Erst Kulanz und jetzt dicke Rechnung

Hallo zusammen. Würde gerne mal euere Meinung hören!

Habe mir Februar 2018 einem „Neuwagen“ Passat als Re-Import Tageszulassung 12 Km von 10/17 gekauft.
Im Januar 2019 habe ich bemerkt das an allen Alufelgen sich einwenig der Klarlack löst. Als ich dann mal in der Nähe eines VW Händlers war, fuhr ich dort mal hin. Zeigte ihn die Felgen. Erst sagte er , jaja Re-Import, aber wir schauen mal. Er sagte weiter: Wir machen mal Bilder und schicken sie zum VW Werk.
Drei Tage später rief er mich an und bat um Terminabsprache, neue Felgen die schon beim Händler waren auf Kulanz zu tauschen. Ich war sehr verblüfft!
Termin gemacht, Felgen getauscht, alles gut.
Vier Wochen später rief er mich an und sagte es gibt ein Problem.Laut der Nummer der Felgen können sie nicht bei Auslieferung des Wagens von VW darauf gewesen sein. Sie waren anhand der Nummer zu „alt“. Das VW Werk hat jetzt eine Rechnung gestellt!
Ich sollte nun mit meinen Verkäufer mal in Verbinden treten. Das habe ich gemacht, dieser wollte dann mit dem VW Händler in Verbindung treten, aber man hat ihn keine Auskunft erteilt. Mein Verkäufer sagte mir ich sollte abwarten.
Das war ca. Mitte Februar 2019.
Am 28.06.19 habe ich jetzt eine Rechnung über 2960 Euro bekommen. Mit dem Bemerk : Es ist uns nicht gelungen die Felgen über Garantie abzuwickeln.
Was habe ich Falsch gemacht, ich habe dem Händler mein Problem gezeigt. Ich habe ihn nicht beauftragt oder anders. Wie soll ich mich verhalten? Hätte nicht vor dem Tausch eine Überprüfung statt finden müssen?
Danke für euere Antworten.

Beste Antwort im Thema

Tja... -
Re- Import gekauft!
Da liegt der Haken!
Dein Verkäufer hat dich über den Löffel balbiert.
Die Felgen sind älter als das Auto und waren nicht bei Auslieferung auf dem Auto!
Also entweder "Unfall" oder mal getauscht weil die anderen besser (oder schlechter) aussahen!
Fehler?
hat der Verkäufer gemacht - nicht gemeldet nicht original.. -Fehlerquote gering
VW Werkstatt - nicht kontrolliert - mitel hätte kontrollieren sollen
DU - naja.....

Wie kommst du raus?
GANZ EINFACH - verlange deine Felgen zurück!
und gib die neuen ab!
Aus die Maus- vortäuschen einer Kulanten Regelung - dann dochnicht Rechnung verschleppt.....
So nicht!

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Wenn ich ein NEUES Auto kaufe, geh ich davon aus, dass da nichts "Umgebaut" wurde-
anhand der FiN kann man rausfinden wie der Wagen gebaut wurde!

Da spielt dann auch die Lagerdauer im Werk keine Rolle

Man kann sich auch bei einem Neuwagen andere Felgen bestellen und es handelt sich bei diesem Fahrzeug "nur" um einen Reimport, der bereits konfiguriert war.
Bei meinem Opa haben wir es damals auch so gemacht. Auf dem A3 mit Tageszulassung (17km) im Audi-Zentrum waren Sommerreifen drauf, mein Opa wollte Allwetterreifen, also wurden kurzer Hand die Räder von einem anderen Fahrzeug umgeschraubt. Die sind ja trotzdem neu, nur eben andere als bei Auslieferung.
Nur weil etwas gelagert wurde, ist es ja nicht mehr neu, außer wenn es ggf. über 5 Jahre lagerte und andere Fristen für das Produkt festgelegt wurden.

Der Wagen hatte 12 km beim Kauf. Anhand der Schlüssel und Fahrgestellnummer passte alles von VW aus!!!
Die Felgen sind die richtigen, nur das Herstellungsdatum nicht. Sie heißen Nevilles 17“. Im Internet werden sie neu so um 1000-1200 angeboten.

Zitat:

@Schubbie schrieb am 5. Juli 2019 um 07:17:20 Uhr:


Na ja, wenn es 3-Teilige 21" Felgen sind ... aber davon ist wohl eher nicht auszugehen.

Wo steht denn, auf welchen Felgen er verkauft wurde? Reifen dürfen bei fachgerechter Lagerung auch nach wenigen Jahren noch als neu verkauft werden und wer weiß,wie lange Felgen im VW-Werk vor der Montage liegen.

Hätte der TE vorher gewusst, dass der Händler die Felgen vermutlich unter Fahrzeugen getauscht hat, da jemand die Felgen/Reifen haben wollte, die auf dem Fahrzeug des TE waren, hätte er sich gleich an den Händler wenden sollen. Aber vielleicht kann sich der Händler in Bezug auf den Kulanzantrag an VW wenden und es aufklären.

klar...
kann man andere Felgen ab Werk bestellen nur dann ist das auch in der Historie des Fahrzeugs hinterlegt - und VW sperrt sich nicht gegen berechtgte Reklamationen!

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Stimmt, aber das was drauf sein muss, muss VW doch wissen!!

Zitat:

@Schubbie schrieb am 5. Juli 2019 um 08:01:03 Uhr:


Man kann sich auch bei einem Neuwagen andere Felgen bestellen und es handelt sich bei diesem Fahrzeug "nur" um einen Reimport, der bereits konfiguriert war.
Bei meinem Opa haben wir es damals auch so gemacht. Auf dem A3 mit Tageszulassung (17km) im Audi-Zentrum waren Sommerreifen drauf, mein Opa wollte Allwetterreifen, also wurden kurzer Hand die Räder von einem anderen Fahrzeug umgeschraubt. Die sind ja trotzdem neu, nur eben andere als bei Auslieferung.
Nur weil etwas gelagert wurde, ist es ja nicht mehr neu, außer wenn es ggf. über 5 Jahre lagerte und andere Fristen für das Produkt festgelegt wurden.

Ich würde einfach noch mal dem Händler sagen, dass er die Felgen auf Kulanz des Werks bestellt hat und du diese daher kostenlos erhalten hast. Kostenlos heißt auch, dass nicht nach Monaten plötzlich eine Rechnung kommen kann. Selbst wenn dein Händler da Mist gebaut hat. Dann ist das eben für ihn Lehrgeld gewesen.

Ich werde dort heute mal hinfahren. Nur er war am Telefon schon nicht so freundlich

Zitat:

@Goify schrieb am 5. Juli 2019 um 08:13:25 Uhr:


Ich würde einfach noch mal dem Händler sagen, dass er die Felgen auf Kulanz des Werks bestellt hat und du diese daher kostenlos erhalten hast. Kostenlos heißt auch, dass nicht nach Monaten plötzlich eine Rechnung kommen kann. Selbst wenn dein Händler da Mist gebaut hat. Dann ist das eben für ihn Lehrgeld gewesen.

Zitat:

@Dirk.R schrieb am 5. Juli 2019 um 08:15:07 Uhr:


Ich werde dort heute mal hinfahren. Nur er war am Telefon schon nicht so freundlich

Weil er Mist gebaut hat und sein Chef ihm die Hölle heiß gemacht hat. Je nach interner Regelung verliert dieser Mitarbeiter alle Überstunden und einen Teil seines Gehalts. Daher wird er dich zwingen wollen, alles zu bezahlen. Als Angebot der Güte kannst du ihn ja fragen, ob er dir die alten Felgen wieder montiert (die sicherlich längst weiterverkauft oder verschrottet wurden).

habe ich schon auf der ersten Seite geschrieben...

Alte Felgen und gut!
von mir aus noch 20 Euro fürs Wuchten....

Zitat:

@Dirk.R schrieb am 5. Juli 2019 um 08:05:03 Uhr:


Der Wagen hatte 12 km beim Kauf. Anhand der Schlüssel und Fahrgestellnummer passte alles von VW aus!!!
Die Felgen sind die richtigen, nur das Herstellungsdatum nicht. Sie heißen Nevilles 17“. Im Internet werden sie neu so um 1000-1200 angeboten.

Es kann gut sein, dass die Felgen vom Verkäufer/Importeur ausgetauscht wurden, und man dir gebrauchte/beschädigte Felgen geliefert hat. 😉

In dem Fall kann man nur die Kulanz rückabwickeln, da dir die alten Felgen zustehen.

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