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Empfehlung digitale Schieblehre

Themenstarteram 21. September 2017 um 16:09

Hallo.

Nachdem ich schon zwei billige nervende digitale Schieblehren hier habe, würde ich gern mal etwas besseres kaufen.

Eine ist eine billige für ca. 17 Euro von BGS, die andere ist baugleich, aber ohne Markennamen.

Folgende Fehler treten auf:

-Batterien sind oft leer

-Schieblehren können nicht eingeschaltet werden, nur durch Herausnahme der Batterien wieder aktivierbar, obwohl Batterien voll und eine Spannung von 1,5V haben (nur Markenknopfzellen in Verwendung)

-Nullstellung funktioniert nicht immer, bzw. die Tasten reagieren gar nicht mehr

-Batteriefächer gehen zu leicht auf

Wenn sie mal laufen, sind sie OK, wenns warm ist auch, aber unter 10 Grad machen sie irgendwie Probleme.

 

Schieblehren sind trocken gelagert, nicht versifft und haben eher neuwertigen Zustand, aber mittlerweile nehme ich lieber eine mechanische, weil die immer funktioniert....

 

Welche habt ihr in Benutzung und könnt ihr empfehlen ?

 

Danke !

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19 Antworten

Servus,

ich hab zwar keine digitale aber bei Schieblehren sind Mitutoyo eigentlich das Mass der Dinge.

ZB: https://www.amazon.de/.../B00KA5LWR0

Meine analoge Mitutoyo sieht nach 30 Jahren immer noch aus wie neu

Ob sich ein digitaler Meßschieber für den Privatanwender überhaupt lohnt? Genauer sind diese bestimmt nicht. Mitutoyo sehe ich nicht als Maß der Dinge, aber über dem Durchschnitt u. gutes Preis- / Leistungsverhältnis.

Das billige Mess und Prüfmittel nicht taugen, musste ich auch lernen.

 

https://www.amazon.de/gp/aw/d/B00TNF2BZ0/ref=mp_s_a_1_5?__mk_de_DE=ÅMÅZÕÑ&qid=1506007286&sr=8-5&pi=AC_SX236_SY340_FMwebp_QL65&keywords=mahr+messschieber&dpPl=1&dpID=41CbgB8hOBL&ref=plSrch

 

 

Ich nutze diese .

 

Bzw einen Vorgänger.

 

IMG_20170921_172432.jpg

Mitutoyo ist eine Anschaffung fürs Leben, jedenfalls bei privater Nutzung.

 

Ich kenne die Meßmittel aus dem beruflichen, industriellen Einsatz und habe mir vor 30 Jahren einen Meßschieber von Mitutoyo gekauft. Das er noch funktioniert, betrachte ich als Selbstverständlichkeit. Viel wichtiger ist mir, dass er alle paar Jahre die Kalibrierung besteht, d.h. immer noch die erwartete Genauigkeit hat.

 

Gruß Jürgen

Solang man nen Messschieber nicht täglich braucht/benutzt ist son Ding überflüssig für zu Haus! Nimm nen Oldschool mechanischen Messchieber und gut ist...der funzt auch nach 30Jahren im Schrank noch!

Für nen brauchbaren und genauen digitalen Messschieber muss man schon gut Geld hinlegen!

Hab auch nen billigen zu Hause...das Ding ist für die Tonne!

Hab mir auch nen Mechanischen geholt!

Ich kann den meisten nur zustimmen.

Habe auch 2 digitale gehabt (bzw. habe ich immer noch). Wenn man das Ding nicht ständig im Einsatz hat, ist die Batterie eh immer leer, wenn man ihn braucht.

Der mechanische kann rumliegen, solange man will, ein Handgriff und das Maß ist da.

Allein einer der benannten Mängel wäre Grund genug bei einer mech. zu bleiben. Ein verbreiteter Irrglaube bei vielen die glauben eine dig. würde genauer messen. Es kommt mehr auf die Sauberkeit der Berührungspunkte und den ausgeübten Druck an. Mit einer guten Schieblehre sind 1/20mm drin, wer es wirklich genauer braucht, braucht andere Messmittel. Aber sicher keine digitale Schieblehre, die trotz vieler Stellen hinterm Komma es nicht besser kann. Das ist wie mit dig. Waagen.

Ich habe einige im gebrauch, sicher keine unter 20 Jahren alt. Muss ich doch gleich mal gucken ob da bei einer die Batt. leer ist - vieleicht sind die Sriche verschwunden . . . . . . . .

Ich habe 7 Schieblehren (Ich weiß, das heißt Meßschieber, aber so habe ich das mal gelernt;)). 3 digitale und 4 mechanische.

Einen digitalen von Mitutoyo mit 150 mm. Super Verarbeitung, läuft wie in Butter, benutze ich sehr sorgfältig, wird immer schön geputzt. Neu vom Flohmarkt für 18 € gekauft.:)

Noch einen digitalen Mitutoyo mit 500 mm. Ein Riesentrümmer mit langen Schenkeln (würde glatt als Beil durchgehen), für das Messen großer Durchmesser bestens geeignet. Verarbeitung super, wie beim kleinen. Neu unbezahlbar (liegt mittlerweile bei über 900€). Auf dem Flohmarkt in neuwertigem Zustand (nur die Batterieabdeckung hat gefehlt) für 80€ erstanden.:):)

Dann habe ich noch einen digitalen mit 150 mm von Feinkost Albrecht, Aldi "Workzone" für 9,99€. Der hat ein zusätzliches Rändelrad für die Feineinstellung, sehr praktisch. Den habe ich eigentlich nur mal aus Spass gekauft. Im Originalzustand eher weniger überzeugend. Nicht wegen der Genauigkeit, die ist top. Aber die Verarbeitung war nicht so dolle, relativ schwergängig und ruckelig zu bedienen. Die eigentliche Maßhaltigkeit / Spielfreiheit der Teile war allerdings absolut o.k. Ich habe das Teil dann auseinandergbaut und erst mal mit Waschbenzin gereinigt. Danach habe ich ganz vorsichtig alle Metallteile, die in-/aufeinaderlaufen, mit feinstem Schleifvlies (wie man es zum Reinigen von Kupferfittings nimmt) gestreichelt, alles gereinigt und mit gutem, synthetischem Schmierfett geschmiert. Nach dem Zusammenbau läuft das Teil butterweich, absolut brauchbar. Auch die Langzeitstabilität ist perfekt, da prüfe ich alle immer mal wieder mit Endmassen aus dem Endmasskasten (auch vom Flohmarkt, für 35€:)).

Und trotzdem messe ich meistens mit den beiden mechanischen aus Metall (eine von Mauser und eine von Mitutoyo). Zwei mechanische aus Kunststoff habe ich auch noch (100 und 150 mm), die sind unverzichbar z. B. bei Messungen an Batterien etc., damit es keinen Kurzschluss gibt.

Gruß

electroman

@Muehlstein

Das sehe ich nicht so. Mit einem qualitativ guten Digitalmeßschieber kann man sehr wohl genauer als 0,05 mm messen. Meine beiden, beruflich (Johannson) sowie privat (Steinle), haben eine max. Abweichung von 0.01 mm bei 100 mm gemessener Länge. Zudem kann ich ein digitales Meßmittel beliebig Kalibrieren bzw. Nullen im Gegensatz zu einem analogen. Wer zuhause öfters mal was dreht oder fräst weis einen guten digitalen Meßschieber zu schätzen. Da geht es aber natürlich erst bei 50 - 60 €/St. los und wird gerne mal dreistellig. Habe auch noch so ein 15€ Teil welches die gleichen Schwächen wie vom TE geschrieben offenbart. Der hat zudem den Makel das der sich um 0.1 mm verstellt sobald ich ein eingespanntes Teil an der Drehmaschine messe. Also wenn digital, dann was vernünftiges. Billig ist da def. Schrott.

Ein weiterer Vorteil der Digitalen ist die einfache Differenzmessung wenn man nicht das exakte Maß wissen will sondern die Differenz zwischen zwei Werkstücken, :D erspart eine fehlerbehaftete Rechnerei.

Mitutoyo ist sicher noch tragbar für den privaten Gebrauch. Tesa wäre zwar besser aber da kostet eine Mechanische schon deutlich mehr als eine Digitale bei Mitutoyo. :D

Tesa

Ansonsten, für jeden Sch... spielen Kosten keine Rolle, muss man da bei einem Meßmittel anfangen zu Geizen?

Die meisten digitalen Messchieber sind nicht genauer als analoge. Die sind aber viel bequemer abzulesen. Zu Hause nehme ich auch meinen 20 Jahre alten Mitutoyo. Der gleitet wunderbar in EInhandbewegung. Das machen die billigen nicht.

für mich war Digital ein Grund wegen Augen =Brille, Werte sollten einfacher zu lesen sein. Aber..... ohne Strom nix los.,( zu selten bebutzt) deswegen benutze ich wieder mechanischen.

Oder das Geld in die Brille stecken :-)

Mein Mechanischer Messschieber ist ca 50 Jahre alt und war ein Geschenk der Fa. Löwe Opta. Deshalb steht kein Herrsteller drauf. Gepflegt sieht das Ding wie neu aus und liegt in meiner Hand, als wenn er dahin gehört.Digital habe ich auch aber man sieht schon die Qualität des Alters.

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