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Erfahrung mit Kindersitzsystem MULTIMAC (SUPERCLUB) aus England ?

Themenstarteram 22. Mai 2017 um 21:31

Liebe Community,

ich bin neu hier und möchte gleich mal eine erste Frage stellen. Derzeit haben ich und meine Frau 2 Kinder (1 und 4 Jahre). Vielleicht kommt in den nächsten Jahren noch Nummer 3 dazu.

Wir möchten allerdings nicht unbedingt dann gleich auf den typischen Familienvan mit 3 Einzelsitzen in Reihe zwei angewiesen sein und das Kindersitzsystem MULTIMAC (SUPERCLUB) scheint da ein möglicher Ausweg für quasi jedes "normale" Auto zu sein.

Meine Frage nun: hat jemand Erfahrung mit dem MULTIMAC-System in Sachen Bestellung, Einbau, Versicherung etc. ?

Herzlichen Dank für eure Antworten,

Michael

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Rotherbach schrieb am 20. Juni 2017 um 21:17:04 Uhr:

Moin,

Richtig - eine Konformitätserklärung muss in Amtssprache des Landes verfasst sein, in welcher das Produkt in Verkehr gebracht wird. Dazu ist ein Inverkehrbringer notwendig, ist dieser nicht ansässig muss ein Ansprechpartner verfügbar sein, für den Fall festgestellter Nichtkonformität - dies nennt man allgemein einen Vertretungsberechtigten - ich sprach nicht von einem Repräsentativen oder ähnlichem. Im einfachsten Falle handelt es sich dabei um einen Händler. Ist dieser nicht verfügbar wird es spannend für denjenigen, der keinen hat - denn gemäß ProdSG wird dieser in dem Moment zum Inverkehrbringer d.h. im Falle eines Eigenimporteurs - der Importeur.

Genau - mein Vorposter hat es richtig festgestellt - dein Postingverhalten ist MEHR als auffällig ...

LG Kester

Falsch, (ich bezieh mich hierbei auf Euch allen zugängliche Informationen des Bundeswirtschaftsministeriums) eine Konformitätserklärung muss in einer der 24 Amtssprachen der EU und zwar im Original in der Sprache des Herstellers ausgestellt sein (soweit es sich um einen Hersteller in der EU handelt). Die entsprechenden nationalen Zulassungsbehörden können eine in die jeweilige Landessprache übersetzte Kopie vom Hersteller verlangen. Es gibt diverse EU Verordnungen, die verlangen, das eine in die jeweilige Landessprache des Einsatzortes übersetzte Kopie mitgeliefert wird. Die Prüfnorm ECEr 44.... habe ich darin nicht wiedergefunden. Die Nachweispflicht der Konformität hat auf dem Produkt stattzufinden. Wenn dieses nicht möglich ist erfolgt die Kennzeichnungspflicht auf der Verpackung oder aber per mitgelieferten Schriftstück.

Laut ADAC, mit dem ich mich hierzu ausgetauscht habe, erfolgt die Kennzeichnungspflicht der Konformität bei Kindersitzen mit dem uns allen bekannten orangenen Prüflabel. Ist dieses Label vorhanden ist es laut ADAC noch nicht mal zwingend notwendig eine schriftlich Konformitätserklärung mitzuliefern. Woher hier deine abweichenden Informationen stammen hätte ich gern mal von Dir mit entsprechenden Paragraph und Absatz des jeweiligen Gesetzes oder Verordnung nachgewiesen bekommen.

Gemäß Produktsicherheitsgesetz gilt innerhalb des EU Binnenmarktes der Hersteller oder dessen Vertriebsbeauftragter als der, der das Produkt in Verkehr bringt. Es ist nicht notwendig, innerhalb der EU in jedem Land der EU wohin das Produkt verkauft wird, einen Ansprechpartner zu haben, es reicht einer im EU Binnenmarkt! Einen Importeur gibt es in diesem Sinne nicht oder erst wenn in den EU Binnenmarkt importiert wird. Nur für diesen Fall gelten Deine Ausführungen voll umfänglich. Auch hier hätte ich gern von Dir entsprechende Quellenangabe, die etwas anderes aussagen. Meine Quelle hierzu ist das Gesetz selbst, welches Du Dir beispielsweise unter www.Gesetze im Internet.de anschauen kannst. Sehr hilfreich und schon in dieser Sache aufklärend ist es hierzu mal den §2 Begriffsbestimmungen zu studieren. Es gibt aber auch zahlreiche Informationen hierzu von IHK usw. im Netz zu finden, welche das bestätigen.

Und nun mal noch zu Deinen dubiosen Verdächtigungen bezüglich Werbung und meiner persönlichen Interessen die mich antreiben hier zu schreiben.

Ich fahre einen Ford Mondeo Kombi, aktuelles Model(ich betone ausdrücklich, dass das keine Werbung für Ford ist). Trotz das ich glaube, dass das einer der größten Kombis bezüglich des Innenraumes ist, stellte ich fest, das ich spätestens mit der Kindersitzkombi, die ich in einem vorhergehenden Beitrag beschrieben habe, ein Platzproblem bekomme. Also fuhr ich in besagten Babymarkt und probierte alle möglichen Kombinationen aus. Natürlich gehen irgendwie 3 Sitze rein, wenn man bereit ist diverse Unbequemlichkeiten und Sicherheitsrisiken in Kauf zu nehmen. Diese sind z.B. Gruppe 2/3 Sitze können nicht mehr durch Isofixhalterungen im Wagen befestigt werden, weil diese soweit nach außen gerückt werden müssen, damit 3 Sitze passen. Kind und Sitz dann ausschließlich bei einem Crash durch den Gurt aufzufangen halte ich für nicht sicher. Noch dazu kam, dass bei allen Sitz Kombinationen die äußeren Sitze beim Schließen der Wagentür durch den Kontakt der Seitenaufprallkopfstütze oder Schulterpolsters mit der Türscheibe schief gedrückt wurden. Ganz unmöglich war es, ohne Gefummel noch an die Gurtschlösser heran zukommen. Mit 3 Gruppe 2/3 Sitzen hatte ich überhaupt keine Chance mehr und zwar auch nicht indem ich einen Sitz auf dem Beifahrersitz packe (es sei denn der Erwachsene, der dann hinten sitzt ist magersüchtig). Und damit Du nicht glaubst, dass ich mir das ganze sozusagen ausgedacht habe, so zusagen als Legitimation zur Bewerbung des britischen Sitzsystems kannst Du ja gern mal selbst googln um dann festzustellen, dass das ein generelles Problem von Eltern ist, die 3 Kinder haben!

Also was sind dann die Alternativen? Entweder neues Fahrzeug oder aber vielleicht dieser britische Kindersitz. Preislich kann jeder selbst nachrechnen, was sich für Ihn besser lohnt.

Wie ich feststellen musste, war die Informationslage was Testberichte und Erfahrungsberichte angeht dürftig. Ich habe mich so z.B. beim britischen "Verbraucherschutz" Which angemeldet um an deren Testbericht zu kommen, Später bekam ich vom ADAC auch dessen Testbericht (ist der selbe wie oben bereits veröffentlicht) zugesendet, worauf ich mich mit dem ADAC über die mögliche Nutzung des Sitzes in Deutschland austauschte. Es gibt noch Erfahrungsberichte aus Holland. Schlussendlich habe ich vom Hersteller noch einige deutsche Kundenadresse nach deren Einwilligung erhalten um mit denen in Kontakt zu treten. Einige von denen haben sich eine Viersitzer Variante zugelegt und in die Fahrzeugpapiere eintragen lassen, weil die dort angegebene zulässige Personenzahl überschritten war. Laut deren Aussage kein Problem bei den Behörden damit, was für mich eine weitere Bestätigung zur Nutzbarkeit des Sitzes in Deutschland ist. Was ich aber bisher nicht gefunden habe, ist ein entsprechender Erfahrungsbericht in deutscher Sprache. Da ich durch Zufall auf Euer Forum gestoßen bin, dachte ich, dass ich dem Fragesteller der diese "Themenreihe" mit seiner Frage eröffnet hat, einiges zu meinen Erfahrungen mitteilen sollte. Zu diesem Zweck habe ich mich auch angemeldet um eben vielleicht mal einen umfänglichen deutschen Erfahrungsbericht hier einzustellen.

Wenn Du aber mal alle meine Beiträge gewissenhaft durch liest, so wirst Du wohl kaum eine Stelle finden, an der ich für dieses System Werbung mache, es sei den das Du die Anzahl bzw. Länge meiner Beiträge als Werbung betrachtest! Im Gegenteil dazu, habe ich z.B. im Bezug auf die Minimac Babyschale eine kritische Meinung vertreten und es gibt noch weitere kritische Punkte bei diesem System. Habe ich in Euren Augen auch für in Fahrtrichtung zeigende Kindersitze mit Hosenträgergurten Werbung betrieben, als ich mich mit den in meiner Meinung nach unqualifizierten Beitrag von meesther auseinandergesetzt habe? Wie beschreibt Ihr den ohne auf technische Details einzugehen ein technisches System ohne gemäß Eurem Verständnis gleich Werbung zu machen? Reichen Euch zwei Worte wie gut und schlecht?

Und ich empfinde es nicht als Werbung für etwas, wenn man sich über rechtliche Dinge auseinandersetzt, wie wir es in unseren letzten Beiträgen getan haben.

Also nochmal, da ich mir mittlerweile diesen Sitz bestellt habe, wollte ich gern meine bisherigen und zukünftigen Erfahrung sowie meine bisherigen Recherchen hier zur Verfügung stellen, damit es anderen vielleicht etwas leichter fällt sich ein möglichst umfassendes Bild von diesem System zu machen.

Ich verfolge keinerlei wirtschaftlichen Interessen hierbei. Falls dies hier nicht möglich sein sollte, weil man gleich dubiosen Verdächtigungen ausgesetzt wird, spare ich mir meine Freizeit , die ich bisher hier investiert habe (meine Frau wird's mir danken) und suche eine andere Möglichkeit der Veröffentlichung.

LG Staran

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Moin,

Richtig - eine Konformitätserklärung muss in Amtssprache des Landes verfasst sein, in welcher das Produkt in Verkehr gebracht wird. Dazu ist ein Inverkehrbringer notwendig, ist dieser nicht ansässig muss ein Ansprechpartner verfügbar sein, für den Fall festgestellter Nichtkonformität - dies nennt man allgemein einen Vertretungsberechtigten - ich sprach nicht von einem Repräsentativen oder ähnlichem. Im einfachsten Falle handelt es sich dabei um einen Händler. Ist dieser nicht verfügbar wird es spannend für denjenigen, der keinen hat - denn gemäß ProdSG wird dieser in dem Moment zum Inverkehrbringer d.h. im Falle eines Eigenimporteurs - der Importeur.

Genau - mein Vorposter hat es richtig festgestellt - dein Postingverhalten ist MEHR als auffällig ...

LG Kester

Zitat:

@Rotherbach schrieb am 20. Juni 2017 um 21:17:04 Uhr:

Moin,

Richtig - eine Konformitätserklärung muss in Amtssprache des Landes verfasst sein, in welcher das Produkt in Verkehr gebracht wird. Dazu ist ein Inverkehrbringer notwendig, ist dieser nicht ansässig muss ein Ansprechpartner verfügbar sein, für den Fall festgestellter Nichtkonformität - dies nennt man allgemein einen Vertretungsberechtigten - ich sprach nicht von einem Repräsentativen oder ähnlichem. Im einfachsten Falle handelt es sich dabei um einen Händler. Ist dieser nicht verfügbar wird es spannend für denjenigen, der keinen hat - denn gemäß ProdSG wird dieser in dem Moment zum Inverkehrbringer d.h. im Falle eines Eigenimporteurs - der Importeur.

Genau - mein Vorposter hat es richtig festgestellt - dein Postingverhalten ist MEHR als auffällig ...

LG Kester

Falsch, (ich bezieh mich hierbei auf Euch allen zugängliche Informationen des Bundeswirtschaftsministeriums) eine Konformitätserklärung muss in einer der 24 Amtssprachen der EU und zwar im Original in der Sprache des Herstellers ausgestellt sein (soweit es sich um einen Hersteller in der EU handelt). Die entsprechenden nationalen Zulassungsbehörden können eine in die jeweilige Landessprache übersetzte Kopie vom Hersteller verlangen. Es gibt diverse EU Verordnungen, die verlangen, das eine in die jeweilige Landessprache des Einsatzortes übersetzte Kopie mitgeliefert wird. Die Prüfnorm ECEr 44.... habe ich darin nicht wiedergefunden. Die Nachweispflicht der Konformität hat auf dem Produkt stattzufinden. Wenn dieses nicht möglich ist erfolgt die Kennzeichnungspflicht auf der Verpackung oder aber per mitgelieferten Schriftstück.

Laut ADAC, mit dem ich mich hierzu ausgetauscht habe, erfolgt die Kennzeichnungspflicht der Konformität bei Kindersitzen mit dem uns allen bekannten orangenen Prüflabel. Ist dieses Label vorhanden ist es laut ADAC noch nicht mal zwingend notwendig eine schriftlich Konformitätserklärung mitzuliefern. Woher hier deine abweichenden Informationen stammen hätte ich gern mal von Dir mit entsprechenden Paragraph und Absatz des jeweiligen Gesetzes oder Verordnung nachgewiesen bekommen.

Gemäß Produktsicherheitsgesetz gilt innerhalb des EU Binnenmarktes der Hersteller oder dessen Vertriebsbeauftragter als der, der das Produkt in Verkehr bringt. Es ist nicht notwendig, innerhalb der EU in jedem Land der EU wohin das Produkt verkauft wird, einen Ansprechpartner zu haben, es reicht einer im EU Binnenmarkt! Einen Importeur gibt es in diesem Sinne nicht oder erst wenn in den EU Binnenmarkt importiert wird. Nur für diesen Fall gelten Deine Ausführungen voll umfänglich. Auch hier hätte ich gern von Dir entsprechende Quellenangabe, die etwas anderes aussagen. Meine Quelle hierzu ist das Gesetz selbst, welches Du Dir beispielsweise unter www.Gesetze im Internet.de anschauen kannst. Sehr hilfreich und schon in dieser Sache aufklärend ist es hierzu mal den §2 Begriffsbestimmungen zu studieren. Es gibt aber auch zahlreiche Informationen hierzu von IHK usw. im Netz zu finden, welche das bestätigen.

Und nun mal noch zu Deinen dubiosen Verdächtigungen bezüglich Werbung und meiner persönlichen Interessen die mich antreiben hier zu schreiben.

Ich fahre einen Ford Mondeo Kombi, aktuelles Model(ich betone ausdrücklich, dass das keine Werbung für Ford ist). Trotz das ich glaube, dass das einer der größten Kombis bezüglich des Innenraumes ist, stellte ich fest, das ich spätestens mit der Kindersitzkombi, die ich in einem vorhergehenden Beitrag beschrieben habe, ein Platzproblem bekomme. Also fuhr ich in besagten Babymarkt und probierte alle möglichen Kombinationen aus. Natürlich gehen irgendwie 3 Sitze rein, wenn man bereit ist diverse Unbequemlichkeiten und Sicherheitsrisiken in Kauf zu nehmen. Diese sind z.B. Gruppe 2/3 Sitze können nicht mehr durch Isofixhalterungen im Wagen befestigt werden, weil diese soweit nach außen gerückt werden müssen, damit 3 Sitze passen. Kind und Sitz dann ausschließlich bei einem Crash durch den Gurt aufzufangen halte ich für nicht sicher. Noch dazu kam, dass bei allen Sitz Kombinationen die äußeren Sitze beim Schließen der Wagentür durch den Kontakt der Seitenaufprallkopfstütze oder Schulterpolsters mit der Türscheibe schief gedrückt wurden. Ganz unmöglich war es, ohne Gefummel noch an die Gurtschlösser heran zukommen. Mit 3 Gruppe 2/3 Sitzen hatte ich überhaupt keine Chance mehr und zwar auch nicht indem ich einen Sitz auf dem Beifahrersitz packe (es sei denn der Erwachsene, der dann hinten sitzt ist magersüchtig). Und damit Du nicht glaubst, dass ich mir das ganze sozusagen ausgedacht habe, so zusagen als Legitimation zur Bewerbung des britischen Sitzsystems kannst Du ja gern mal selbst googln um dann festzustellen, dass das ein generelles Problem von Eltern ist, die 3 Kinder haben!

Also was sind dann die Alternativen? Entweder neues Fahrzeug oder aber vielleicht dieser britische Kindersitz. Preislich kann jeder selbst nachrechnen, was sich für Ihn besser lohnt.

Wie ich feststellen musste, war die Informationslage was Testberichte und Erfahrungsberichte angeht dürftig. Ich habe mich so z.B. beim britischen "Verbraucherschutz" Which angemeldet um an deren Testbericht zu kommen, Später bekam ich vom ADAC auch dessen Testbericht (ist der selbe wie oben bereits veröffentlicht) zugesendet, worauf ich mich mit dem ADAC über die mögliche Nutzung des Sitzes in Deutschland austauschte. Es gibt noch Erfahrungsberichte aus Holland. Schlussendlich habe ich vom Hersteller noch einige deutsche Kundenadresse nach deren Einwilligung erhalten um mit denen in Kontakt zu treten. Einige von denen haben sich eine Viersitzer Variante zugelegt und in die Fahrzeugpapiere eintragen lassen, weil die dort angegebene zulässige Personenzahl überschritten war. Laut deren Aussage kein Problem bei den Behörden damit, was für mich eine weitere Bestätigung zur Nutzbarkeit des Sitzes in Deutschland ist. Was ich aber bisher nicht gefunden habe, ist ein entsprechender Erfahrungsbericht in deutscher Sprache. Da ich durch Zufall auf Euer Forum gestoßen bin, dachte ich, dass ich dem Fragesteller der diese "Themenreihe" mit seiner Frage eröffnet hat, einiges zu meinen Erfahrungen mitteilen sollte. Zu diesem Zweck habe ich mich auch angemeldet um eben vielleicht mal einen umfänglichen deutschen Erfahrungsbericht hier einzustellen.

Wenn Du aber mal alle meine Beiträge gewissenhaft durch liest, so wirst Du wohl kaum eine Stelle finden, an der ich für dieses System Werbung mache, es sei den das Du die Anzahl bzw. Länge meiner Beiträge als Werbung betrachtest! Im Gegenteil dazu, habe ich z.B. im Bezug auf die Minimac Babyschale eine kritische Meinung vertreten und es gibt noch weitere kritische Punkte bei diesem System. Habe ich in Euren Augen auch für in Fahrtrichtung zeigende Kindersitze mit Hosenträgergurten Werbung betrieben, als ich mich mit den in meiner Meinung nach unqualifizierten Beitrag von meesther auseinandergesetzt habe? Wie beschreibt Ihr den ohne auf technische Details einzugehen ein technisches System ohne gemäß Eurem Verständnis gleich Werbung zu machen? Reichen Euch zwei Worte wie gut und schlecht?

Und ich empfinde es nicht als Werbung für etwas, wenn man sich über rechtliche Dinge auseinandersetzt, wie wir es in unseren letzten Beiträgen getan haben.

Also nochmal, da ich mir mittlerweile diesen Sitz bestellt habe, wollte ich gern meine bisherigen und zukünftigen Erfahrung sowie meine bisherigen Recherchen hier zur Verfügung stellen, damit es anderen vielleicht etwas leichter fällt sich ein möglichst umfassendes Bild von diesem System zu machen.

Ich verfolge keinerlei wirtschaftlichen Interessen hierbei. Falls dies hier nicht möglich sein sollte, weil man gleich dubiosen Verdächtigungen ausgesetzt wird, spare ich mir meine Freizeit , die ich bisher hier investiert habe (meine Frau wird's mir danken) und suche eine andere Möglichkeit der Veröffentlichung.

LG Staran

Moin,

Ich finde es v.a. sehr spannend, wie du dich engagierst und versuchst normale Hinweise, als Blödsinn darzustellen. Das du immer wieder auf Zufriedenheit und Testberichte von SONSTWO verweist. Das alles macht ein Käufer NICHT. V.A. nicht, weil ich z.B. gar nicht gesagt habe - kauf das Produkt nicht, sondern ich habe gesagt - prüfe bevor du es kaufst, ob du es benutzen darfst und KEINE Probleme bekommst. Das ist im Gegensatz zu deinem Geschwurbel alles berechtigt und vernünftig. Wenn wirklich ALLES gut ist - dann spricht auch nichts gegen diesen Kindersitz.

Ansonsten ist alles was du sagst für einen NORMALEN Verbraucher richtig. Das heißt, wenn man das Produkt bei einem Händler kauft. Kauft man dieses Produkt nun bei einem Hersteller in UK oder sonstwo - dann wird man formal (de jure) zum Importeur des Produkts d.h. du brauchst dann die vollständige Konformitätserklärung (und diese wird eben nur in der Lieferkette/gewerblich beigefügt) und du benötigst im Zweifelsfall sogar Zugriff auf die technische Dokumentation - spätestens die wird dir kein vernunftbegabter Hersteller gegen. Also ich jedenfalls würde das nicht machen. Relevant wird dies vermutlich nur bei einem Unfall mit Schadensereignis - aber dann braucht man auch ziemlich sicher nicht noch so einen Trouble. Und diesen Teil willst du scheinbar nicht wahrnehmen - bist du Eigenimporteur bist du eben NICHT mehr nur Verbraucher und die Antwort des ADAC bezieht sich auch alleine auf den Käufer in DE und nicht auf den Importeur in Eigenverantwortung.

Und das ist vollständig unabhängig davon ob ein Produkt gut ist oder schlecht ist. Das beste Produkt der Welt kann einem auf diese Weise viele Probleme machen. V.a. wenn man die eigenen Rollen und damit verbundenen Rechtspflichten nicht in ausreichendem Maße berücksichtigt. Aber es kommt gleich sicher wieder ein großes Geschwurbel ... In dem Sinne - ich mache diesen Kram tagtäglich (glücklicherweise nicht für Kindersitze) und mein Kollege lehnt so ziemlich jedes dritte Dokument zu Kindersitzen ab - Vermutlich habe ich keine Ahnung ... Der Zynismus war übrigens beabsichtigt.

Also - der Import eines Kindersitzes ist ähnlich aufwändig wie der Import eines Autos. Es geht, man muss aber SEHR VIEL beachten - auch wenn das Produkt ansich sehr gut sein sollte. Es ist im Zweifelsfall nicht mit einfach nur Kaufen getan - man benötigt je nach Handelsbeziehungen mehr Dokumente und Belege (ggf. Nur für die Schublade - ich benötige im Realfall nur etwa 5% aller angeforderten Dokumente - aber wehe eines fehlt).

LG Kester

Also, vor dem Hintergrund, dass ich dieses Forum hier nicht für unsere Auseinandersetzung missbrauchen und andere damit verärgen will, folgt kein "Geschwurbel" mehr von meiner Seite. Auch wenn ich nochmals betonen möchte, dass gewisse Zusammenhänge wie Du sie benannt hast, so von mir hier nicht aufgestellt wurden. Ich habe weder immer wieder die Kundenzufriedenheit als Beleg für die Qualität des Sitzes herangezogen, noch qualitative Argumente des Sitzes als Kriterium für eine einfache Zulassung des Sitzes angeführt. Ich weiß nicht, warum ein Käufer nicht auf Testberichte und dergleichen zu seiner Orientierung zurückgreifen soll bzw. andere die explizit danach fragen darauf hinzuweisen. Gerade Konsumenten orientieren sich doch vor dem Kauf von Produkten an Testberichten von ADAC, Stiftung Warentest und Co.

Zu den rechtlichen Belangen möchte ich hier nur kurz anführen, dass ich mir diese nicht zusammen gegoogelt habe, sondern aus verschiedenen Quellen (z.B. ADAC, IHK usw.) so benannt wurden und nicht dazu angeführt wurden andere Aussagen als Blödsinn darzustellen. Wenn diese Dinge falsch sind, was ich nicht ausschließen kann, wäre es hilfreich gewesen, wenn Du zu Deinen Äußerungen auch mal die Quellen benannt hättest. Letztlich wär dies ja auch in meinem Interesse gewesen.

So, das soll es abschließend von mir gewesen sein. Und bitte nicht so verstehen, dass ich unbedingt das letzte Wort haben möchte! Darin bestand und besteht keine Absicht von mir.

LG Staran

Themenstarteram 21. Juni 2017 um 22:00

Hallo Staran,

Danke für deine Erläuterungen, die ich sehr hilfreich fand. Die Beiträge von so manchem anderen eher weniger ehrlich gesagt, da mE zu wenig sachorientiert...

@Staran, noch ein paar Rückfragen:

(1) Hast du den Superclub schon erhalten ?

(2) Du schreibst in Kontakt mit Multimac Besitzern zu sein, ob du mich mit ein paar davon verdrahten könntest ? Wenn ja, am besten "außerhalb" des Forums, aber wie genau ?

Beste Grüße,

Michael

Moin,

Michael - kauf das System bei einem Händler in DE - dann kannst du es vorher ausprobieren. Dann weißt du ob das System in dein Auto passt, deine und die Bedürfnisse deiner Kinder erfüllt. Selbst wenn jemand anderes mit dem System total zufrieden ist - dann kann dies bei deinem Auto wegen ein paar cm hier oder da frustrierend werden. Deine Kinder können die Sitzposition nicht mögen usw. Zudem weißt du - speziell bei exotischen Dingen - oftmals nicht, ob du eine wirkliche objektive Meinung erhälst oder eine Meinung eines Linkbuilders (was ich hier als beinahe wahrscheinlich einstufe). Gibt es ein Produkt auf dem DE Markt nicht, obwohl dieser grade bei solchen Systemen umkämpft und attraktiv ist - könnte dies schon ein interessanter Hinweis sein - wenn man sich anschaut welchen Schrott z.T. Baumärkte verkaufen - dann müsste ein Produkt das die Eigenschaften gut, günstig, legal, guter Support und füllt eine Marktlücke logischerweise bei irgendwem zu finden sein, das wäre ein Produkt nach dem gezielt gesucht wird. Wie auch beim Auto ist der Umstand AUSPROBIEREN das Nonplusultra. Ein Produkt das ich nicht ausprobieren kann, wäre für mich in diesem Kontext bereits gestorben.

LG Kester

am 22. Juni 2017 um 11:35

Zitat:

@Staran schrieb am 20. Juni 2017 um 08:26:16 Uhr:

Also wieso bei einem Heckaufprall andere Kräfte bei einem Reboarder wirken sollen, als bei einem in Fahrtrichtung zeigenden Sitz und einem Frontalaufprall kannst Du mir ja mal erklären.

Vielleich muss ich aber noch etwas meine Meinung präzisieren. Ich meine nicht, dass 3 Kindersitze grundsätzlich nicht gehen. Zur Zeit habe ich die eine Gruppe 2/3, einen Gruppe 1 Sitz und einen Maxi Cosi. Das passt soweit ganz gut. Nur muss mein mittelster Sohn jetzt demnächst in den Gruppe 2/3 Sitz wechseln und mein kleinster in einen Gruppe 1 Sitz, und dafür findest Du einfach keine Sitzkombination die in unseren Wagen passt.

Weil die Geschwindigkeiten bei einem Heckaufprall in der Regel geringer sind als bei einem Frontaufprall, entsprechend also auch die Kräfte. Weiteres hier: Zwergperten: "Heckaufprall - ein Argument gegen Reboarder?"

Wir haben aktuell zwei Axkid Minikid (das sind rückwärtsgerichtte Sitze bis 25kg, 5-6 Jahre), sowie eine Cybex Cloud Q Babyschale in einem Astra J Tourer verbaut. Da die Babyschale aus praktischen Gründen auf dem Beifahrersitz steht, kann ich nicht sagen, ob sie auch mit Basisstation noch auf die Rückbank passen würde. Ohne Basis haben wir es getestet, das passt (obwohl es sich um eine der größten erhältlichen Schalen handelt). Ebenso die beiden Minikid und ein Gruppe 2/3 Sitz (war ein Maxi Cosi, ich meine irgendetwas mit Rodi).

Für ein 4-jähriges Kind mag das Multimac System eine Alternative sein, ein ein oder zweijähriges gehört aber heute eben einfach anders gesichert, ein evtl. folgendes Baby, das dann ja auch wieder zu einem ein bis zweijährigem Kind wird ebenfalls. Daher bleibe ich dabei, vernünftig beraten lassen (und damit meine ich in der Regel leider nicht im Babyladen, sondern Kindersitzfachgeschäft) und erst dann über einen Fahrzeugwechsel oder Multimac nachdenken.

Zitat:

@klammeraeffchen schrieb am 22. Juni 2017 um 11:35:29 Uhr:

Zitat:

@Staran schrieb am 20. Juni 2017 um 08:26:16 Uhr:

Also wieso bei einem Heckaufprall andere Kräfte bei einem Reboarder wirken sollen, als bei einem in Fahrtrichtung zeigenden Sitz und einem Frontalaufprall kannst Du mir ja mal erklären.

Vielleich muss ich aber noch etwas meine Meinung präzisieren. Ich meine nicht, dass 3 Kindersitze grundsätzlich nicht gehen. Zur Zeit habe ich die eine Gruppe 2/3, einen Gruppe 1 Sitz und einen Maxi Cosi. Das passt soweit ganz gut. Nur muss mein mittelster Sohn jetzt demnächst in den Gruppe 2/3 Sitz wechseln und mein kleinster in einen Gruppe 1 Sitz, und dafür findest Du einfach keine Sitzkombination die in unseren Wagen passt.

Weil die Geschwindigkeiten bei einem Heckaufprall in der Regel geringer sind als bei einem Frontaufprall, entsprechend also auch die Kräfte. Weiteres hier: Zwergperten: "Heckaufprall - ein Argument gegen Reboarder?"

Wir haben aktuell zwei Axkid Minikid (das sind rückwärtsgerichtte Sitze bis 25kg, 5-6 Jahre), sowie eine Cybex Cloud Q Babyschale in einem Astra J Tourer verbaut. Da die Babyschale aus praktischen Gründen auf dem Beifahrersitz steht, kann ich nicht sagen, ob sie auch mit Basisstation noch auf die Rückbank passen würde. Ohne Basis haben wir es getestet, das passt (obwohl es sich um eine der größten erhältlichen Schalen handelt). Ebenso die beiden Minikid und ein Gruppe 2/3 Sitz (war ein Maxi Cosi, ich meine irgendetwas mit Rodi).

Für ein 4-jähriges Kind mag das Multimac System eine Alternative sein, ein ein oder zweijähriges gehört aber heute eben einfach anders gesichert, ein evtl. folgendes Baby, das dann ja auch wieder zu einem ein bis zweijährigem Kind wird ebenfalls. Daher bleibe ich dabei, vernünftig beraten lassen (und damit meine ich in der Regel leider nicht im Babyladen, sondern Kindersitzfachgeschäft) und erst dann über einen Fahrzeugwechsel oder Multimac nachdenken.

Hallo Klammeraffchen

Vielen Dank für Deine Antwort. Nur zur Info ich war bei Baby One und Baby Bellmann, beides Fachmärkte in meiner Region. Gerade in letzteren habe ich in der Drive IN Zone bestimmt an die 20 verschiedenen Sitzekombinationen ausprobiert. Immer traten die schon beschriebenen Probleme auf. Ob ich einen der von Dir genannten Sitze dabei hatte kann ich nicht mehr sagen. Trotzdem vielen Dank für Deine Info.

Hallo Michael,

zu Deinen Fragen. Ich habe den Superclub noch nicht. Derzeit beträgt die Lieferzeit 8 bis 10 Wochen. Da der Sitz nach Eingang der Bestellung erst angefertigt wird. Dies liegt zum Teil daran, wie Du auf der Homepage sehen kannst, dass Du den Sitz mit verschiedenen Lederbezügen ausstatten kannst, wenn Du das willst. Empfehlen kann ich Dir das ganze nicht, den dieses Extra kosten sagenhafte 800Pfund.

Ich stand und stehe mit Frau Petra Gerhäuser von der ADAC Rechtsberatung in Kontakt, die mir bestätigt, dass der Sitz aufgrund seiner Zulassung nach ECE R 44/04 (Die Zulassung des Sitzes hat Sie mir nochmals ausdrücklich bestätigt) hier genutzt und durchaus in UK gekauft werden kann. Es gibt keinen Händler in Deutschland dafür. Die Argumente von Kester gelten, so Ihre Auskunft nur für Produkte, die von außerhalb des EU Binnenmarktes in selbigen importiert/verkauft werden sollen.

Ich habe noch eine Anfrage hierzu bei Ihr laufen. Wenn ich Ihre Antwort habe, stelle ich diese gern hier ein. Desweitern habe ich berufliche Verbindungen zur IHK Rechtsberatung genutzt. Die Aussage ist war die gleiche. Ganz unabhängig davon kann ich Dich nur auffordern selber auch Dich zu versichern, dass alles so passt.

Natürlich hat Kester da recht, das es besser wäre den Sitz vorher ausprobieren zu können. Ich bin zwar der Meinung, dass nach 5 Minuten Testsitzen in einem Kindersitz im Markt Du auch noch nicht schlauer sein wirst, ob Dein Kind den Sitz bequem oder nicht findet (das wird es Dir nach 1-2 Stunden Fahrt vielleicht erzählen), aber natürlich kann man sich da selber da auch einen Eindruck verschaffen. Das alles musst Du natürlich sehr wohl für Dich abwägen.

Hallo Kester,

da Dir offensichtlich sehr viel daran liegt Dir die Meinungshoheit als Moderator hier im Forum zu sichern, noch einige Anmerkungen von mir. Es zeugt nicht gerade von Souveränität anderen Leuten Unterstellungen und Geschwurbel nachzusagen, in dem Glauben, das dann auch die Inhalte dadurch delegitimiert werden. Ich habe nirgend behautet, dass Du gesagt hättest bitte KAUFT NICHT! Ich habe auch nirgendwo permanente Zufriedenheit von andern mit diesem Produkt erwähnt usw.

Letztlich ist jeder Deiner Beiträge auch nur Geschwurbel solange Du nicht auch mal Fakten vorlegst. Das man tagtäglich damit zu tun hat kann letztlich jeder hier behaupten. Und noch besser, falls es wirklich so sein sollte, dass Dein Kollege tagtäglich mit Kindersitzen und deren Zulassungen zu tun hat, (was ich fast nicht glaube um mal in Deiner Sprache zu sprechen), dann bitte Ihn doch mal zu dieser Thematik hier einige Zeilen zu verfassen.

Das war es mir hier wirklich noch wert, los zu werden.

LG Staran

PS. Vielleicht noch eine weitere Frage an Deinen Kindersitzexperten. Bin ich auch Importeur, wenn ich einen Sitz oder genau diesen Sitz in UK mit gültiger Zulassung (ECE R 44/04) kaufe und nach Deutschland ziehe? Oder muss ich für meinen in UK gekauften Britax Kindersitz die Konformitätserklärung übersetzen lassen, bzw. neu anfordern, damit ich Ihn nutzen kann? Die muss ich ja nach Deinen Ausführungen in deutsch vorliegen haben!!!???

Themenstarteram 22. Juni 2017 um 21:24

Hallo Staran,

ich bin gespannt was du dann in 8-10 Wochen berichten wirst !!

Gestatte mir die erneute Nachfrage, würdest du die Multimac-Besitzer mit denen du in Kontakt stehst fragen, ob die mir ggf. auch die ein oder andere Frage beantworten würden ?

Beste Grüße,

Michael

Hallo Michael,

ich werde, soweit man mich hier lässt, einen sehr ausführlichen Bericht mit Fotos verfassen. Allerdings wird der Einbau des Sitzes wahrscheinlich noch nicht in 8 bis 10 Wochen erfolgen, sondern erst dann, wenn mein Jüngster absolut nicht mehr in den Maxi Cosi passt. Ich hatte ja geschrieben, dass ich den Minimac nicht toll finde und demzufolge habe ich Ihn auch nicht bestellt!

Ich habe meine Kontakte angefragt, ob ich Ihre Daten weitergeben darf. Antwort steht noch aus. Ich weiß aber, dass einige von Ihnen nicht sonderlich interessiert daran sind. Die hatten damals schon Multimac gegenüber signalisiert, das Sie nicht permanent deshalb kontaktiert werden wollen bzw. nicht als Referenzkunde fungieren wollen. Das kann ich gut verstehen und ich wöllte das auch nicht. Für den Fall, dass ich nicht erfolgreich bin, möchte ich Dich bitten, dass Du nochmals selber über Multimac versuchst, in Kontakt zu deutschen Kunden zu kommen. Ist definitiv nicht so einfach.

Da ich in Kürze auf Dienstreise/im Urlaub bin, könnte es etwas ruhiger hier bezüglich meiner Post werden! Nur zur Info.

LG Staran

Hallo Michael,
leider haben mir meine Kontakte hinsichtlich weitere Anfragen von potentiellen Kunden abgesagt. Ich war nicht der erste Kunde, an den Multimac die Kontaktdaten (zwar mit der Einwilligung) herausgegeben hat.
Sorry aber an deren Wunsch halte ich mich erst mal.
Ich füge aber mal die Antwortmail des ADAC auszugsweise diesem Beitrag hinzu. Darin enthalten ist auch eine Rufnummer, wo Du direkt beim ADAC in der "Technikabteilung" anrufen kannst. Bestimmt nur als ADAC Kunde, aber vielleicht bekommst Du auch Antwort als nicht ADAC Kunde oder bist vielleicht einer!!
Sehr geehrter Herr XXXX,

die Sitzbank der Firma Multimac hat eine Zulassung nach UN ECE Reg. 44/04 und ist somit in Deutschland einsetzbar, das ist nicht abhängig vom Produktions- oder Zulassungsland. Jedoch dürfte nach unserer Einschätzung eine Eintragung in den Fahrzeugpapieren erforderlich sein, wenn der 4-Sitzer verwendet wird, da Fahrzeuge in der Regel nur für maximal fünf Insassen zugelassen sind (3 im Fond), nicht aber für 6.

Gerne können Sie sich auch für eine technische Beratung an die Kollegen der ADAC Fahrzeugtechnik, die den Test durchgeführt haben unter der Telefonnummer 0800 510 1112 wenden.


Ich hoffe, ich konnte Dir etwas helfen und die von anderen hier erzeugte Verunsicherung hinsichtlich der Nutzung des Sitzes in Deutschland etwas nehmen. Spätestens bei einem Anruf unter der obigen Nummer wird man merken, das ich mir den Text nicht aus den Fingern gesogen habe! Eine andere Antwort als die obige ist auch nicht zu erwarten gewesen, alles andere hätte den Sinn einer Prüfnorm wie der UN ECE Reg. 44/04 absolut ad absurdum geführt!

LG Staran

Also für einen Anruf an die obige Nummer muss Du ADAC Mitglied sein. Vielleicht bist Du das ja oder kennst jemanden der das ist.

Bei diesem Anruf wurde nochmals bestätigt, dass Du kein Zulassungsproblem haben wirst. Alles andere erfährst Du da.

Themenstarteram 27. Juni 2017 um 13:42

Vielen Dank Staran für deine Mühen. Ich werde mich mal mit dem ADAC in Verbindung setzen und freue ich auf deinen Erfahrungsbericht ??

Beste Grüße,

Michael

Zitat:

@michael_23 schrieb am 27. Juni 2017 um 13:42:46 Uhr:

Vielen Dank Staran für deine Mühen. Ich werde mich mal mit dem ADAC in Verbindung setzen und freue ich auf deinen Erfahrungsbericht ??

Beste Grüße,

Michael

Hallo Michael,

Du kannst ja mal die Antworten, die Du bekommst hier einstellen. Ich habe mir das bewusst verkniffen um nicht wieder Ärger zu bekommen. Das ganze läuft da so ab, dass Dein Thema zu dem Du mehr technische Informationen haben willst aufgenommen wird und Dich dann ein entsprechender Mitarbeiter zurück ruft.

Ich bin auf Deine Erkenntnisse gespannt.

LG Andreas

am 27. Juni 2017 um 20:54

@michael_23

@Staran

Wir wollen den Tatsachen mal ins Auge schauen. Fakt ist.... das Thema * Erfahrung mit Kindersitzsystem MULTIMAC (SUPERCLUB) aus England *? hat in der Kaufberatung (Welches Fahrzeug darf es sein?) nix verloren.

Als Alternative hätten wir noch das V&S Forum anzubieten.

https://search.motortalk.net/search.html?...

Thread geschlossen

MFG

gamsrockl

MT-Moderation

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