Erfahrungsbericht AT 225i über 1000 km
Nach dem ja mein 4er bereits die 3.Woche mit doch sage und schreibe 700km auf der Uhr in der Werkstatt verbringt (nein Wolhar, es gibt keine Qualitätsprobleme beim 4er, spar diiir das), und ich letzte Woche den 220d wieder abgeben musste bekam ich auf eigenen Wunsch einen 225i als Ersatzwagen gestellt.
Ich habe ihn jetzt von Donnerstag bis heute etwa 1000km gefahren. Somit konnte ich mir endlich selber ein Bild über das Fahrzeug machen, dass ich nicht immer sehr sanft mit Bemerkungen überzogen hatte.
Innenraum
Er hat eine sehr gute Aussattung gehabt mit Leder, Sportsitzen, Panoramadach etc.
Die Verarbeitung ist tadelos, ja sogar teilweise besser als in Modellreihen mit höheren Nummern. Auch die Gestaltung ist modern und wirkt hochwertig. Jedoch hatte ich am Anfang als langjähriger BMW-Fahrer das Problem, dass man beim Einsteigen über dem Armaturenbrett sitzt, was das Nischenartige der anderen BMWs vermissen läßt und am Anfang sehr ungewohnt ist, was fast zu einem Unwohlsein führte. Ich habe dann die Sportsitze, die im übrigen für mich mit 178cm und 78kg perfekt passen, ganz nach unten verstellt,
das ging dann. Es war aber dann mit der Zeit eine Gewohnheitsgeschichte und zum Schluß fand ich es sogar bequem, nicht nach unten, sondern nach oben einzusteigen. Die Sitze fühlten sich auch am Anfang sehr unbequem und extrem hart an, haben sich aber auch auf längeren Strecken gut bewährt. Also Ergonomie anfangs gewöhnungsbedürftig, mit der Zeit sogar sympathisch.
Verarbeitung
Ohne Fehl und Tadel, ein leichtes Klappergeräusch im Kofferraumbereich zeitweise bei sehr schlechten Strecken, aber ansonsten wirkt er wie eine Burg. Lob an Leipzig, machen bereits schon jetzt sehr gute Arbeit.
Motor/Automatik
Ja, am Anfang konnte ich es gar nicht glauben, dass der 231 PS hat, so zugeschnürrt war er. Da er ja praktisch die Einfahrzeit hinter sich hatte, machte ich mich daran, mal ihn etwas flotter zu fahren, und siehe da, jetzt läuft er. Im Teillastbereich sehr ruhig, sehr gute Beschleunigung, auch im oberen Bereich ab 160km/h, ganz einfach, er machte Spass.
Das Getriebe arbeitete soweit ohne Probleme, jedoch sind die Schaltvorgänge in kleineren Gänge deutlicher als bei der ZF zu spüren und er hatte immer wieder mal im kalten Zustand kleine Anfahrprobleme (schaukeln).
Wäre es meiner, würde ich das reklamieren, da es doch am Anfang sehr störend ist.
Bei EcoPro-Modus haben sie jetzt eindeutig übertrieben, Leistung absolut abgewürgt, Beschleunigung, ja aber nur auf Drehzahlmesser aber nicht auf dem Tacho. Hab nach wenigen Kilometern wieder umgeschaltet, nicht fahrbar, da muss an der Software nachgebessert werden.
Verbrauch lag jetzt bei engagierter Fahrweise bei 8,8Liter, naja, er ist ja noch nicht voll eingefahren.
Fahrwerk/Vorderradantrieb
Tja, beim Vorderradantrieb bestanden meine meisten Vorbehalte. Man kann sagen, es gab Licht (ja sogar Sonnenlicht) und auch tiiiiiefen Schatten.
Im Normalbetrieb mit auch ambitionierter Fahrweise liegt er wie ein Brett, ist unheimlich handlich und wendig und absolviert alles absolut souverän. Es macht sogar Spass, mit ihm zu räubern, weitgehenst völlig neutral. Aber jetzt kommts, es gab Situationen beim rausbeschleunigen aus Kurven, da verhielt er sich völlig überraschend sogar fast bösartig, er veriss schlagartig und musste regelrecht wieder eingefangen werden, was in der Intensität fast einem ausbrechendem Heck entsprach, und dies erfolgte urplötzlich. Weiterhin
sollte man es meiden, zu Überholvorgängen plötzlich auszuscheren, er reagiert hier sehr nervös und schaukelt sich mitunter sogar unschön auf. Sicherlich, beides sind keine alltäglichen Fahrmanöver, aber für einen BMW-Fahrer auch nicht so außergewöhnlich. Ich hab mir das ab da an gespart und freute mich an seiner Kurvenwilligkeit.
Zur Federung möchte ich noch bemerken, dass ich sie am Anfang doch sehr, naja polterig empfand und schon für mich dies als größten Mangel feststellte. Aber, man glaubte es nicht, man gewöhnt sich auf Dauer daran, aber trotzdem, ein etwas feineres Ansprechverhalten würde ihr gut stehen, auch wenn das Fahrzeug die bekannt unkommoden Bridgestone Potennza als RFT drauf hatte.
Windgeräusche/Innenraumlautstärke
Alles Bestens, ich hatte ihn bis 230km/h oben, auch da noch eine befriedigende Lautstärke, also klar und deutlich, da gibt es bei BMW schlechteres. Die Abrollgeräusche sind okay, siehe Reifen, wie oben erwähnt.
Fazit:
Wenn man sich an das Fahrzeugkonzepz gewöhnt hat und alle Voreingenommenheit mal beiseite legt,
ist das ein sehr gelungenes Fahrzeug mit einem guten Raumkonzept, dass aber trotzdem klar die Handschrift von BMW hat. Es ist so, da beißt die Maus keinen Faden ab, auch wenn es einige noch nicht wahr haben möchten.
Und jetzt steig ich wieder in meine tiefergelegten Heckschleudern, verrenke mir dabei den Rücken, und flitze
als gefühlter Formel1-Testfahrer um die Ecke und vermisse ihn doch ein klein wenig, aber nur ein ganz kleines bisschen.
Beste Antwort im Thema
Nach dem ja mein 4er bereits die 3.Woche mit doch sage und schreibe 700km auf der Uhr in der Werkstatt verbringt (nein Wolhar, es gibt keine Qualitätsprobleme beim 4er, spar diiir das), und ich letzte Woche den 220d wieder abgeben musste bekam ich auf eigenen Wunsch einen 225i als Ersatzwagen gestellt.
Ich habe ihn jetzt von Donnerstag bis heute etwa 1000km gefahren. Somit konnte ich mir endlich selber ein Bild über das Fahrzeug machen, dass ich nicht immer sehr sanft mit Bemerkungen überzogen hatte.
Innenraum
Er hat eine sehr gute Aussattung gehabt mit Leder, Sportsitzen, Panoramadach etc.
Die Verarbeitung ist tadelos, ja sogar teilweise besser als in Modellreihen mit höheren Nummern. Auch die Gestaltung ist modern und wirkt hochwertig. Jedoch hatte ich am Anfang als langjähriger BMW-Fahrer das Problem, dass man beim Einsteigen über dem Armaturenbrett sitzt, was das Nischenartige der anderen BMWs vermissen läßt und am Anfang sehr ungewohnt ist, was fast zu einem Unwohlsein führte. Ich habe dann die Sportsitze, die im übrigen für mich mit 178cm und 78kg perfekt passen, ganz nach unten verstellt,
das ging dann. Es war aber dann mit der Zeit eine Gewohnheitsgeschichte und zum Schluß fand ich es sogar bequem, nicht nach unten, sondern nach oben einzusteigen. Die Sitze fühlten sich auch am Anfang sehr unbequem und extrem hart an, haben sich aber auch auf längeren Strecken gut bewährt. Also Ergonomie anfangs gewöhnungsbedürftig, mit der Zeit sogar sympathisch.
Verarbeitung
Ohne Fehl und Tadel, ein leichtes Klappergeräusch im Kofferraumbereich zeitweise bei sehr schlechten Strecken, aber ansonsten wirkt er wie eine Burg. Lob an Leipzig, machen bereits schon jetzt sehr gute Arbeit.
Motor/Automatik
Ja, am Anfang konnte ich es gar nicht glauben, dass der 231 PS hat, so zugeschnürrt war er. Da er ja praktisch die Einfahrzeit hinter sich hatte, machte ich mich daran, mal ihn etwas flotter zu fahren, und siehe da, jetzt läuft er. Im Teillastbereich sehr ruhig, sehr gute Beschleunigung, auch im oberen Bereich ab 160km/h, ganz einfach, er machte Spass.
Das Getriebe arbeitete soweit ohne Probleme, jedoch sind die Schaltvorgänge in kleineren Gänge deutlicher als bei der ZF zu spüren und er hatte immer wieder mal im kalten Zustand kleine Anfahrprobleme (schaukeln).
Wäre es meiner, würde ich das reklamieren, da es doch am Anfang sehr störend ist.
Bei EcoPro-Modus haben sie jetzt eindeutig übertrieben, Leistung absolut abgewürgt, Beschleunigung, ja aber nur auf Drehzahlmesser aber nicht auf dem Tacho. Hab nach wenigen Kilometern wieder umgeschaltet, nicht fahrbar, da muss an der Software nachgebessert werden.
Verbrauch lag jetzt bei engagierter Fahrweise bei 8,8Liter, naja, er ist ja noch nicht voll eingefahren.
Fahrwerk/Vorderradantrieb
Tja, beim Vorderradantrieb bestanden meine meisten Vorbehalte. Man kann sagen, es gab Licht (ja sogar Sonnenlicht) und auch tiiiiiefen Schatten.
Im Normalbetrieb mit auch ambitionierter Fahrweise liegt er wie ein Brett, ist unheimlich handlich und wendig und absolviert alles absolut souverän. Es macht sogar Spass, mit ihm zu räubern, weitgehenst völlig neutral. Aber jetzt kommts, es gab Situationen beim rausbeschleunigen aus Kurven, da verhielt er sich völlig überraschend sogar fast bösartig, er veriss schlagartig und musste regelrecht wieder eingefangen werden, was in der Intensität fast einem ausbrechendem Heck entsprach, und dies erfolgte urplötzlich. Weiterhin
sollte man es meiden, zu Überholvorgängen plötzlich auszuscheren, er reagiert hier sehr nervös und schaukelt sich mitunter sogar unschön auf. Sicherlich, beides sind keine alltäglichen Fahrmanöver, aber für einen BMW-Fahrer auch nicht so außergewöhnlich. Ich hab mir das ab da an gespart und freute mich an seiner Kurvenwilligkeit.
Zur Federung möchte ich noch bemerken, dass ich sie am Anfang doch sehr, naja polterig empfand und schon für mich dies als größten Mangel feststellte. Aber, man glaubte es nicht, man gewöhnt sich auf Dauer daran, aber trotzdem, ein etwas feineres Ansprechverhalten würde ihr gut stehen, auch wenn das Fahrzeug die bekannt unkommoden Bridgestone Potennza als RFT drauf hatte.
Windgeräusche/Innenraumlautstärke
Alles Bestens, ich hatte ihn bis 230km/h oben, auch da noch eine befriedigende Lautstärke, also klar und deutlich, da gibt es bei BMW schlechteres. Die Abrollgeräusche sind okay, siehe Reifen, wie oben erwähnt.
Fazit:
Wenn man sich an das Fahrzeugkonzepz gewöhnt hat und alle Voreingenommenheit mal beiseite legt,
ist das ein sehr gelungenes Fahrzeug mit einem guten Raumkonzept, dass aber trotzdem klar die Handschrift von BMW hat. Es ist so, da beißt die Maus keinen Faden ab, auch wenn es einige noch nicht wahr haben möchten.
Und jetzt steig ich wieder in meine tiefergelegten Heckschleudern, verrenke mir dabei den Rücken, und flitze
als gefühlter Formel1-Testfahrer um die Ecke und vermisse ihn doch ein klein wenig, aber nur ein ganz kleines bisschen.
44 Antworten
Zitat:
@afis schrieb am 1. November 2014 um 12:11:38 Uhr:
Wie bekommt man den ein Fahrzeug beim Überholen zum Aufschaukeln??? Fährst du ganz nah auf und scherst dann ganz heftig aus?Zitat:
@harald335i schrieb am 29. Oktober 2014 um 22:07:54 Uhr:
Aber jetzt kommts, es gab Situationen beim rausbeschleunigen aus Kurven, da verhielt er sich völlig überraschend sogar fast bösartig, er veriss schlagartig und musste regelrecht wieder eingefangen werden, was in der Intensität fast einem ausbrechendem Heck entsprach, und dies erfolgte urplötzlich. Weiterhin
sollte man es meiden, zu Überholvorgängen plötzlich auszuscheren, er reagiert hier sehr nervös und schaukelt sich mitunter sogar unschön auf. Sicherlich, beides sind keine alltäglichen Fahrmanöver, aber für einen BMW-Fahrer auch nicht so außergewöhnlich. Ich hab mir das ab da an gespart und freute mich an seiner Kurvenwilligkeit.Also wenn du es schaffst, dass dir ein Fronttriebler beim Überholen ausbricht, dann will ich ehrlich gesagt nicht mit einem Hecktriebler bei dir mitfahren...
Na ich glaube mal, wir haben hier zuviel Stadt-und Autobahn-Junkies. Wenn man, wie ich ,70% seiner Fahrleistungen auf Landstrassen verbringt, gewöhnt man sich einen ganz anderen Fahrstil an, der wohl auch dynamischer ausfällt. ich erlebe es ja immer wieder, wie hier teilweise auf Grund fehlender Erfahrungen zaghaft überholt wird oder kurvenreiche Strecken mit nur rotem Bremslich abgefahren werden.
Wer hier heute zügig unterwegs sein will, muss auch mal kurzfristig entscheiden, ob er überholen will.
Zumindest war dies ein Fahrmanöver, dass zum Standard gehört und für ein hinterradangetriebenes Fahrzeug keine Probleme aufwirft. Aber dies sehr wohl beim AT225i, deshalb habe ich es auch deutlich hervorgehoben. Da hilft alles Philosophieren und alle Mutmaßungen nichts, da besteht ein Problem. Aber fahrt ihn doch selber so ausgiebig (und nicht nur ein paar Stunden), dann könnt ihr euch selber davon überzeugen, und mutmaßt nicht nur.
Viele Grüße
@harald
Find ich echt klasse dass du den Mut hast dich hier so kritisch zum 2er bmw Fahrverhalten zu äußern.
Und du verteidigst das weiter! Bei Dir scheint es aufwärts zu gehen...
Gruß an Deine Frau.
Zitat:
@harald335i schrieb am 1. November 2014 um 16:15:01 Uhr:
Na ich glaube mal, wir haben hier zuviel Stadt-und Autobahn-Junkies. Wenn man, wie ich ,70% seiner Fahrleistungen auf Landstrassen verbringt, gewöhnt man sich einen ganz anderen Fahrstil an, der wohl auch dynamischer ausfällt. ich erlebe es ja immer wieder, wie hier teilweise auf Grund fehlender Erfahrungen zaghaft überholt wird oder kurvenreiche Strecken mit nur rotem Bremslich abgefahren werden.Zitat:
@afis schrieb am 1. November 2014 um 12:11:38 Uhr:
Wie bekommt man den ein Fahrzeug beim Überholen zum Aufschaukeln??? Fährst du ganz nah auf und scherst dann ganz heftig aus?
Also wenn du es schaffst, dass dir ein Fronttriebler beim Überholen ausbricht, dann will ich ehrlich gesagt nicht mit einem Hecktriebler bei dir mitfahren...
Wer hier heute zügig unterwegs sein will, muss auch mal kurzfristig entscheiden, ob er überholen will.
Zumindest war dies ein Fahrmanöver, dass zum Standard gehört und für ein hinterradangetriebenes Fahrzeug keine Probleme aufwirft. Aber dies sehr wohl beim AT225i, deshalb habe ich es auch deutlich hervorgehoben. Da hilft alles Philosophieren und alle Mutmaßungen nichts, da besteht ein Problem. Aber fahrt ihn doch selber so ausgiebig (und nicht nur ein paar Stunden), dann könnt ihr euch selber davon überzeugen, und mutmaßt nicht nur.
Viele Grüße
Haha, du bist noch nicht mit mir gefahren 😁 Sonst würdest du nichts von zaghaft überholen schreiben. Verbringe zwar in der Tat die meisten km auf der Autobahn, aber auch zahlreiche km auf bayrischen und niedersächsischen Landstraßen. Gerade in Bayern fahr ich häufig Landstraße dank der verstopften A8 und A9 und weil's häufig der direktere und schnellere Weg ist. Und Überholvorgänge gibt es dabei auch zahlreiche.
Und es war nur eine Frage, kein persönlicher Angriff!!! Und die Frage bleibt weiterhin im Raum stehen...
Naja, dann fahr mal von Nürnberg Richtung Bayer. Wald, da nützt du jede freie Lücke zwischen den Tschechen-LKWs aus, und da sind solche Fahrmanöver gang und gebe oder man versumpft mit 70 hinter den Lkws. Das soll ein 2erAT genauso souverän meistern, wie ein 1er, 2er, 3er, 4er, 5er oder 6er und 7er. Und das Fahrmanöver sieht die Ausnutzung von einer Lücke zwischen zwei entgegenkommenden Fahrzeugen aus, da gehst auch mal etwas unsanfter zu, beim rausziehen. Dies zu deiner Frage.
Viele Grüße
Ähnliche Themen
Zitat:
@harald335i schrieb am 1. November 2014 um 17:22:16 Uhr:
Naja, dann fahr mal von Nürnberg Richtung Bayer. Wald, da nützt du jede freie Lücke zwischen den Tschechen-LKWs aus, und da sind solche Fahrmanöver gang und gebe oder man versumpft mit 70 hinter den Lkws. Das soll ein 2erAT genauso souverän meistern, wie ein 1er, 2er, 3er, 4er, 5er oder 6er und 7er. Und das Fahrmanöver sieht die Ausnutzung von einer Lücke zwischen zwei entgegenkommenden Fahrzeugen aus, da gehst auch mal etwas unsanfter zu, beim rausziehen. Dies zu deiner Frage.
Viele Grüße
Kenne ich, die Gegend...wobei ich meist etwas südlicher unterwegs bin. Und von den Tschechen bin ich vermutlich nächstes Wochenende - dann aber in Tschechien - umgeben 😉
Ich belass es mal dabei, verstehen tue ich es trotzdem nicht. Gerade wenn ich 2-3 LKWs am Stück überholen will, oder an relativ engen Stellen, dann sollte ich Überschussgeschwindigkeit aufbauen...da lass ich etwas Abstand, baue die auf und ziehe raus, aber da ich ja etwas Platz habe, muss ich das nicht ruppig machen...
Aber unabhängig davon, wirst du vermutlich zu den wenigen hier gehören, die verstehen, warum mir unabhängig von der VMax, Leistung und Durchzug zum Überholen wichtig sind und mir ein 116d nie reichen würde 😁
Zitat:
@afis schrieb am 1. November 2014 um 17:35:57 Uhr:
Kenne ich, die Gegend...wobei ich meist etwas südlicher unterwegs bin. Und von den Tschechen bin ich vermutlich nächstes Wochenende - dann aber in Tschechien - umgeben 😉Zitat:
@harald335i schrieb am 1. November 2014 um 17:22:16 Uhr:
Naja, dann fahr mal von Nürnberg Richtung Bayer. Wald, da nützt du jede freie Lücke zwischen den Tschechen-LKWs aus, und da sind solche Fahrmanöver gang und gebe oder man versumpft mit 70 hinter den Lkws. Das soll ein 2erAT genauso souverän meistern, wie ein 1er, 2er, 3er, 4er, 5er oder 6er und 7er. Und das Fahrmanöver sieht die Ausnutzung von einer Lücke zwischen zwei entgegenkommenden Fahrzeugen aus, da gehst auch mal etwas unsanfter zu, beim rausziehen. Dies zu deiner Frage.
Viele GrüßeIch belass es mal dabei, verstehen tue ich es trotzdem nicht. Gerade wenn ich 2-3 LKWs am Stück überholen will, oder an relativ engen Stellen, dann sollte ich Überschussgeschwindigkeit aufbauen...da lass ich etwas Abstand, baue die auf und ziehe raus, aber da ich ja etwas Platz habe, muss ich das nicht ruppig machen...
Aber unabhängig davon, wirst du vermutlich zu den wenigen hier gehören, die verstehen, warum mir unabhängig von der VMax, Leistung und Durchzug zum Überholen wichtig sind und mir ein 116d nie reichen würde 😁
Du hast es perfekt beschrieben, etwas Abstabd lassen, Überschuss aufbauen, und dann rausziehen, und genau damit hat er Probleme. Ich habe ihn ja nicht 1mtr. vor dem Lkw plötzlich dann rausgerissen sondern bin mit Überschuss rangefahren, wobei da mal ein etwas härteres rausziehen notwendig ist, wenn der Entgegenkomende doch etwas langsamer ist, als eingeschätzt. Also völlig normal.
Ansonsten gebe ich dir bezüglich der Leistung recht und möcht noch betonen, dass ich gerade wegen solcher Fahrmanöver ausschließlich BMW fahre und nicht VW, Audi oder Mercedes, da BMW das ohne Probleme meistern, tja bis auf unser jüngstes Kind im Stall.
Hallo Harald!
Danke für Deinen hervorragenden Fahrbericht zum AT 225i. Na ja, wenn 231 Pferdchen an der Vorderachse ruckartig anziehen, dann spürt man das in der Lenkung. War bei meinem A6 (190 PS) und meinem Insignia Turbo (220 PS) auch der Fall. Wenn dann noch auf Landstraßen die Spurrinnen der LKWs dazu kommen, na dann schaukel, schauckel bei jedem Überholvorgang. Man gewöhnt sich dran, weil der Wagen liegt ja doch wie ein Brett auf der Straße. Aber bei xDrive und 258 PS – X3, 30d – da kannst ruckartig ausscheren, da gibt’s sowas nicht.
Habe einen AT 218 d Probe gefahren. Da gab’s kein ruckeln an der Vorderachse und kein aufschauckeln. Klar, viel weniger Pferdchen! Aber sonst ein tolles Auto, die Sportsitze fand ich sehr bequem, speziell die ausziehbare Oberschenkelstütze! Auch vom HUD bin ich begeistert, und erst das NAVI Prof. Hab‘ ich alles nicht im X3. Und daher hab‘ ich mir einen AT 220d mit xDrive bestellt. Dem fehlen zwar 60 PS auf den X3, aber er hat um ca. 290 kg weniger Gewicht. Und es wird mir als alten Opa nicht schaden, ruhiger und gemäßigter zu fahren. Außerdem schlägt sich bei uns in Österreich die Steuer ganz schön zu Buche. Freu mich schon, am 1.12.2014 soll ich ihn übernehmen.
Wie ich Deinen Beiträgen entnehme, hast Du einen ähnlichen Fahrstil wie ich. Jede Lücke zum Überholen ausnützen! Und wozu eine Lücke lassen? Wenn’s geht, volles Rohr und vorbei. Mit 258 PS unterm Allerwertesten kommt da richtig Freude auf!!! Ich mach‘ es seit 55 Jahren genau so, weil so hab‘ ich es seinerzeit in der Fahrschule gelernt – mit 50 PS und einer händischen Dreigangschaltung. Opel Rekord, BJ. 1954. Und – Gott sei Dank – noch immer unfallfrei. Aber da fällt mir eine kleine Story ein:
In einem schönen Urlaubsort sitzen am Abend ein paar Männer beim Bier und reden über die Anfahrt und ihre Autos. Es geht hoch her, er wird viel gelacht. Nur einer sitzt am Tisch, mit steinernem, mieselsüchtigem Gesicht und nippt nur hie und da an seinem Bier. Endlich nimmt sich einer ein Herz, spricht ihn an und es kommt zu folgendem Dialog:
Na, wie war’s denn bei Dir beim Herfahren?
Ach Gott, nur Kolonne, Kolonne. 4 Stunden für nicht ganz 200 km.
Ja,ja, kenn ich, was hast den für einen Wagen?
Mercedes.
Hm, Mercedes, vieviel PS?
Weiß ich nicht, so um die 300.
300 PS, warum hast denn nicht überholt?
Ging ja nicht.
Wieso nicht?
Vor mir war ja keiner.
In diesem Sinn allzeit „Gute Fahrt“ und immer eine Handbreite Luft um’s Auto
Günter
Der 218i AT verhält sich da auch wesentlich gutmütiger. 🙂 Den 225i AT würde ich nur als X-Drive nehmen.
Zitat:
@lernenderopa schrieb am 1. November 2014 um 18:13:33 Uhr:
Hallo Harald!
Danke für Deinen hervorragenden Fahrbericht zum AT 225i. Na ja, wenn 231 Pferdchen an der Vorderachse ruckartig anziehen, dann spürt man das in der Lenkung. War bei meinem A6 (190 PS) und meinem Insignia Turbo (220 PS) auch der Fall. Wenn dann noch auf Landstraßen die Spurrinnen der LKWs dazu kommen, na dann schaukel, schauckel bei jedem Überholvorgang. Man gewöhnt sich dran, weil der Wagen liegt ja doch wie ein Brett auf der Straße. Aber bei xDrive und 258 PS – X3, 30d – da kannst ruckartig ausscheren, da gibt’s sowas nicht.
Habe einen AT 218 d Probe gefahren. Da gab’s kein ruckeln an der Vorderachse und kein aufschauckeln. Klar, viel weniger Pferdchen! Aber sonst ein tolles Auto, die Sportsitze fand ich sehr bequem, speziell die ausziehbare Oberschenkelstütze! Auch vom HUD bin ich begeistert, und erst das NAVI Prof. Hab‘ ich alles nicht im X3. Und daher hab‘ ich mir einen AT 220d mit xDrive bestellt. Dem fehlen zwar 60 PS auf den X3, aber er hat um ca. 290 kg weniger Gewicht. Und es wird mir als alten Opa nicht schaden, ruhiger und gemäßigter zu fahren. Außerdem schlägt sich bei uns in Österreich die Steuer ganz schön zu Buche. Freu mich schon, am 1.12.2014 soll ich ihn übernehmen.
Wie ich Deinen Beiträgen entnehme, hast Du einen ähnlichen Fahrstil wie ich. Jede Lücke zum Überholen ausnützen! Und wozu eine Lücke lassen? Wenn’s geht, volles Rohr und vorbei. Mit 258 PS unterm Allerwertesten kommt da richtig Freude auf!!! Ich mach‘ es seit 55 Jahren genau so, weil so hab‘ ich es seinerzeit in der Fahrschule gelernt – mit 50 PS und einer händischen Dreigangschaltung. Opel Rekord, BJ. 1954. Und – Gott sei Dank – noch immer unfallfrei. Aber da fällt mir eine kleine Story ein:
In einem schönen Urlaubsort sitzen am Abend ein paar Männer beim Bier und reden über die Anfahrt und ihre Autos. Es geht hoch her, er wird viel gelacht. Nur einer sitzt am Tisch, mit steinernem, mieselsüchtigem Gesicht und nippt nur hie und da an seinem Bier. Endlich nimmt sich einer ein Herz, spricht ihn an und es kommt zu folgendem Dialog:
Na, wie war’s denn bei Dir beim Herfahren?
Ach Gott, nur Kolonne, Kolonne. 4 Stunden für nicht ganz 200 km.
Ja,ja, kenn ich, was hast den für einen Wagen?
Mercedes.
Hm, Mercedes, vieviel PS?
Weiß ich nicht, so um die 300.
300 PS, warum hast denn nicht überholt?
Ging ja nicht.
Wieso nicht?
Vor mir war ja keiner.
In diesem Sinn allzeit „Gute Fahrt“ und immer eine Handbreite Luft um’s Auto
Günter
Danke für dein Lob, Bericht und deine schöne Kurz-Geschichte. Wie wahr!
Auch allzeit kintterfreie Fahrt.
Viele Grüße
Harald
Zitat:
@bmw500 schrieb am 1. November 2014 um 18:19:04 Uhr:
Der 218i AT verhält sich da auch wesentlich gutmütiger. 🙂 Den 225i AT würde ich nur als X-Drive nehmen.
Hallo,
Nur meiner Meinung, aber Frontantriebler mit 150+ PS sind meistens problematisch, insbesonderes wenn es Spurrillen gibt. Allrad vermeide ich weil die meistens zu schwer sind und zuviel saufen. Dann bleibt es eigentlich nur BMW und Mercedes, die ich beide, nach zusammen gerechnet mehr als 20 Fahrzeugen der Marken, ziemlich gut kenne. Die aktuelle BMW sind mir, meistens mehr als 360 Tage jedes Jahr optimal, für die restlichen Tage wären dann x-Drive besser. Mercedes geht gar nicht, weil die Qualität und die Fahreigenschaften mir nicht passen.
Ich gehöre aber nicht zur Zielgruppe des ATs. Weil gefült mehr als 90% von den potentiellen Käufer des ATs bisher immer nur Frontantriebler gefahren haben, sollte das kein Problem sein. Und genau diese Kunden will BMW auch gewinnen. Wenn wir als traditionelle BMW Fahrer statt 1/3/4/5/6/7 den AT haben möchten, hätte BMW falsch gemacht.
LG
Jukka
@Jukka,
volle Zustimmung 1). Der 218i AT mit seinen 136 PS passt gut zum Frontantrieb, der 225i AT (meiner Meinung nach) eher weniger.
1) Bis auf eine Einschränkung: Ich als langjähriger BMW-Fahrer finde trotzdem Gefallen an dem AT-Konzept, allerdings als Ergänzung, nicht Ersatz/Ablösung, des bisherigen Angebotes.
Bin von November 1958 bis 11.9.2001 nur Autos mit Hinterradantrieb gefahren. Meistens Opel, mehr war nicht drin. Aber die Umstellung auf einen Frontgetriebenen A6 Sechszylinder Diesel mit 180 PS war gar nicht so schlimm. Lag ruhig auf der Straße, auch bei plötzlichen Überhohlmanövern. Auch der nächste A6 mit 190 PS war so. Nur, man spürte bei beiden bei Kickdown das Ziehen der Vorderräder in der Lenkung. Lediglich der nachfolgende Insignia - lag zwar auch wie ein Brett auf der Straße - da gab's manchmal schauckel, schauckel. Liegt aber auch eine Menge Geld zwischen den beiden Marken. Aber dann natürlich der X3, xDrive. ist schon eine Klasse für sich. Von wegen 360 Tage im Jahr optimal. Hast Du auch an die nassen Straßen im Sommer, das Laub und die vom Nebel rutschigen Straßen im Herbst gedacht. Da kommen schon ein paar Tage mehr zusammen, an dem xDrive hilfreich sein kann. Mein X3 war der erste BMW, und da hab' ich erst festgestellt, was es heißt, wenn die Antriebskraft auf alle vier Räder optimal verteilt wird. Und der Verbrauch hielt sich in Grenzen. 80% Überland davon ein Drittel Autobahn, alles flott - trotz Beschränkung in Österreich - und einen Jahresschnitt von 8,22 Liter/100 km für ein drei Liter Auto.
Und da ich von xDrive so begeistert bin - kann ich mir auch für PS schwächere Fahrzeuge vorstellen - hab' ich mir den AT 220d mit xDrive bestellt und warte schon ganz gierig darauf, ihn am 1.12.2014 zu übernehmen.
LG, Günter
Zitat:
@bmw500 schrieb am 2. November 2014 um 12:01:42 Uhr:
@Jukka,
volle Zustimmung 1). Der 218i AT mit seinen 136 PS passt gut zum Frontantrieb, der 225i AT (meiner Meinung nach) eher weniger.
Bin gespannt, wie sich der 220i mit 192 PS fährt - das könnte die ideale Besetzung für den 2er AT sein:
Einerseits tolle Fahrleisungen bei höherer Laufkultur als beim 218i und andererseits ein Frontantrieb, der mit der Leistung/Drehmoment des 220i gerade noch gut zurecht kommt.
Zitat:
@Fastdriver-250 schrieb am 2. November 2014 um 17:28:59 Uhr:
Bin gespannt, wie sich der 220i mit 192 PS fährt - das könnte die ideale Besetzung für den 2er AT sein:Einerseits tolle Fahrleisungen bei höherer Laufkultur als beim 218i und andererseits ein Frontantrieb, der mit der Leistung/Drehmoment des 220i gerade noch gut zurecht kommt.
Könnte tatsächlich ein guter Kompromiss sein, gerade für Käufer, welche sich partout nicht mit dem 3-Zylinder anfreunden wollen und noch etwas mehr Geld ausgeben können.
Vor einigen Jahren hatte ich mal kurzzeitig einen Fronttriebler mit ca. 190 PS. Bei dem spürte man allerdings die Antriebseinflüsse deutlich und das Auto hatte, gerade bei feuchtem Wetter, teils Probleme, die Kraft auf die Straße zu bringen. Da inzwischen die Entwicklung weiter ist, kann es mit dem 220i AT aber besser sein.
Das Antischlupflämpchen wird schon fleissig leuchten.
Aber man muss ja nicht immer Gasgeben wie ein Stier. 😉
Wegen der Leistung hätte ich beim 225i keine Bedenken, ich weiss nur noch nicht, wodurch sich der satte Aufpreis zum 220i rechtfertigen soll.
Grüße!