Erster Roller - Kaufberatung
Hallo zusammen,
ich bin neu hier im Forum, da wir uns als Familie unseren ersten Roller kaufen wollen und von der Materie nicht wirklich viel Ahnung haben.
Wir fahren viele Kurzstrecken innerhalb der Stadt und die immer mit dem großen Auto zu fahren, kommt auf Dauer ja nicht so gut.
Unser Budget liegt bei max. 2000 Euro
Ich habe im Vorfeld natürlich schon einmal geguckt und habe Folge zwei Modelle ausgesucht:
- Kymco AGILITY RS NAKED 50
- Piaggio Zip S 50 4T
Es wäre super, wenn ihr mir bei der Auswahl helfen könntet bzw. wenn es bessere Alternativen gibt, immer her damit.
Vielen Dank im voraus :-)
Beste Antwort im Thema
Das Fuffis heute nur noch 45 km/h fahren dürfen, ist nicht neu sondern schon seit fast 20 Jahren!
Diese ständigen Übertreibungen, man kann mit dem Fuffi nicht in einer Stadt fahren...zu gefährlich...blablabla...
Der TE will nur 50er fahren und hat den 196er verneint...trotzdem wird weiter darüber gelabert! Warum?
Macht Vorschläge zu seinem Thema und laßt doch bitte dieses rumgelaber hier!
TE
Dir wurden schon Sym-Roller vorgeschlagen. Hatte selber eine neue Fiddle 3 2018 zwei Jahre in Berlin bewegt und lebe noch! Auch für große geeignet und macht was jeder andere 4T Fuffi soll...fahren!
Man müßte sich dann auch mal sowas ansehen und nicht nur warten, bis hier weiter Müll geschrieben wird!
Hier fahren noch jede Menge 25er rum, da ist man doch mit 50er sicherlich besser bedient.
Jetzt fahre ich 125er und doch erzählt dir wieder jeder, reicht nicht für Landstraße oder Autobahn. Da braucht man dann mindestens 300er...
Alles bullshit und dämliches gelaber!
Geh in ´nen Laden und schau dir Modelle von Sym, Kymco und Peugeot an. Setz dich drauf und frage nach einer Probefahrt...fertisch!
49 Antworten
@Hary1958Zitat:
@Hary1958 schrieb am 1. März 2021 um 10:20:30 Uhr:
Als Vertragshändler von Autos bzw. Werstattbetreiber muss ich ja Vorgaben erfüllen, wie ist das bei Rollern ? Wenn ich mir vorstelle ich kaufe einen größeren Roller 300ccm, 3000€ aufwärts und da schraubt ein Hobbyschrauber dran ? Ich habe einen Kymco und eine Honda, hier weiss ich das in beiden Betrieben Meister arbeiten die auch wissen was sie tun. Aber es gibt auch hier Werkstätten wo ich mir einfach nicht sicher bin. Sollte ich mal nachfragen.
Verstehe ich das richtig, dass du Vertragshändler für Automobile bzw. Werkstattbetreiber bist und Vorgaben erfüllen musst? Diese dürften nicht anders sein, als für Zweiradhändler mit Werkstatt. Beide Varianten werden von der Gewerbeaufsicht überwacht und kontrolliert. Dabei geht es aber hauptsächlich um die Betriebssicherheit in der Werkstatt und die Gültigkeit der Gewerbezulassung sowie die Existenz von vorgeschriebenen Versicherungen, z.B. für die Haftpflicht in Schadensfällen aufgrund fehlerhafter Reparaturen. Des weiteren sind je nach Art und Größe der Werkstatt unterschiedliche Institutionen für einen ordnungsgemäßen und legalen Ablauf und zuständig, wie z.B. Innung, Handwerkskammer, IHK, evtl. auch der TÜV.
Was dabei im Normalfall nicht kontrolliert wird, ist z.B. die Qualität der Arbeit und die Preisgestaltung. Ein Meisterbrief ist nicht zwingend erforderlich, sofern man keine Azubis beschäftigt. Manche Firmeninhaber sind sogar Ingenieure. Ob die Kunden bei einer Werkstatt gut aufgehoben sind, hat damit nicht zwingend etwas zu tun, wie auch Bernd @Kranenburger schon schrieb. Die Qualität und die Kosten sollten passen.
Meine Vertrauenswerkstatt ist keine Fach- oder Vertragswerkstatt. Der Inhaber und sein freiberuflich tätiger Mitarbeiter haben über 40 Jahre Berufserfahrung mit allen möglichen Fahrzeugen. Der allgemeine Ruf in der Stadt un umliegenden Ortschaften ist sehr positiv. Neben dem ausschließlichen Verkauf von Fahrrädern werden dort Roller, Rasenmäher, Kettensägen, kleinere Traktoren und Kehrmaschinen, kleinere E-Mobile etc. repariert. Die Preise für Werkstattkunden sind sehr moderat und viele Tipps zur Selbsthilfe gibt es gratis.
Es gibt hier auch andere Werkstätten, die Qualitativ auch gut oder sehr gut arbeiten, jedoch bezahlt man dort für die Werkstattstunde das doppelte bis dreifache, ohne dass man auch noch wirkliche Tipps zur Selbsthilfe bekommt. Es ist eben ein Unterschied, ob nur teure Neuteile verbaut werden, oder ob für die Hälfte der Kosten defekte Teile unter Verwendung von vielen gebrauchten Einzelteilen aus dem Fundus wieder instand gesetzt werden und die Qualität trotzdem stimmt.
Zu dieser Thematik könnte ich noch einige Seiten schreiben, wäre hier aber nicht angebracht und auch für User, die woanders wohnen nicht wirklich hilfreich. Ich kann aber jedem sehr empfehlen, sich vor Ort bei anderen Fahrern*innen nach deren Erfahrungen und Meinungen zu erkundigen sowie nach Empfehlungen zu fragen. Die positiven und negativen Bewertungen können im Einzelfall zur selben Werkstatt sehr unterschiedlich sein. Deshalb würde ich solche Informationen auch nicht von jeder Person 1 zu 1 übernehmen. Negative Informationen müssen ja nicht unbedingt an der Werkstatt legen, sondern können durchaus auch auf einem Fehlverhalten der Informationsgeber beruhen. In den meisten Fällen wird sich aber schon eine allgemein verlässliche Tendenz herauskristallisieren. Foren wie dieses, sind ja meistens auch ganz hilfreich.
PS
Es gibt ja auch noch Werkstattketten. Ich möchte nun nicht noch ein weiteres Fass aufmachen und empfehle interessierten Usern folgenden Thread:
Erfahrungen mit "Explorer" von ATU?
Letzter Beitrag: 10. Oktober 2020 um 15:10:05 Uhr
Erster Beitrag: 19. April 2012 um 17:49:22 Uhr
Dieser Thread umfasst mittlerweile 5 Seiten. Vieles von dem, was dort geschrieben wurde, braucht hier nicht nochmals wiederholt werden. 😉
Gruß Wolfgang alias Rollerdoc
Nein ich bin weder Händler noch Schrauber. Aber ich denke es ist ein Unterschied ob jemand Rasenmäher oder einen High-end Roller für 10000 € repariert. Ich gehe davon aus das diese Händler Fachwissen , Schulungen und natürlich eine berufliche Basis Ausbildung haben, Kfz. oder Zweiradmechatroniker.
Aber wir können es hiermit beenden, es schweift vom eigentlichen Thema ab.
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Dann ist das ja eindeutig geklärt. Meine Irritation entstand, weil du geschrieben hattest --> Zitat: "Als Vertragshändler von Autos bzw. Werstattbetreiber muss ich ja Vorgaben erfüllen,...."
Hättest du geschrieben "....muss man ja Vorgaben erfüllen,...." oder "...ein Werkstattbetreiber muss ja Vorgaben erfüllen....", wäre es nicht zu meiner Rückfrage gekommen. Ich konnte mir nicht wirklich vorstellen, dass der Betreiber eines Autohandels mit Werkstatt sich fragt, wie die Vorgaben für einen Zweiradhändler mit Werkstatt sind. Damit ist dieser Punkt sachlich geklärt.
Du schriebst weiter --> Zitat:
"Aber ich denke es ist ein Unterschied ob jemand Rasenmäher oder einen High-end Roller für 10000 € repariert."
Dazu möchte ich weiter eine Lanze auch für kleine Werkstätten mit viel Erfahrung brechen. Es ist ein Unterschied, ob jemand hauptsächlich Rasenmäher repariert und sich dann auch mal an die Reparatur eines teuren High-End Rollers traut oder ob jemand hauptsächlich Roller repariert und nebenbei auch schon mal einen Rasenmäher instand setzt.
Ich kenne einen ärztlichen Kollegen, der ursprünglich Maurer war und durch weitere Schulausbildung das Abitur nachgemacht und dann Medizin studiert hat. Bei der Behandlung seiner Patienten ist es von Vorteil, dass er die Befindlichkeiten und körperliche Belastung von im Freien tätigen Handwerkern sehr gut nachvollziehen und einschätzen kann. Leider gibt auch einfältige Menschen, die hinter seinem Rücken tuscheln, dass er ja eigentlich "nur" ein Maurer sei. Das ist eine ziemlich blöde Einstellung, die völlig verkennt, dass so ein Arzt zusätzliche Kenntnisse und Erfahrungen hat, die einem Arzt, der "nur" an der Uni studiert hat, überwiegend verborgen sind.
Anderes Beispiel:
in den 1980-er Jahren gab es einen 5-fachen Motorrad-Weltmeister namens Toni Mang. Der hat alle seine Rennmaschinen gemeinsam mit seinem erfahren Mechaniker in seiner eigenen kleinen Werkstatt präpariert und repariert. Obwohl die bekannten Hersteller große Rennabteilungen mit viel qualifiziertem Personal und teure Rennfahrer unterhielten, wurden sie von dem kleinen Dreamteam mehrfach geschlagen.
Damit möchte ich sagen, dass die Größe und Markenanbindung einer Werkstatt mit Meisterbriefen an den Wänden nicht das allein gültige Qualitätsmerkmal sein muss. Es gibt auch kleine Werkstätten, die ihr Licht nicht unter den Scheffel stellen müssen und wo man sogar besser bedient ist. Es gibt keinen vernünftigen Grund, deswegen sein Nase zu rümpfen. Das meine ich ganz allgemein und möchte dir nichts persönlich unterstellen.
Du schreibst oben zum Schluss: "Aber wir können es hiermit beenden, es schweift vom eigentlichen Thema ab." Das finde ich auch, und zwar nicht nur in der Werkstattfrage, sondern auch für diesen Thread.
Der ursprüngliche Fragesteller hat sich eh´ nicht mehr zu Wort gemeldet. Als Fazit der Diskussionen komme ich zu dem Schluss, dass zu einer Kaufentscheidung gerade für unbedarfte Besitzer auch eine gute Werkstatt (in der Nähe) eine wichtiger Aspekt sein sollte. Zur eigenen Vorstellung, ob eine Werkstatt gut ist, empfiehlt sich unter Berücksichtigung der eigenen Bedürfnisse u.a. Vorinformation aus dem Umfeld oder dem Ruf einer Werkstatt bzw. eines Händlers einzuholen. Mehr möchte ich in diesem Thread eigentlich mich mehr schreiben.