Erhöhte Drehzahl beim Anfahren sehr schädlich?
Servus Leute,
Ich bin neu hier und hoffe ihr könnt mir bitte weiterhelfen.
Ich hab seit ein paar Monaten ein neues Auto (Kombi, 1.5 TSI mit Schaltung) und momentan fahr ich sogut wie immer mit 1500-1700rpm an, manchmal sogar 1800-2000rpm.
Grund dafür ist, dass ich das Gas einfach nicht dosieren kann, sodass ich 1200rpm wie bei anderen Autos nicht erreiche. Wenn ich das Gas nur berühre passiert nichts und drücke ich dieses wirklich nur minimal(!) klettert die Drehzahl direkt auf 1500+rpm. Die Pedale von VW sind so butterweich, dass ich im Fuß nichtmal merke ob das Gas gedrückt ist, sodass ich ausschließlich nach Gehör fahren muss.
Anfahren kann ich somit entweder nur mit Kupplung und der Elektronik die die Drehzahl auf 1000rpm bringt, sodass ich bei beladener Karre krieche wie ein Fahrschüler oder ich fahr mit 1500-1700rpm an, wie ich bei anderen Autos nur an der Steigung anfahren würde. Da ich die Karre jeden Tag fahre und das schon seit Monaten, wird es wohl auch nicht besser werden.
Jetzt zur eigentlichen Frage: ist es sehr schädlich ständig mit einer erhöhten Drehzahl (1500-2000rpm) anzufahren oder ist das noch im Rahmen? Und ja im Nachhinein hätte ich mir ein Automatik kaufen sollen ;-)
Danke Leute!
72 Antworten
Es geht nicht um das Alter deines Autos, sondern darum, wie man den Leuten früher Anfahren beigebracht hat. In einer Fachzeitschrift von ungefähr 1970 (ich glaube es war eine alte Ausgabe der "mot" in meinem Fundus) gab es sogar einen Artikel dazu, in dem es hieß, dass die optimale Anfahrdrehzahl nach folgender Formel zu ermitteln sei: Halbe Nenndrehzahl plus 1000 1/min. Würde für einen gewöhnlichen Benziner mit Nenndrehzahl 6000 bedeuten, dass man mit 4000 anzufahren hätte. Und das wurde ernsthaft so geschrieben und ich erinnere mich an meine Kindheit, in der man im Straßenverkehr wirklich oft hören konnte, dass sehr drehfreudig angefahren wurde - was oft nicht nötig war. Mit Autos aus der Zeit kann man ganz vernünftig und ruhig fahren - genau wie du schreibst.
Deswegen verstehe ich das Problem des TE immer noch nicht, wirkt für mich wie eine gekünstelt angezettelte Diskussion um des Kaisers Bart.
Was du beschreibst, ist die Methode zum Erzielen der optimalen Beschleunigung, wie sie Autozeitschriften zur Überprüfung der Werksangaben praktizieren.
Mit dem Fahren im Alltag hat das nichts zu tun.
@TE: Die ganzen Überlegungen zur Kupplung kannst du eigentlich vergessen. Es ist beim 1.5 TSI aus dem VW-Konzern tatsächlich so, dass es eher am Gaspedal (bzw. an der Gemischaufbereitung) liegt. Du kannst mal im Stand probieren, verschiedene Drehzahlen per Gaspedal "einzustellen" und zu halten und wirst dann feststellen, dass es praktisch nicht geht. Bei allen anderen Autos, die ich vorher hatte, war es möglich, per Gaspedal z.B. exakt 1200 oder 1400 oder 1600 Umdrehungen zu erreichen und auch genau zu halten. Beim 1.5 TSI läuft die Drehzahl sofort davon. Versucht man z.B. genau 1400 Umdrehungen zu erreichen, dann steigt trotz feiner Dosierung im Gasfuß die Drehzahl sofort auf über 2000 Umdrehungen an. Gibt man dann weniger Gas, ist man schon wieder unter der gewünschten Drehzahl.
Mir ist das von Anfang an bei diesem Motor aufgefallen. Wenn es nicht schnell gehen muss (stop and go im Stadtverkehr), dann fahre ich ganz ohne Gas an. Das Gasgeben übernimmt dann die automatische Leerlaufdrehzahl-Anhebung. Ich kupple dann erst vollständig ein, bevor ich aufs Gas gehe. Wenn es mal schneller gehen soll, dann gebe ich halt während des Einkuppelns schon Gas und dann geht die Drehzahl eben auch mal auf 2000 Umdrehungen hoch. Da die Last und das übertragene Drehmoment aber trotzdem eher klein sind, wird das auch nicht die Lebensdauer der Kupplung beeinträchtigen.
Richtig ist auf jeden Fall, dass der 1.5 TSI schwer anzufahren ist und dann auch noch zum Ruckeln neigt. Wir Schaltgetriebe-Dinosaurier werden uns beim nächsten Autokauf dann vielleicht eher ein DSG bestellen. 🙂
Besten Dank für die Rückmeldung!
Es tut gut zu lesen, dass das scheinbar ein gegenwärtiges und allgemeines Problem ist und es Leidensgenossen gibt 🙂
Das Problem, dass man das Gas bzw. die Drehzahl nicht konstant halten kann, hab ich natürlich auch direkt bemerkt. Habe das dann aber damit abgetan, dass das Gaspedal zu sensibel und schwer zu dosieren ist. Aber ja - es ist unmöglich, die Drehzahl konstant beim Anfahren zu halten. Sie klettert recht zügig auf 1500rpm und dann weiter rauf auf 1700rpm bis hin zu 2000rpm.
Dass man bei dem weichen Gaspedal mit dem Fuß nichtmal merkt, ob dieses bereits gedrückt ist oder nicht und man prinzipiell nach Gehör fahren muss, erschwert die Sache noch mehr.
Die besten Ergebnisse erziele ich bisher, wenn ich bei durchgedrückter Kupplung einfach meinen Fuß aufs Gas lege (ohne Gas geben) und dann einfach die Kupplung hoch zum Schleifpunkt ziehe. Durch das Anheben des linken Fußes, senkt sich automatisch der rechte Fuß minimal, sodass man nicht „aktiv“ Gas geben muss und schneller bei 1700-2000rpm ist als einem lieb ist. Teilweise erreiche ich so moderate Drehzahlen von 1200-1400rpm. Kuppelt man nicht direkt ein und lässt ein wenig schleifen gehts halt auf 1500-1700rpm hoch.
@SpyderRyder:
Wenn es sich dabei angeblich nicht um den ominösen Schleifpunkt handeln sollte, dann könntest Du mir ja verraten, weshalb sich das Auto dann in Bewegung setzt. Schiebst du von hinten heimlich? :-)
Und was es für einen Unterschied macht, ob man bei 1200rpm einkuppelt oder 1600+rpm steht eigentlich außer Frage. Abgesehen davon, dass es auf Dauer nicht allzu gesund sein kann, ist es auch alles andere als angenehm auf einem ruhigen Parkplatz nach dem Einkaufen mit einer Drehzahl anzufahren, wo teilweise bereits der Turbo dazugeschaltet wird und jeder Umstehende denkt, dass im Auto ein Rentner oder Fahranfänger sitzt. Für mich ist das extrem unangenehm, dass man nie konstant anfahren kann, sondern zwischen 1000rpm und 2000rpm alles dabei ist.
Zitat:
@Rockville schrieb am 12. Januar 2022 um 18:31:25 Uhr:
@TE: Die ganzen Überlegungen zur Kupplung kannst du eigentlich vergessen. Es ist beim 1.5 TSI aus dem VW-Konzern tatsächlich so, dass es eher am Gaspedal (bzw. an der Gemischaufbereitung) liegt. Du kannst mal im Stand probieren, verschiedene Drehzahlen per Gaspedal "einzustellen" und zu halten und wirst dann feststellen, dass es praktisch nicht geht. Bei allen anderen Autos, die ich vorher hatte, war es möglich, per Gaspedal z.B. exakt 1200 oder 1400 oder 1600 Umdrehungen zu erreichen und auch genau zu halten. Beim 1.5 TSI läuft die Drehzahl sofort davon. Versucht man z.B. genau 1400 Umdrehungen zu erreichen, dann steigt trotz feiner Dosierung im Gasfuß die Drehzahl sofort auf über 2000 Umdrehungen an. Gibt man dann weniger Gas, ist man schon wieder unter der gewünschten Drehzahl.Mir ist das von Anfang an bei diesem Motor aufgefallen. Wenn es nicht schnell gehen muss (stop and go im Stadtverkehr), dann fahre ich ganz ohne Gas an. Das Gasgeben übernimmt dann die automatische Leerlaufdrehzahl-Anhebung. Ich kupple dann erst vollständig ein, bevor ich aufs Gas gehe. Wenn es mal schneller gehen soll, dann gebe ich halt während des Einkuppelns schon Gas und dann geht die Drehzahl eben auch mal auf 2000 Umdrehungen hoch. Da die Last und das übertragene Drehmoment aber trotzdem eher klein sind, wird das auch nicht die Lebensdauer der Kupplung beeinträchtigen.
Richtig ist auf jeden Fall, dass der 1.5 TSI schwer anzufahren ist und dann auch noch zum Ruckeln neigt. Wir Schaltgetriebe-Dinosaurier werden uns beim nächsten Autokauf dann vielleicht eher ein DSG bestellen. 🙂
Ähnliche Themen
Zitat:
@Daniel_Motor schrieb am 12. Januar 2022 um 19:52:47 Uhr:
@SpyderRyder:
Wenn es sich dabei angeblich nicht um den ominösen Schleifpunkt handeln sollte, dann könntest Du mir ja verraten, weshalb sich das Auto dann in Bewegung setzt. Schiebst du von hinten heimlich? :-)Und was es für einen Unterschied macht, ob man bei 1200rpm einkuppelt oder 1600+rpm steht eigentlich außer Frage. Abgesehen davon, dass es auf Dauer nicht allzu gesund sein kann, ist es auch alles andere als angenehm auf einem ruhigen Parkplatz nach dem Einkaufen mit einer Drehzahl anzufahren, wo teilweise bereits der Turbo dazugeschaltet wird und jeder Umstehende denkt, dass im Auto ein Rentner oder Fahranfänger sitzt. Für mich ist das extrem unangenehm, dass man nie konstant anfahren kann, sondern zwischen 1000rpm und 2000rpm alles dabei ist.
Ich schiebe dich bestimmt nicht, weder heimlich noch öffentlich. Ich glaube nur allmählich, dass du einfach noch ein bisschen üben musst und dir zuviele Gedanken machst um die Zahl, die der DZM anzeigt.
Zitat:
@Hinnerk1963 schrieb am 12. Januar 2022 um 17:15:22 Uhr:
Was du beschreibst, ist die Methode zum Erzielen der optimalen Beschleunigung, wie sie Autozeitschriften zur Überprüfung der Werksangaben praktizieren.
Mit dem Fahren im Alltag hat das nichts zu tun.
Leider falsch geraten. In dem Artikel ging es um "richtiges Anfahren", es ging nicht um so genanntes sportliches Fahren. Ich gucke mal, ob ich den Artikel noch im Fundus habe, dann haben wir etwas zum Schmunzeln.
Ich habe nicht geraten, ich habe es dir erklärt. Nach dem gleichen Prinzip werden heute auch Launch Controls programmiert.
Dass die Methode für den Dauerbetrieb nicht geeignet ist, versteht sich wohl von selbst. Das war in den 70ern nicht anders.
Also ich fahre seit 5 Jahren Auto und hab auf diesem Auto bereits 19.000 km drauf. Dass sich das Problem durch Üben löst, hat sich damit glaub ich getan.
Wie mehrmals bereits geschrieben, starre ich auch nicht auf den Drehzahlmesser sondern bekomme dies insbesondere über das Motorgeräusch mit. Man muss ja wohl auch nicht diskutieren, dass 1700-2000rpm zum anfahren in der Ebene zu viel sind und sowohl nicht gut für die Kupplung sind als auch alles andere als souverän klingt, wenn man nicht mit dröhnenden Motor den Parkplatz verlassen möchte.
Wie Rockville oben bestätigt hat, scheint es ja sehr wohl eine unliebsame Eigenart der Gasanmischung beim 1.5 TSI zu sein und kein von mir ausgedachtes Problem.
Zitat:
@SpyderRyder schrieb am 13. Januar 2022 um 14:43:24 Uhr:
Zitat:
@Daniel_Motor schrieb am 12. Januar 2022 um 19:52:47 Uhr:
@SpyderRyder:
Wenn es sich dabei angeblich nicht um den ominösen Schleifpunkt handeln sollte, dann könntest Du mir ja verraten, weshalb sich das Auto dann in Bewegung setzt. Schiebst du von hinten heimlich? :-)Und was es für einen Unterschied macht, ob man bei 1200rpm einkuppelt oder 1600+rpm steht eigentlich außer Frage. Abgesehen davon, dass es auf Dauer nicht allzu gesund sein kann, ist es auch alles andere als angenehm auf einem ruhigen Parkplatz nach dem Einkaufen mit einer Drehzahl anzufahren, wo teilweise bereits der Turbo dazugeschaltet wird und jeder Umstehende denkt, dass im Auto ein Rentner oder Fahranfänger sitzt. Für mich ist das extrem unangenehm, dass man nie konstant anfahren kann, sondern zwischen 1000rpm und 2000rpm alles dabei ist.
Ich schiebe dich bestimmt nicht, weder heimlich noch öffentlich. Ich glaube nur allmählich, dass du einfach noch ein bisschen üben musst und dir zuviele Gedanken machst um die Zahl, die der DZM anzeigt.
Zitat:
@Daniel_Motor schrieb am 8. Januar 2022 um 11:39:34 Uhr:
....
Keine Ahnung kann es nicht erklären.
Ich leg lediglich meinen Fuß aufs Gas und Gas wird aber elektronisch erst dazugegeben wenn ich die Kupplung kommen lasse.Eventuell reicht das bloße drauflegen bereits als Bewegungsmelding an das Potentionmeter. Fraglich ist allerdings, warum bei durchgedrückter Kupplung das bloße Drauflegen nicht bereits zu einer erhöhten Drehzahl führt. Wahrscheinlich steuert die Elektronik erst dann, wenn sie einen Anfahrvorgang erkennt.
Wahrscheinlich steuert die Elektronik schon dann, wenn sie das Einkuppeln erkennt - Du kannst also ohne Gas zu geben einkuppeln und erst im Anfahrvorgang beginnen, zusätzlich Gas zu geben;
die Start-Stop-Automatik meines A6 startet den Motor z.B. auch schon beim Verlassen der Bremse; einkleiner Schalter an der Pedalerie reicht da schon;
Vergleich mit Programmierung einer Launch-Control hinkt da etwas, weil es ganz verschiedene Launch-Control Programme gibt (Schalter, Automatik, DKG....)
Zitat:
@Hinnerk1963 schrieb am 13. Januar 2022 um 17:12:45 Uhr:
Ich habe nicht geraten, ich habe es dir erklärt. Nach dem gleichen Prinzip werden heute auch Launch Controls programmiert.
Dass die Methode für den Dauerbetrieb nicht geeignet ist, versteht sich wohl von selbst. Das war in den 70ern nicht anders.
Witzbold. Du erklärst mir einen Zeitungsartikel, den du nicht kennst?
Nein, ohne Gas hebt die Elektronik die Drehzahl nur von Leerlaufdrehzahl auf 1000rpm hoch und versucht diese zu halten. Das reicht nicht um mit einem beladenen Auto einigermaßen zügig anzufahren.
Gas muss definitiv dazugegeben werden. Ich leg wie gesagt bei durchgetretener Kupplung meinen Fuß einfach aufs Gas und lass die Kupplung dann kommen. Ich glaube durch das Anheben des linken Fußes senkt sich der rechte Fuß automatisch so minimal, dass man im Schnitt moderate Drehzahlen von 1200-1500rpm erreicht. Sobald man „aktiv“ Gas gibt hat man jedes Mal schneller als einem lieb ist die besagten 1700-2000rpm.
Nach wie vor extrem nervig und mir ein Rätsel, warum man bei jedem anderen Auto bestimmte Drehzahlen einstellen und halten kann und bei diesem Motor aber die Drehzahl stetig nach oben steigt und wegrennt, auch wenn man das Gaspedal nicht weiter drückt. Bin froh mit meiner Methode mittlerweile zumindest größtenteils souverän und mit moderaten Umdrehungen einkuppeln zu können, ohne dass der Turbo dazugeschaltet wird.
Zitat:
@remix schrieb am 14. Januar 2022 um 14:14:17 Uhr:
Zitat:
@Daniel_Motor schrieb am 8. Januar 2022 um 11:39:34 Uhr:
....
Keine Ahnung kann es nicht erklären.
Ich leg lediglich meinen Fuß aufs Gas und Gas wird aber elektronisch erst dazugegeben wenn ich die Kupplung kommen lasse.Eventuell reicht das bloße drauflegen bereits als Bewegungsmelding an das Potentionmeter. Fraglich ist allerdings, warum bei durchgedrückter Kupplung das bloße Drauflegen nicht bereits zu einer erhöhten Drehzahl führt. Wahrscheinlich steuert die Elektronik erst dann, wenn sie einen Anfahrvorgang erkennt.
Wahrscheinlich steuert die Elektronik schon dann, wenn sie das Einkuppeln erkennt - Du kannst also ohne Gas zu geben einkuppeln und erst im Anfahrvorgang beginnen, zusätzlich Gas zu geben;
die Start-Stop-Automatik meines A6 startet den Motor z.B. auch schon beim Verlassen der Bremse; einkleiner Schalter an der Pedalerie reicht da schon;
Vergleich mit Programmierung einer Launch-Control hinkt da etwas, weil es ganz verschiedene Launch-Control Programme gibt (Schalter, Automatik, DKG....)
Nein, ohne Gas hebt die Elektronik die Drehzahl nur von Leerlaufdrehzahl auf 1000rpm hoch und versucht, diese zu halten. Das reicht nicht, um mit einem beladenen Auto einigermaßen zügig anzufahren, bei ganz normalen leichten Steigungen müsste man dann auch sehr sehr vorsichtig und langsam einkuppeln wie ein Fahrschüler.
Gas muss definitiv dazugegeben werden. Ich leg wie gesagt bei durchgetretener Kupplung meinen Fuß einfach aufs Gas und lass die Kupplung dann kommen. Ich glaube durch das Anheben des linken Fußes senkt sich der rechte Fuß automatisch so minimal, dass man im Schnitt moderate Drehzahlen von 1200-1500rpm erreicht. Sobald man „aktiv“ Gas gibt hat man jedes Mal schneller als einem lieb ist die besagten 1700-2000rpm.
Nach wie vor extrem nervig und mir ein Rätsel, warum man bei jedem anderen Auto bestimmte Drehzahlen einstellen und halten kann und bei diesem Motor aber die Drehzahl stetig nach oben steigt und wegrennt, auch wenn man das Gaspedal nicht weiter drückt. Bin froh mit meiner Methode mittlerweile zumindest größtenteils souverän und mit moderaten Umdrehungen einkuppeln zu können, ohne dass der Turbo dazugeschaltet wird.
Zitat:
@Daniel_Motor schrieb am 14. Januar 2022 um 16:57:30 Uhr:
Zitat:
@remix schrieb am 14. Januar 2022 um 14:14:17 Uhr:
Wahrscheinlich steuert die Elektronik schon dann, wenn sie das Einkuppeln erkennt - Du kannst also ohne Gas zu geben einkuppeln und erst im Anfahrvorgang beginnen, zusätzlich Gas zu geben;
die Start-Stop-Automatik meines A6 startet den Motor z.B. auch schon beim Verlassen der Bremse; einkleiner Schalter an der Pedalerie reicht da schon;
Vergleich mit Programmierung einer Launch-Control hinkt da etwas, weil es ganz verschiedene Launch-Control Programme gibt (Schalter, Automatik, DKG....)
Zitat:
@SpyderRyder schrieb am 14. Januar 2022 um 14:17:24 Uhr:
Zitat:
@Hinnerk1963 schrieb am 13. Januar 2022 um 17:12:45 Uhr:
Ich habe nicht geraten, ich habe es dir erklärt. Nach dem gleichen Prinzip werden heute auch Launch Controls programmiert.
Dass die Methode für den Dauerbetrieb nicht geeignet ist, versteht sich wohl von selbst. Das war in den 70ern nicht anders.Witzbold. Du erklärst mir einen Zeitungsartikel, den du nicht kennst?
1. Wer sagt, dass ich den Artikel nicht kenne?
2. Wenn mir jemand sagt, nimm einen Topf, fülle Wasser hinein, erhitze es, bis es kocht und lege dann ein Ei hinein, so weiß ich, es handelt sich um eine Anleitung zum Eierkochen.
Und das, was du beschrieben hast, ist die Anleitung zum Erzielen der optimalen Beschleunigung. Ganz einfach. Lernt man in jedem Fahrertraining.