sehr gute Werterhalte - mit einer Ausnahme 1.2/1.4 TSI mit Steuerkette und DSG Getriebe - die bewegen sich auf dem Niveau eher unbeliebter Fiat und Renaults. Heißt - ich argumentiere grundsätzlich nicht nur auf Basis eines Forums, sondern mithilfe statistischer Methoden. Wieso? Ich habe weder was gegen VW noch was für VW, mich interessieren schlicht Daten.

Ja - auch bei einem 1.6er kann was kaputt gehen, wie eben bei jedem anderen Auto auch. Aber eben seltener und es ist üblicherweise billiger. Sprich - über die Haltezeit wird er sehr wahrscheinlich merklich günstiger sein. Solange die dies bewusst ist - kannst du dich entsprechend entscheiden. Es ist ja dein Bier wofür du dein sauer verdientes Geld ausgibst. Wichtig ist nur, dass du hinterher nicht sagen kannst - ich bin nicht gewarnt worden.

LG Kester

73 weitere Antworten
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73 Antworten

Hallo,

Bei 10000km im Jahr macht ein Diesel NULL Sinn, schon garnicht im Kleinwagen. Fiesta ist schonmal eine gute Option, aber bei deinen wenigen Kilometern lieber als Benziner. Bei guter Pflege sind da 200000km im Normalfall auch kein Thema.

Michael

Moin,

Dein Ziel sind niedrige Unterhaltskosten, pickst aber mit der reinen Begründung niedriger Verbrauch den Diesel raus. Hast du dir denn mal überlegt, ob der bei 10tkm wirklich billiger ist? Denke daran - bei einem Diesel sind die Steuern höher, in der Regel die Versicherung und üblicherweise ist auch die Wartung teurer. Dazu kommt meist, dass ein Diesel teurer bei Teilen ist - und oft auch weniger verbaut ist (z.B. hat der Diesel die aufwändigere Abgasreinigung, teurere Injektoren usw.).

Deshalb muss man stets eine größere Gesamtstrecke fahren, damit der Diesel sich rechnet - bei 10tkm im Jahr ist der Diesel daher meist teurer als der Benziner.

Die Haltbarkeit ist im Regelfall gleich. Diesel halten v.a. deshalb mehr km, weil sie deutlich mehr km am Stück gefahren werden. Wird der Diesel Kurzstrecke gefahren, dann ist es eher das Gegenteil. Gut gepflegte und gewartete Benziner halten auch in Kleinwagen locker über 200tkm - meistens werden sie als Zweitwagen aber eben sehr stark Kurzstrecke bewegt und das zerstört eben jeden Motor über kurz oder lang.

LG Kester

Die Motoren an sich sind mittlerweile bei den meisten Autos das geringste Problem

Die liegen eher in der Mimik drumherum und da gibt es bei einem modernen Diesel mit Turbolader,komplexen Injektoren,hohen Kraftstoffdrücken,Abgasrückführungen und -filtern ne Menge ,was teuren Ärger machen kann

Grad beim Fiesta hast du auch noch Benziner zur Wahl,neben den kleinen 3 Zylindern auch noch die 4 Zylinder 1.25 mit 80PS und den 1.4 mit knapp 100PS

Halbwegs moderne 16V mit integrierter Abgasrückführung und solider Saugrohreinspritzung

Grad der 1.4 is im Fiestel ausreichend flott und du wirst irgendwas um die 6l/100km im Schnitt verbrauchen

Der Motor wurde wohl auch als LPG Variante angeboten,vielleicht eine gute Alternative zum Diesel,wobei ich jetzt beides nicht wirklich für notwendig halte

Ansonsten kann ich zur Haltbarkeit und Fahrbarkeit der 3 Zylinder Ecoboost nicht viel sagen,wenn man sich beide Versionen um die 100PS zum Vergleich ran nimmt,werden die Luftpumpen deutliche Vorteile bei Fahrleistungen und Verbrauch bieten

An sich ist der Fiestel an solides Auto,beim Antrieb in der Baureihe auch mit bunter Vielfalt

Zitat:

@kine050683 schrieb am 6. Oktober 2019 um 07:14:08 Uhr:

Hallo,

Bei 10000km im Jahr macht ein Diesel NULL Sinn, schon garnicht im Kleinwagen. Fiesta ist schonmal eine gute Option, aber bei deinen wenigen Kilometern lieber als Benziner. Bei guter Pflege sind da 200000km im Normalfall auch kein Thema.

Michael

Das würde ich pauschal nicht sagen ... kommt auf das aktuelle Angebot an ... habe ähnliche Anforderungen und bei mir ist es auch ein Ford Focus Diesel mit sogar Euro6 geworden, müssten alle Ford ab ~Bj. 2015 haben ...

Nahezu identische Fahrzeuge Leistung, Ausstattung, km-Stand, Bj. ...halt nur die Benzinversion kosten deutschlandweit gerne 2000-3000 Euro und mehr Aufschlag....

Warum hätte ich da zum Benziner greifen sollen, wegen ~150EUR günstiger Steuer/Jahr?:D Bei der technik sehe ich jetzt auch nicht riesen Unterschiede, die Ecoboost haben auch ne Menge Klimbim, bleibt noch die Abgasreinigung AGR wie irgendwie bei allen Dieseln, was ersthaft in meinem gepalnten Haltezeitraum mal rumspacken könnte, das kostet bei Ford aber nicht wirklich viel und man kommt realtiv leicht ran zum wechseln ...

Ich sehe nicht das ich da jemals zum Kaufpreis der benzinvariante aufschließen werde ...:cool:

Warum das so ist weiß ich auch nicht, evtl. haben die Lemminge momentan Angst vorm Diesel? Das benziner Angebot ist halt viel kleiner, aktuell sind halt die ganzen Firmen/Leasing Wagen auf dem Markt was halt mehrheitlich Diesel sind und daher evtl. günstigere Preise?

Da passt dein NickName Michel´s german schwarm Angst vorm Diesel:D:D Spass..

Zitat:

@tartra schrieb am 6. Oktober 2019 um 09:21:03 Uhr:

 

Warum hätte ich da zum Benziner greifen sollen, wegen ~150EUR günstiger Steuer/Jahr?:D Bei der technik sehe ich jetzt auch nicht riesen Unterschiede, die Ecoboost haben auch ne Menge Klimbim, bleibt noch die Abgasreinigung AGR wie irgendwie bei allen Dieseln, was ersthaft in meinem gepalnten Haltezeitraum mal rumspacken könnte, das kostet bei Ford aber nicht wirklich viel und man kommt realtiv leicht ran zum wechseln ...

Ich sehe nicht das ich da jemals zum Kaufpreis der benzinvariante aufschließen werde ...:cool:

Warum das so ist weiß ich auch nicht, evtl. haben die Lemminge momentan Angst vorm Diesel? Das benziner Angebot ist halt viel kleiner, aktuell sind halt die ganzen Firmen/Leasing Wagen auf dem Markt was halt mehrheitlich Diesel sind und daher evtl. günstigere Preise?

Da passt dein NickName Michel´s german schwarm Angst vorm Diesel:D:D Spass..

In der Preisklasse, in der hier gesucht wird, gibt's da durchaus Unterschiede. Für 5000 Euro gibts keinen brauchbaren Ecoboost wage ich zu behaupten, da bewegen wir uns bei den viel einfacheren Saugbenzinern ohne Direkteinspritzung. Und da ist nunmal deutlich weniger an teuren Teilen dran, die bei einem Gebrauchten halt mal kaputtgehen können. ;) War auch bei mir der Grund, mir keinen gebrauchten Fiesta Ecoboost mehr zu holen, nachdem meiner bei einem Unfall leider Totalschaden war. In der Preisklasse ist das Risiko mit einem einfachen Saugmotor einfach geringer finde ich. Und der - wenn überhaupt - minimale Mehrverbrauch spielt bei 10000km im Jahr nicht wirklich eine Rolle.

Angst vorm Diesel? Nein, wieso? Aber im Kleinwagen seh ich keinen Grund, mir einen Diesel anzutun. Ich fahre 30000km im Jahr und trotzdem bewusst mit einem Benziner. Der braucht - im Falle meines Jazz und auch des Fiesta Ecoboost davor - auch nur seine 5,5-6 Liter bei normaler Fahrweise, das Einsparpotential beim Diesel hält sich also in Grenzen.

Moin,

Und genau deshalb setzt man sich mal 10 Minuten hin und rechnet sich das aus. Dann weiß man nämlich was mehr kosten wird und ob die Differenz Konzept A oder Konzept B rechtfertigt.Was bei Person A eben nur 150€ Steuern sind - können bei Person B nämlich auch noch 350€ Versicherung zusätzlich sein, weil er eben nicht SF20 hat.

Es hat v.a. auch den großen Vorteil - man braucht nicht raten und sich auf irgendwelche Stammtischweisheiten verlassen.

LG Kester

Sehe ich genau so ... ich meine nur die Diesel werden aktuell echt günstig verkauft und da der Te mehrheitlich Landstraße + AB fährt und ein wenig Leistung erwünscht ist passt ein Diesel eigentlich ganz gut. Und da er explizit erwähnt das Leistung erwünscht ist, kann ich mir nicht vorstellen, das er mit den Ford Saugbenzinern glücklich wird...

Was natürlich auch stimmt, bei Budget bis 5000 siehts noch mau aus mit den Dieseln, da wird man eher Benziner finden... dann lieber noch mal was drauf packen und den 1.5 tdci anpeilen ...

Allgemein ist Ford Preis/Leistungsmäßig schon ganz vorne mit dabei, ich wüsste jetzt auch keine wirklichen Alternativen die günstiger wären ... evtl. noch Ibiza, Fabia, Corsa ... die würde ich in die gleiche Kategorie einordnen, kenn mich da aber nicht aus...

Themenstarteram 6. Oktober 2019 um 11:03

Erst einmal vielen Dank für die zahlreichen Antworten.

Der Vorbesitzer fuhr den Fiesta als Langstreckenfahrzeug, was schon einmal gut ist (125000 in 5 Jahren)

Bei mir hat eine Strecke ~ 25 km, Großteil Überlandfahrt. Kommen jedoch relativ wenig Kilometer auf das Jahr gesehen zusammen, da ich nur 4 Tage die Woche fahre und relativ lange Semesterferien habe.

Allerdings gehe ich davon aus, dass meine sonstigen Fahrten relativ viel sein werden, wie gesagt ich lebe am Land.

Meine Mutter hat 10Tkm Arbeitsweg pro Jahr, hinzu kommen aber noch 15T km sonstige Fahrten. Davon geht wohl nun einigiges auf mich über, mit eigenen Auto.

Mir geht es jetzt nicht unbedingt darum, ob ich mit steuern/Versicherung etc. am Ende des Jahres ein paar hundert euro teurer oder billiger mit einem Diesel raus komme. Viel mehr muss mich das Auto die nächsten Jahre aushalten, ohne dass viel kaputt geht. Und da hält nach meinen Erfahrungen ein Diesel einfach mehr aus als ein Benziner.

Klar, wenn beim Diesel was kaputt geht kann es teuer werden. Das gleiche gilt jedoch auch beim Benziner, wenn was am Motor kaputt geht. Und ich habe bei einem Diesel da das bessere gefühl als bei einem Diesel.

Berichtigt mich, wenn ich falsch liege, aber meiner Meinung nach kommt ein Benziner Kleinwagen bei 150T km in den "kritischen" Bereich, wo Reparaturen häufiger werden.

Die meisten Kleinwagen sind eben auch so motorisiert, dass man mit ihnen gut in der Stadt fahren kann - die nächste Großstadt ist bei mir über 100km entfernt.

Moin,

Alles schön und gut - aber wer eben nur 5000€ hat und kurzfristig was braucht, kann nicht mal.eben noch 5000€ dazuzaubern. Und bei 5000€ ist mit ziemlicher Sicherheit auch die Laufleistung zwischen verfügbaren Dieseln und Benzinern nicht ganz ohne. Und was günstig ist, ist auch Diskussionssache. Grade in dem Preisfenster sehe ich keine dramatische Veränderung der Dieselpreise - mittlerweile hat man gemerkt, dass es nicht überall Probleme damit geben wird. Ein Problem haben eher die Hersteller bei relativ jungen Fahrzeugen, da für die die Restlebenszeit von 10 und mehr Jahren mies abschätzbar ist.

LG Kester

Dann konkret auf deine Frage NEIN ... ich sehe da keine Unterschiede bei möglicher Laufleistung und Zuverlässigkeit von Benzin zu Diesel-Motoren ...

Mein letzter Kleinwagen war ein Toyota Benziner und der hatte mit mini Wartung zum Schluss bei mir ~290tkm auf dem Tacho und fährt heute noch auf dem Dorf, bei der buckligen Sippe, als erweiterter Einkaufswagen rum ...:D

Grundsätzlich wünscht sich bestimmt jeder Autokäufer ein zuverlässigen Wagen ... es steht und fällt mit den Vorbesitzer, dem Service und natürlich bei Gebrauchten auch eine Portion Glück, das ist einfach so ...

Bei der 5000 EUR Klasse wird das ein oder andere Verschleißteil getauscht werden müssen und Defekte werden auch nicht aus bleiben ...

Ich fahre auch ca.10t Km im Jahr nur auf Arbeit und habe mir als Zweitwagen einen Rapid TSI geholt.Der braucht bei zügiger Fahrt über bergige Landstrassen unter 6 Liter.Was bitte soll der Diesel da besser können.Ich zahle 36 Euro Steuern und knapp 270 Euro HP und VK im Jahr.

Ich würde mal nach Kompakten mit solider Benzintechnik schauen.Dabei kann man auch über zuverlässige Japaner,wie Honda Civic oder Toyota Auris nachdenken.Die werden alle so um die 7 Liter Verbrauch liegen.Mein ehemaliger Azubi hatte sich auch einen BMW 1er mit Diesel geholt,um zu sparen.Nach einem halben Jahr hatte er einen Turboschaden und 1800 Euro los.Für das Geld kann man viel Benzin tanken.

Moin,

Sorry - aber es ist ein Märchen, dass Diesel länger halten und weniger Reparaturkosten verursachen. Das stammt aus Zeiten, wo quasi nur Mercedes und Peugeot ordentliche Diesel gebaut haben und die Kisten echt nur Strecke gemacht haben.

Du kannst heute kalkulieren, dass bei einem Diesel bei ca. 120tkm Injektoren gemacht werden müssen, meist muss da auch die Dieselhochdruckpumpe neu abgedichtet werden, meist ist bei 100tkm zumindest eine AGR Reinigung notwendig, gerne gehen so bei 100-140tkm Drallklappen kaputt, bei 160tkm kann ein DPF und ein Oxikat defekt sein, gerne kommt da auch mal der Turbo oder die Druckleitungen. Und wir reden hier nur von reinem Verschleiß durch Nutzung, vergiss es, dass ein Diesel länger hält, weil es ein Diesel ist. Es tut sich rein gar nix. Wenn du zu BMW schielst - seit knapp 10 Jahren sind die Benziner und Dieselmotoren grundsätzlich gleich - wieso sollte der eine mehr und der andere weniger halten?

Einer meiner Benziner hat aktuell 420tkm auf der Uhr, vorher hatte ich einen Benziner, den habe ich mit 580tkm verkauft, ein 316i bei mir hatte 290tkm auf der Uhr, einen Fiat Panda 1.0 bin ich bis 275tkm gefahren, unser aktueller Twingo steht bei 210tkm - Anmerkung: nie war der Motor ein Problem. Mein Onkel hat hingegen einen Omega 2.5TD mit 180tkm mit kapitalem Motorschaden verschrottet, meinem zweiten Onkel ist ein 1.9 TDI bei 240tkm mit einem Defekt an der Ventilsteuerung abgeraucht. Das Benziner oft weniger auf der Uhr haben liegt daran, dass man sich einen Diesel eben kauft, weil man mehr Fahren muss. Die meisten Autos werden verschrottet, weil der nächste TÜV wegen Karosserie, Fahrwerk, Öl Undichtigkeit usw. nicht mehr lohnt. Die Motoren funktionieren überwiegend noch ganz manierlich.

LG Kester

Es ging mir nur darum ,das es bei bestimmten Modellen die Diesel teilweise günstiger gibt als ihre Benzin Zwillinge und dann warum nicht zum Diesel greifen? Besser oder schlecher habe ich nicht unterteilt ....

Und nachdem sich das Dieselthema größtenteils als riesige Panikmache gemausert hat .... muss jeder selbst wissen..

Moin,

Das ist in der Preisklasse aber eben überwiegend nicht der Fall. Bei jungen Gebrauchten kommt das aktuell durchaus vor, aber bei den beginnenden Seelenverkäufern ist das gar nicht so wirklich feststellbar. Die kauft man eh nur für 2-4 Jahre, dann ab in den Export und der schlägt teils schon in der Klasse bei 5000€ gut zu, was am Ende Angebot und Nachfrage ganz gut in Balance hält.

LG Kester

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