EQE SUV ' # Energie Tanken WO UND WIE?

Mercedes

Moin Fans,

ich bekomme dem nächst meine ersten E-Auto geliefert, alles neu land für mich.
Jetzt lese ich auch neu, da werden schon mit ABO oder auch mit Sondergelungen
getroffen man kauft sich Laden Karte von Mercedes die mit Gebühren versehen sind,
oder auch Strom lade Karte einen Energie Konzern
Wie macht ihr das? Warum kann man Strom Laden nicht Bezahlen wie Verbrennungskraftstoff wie bisher war, per Kredit Karte, ich bin für freie Wahl,
bedeutet Freiheit.
Alle andren Methoden werden nur teure, die AG Konzerne wollen sich die Kunden an die Nase binden, man muss das Kritisch betrachten, und ja ich habe meine Solar mit 8 KWp allerdings lange strecken muss ich auch Tanken.

Bitte schreibt, wie macht ihr das mit Strom Tanken.

Energie Tanken EQE SUV
46 Antworten

Ich denke die Betreiber der Ladepunkte kompensieren die teilweise mangelnde Rendite aufgrund geringer Auslastung mit höheren Preisen. Die werden an die Roaming Anbieter weitergegeben und zum Endkunden durchgereicht.

Zu wenig Kunden -> Preise rauf. Hört sich eher wie das perfekte Rezept für eine Abwärtsspirale an.

Naja, wegen 3 Cent wird kaum jemand gleich das E Auto abschaffen. Die Schwankung machen Diesel/Benzin mehrmals am Tag.
Die Preissenkung bei Ionity passt ja zum Ionity Bias der Ladeplanung 🙂

Auf jedenfalls muss sein das man auch mit Kreditkarte nützen kann, wie bei jeden Tanken, bei Verbrenner.
Die sollen das nicht so Kompliziert machen, das schreckt nur ab von E-Auto.
Vorsicht die ladekarten kann man leicht knacken, das habe ich auch schon erfahren,
bei viele YouTube Videos stöbern.

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.. die neueren Ladestationen sollten doch längst die Möglichkeit für Kreditkarte und Ec-Karte haben, ich habe das bereits einige Male benutzt (Shell). Ionity habe ich bisher nur mit me charge L benutzt.

Ich habe ZB. ein Ziel das ich öfter anfahre mit einem Shell DC Lader, deshalb habe ich mir auch eine Karte von Shell besorgt um 10 Cent per kW zu sparen gegenüber der Bezahlung mit Kreditkarte.

Ich sehe da überhaupt nichts kompliziert, bei den Verbrennern gibt es doch auch Tankkarten und Rabattsysteme.
Ja, sogar im Supermarkt. 😁

Leider hört man wenn es um die E-Mobilität geht immer wieder Argumente die eigentlich keine sind.
Reichweite und Laden WO und WIE und natürlich die Haltbarkeit der HV-Batterie.

Irgendwann werden es alle verstanden haben das Öl- und Benzin-Verbrenner nicht die Zukunft sind.

Bei dir haben sie genau ihr Ziel erreicht - Kundenbindung mit Karte…. Und wenn du diese Karte an einer im Roaming befindlichen Ladesäule nutzt kommt das Geschrei warum man 89 Cent/KWh zahlen soll.
Denk mal drüber nach:
Nehmen wir an eine Ladesäule wird einmal am Tag für 50 KW/h genutzt
Dann entspricht das dem Jahresverbrauch von 6 durchschnittlichen Einfamilienhäusern!
Da will mir irgendwer erzählen das sich das Ganze nicht lohnt? Wir werden komplett abgezockt um deren Ausbau schon jetzt zu finanzieren. In zwei drei Jahren wissen die gar nicht wohin mit dem Geld und haben hinterrücks das Spritkartell von hinten übernommen.
Was da imo an den Ladesäulen abläuft ist einfach dreiuste Wegelagerei - vorneweg EnBW

Zitat:

@H.Lunke schrieb am 31. Okt. 2024 um 11:39:05 Uhr:


Nehmen wir an eine Ladesäule wird einmal am Tag für 50 KW/h genutzt
Dann entspricht das dem Jahresverbrauch von 6 durchschnittlichen Einfamilienhäusern!
Da will mir irgendwer erzählen das sich das Ganze nicht lohnt?

Also ich würde eine solche Säule nicht betreiben wollen.

Nur mal ein Gedankenspiel...

Nehmen wir mal die angesprochenen 89 ct je KW/h.

365 * 50 KW/h * 0.89 € = 16242.50 € Umsatz, davon geht schonmal 3086 € Umsatzsteuer ab.

Bleiben 13156.50 €

Davon muss ich dann den Strom an der Börse einkaufen und die einschlägigen Abgaben für Strom bezahlen. Laut Bundesnetzagentur machen die Stromgestehungskosten ca. 40% des Strompreises aus. Nehmen wir an ich kann an der Börse den Strom für durchschnittlich 85 € je MW/h kaufen, dann kostet mich der Strom im Einkauf ~ 21 ct je KW/h.

Kosten für Strommenge 3832.5 €

Bleiben also erstmal 9324 € im Jahr bei mir hängen.

Nehmen wir weiter an, mein Ladepunkt verfügt über 2 Stellplätze mit einem Alpitronic HYC400 mit 400 KW Ladeleistung.
Kosten für einen HYC400 ca. 100 k€
Einrichtung der Stellplätze, Aufbau und Anschluss kosten bestimmt auch noch mal 25 bis 35 k€
Also muss in deinem Szenario die Säule mehr als 13,5 Jahre in Betrieb sein um Gewinn abzuwerfen. Und da sind die laufenden Betriebskosten noch gar nicht berücksichtigt.
Auf der Habenseite kämen noch 1.5 Cent / Ladepunkt und KW/h...

Lohnend ist anders.

Edit: mit dem Input von @wirme (thx dafür) wären es noch rund 8 Jahre... Besser aber auch nicht wirklich wirtschaftlich.

22 Cent Brutto abzüglich 3,3 Cent THG Prämie. Bei der Ladesäule die Förderung mit einrechnen = 20 bis 40 %. Also etwas besser wie von dir beschrieben.

Danke für die Ausführungen.

Ergänzend - eine Ladung am Tag ist wirklich schon sehr gering gerechnet. Mit jeder weiteren schmelzen die Jahre und man macht kostenlosen Netzausbau um später eine Gelddruckmaschine zu haben.
Ionity und Tesla zB werden diese Ausrechnung nur belächeln…

Zurück zum Thema:

Wenn ich wieder auf Strecke Richtung Dänemark gehe wird Tesla angefahren.
Für alles andere EWE Go ohne GG im neuen Tarif. Gehe davon aus das die Preise ab nächstes Jahr fallen.

@ H.Lunke, wenn ich öfter zu Besuch in die Pampa fahre und dort nur ein DC-Lader zur Verfügung steht, dann bleibt mir kaum eine Wahl und mit der Karte ist es eben günstiger. Die Zeit für AC-Lader habe ich bei einem Tagesausflug nicht.
Ich lade ja in der Regel zu Hause, und auswärts nur bei einem Ausflug oder Urlaubsfahrt.
Dann noch eine 12kWp PV-Anlage am Dach ...

Das wir abgezockt werden steht außer Frage, jedoch der Netzausbau kostet sehr viel Geld das wir jetzt zahlen.

Das verstehe ich vollkommen.
Deshalb habe ich den 22KW Lader als muss empfunden und bekommen.
Eine 22 KW Säule findet man immer - nach 2 Std halb voll.
Bevor ich dann an EnBW auch nur einen Cent verschenke habe ich genug im Akku um den nächsten Lader anzufahren.
Aber kein Vorwurf - jeder wie er mag.
Ansonsten gleicht sich das bei uns. Beide Autos werden zuhause geladen bei 23,8 KWP uns seltenst auswärts geladen….außer Dänemark da liegen die SUC bei 23 Cent

Zitat:

@Electrifyed schrieb am 31. Oktober 2024 um 18:31:08 Uhr:



Zitat:

@H.Lunke schrieb am 31. Okt. 2024 um 11:39:05 Uhr:


Nehmen wir an eine Ladesäule wird einmal am Tag für 50 KW/h genutzt
Dann entspricht das dem Jahresverbrauch von 6 durchschnittlichen Einfamilienhäusern!
Da will mir irgendwer erzählen das sich das Ganze nicht lohnt?

Also ich würde eine solche Säule nicht betreiben wollen.
Nur mal ein Gedankenspiel...
Nehmen wir mal die angesprochenen 89 ct je KW/h.
365 * 50 KW/h * 0.89 € = 16242.50 € Umsatz, davon geht schonmal 3086 € Umsatzsteuer ab.
Bleiben 13156.50 €
Davon muss ich dann den Strom an der Börse einkaufen und die einschlägigen Abgaben für Strom bezahlen. Laut Bundesnetzagentur machen die Stromgestehungskosten ca. 40% des Strompreises aus. Nehmen wir an ich kann an der Börse den Strom für durchschnittlich 85 € je MW/h kaufen, dann kostet mich der Strom im Einkauf ~ 21 ct je KW/h.
Kosten für Strommenge 3832.5 €
Bleiben also erstmal 9324 € im Jahr bei mir hängen.

Nehmen wir weiter an, mein Ladepunkt verfügt über 2 Stellplätze mit einem Alpitronic HYC400 mit 400 KW Ladeleistung.
Kosten für einen HYC400 ca. 100 k€
Einrichtung der Stellplätze, Aufbau und Anschluss kosten bestimmt auch noch mal 25 bis 35 k€
Also muss in deinem Szenario die Säule mehr als 13,5 Jahre in Betrieb sein um Gewinn abzuwerfen. Und da sind die laufenden Betriebskosten noch gar nicht berücksichtigt.
Auf der Habenseite kämen noch 1.5 Cent / Ladepunkt und KW/h...

Lohnend ist anders.

Edit: mit dem Input von @wirme (thx dafür) wären es noch rund 8 Jahre... Besser aber auch nicht wirklich wirtschaftlich.

Die ganzen Kosten sind natürlich Betriebsausgaben und können steuerlich geltend als Investition angegeben werden. Wie wirkt sich das dann aus?

Zitat:

@Langer02 schrieb am 05. Nov. 2024 um 08:5:35 Uhr:


Die ganzen Kosten sind natürlich Betriebsausgaben und können steuerlich geltend als Investition angegeben werden. Wie wirkt sich das dann aus?

Eine steuerliche Absetzbarkeit macht aus einem schlechten Geschäft nie ein gutes. 😉
Selbst als umsatzsteuerbefreites Kleinunternehmen wären es mehr als 6 Jahre bis in die Gewinnzone.
Ich bin weder Unternehmer noch Steuerberater und habe meinen Post als Gedankenspiel bezeichnet, ich erhebe keinen Anspruch auf 100% Richtigkeit und habe sicherlich auch nicht alle anfallenden Kosten berücksichtigt. Vielmehr ging es darum, dass das Ladesäulengeschäft nicht zwangsläufig eine Lizenz zum Gelddrucken ist. Sicherlich wird hier und da gut verdient, aber wenn es in die Fläche geht, dann ist das nicht unbedingt so.

Ich habe mich heute kostenlos bei EWE Go registriert. Ohne Grundgebühr und DC laden für 0,52 Euro in deren Netz und im Roaming bei Partnern 0,62 Euro.
Mit 500.000 Stationen einschl. Roaming ein größeres Netzwerk als Mercedes abdeckt..
Das ist billiger als die jetzt 0,67 Euro bei Mercedes Charge M mit 5 Euro Grundgebühr im Monat.

AC Laden benötige ich ich nicht, denn das kostet bei denen wie DC Laden und ist damit teuer.

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