Endlich ...nach 2 1/2 jahren Forderungen anerkannt ....
vor 2 Jahren ist mir eine Frau auf meiner Spur frontal in meinen Wagen gefahren ... viel blabla ... Alpträume, Job weg, Unfalltrauma-Depressionen , usw. usw. weil die Frau das Gericht solange "erfolgreich" belogen hat ... gestern wurde der Termin abgesagt und angebl. alle Forderungen annerkannt. Nun geht das bei dem Materiellen um sagenhafte ~2000€ ..die wird jetzt hoffentlich bezahlen .
Aber dadurch das sie jetzt sozusagen ihre" Lüge" eingestanden hat...
kann ich da nun tatsächlich im Nachgang Schmerzensgeld einklagen und den Polizeibeamten Dienstaufsichtsbeschwerde nachlegen?
Was wäre ein juristisch richtiger Weg ?
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von alrock01
Glauben heißt nicht wissen,häufig glauben Menschen/Richter,
das die Wahrheit das ist,was ihnen vorgetragen wird.Salesch/Wetzel finden im Fernsehen immer die Wahrheit raus.
Die Realität sieht leider anders aus,auch wenn der Anwalt noch so gut ist,kann Recht haben nach hinten losgehen.
Falsche Zeugen usw.usw.
Richter sind auch nur Menschen die verarscht werden.
Der eine Richter hat etwas mehr Menschenkenntnis,
der nächste etwas weniger.Sind die Fakten nicht klar,ist die Justiz eine Lotterie🙄
Nirgendwo wird mehr gelogen als vor Gericht!
MfG.Alex
Dem kann ich mich nur anschließen. Recht und Gerechtigkeit fallen nunmal manchmal auseinander.
Der Richter war beim Unfall nunmal nicht dabei. Er trifft seine Entscheidung aufgrund der dokumentierten Spuren und der Aussagen der Beteiligten und eventuell aufgrund eines Gutachtens. Objektiv sind allein gut dokumentierte Spuren, also Fotos und genaue Vermessungen des Unfallortes. Da scheitert es oft schon an der Qualität, oder solche Spuren sind gar nicht vorhanden.
Unfallanalytische Gutachten brauchen zum einen auch Spuren, da ohne Fakten auch der beste Gutachter den Unfallhergang nicht analysieren kann. Aber auch die Gutachten selbst sind eine Fehlerquelle. Heutzutage verwenden die Unfallanalytiker Simulationsprogramme, geben alle bekannten Daten ein und verschieben solange die Parameter, bis die Spurenlage und Endstellung sowie die entstandenen Schäden im Einklang stehen. Die Parameter kann man dabei beliebig verändern und da sollte der Sachverständige wissen, was er tut.
Beispiel: wenn man in Abhängigkeit von der Fahrbahnbeschaffenheit die Bremsbeschleunigung anstatt von 8 m/s² mit nur 4 m/s² annimmt, hat man eine deutliche geringere Ausgangsgeschwindigkeit bei gleicher Bremsspurlänge. Und daraus kann schnell ein falscher Rückschluss zur Unfallursache gezogen werden.
Eigentlich müsste der Richter jeden Parameter des Programmes selbst nachvollziehen und auf Plausibilität prüfen. Aber wie soll er das als technischer Laie machen? Also werden Gutachten von den Gerichten fast genauso unumstößlich behandelt wie Gesetze, einschließlich ihrer Fehler.
Und Zeugen sind die schlechtesten Beweismittel. Meist können sie sich kaum oder gar nicht erinnern, oder sie lügen. Ersteres ist allgemein offensichtlich, letzteres kann ein in Aussagepsychologie geschulter Richter gut durchschauen. Nach meiner Einschätzung sind mindestens 90 Prozent aller Zeugen schlicht zu blöd zum glaubhaften Lügen. Es ist eben sehr schwer, einen komplexen erfundenen Sachverhalt vorzutragen.
Und dann gibt es noch die Zeugen, die nicht lügen, sondern sich irren. Die sind für keinen Richter zu durchschauen, solange die Geschichte in sich stimmig bleibt.
Recht ist nicht gleich Gerechtigkeit.
54 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von ap11
PS:Interessant übrigens ,dass für dich Depressionen nach einem Trauma scheinbar eine "Fehlverarbeitung" darstellen-gehört wohl zum Blechschaden. .Ich hoffe für dich ,dass du niemals eine solche erleiden wirst!
Geschrieben von Prof. Dr. ap11 Alex am 18.05.09 um 15:10 und hier zur Kenntnis genommen am 18.05.2009 um 15:40
Delle
Jetzt wird es an der Zeit meine Bier und Chips Vorräte zu kontrollieren.
Ups, das war ja OT.
Gruß
Frank
Männers......
Ich habe nicht (!) vor, nun bei jedem Thread zur Ruhe zu mahnen.
Aber wenns nicht anders geht, kann ich das auch gern machen.
Also - Bier und Chips mal ganz weit weg legen. Ich hab jedenfalls keine Lust drauf 🙁
Nachdenkliche Grüße
Schreddi
und ich ......................
habe jetzt (wirklich) keine Lust mehr. 😠
Guten Tag.
Delle
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Im Netz wie im richtigen Leben verlängert sich täglich die Ignoreliste ...
Die Einen lesen nicht (hatte mir eine Kamera geliehen) und Andere verstehen eben nicht ... das solche Leute auch noch womöglich bei einer Versicherung arbeiten - nun ja ...wie war das mit dem Wirt und dann noch nichts gelungen ? Ist diese erschreckende Borniertheit womöglich Einstellungsvoraussetzung jenes Hauses ? Bzgl. Profil: ich habe wenigstens eines ... und wenn Du meinen Nick richtig deuten könntest..
Hallo Schreddi:
danke für den Versuch hier Ruhe hier reinzubringen ... offenbar ist es mit der Beitragsanzahl hier wie anderswo auch : Quantität hat sichtlich nichts mit Qualität zu tun.
Nun denn, war ein Versuch hier eine vernünftige Diskussion zu starten,
aber mit den, meinem Eindruck nach, aufgetretenen niveaulosen Profischwätzern hier, kann man das wohl abhaken.
Schade das man hier als TE nicht selber moderieren kann !
Hallo Sixgunner,
um dem ganzen vorzubeugen, hättest Du (nach mehrmaliger Aufforderung durch die user) ja evtl. die Hintergründe etwas genauer erläutern können.
Klar, ein Stück weit ist das sicherlich Deine Privatsphäre...aber grade wenn einer schreibt, er hat aufgrund eines Bagatellblechschadens seinen Job verloren, traumatische Zustände usw., dann ist es schon recht naheliegend, dass dies erstmal als "Überdramatisierung" und mit einem schmunzelnden Lächeln abgetan wird.
Gruß Martin
Hallo Martin,
ich kann Gott nur danken das mir bei dieser, durch diese inkompetenten Polizistinnen angediehenen "Behandlung",
keine äusserliche "blutspritzende Verletzung", welche hier für manchen Zeitgenossen offenbar Voraussetzung zur Wortmeldung ist, wiederfuhr!
Zitat:
Original geschrieben von Sixgunner
Hallo Martin,ich kann Gott nur danken das mir bei dieser, durch diese inkompetenten Polizistinnen angediehenen "Behandlung", ...
Wie Martin schon erwähnt hat, schreib doch mal bitte ein paar Details vom Unfall und der "Inkompetenz" der Polizistinen!!!
Standen die Autos noch an Ort und Stelle oder seit ihr vor der Polizei zur Seite gefahren?
Was wurde am Unfallort gesagt (Unfalgeschehen, Verletzungen, Gefühle...).
Du machst es doch einigen hier nicht leicht in deine Situation zu kommen!
Wer hier nicht zumindest teilweise Details nennt schwebt nunmal in der Gefahr, nicht ernst genommen zu werden.