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Erfahrung mit 8-Gang-Autmatik 8L45 von GM ?

Cadillac
Themenstarteram 22. April 2019 um 21:07

Hallo zusammen,

hat jemand von euch Erfahrung mit der 8-Gang-Autmatik 8L45 von GM?

Verbaut in laut Wiki (https://en.wikipedia.org/wiki/GM_8L45_transmission) in folgenden Fahrzeugen:

2016–present Cadillac ATS

2016–present Cadillac CTS

2016–present Cadillac CT6

2016–present Chevrolet Camaro

2017–present Chevrolet Colorado, GMC Canyon

Im Netz wird das Getriebe ja so ziemlich "zerrissen" :

GM's 8L45 Cadillac Automatic Transmission: Recall, Replace, Re-tune or Deny in Cadillac CT6 Forum

https://www.cadillacforums.com/forums/cadillac-forum/t-974121.html

Zudem scheint es eine Sammelklage in diversen US-Bundesstaaten aufgrund von Problemen eben wegen dieses Getriebes zu geben:

GM 8L90 and 8L45 Transmission Problems Cause Lawsuit

GM 8-Speed Transmission Fix Useless, Claims Lawsuit

 

Es stellt sicht mir die Sinnfrage, ob ich das Geld für ein Auto mit dem Getriebe ausgeben soll.

Die Optik gefällt mir sehr, aber bei den Stories stellen sich irgendwie die Nackenhaare auf...

Daher die Frage, ob hier in D schon jemand damit Erfahrung gemacht hat? Ob eventuell ein Rückruf stattfand, um die Probleme zu beheben?

Die Amis sind ja erfahrungsgemäß recht schnell am Klagen...

Grüße

Beste Antwort im Thema

Es ist schon originell wenn jemand die These aufstellen kann, dass ein U.S.-Automatikgetriebe schlechter oder härter schaltet als eines von Benzedes. So ändern sich die Zeiten...

und sie tun das nicht zwangsläufig zum besseren.

Das Problem läßsst sich aus meiner Sicht schnell einkreisen: ein Motor mit 2 Litern und einem Turbolader hat 6 Liter Hubraum zu wenig und einen Turbolader zu viel. Daraus folgert logisch, dass ein 8-Gang-Automatikgetriebe 4 Gänge zu viel hat. Mit mehr Hubraum gibt es mehr Drehmoment und man braucht weniger Gänge. Weniger Gänge, weniger schalten. Weniger schalten, weniger Verschleiß. Weniger Verschleiß, weniger Reparaturen. Weniger Gänge, weniger Teile im Getriebe. Weniger Teile, weniger Fehlerquellen und leichtere Reparaturen.

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Man findet bei jedem Fahrzeug irgendetwas ... wenn man etwas finden will. Scheinbar handelt es sich hierbei um ein "Komfortproblem" (so würden es die deutschen Hersteller nennen) bzw. um "Stand der Technik".

Ich selbst fahre das Getriebe in Kombination mit dem LTG (2.0t). Die Anlernphase lag bei ca. 1000km. Mittlerweile passt es die Gangwahl ganz gut an mein Fahr-/Beschleunigungsverhalten an.

Es schaltet aber in der Tat nicht so sanft wie die Automatik eines Benz (ZF?). Bedeutet: Man spürt die Schaltvorgänge manchmal; stört mich persönlich aber nicht weiter.

Wenn ich das Fahrzeug in einer Limo mit Fahrer hätte und im Fond eventuell Mikado spielen möchte wäre es in der Tat störend. In einer relativ stark motorisierten Kompaktlimo ist es mir wie gesagt egal. Da will ich gar nicht komplett entkoppelt sein.

So es ein Update gegeben hat, wird es ein Neuwagen haben bzw. beim nächsten Service bekommen.

Die Amis klagen eben ... warum auch nicht! Anders kann man Hersteller nicht erziehen (siehe VW). Teilweise wird es aber in der Tat etwas skuril (siehe Fußmattenklage) ... deshalb nicht zuviele Gedanken machen.

Das Getriebe ist vielleicht nicht perfekt, aber was ist schon perfekt im Leben! Es ist in keinster Weise mit dem Powershit Getriebe von Ford vergleichbar!

Im Urlaub bin ich einen Malibu mit der kleinen Maschine und der 6 Gang Automatik (6M45) gefahren. Dies schaltete etwas sanfter. Ich glaube aber eher, dass Automaten (grundsätzlich) nicht besonders gut mit schlagartig einsetzendem Drehmoment wie bei Turbomotoren klarkommen. Vielleicht wäre die gleiche Automatik bei einem Sauger etwas sanfter. Den V6 gab es leider nicht als Europamodell. Nur im XT5 aber dort hat er ein anderes Getriebe.

Verstehe das Problem der Amerikaner jetzt nicht so ganz. Ich lese in dem verlinkten Forum viel sehr unfreundliche Wörter im Bezug auf das Getriebe, kann allerdings keinen Grund finden warum es diese Bezeichnung verdient hat.

Schaltet es einfach nur verwirrend oder hat das Getriebe irgendeinen Designfehler das die Dinger reihenweise kaputt gehen?

Zitat:

@Dynamix schrieb am 26. April 2019 um 10:14:09 Uhr:

Verstehe das Problem der Amerikaner jetzt nicht so ganz. Ich lese in dem verlinkten Forum viel sehr unfreundliche Wörter im Bezug auf das Getriebe, kann allerdings keinen Grund finden warum es diese Bezeichnung verdient hat.

Schaltet es einfach nur verwirrend oder hat das Getriebe irgendeinen Designfehler das die Dinger reihenweise kaputt gehen?

Es tut alles so wie es soll! Es schaltet nur manchmal etwas ruppig! Wobei ruppig auch relativ ist, mich stört es nicht wenn ich mal einen Schaltvorgang spüre. Beim Anbremsen zu einer Kreuzung haut es manchmal den 1. etwas unsanft rein.

Defekte gab es scheinbar nur mit ein paar Wandlern, die wurden aber getauscht. Das Getriebe ist noch nicht mit Defekten auffällig geworden. Da es bereits seit MJ16 verbaut wird müssten aber schon haufenweise welche die Grätsche gemacht haben wenn etwas dran wäre.

Ich wundere mich auch gerade weil im selben Forum wo ständig von "Clunker" die Rede ist auch von einigen gesagt wird das das 8L45 einfach nur eine ziemlich lange "Einfahrzeit" von bis zu 4 Monaten hat. Ist natürlich nicht das Gelbe vom Ei aber wenn es danach schaltet wie es soll ist doch alles tutti.

Es ist schon originell wenn jemand die These aufstellen kann, dass ein U.S.-Automatikgetriebe schlechter oder härter schaltet als eines von Benzedes. So ändern sich die Zeiten...

und sie tun das nicht zwangsläufig zum besseren.

Das Problem läßsst sich aus meiner Sicht schnell einkreisen: ein Motor mit 2 Litern und einem Turbolader hat 6 Liter Hubraum zu wenig und einen Turbolader zu viel. Daraus folgert logisch, dass ein 8-Gang-Automatikgetriebe 4 Gänge zu viel hat. Mit mehr Hubraum gibt es mehr Drehmoment und man braucht weniger Gänge. Weniger Gänge, weniger schalten. Weniger schalten, weniger Verschleiß. Weniger Verschleiß, weniger Reparaturen. Weniger Gänge, weniger Teile im Getriebe. Weniger Teile, weniger Fehlerquellen und leichtere Reparaturen.

Is keine These sondern eine Tatsache. Die Benzomaten schalten eben butterweich. Ob dies nun ein Indiz für Qualität ist wurde ja nicht gesagt. Persönlich traue ich der GM Automatik ein problemloseres und längeres Leben zu.

Das ein alter V8 mit 3 Gang Automat und einer Literleistung unterhalb der eines Renault Twingos wenig Wartung und keine kostenspielige Reparaturen benötigt ist klar. Will ich aber mit so einer Gurke (sorry) täglich bzw. 25tkm im Jahr fahren? Nein!

Warum sich das Gerücht mit dem Drehmoment noch immer hält kann ich nicht nachvollziehen ... der 2.0er hat z.B. 400Nm ab 1700. Man darf halt nicht den Anspruch haben, dass die Maschine 400tkm hält.

Seit nunmehr 6 Monaten haben wir einen XT5 mit 8Gang Automatic- nach meinem PopoGefühl schaltet der weicher als unser Benzedes, fast gleiche Leistung mit 333 Ps und mit einer 9Gang Automatic ausgestattet.

Über Getriebe oder Ausstattungen brauchen wir hier nicht diskutieren, der XT5 ist in der ganzen Family das beliebteste Auto, wird lieber gefahren als der Daimler.

Allerdings hat der Benz fast das doppelte gekostet, auch wegen der Aufpreisliste- und trotzdem möchte ich auf unseren XT5 nicht mehr verzichten.

Vom Feeling her einfach das bessere Auto.

Ich würde es schade finden wenn die neuen amerik. Getriebe in diesen Disziplinen so nachließen. Gerade das butterweiche schalten und die Langlebigkeit haben mich immer fasziniert. Mir war es immer egal, dass bei den Getrieben viel Leistung verloren gegangen ist, dafür bekam man einen Fahrkomfort und eine Qualität die seines Gleichen suchte. (Dementsprechende Pflege vorausgesetzt ;-) ) Gerade das Preis Leistungsverhältnis und das Verhältnis Qualität und Langlebigkeit passt bei den amerik. Autos noch. Dabei beziehe ich mich auf die Verkaufspreise in den Staaten.

Ich weiss jetzt gar nicht genau ob in meinem ATS-V das Getriebe verbaut ist. Die Berichte über das Getriebeproblem sind mir wohl aber bekannt.

Meiner hat auf jeden Fall nicht diese Probleme, und auch mein Camaro 6, den ich davor hatte, hatte dieses Problem nicht. Von meinem Händler weiss ich, das 2 von 150 verkauften Camaros ein Problem mit der Automatik hatten. Da half dann wohl eine Getriebespülung.

Die Cadillac Automatik schaltet auf jeden Fall nicht so ruppig wie unser Audi S5, das ist schon ein Unterschied, zumindest beim runterschalten.

Themenstarteram 10. Mai 2019 um 22:26

Sooo ne kleine Rückmeldung, denn es hat sich doch etwas anderes ergeben.

Es ist ein ATS 2.0T aus 2016 geworden, der noch das "ältere" 6-Gang-Wandlergetriebe verbaut hat. Bin bis jetzt sehr zufrieden :p :D

20190502-234605
am 10. Mai 2019 um 23:45

Glückwunsch zum neuen, sieht sehr chic aus... ;)

Die Wandler-Problematik besteht darin, dass bei vielen Fahrzeugen in gewissen Drehzahlbereichen kein Kraftschluss stattfindet und man dabei meint, dass man über ein Waschbrett fährt.

Bei vielen Usern des Camaro2010-Forum wurde es mit Getriebespülungen versucht, dieses half aber meist nur für eine kurze Zeit, daraufhin wurden bei einigen Fahrzeugen Getriebe/Wandler getauscht, inzwischen haben wir schon die ersten Betroffenen, bei denen der zweite Wandler dieselben Probleme aufweist.

Hier jetzt alles dazu zu schreiben, würde den Thread sprengen!

Viele User haben halt Bedenken, was passiert wenn ihr Fahrzeug aus der Herstellergarantie ist und dieses Problem auftaucht?

Inzwischen tauscht GM keine Getriebe/Wandler mehr aus, sondern experimentiert mit verschiedenen Getriebeölen, was jedoch reines Voodoo ist, das Getriebe ist und bleibt eine Fehlkonstruktion.

Folgende GM-Modelle weisen dieselbe Problematik auf:

• 2015-2019 Chevrolet Silverado

• 2017-2019 Chevrolet Colorado

• 2015-2019 Chevrolet Corvette

• 2016-2019 Chevrolet Camaro

• 2015-2017 Cadillac Escalade und Escalade ESV

• 2016-2019 Cadillac ATS und ATS-V

• 2016-2019 Cadillac CTS und CTS-V

• 2016-2019 Cadillac CT6

• GMC Sierra 2015-2019

• GMC Yukon und Yukon XL 2015-2019

• GMC Canyon 2017-2019

Wunderlich ist nur, dass die Fahrzeuge mit Wandlern von Drittherstellern hervorragend und ohne Probleme funktionieren!

Ich habe volles Verständnis für die entsprechenden Sammelklagen in den USA und erhoffe mir davon gutachterliche Referenzen, damit wir Betroffenen in Deutschland über eine Musterfeststellungsklage zu unserem Recht kommen.

Alleine im Camaro10-Forum sind wir schon fast 50 Betroffene!

Der Thread dazu hat schon fast 1.200 Beiträge!

Im amerikanischen Camaro6-Forum gibt es weitaus mehr Betroffene!

Die Problematik ist seit 2015 bekannt, seitdem hat GM 13 verschiedene technische Serviceanweisungen zu dieser Problematik veröffentlicht, bisher hat keine nachhaltig gewirkt.

am 10. Mai 2019 um 23:53

Solche Vergleiche (Benz Automatik) finde ich eigentlich ziemlich sinnfrei. Die Wandlerautomaten in BMW (von ZF) und Benz waren bisher so ziemlich das Beste, was ich in diversen Gebrauchtwagen fahren durfte - abgesehen vom neuen 8-Gang ZF im 1500'er Ram, welches wirklich ein absoluter Traum ist und die Vorgenannten nochmal um Längen schlägt... ;)

Haben die neueren Benzen oder BMW's eigentlich überhaupt noch Wandlerautomaten (Scherzfrage)? Ich nehme mal an, eher nicht, sondern irgendwelchen neumodischen Kram. Aber da man da mit 2 oder 3 Tagen Leihwagenzeit wohl eher keine Probleme mit haben wird, ist mir das vielleicht nicht ganz so eklatant aufgefallen.

Wisst Ihr was so richtig schei*e schaltet? Der Automat in meinem schon etwas betagtem Mustang. Da merkt man jeden Schaltvorgang doch recht deutlich. Nach einer Überholung oder einem Austausch wird sich das Problem aber sicher auch erledigen. Alles nur eine Frage der Einstellung, der persönlichen... ;)

Sorry, aber hier geht es um die Erfahrung mit 8-Gang-Autmatik 8L45 von GM und nicht um irgendwelche Wandler-Automaten von BMW, Mercedes und Co., lasst doch bitte einfach mal dieses OT aus dem Thread!

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