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Erfahrungen mit John Deere X305R

John Deere
Themenstarteram 25. September 2016 um 9:59

Hallo zusammen,

ich schaue mich so langsam nach einem neuen Rasentraktor um. In den letzten 18 Jahren hatten wir einen Westwood S1600H, der so langsam in die Jahre kommt. Insbesondere die aufwändige Auffangtechnik mit der Bürstenwalze und die Elektronik zum Einschalten des Mähwerkes machen zunehmend Probleme.

Zur Ausgangslage: Es handelt sich um ein 7.000 qm Grundstück (Resthof) mit mehreren Rasenflächen. Die Flächen sind einigermaßen eben. Der Rasen ist nicht top gepflegt, hier und da Unebenheiten, auch mal ein paar Maulwurfshügel und hier und da liegt auch mal ein Apfel von einem Baum. Mit dem Westwood war das bislang immer gut zu bestreiten.

Aktuell habe ich ein Auge auf den John Deere X305R, finde jedoch kaum Tests zu diesem Mäher. Wer von Euch fährt so einen Mäher und kann mir seine Erfahrungen teilen? Wie ist die Handhabung (der Mäher soll überwiegend von meiner Mutter benutzt werden)? Wie gut funktioniert das Turbostar System? Wie häufig verstopft es und falls es verstopft, wie einfach lässt sich die Verstopfung entfernen? Kann auch mal höheres Gras gemäht werden? Ist die Technik solide? Gibt es Schwachstellen?

Vielen Dank vorab für Eure Antworten.

Danke und viele Grüße

Jan

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25 Antworten

Hallo Jan,

seit 4 Jahren mähe ich mein ca.4000 qm Grundstück ich bin rundum zufrieden. Er springt ohne Probleme an

mähd sauber auch Ästchen oder Erdhügel kein Problem. In all den Jahren nur 1 Mal verstopft ,diese lässt sich

leicht mit einem Häckchen beseitigen. Das Turbo Gebläse arbeitet problemlos auch bei feuchtem und höherem

Gras bei Vollgas, die Bedienung ist wirklich kinderleicht.

Die Kaufentscheidung war nicht leicht, habe viele Mäher ausprobiert und meine Entscheidung zu X305R nie bereut.

 

Viele Grüße

Hans

Hallo Forum,

ich suche einen Nachfolger für meinen altbewährten JD LX176, der nun so langsam in die Jahre kommt.

Der Nachfolger sollte gut mit feuchtem Gras klar kommen und auch möglichst gut Laub sammeln können.

Der LX176 hat ein seitliches Gebläse und ein langes Rohr zu den Fangsäcken, welches sich bei feuchtem Gras gerne zu setzt.

Das soll der "Neue" nun besser können.

Zur Auswahl kommen die alten Typen X300R bzw X305R oder auch der neue X350R.

Letzterer hat nun kein Gebläse mehr.

Funktioniert das so zuverlässig wie bei den älteren Typen?

Hat da schon jemand Erfahrung mit gesammelt?

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'John Deere Rasentraktor X300r X305R oder X350R Welchen nehmen?' überführt.]

Themenstarteram 11. März 2017 um 19:05

Wir haben uns nun für den Nachfolger, den JD X350R entschieden. Ist seit Ende Februar auf dem Hof und wartet auf die kommende Saison :)

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Hallo, ich hatte den x305r und habe nun auf den 350r umgestellt. Ich kann Dir deutlich zu einem 350r raten. ---> leichter zu reinigen, weniger Verschleiß (Turbine muss immer wieder (100h) erneuert werden), der 350er ist viel leiser - die Nachbarn danken es Dir und Du kannst das mähen so besser genießen.

Oh - und der 305r verstopft schneller in höherem bzw. dichterem Gras.

VG

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'John Deere Rasentraktor X300r X305R oder X350R Welchen nehmen?' überführt.]

am 4. Mai 2017 um 16:10

Hallo,

der 305R ist"tol"l, wenn es trocken ist und der Rasen beim Erstschnitt im Frühjahr nicht zu satt dasteht. Jedes Jahr aufs neue bin ich gehalten diesen Mäher im Fluß zu versenken, da er mit hundert %iger Regelmäßigkeit im leicht zu hohen (10 cm) Rasen (keine Wiese!) stecken bleibt und der Ansaugkanal völlig verstopft. Laubaufnahme im Herbst, Mähen zuhause des Golfrasen, alles kein Problem. Wiese, leicht feuchtes Gras, etwas zu hoch als Golfrasen ist die Krücke nicht zu gebrauchen. Die Turbine ist zudem recht laut, und das Mähdeck ist peniebel mit einem Heber sauber zu halten. Die Waschanlage mit den G-Anschlüssen ist ein Witz und hat null Funktion. Zuden stehen in das Mähdeck unzählige Schrauben, die die Wurf-Kanäle mit der Zeit unnötig stark verschmutzen. Habe sie alle abgeflext bei einem Gerät der 6000er Klasse. Nach drei Jahren und ca. 60 BetrSTD. war bereits der Sitz im Bezug angebrochen, darf auch nicht sein. Der Mäher ist sonst wie typisch für die AMIs grundsolide gebaut, das ist robusteste Landmaschinen Technik, das Mähdeck mit der Turbine allerdings eine absolute Fehlkonstruktion. Ich würde heute entweder einen Iseki 216 H, einen Kubota Allrad oder den grünen 350r nehmen, unter der Voraussetzung sie alle Probemähen zu dürfen.

Mit 150 Betriebsstunden und 5 Jahren Alter bekomme ich für das Maleur noch 1500 € vom Händler geboten, was bei einer Zuzahlung von über 5000,- € nicht akzeptabel ist, ergo....ich bau ihn um zum Schneeräumer und Anhänger Zugesel, und dann muss er noch dreißig Jahre dienst tun. Aber nicht mehr zum Mähen.

Da der Reinigungsaufwand nicht unerheblich ist, würde ich heute wie z.B. beim schlecht konstruierten Stiga Mähen/Aufnehmen schauen ob man das Mähdeck nicht als Frontmäher komplett anheben kann um es fix mit Wasser zu Reingen.

wir haben seit 3 Jahren den X304 mit Mulchmähwerk. Das Ding ist wirklich gut.

Vorher hatten wir einen 150er auch mit Mulchmähwerk 18 Jahre lang, da ging fast nichts kaputt.

Da haben alle neuen aber eine Schwäche:

--> wir haben wie beim vorherigen nach dem Mähen den normalen Wasserschaluch genommen und das Gras aus dem Mähwerk entfernt = nach einem Jahr war die Spindellagerung im Eimer ;-(((

Als wir das zerlegten kamen ungeschützte Lager ans Licht, eben Billigzeugs! Hätte nicht gedacht dass auch bei John Deere Discountware Einzug hält. Die Preise der Maschinen sind jedenfalls viel höher.

wir haben jetzt die Lager der Spindeln in abgedichtete Versionen getauscht und seit dem ist alles gut.

Was meinst Du mit ungeschützten bzw abgedichteten Lagern? Also wenn's geht genaue Bezeichnung.

http://www.fag.de/.../abgedichtete_lager.jsp

Ich weiß schon was abgedichtete Lager sind, und auch was man noch so machen kann.

Mir fehlt allein der glaube das irgendein Hersteller tatsächlich offene Lager in einer Mähwerksspindel einbaut.

Hab mich zwischenzeitlich schon aufklären lassen.

Glauben heißt nicht wissen!

Bei den eingebauten Lager war nur das untere und auch nur einseitig abgedichtet, so ein Schwachsinn.

Damit ist eingedrungenes Wasser erst richtig stehen geblieben.

Der Händler empfahl uns das Mähwerk nach dem Reinigen noch 5 Minuten laufen zu lassen, damit das Wasser raus kommt.

Ja gehts noch ??? So eine Empfehlung in der heutigen Zeit? Nicht zu fassen!

Jetzt sind jedenfalls beidseitig abgedichtete Lager drin und es ist Ruhe.

Stelle die Frage, warum ausgerechnet so viele Gebrauchte dieser Bauart (John Deere X305R) zum Kauf angeboten werden? Oft sogar mit wenig Betriebsstunden.

Zitat:

@Edieagle schrieb am 25. August 2017 um 11:39:08 Uhr:

Glauben heißt nicht wissen!

Bei den eingebauten Lager war nur das untere und auch nur einseitig abgedichtet, so ein Schwachsinn.

Damit ist eingedrungenes Wasser erst richtig stehen geblieben.

Der Händler empfahl uns das Mähwerk nach dem Reinigen noch 5 Minuten laufen zu lassen, damit das Wasser raus kommt.

Ja gehts noch ??? So eine Empfehlung in der heutigen Zeit? Nicht zu fassen!

Jetzt sind jedenfalls beidseitig abgedichtete Lager drin und es ist Ruhe.

Ich will nicht JD gut reden, hatte ich noch nicht und will ich auch nicht.

Aber zwei, drei kleine Fragen: das untere Lager zum Messer hin mit Dichtscheibe? Oben offen? Das obere Lager komplett offen? Evtl eine schleuderscheibe drüber? Und der Messerbock mit Schmiernippeln?

Wäre dann zumindest eine Erklärung, ansonsten hätte man statt fett ja auch gleich nassen Sand nehmen können.

Zitat:

@skymaster83 schrieb am 25. August 2017 um 09:25:56 Uhr:

Ich weiß schon was abgedichtete Lager sind, und auch was man noch so machen kann.

Mir fehlt allein der glaube das irgendein Hersteller tatsächlich offene Lager in einer Mähwerksspindel einbaut.

Hab mich zwischenzeitlich schon aufklären lassen.

War mir schon klar, daß du das weißt. ;) Hattest es nur etwas unglücklich formuliert.

Tatsächlich habe ich im Radantrieb meines hochgelobten :p Hondamähers auch so eine wasseranfällige Lagerung, was ich natürlich erst beim "Knarzen" nach 20 Jahren gemerkt und gesehen hab. Aufgemacht und viel wasserbeständiges Fett (vorher alles trocken verrostet) reingetan - wird wohl die nächsten Jahrzehnte überstehen - jezze könnte man anfangen daran zu glauben. :D

Ich glaube ja schon langsam.....

Wobei offene Lager und Schmiernippel plus alle fünf bis zehn Stunden mit wasserfestem Fett abschmieren funktionieren würde, ob das Sinnvoll ist wäre eine andere Frage.

Ein netter Mitleser hat mir allerdings gezwitschert das nach Teilezeichnung original beidseitig abgedichtete Lager verbaut sind. Nur mal am Rande.

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