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Einzelabnahme Stoßstange

Themenstarteram 15. November 2021 um 17:34

Hallo,

Und zwar ich habe mir für meinem bmw e46 eine m Paket Stoßstange bestellt keine Originale , sondern von DM Autoteile diese Stoßstange besitzt aber kein ABE oder Teile Gutachten , sondern nur ein Material gut achten . Die Firma beschrieb es recht einfach zum TÜV fahren eintragen lassen per Einzelabnahme , gesagt getan bestellt lackiert . Eingebaut mit neuen Luftkanälen allem drum und dran hatte bereits einen Termin beim TÜV , der Prüfer hat mich dann gefühlt komplett gebremst . Er beziehe sich darauf / Für reihenweise hergestellte Fahrzeugteile aus diesem Material ist ein Teilegutachten bzw , ein anderes zulässiges Prüfungszeugnis erforderlich / Wiederrum steht aber auch auf diesem Zettel ( Materialgutachten) Dieser Prüfbericht dient als Grundlage für Erstellung von Teilegutachten . Die Firma DM Autoteile weißt immer wieder auf den Paragraph 21 hin und hilft mir da auch nicht weiter . War auch bei Dekra die lassen gar nicht mit sich reden . Dann habe ich nach einer Tuning Firma geschaut die auf sowas spezialisiert ist . Die haben mir auch gut weiter geholfen . Nur der Aufwand und die Kosten Sprengen ALLES ( ich zitiere die email ) Bei nachträglich am PKW verbauten Aerodynamik Komponenten wie Body-KIT´s, Diffusor, Heckflügel oder Spoiler ist es so das eine Abtriebmessung durchgeführt werden muss.

Hier wird die Auswirkung des zusätzlich verbauen Aerodynamik Teils gemessen. Diese kann sich auch negativ auf das Fahrverhalten auswirken und dürfte somit nicht eingetragen werden.

Die Kosten für eine solche Messung liegen bei da. 6.000€ zuzüglich Mehrwertsteuer.

Das Fahrzeug müsste 1 x im Serienzustand gefahren werden, dann wieder umgebaut werden und dann noch mal im Umrüstzustand gefahren werden.

Die Messung müsste aber auch bezahlt werden wenn das Ergebnis negativ ist.

Mich würde jetzt interessieren kann man die irgendwie eintragen kennt jemand von euch einen guten Prüfer oder absolut ausgeschlossen .

Ich habe mittlerweile schon

200€ Stoßstange

300€ mit lackieren

Luftkanäle bestellen müssen 50€ Pro Seite /

Mit einbauen 150€ hat ein Bekannter von bmw gemacht .

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15 Antworten

Tritt DM Autoteile in den Hint***.

Die sollen sich um ein Teilegutachten bemühen.

Traurig, dass Firmen mit reihenweise produzierten Teilen, nicht die notwendigen Prüfungen machen lassen.

Wer billig kauft, kauft 2x.

 

Übrigens, die Materialgutachten kenne ich, die kann man sich in die Haare schmieren.

Zitat:

@m.wgner schrieb am 15. November 2021 um 17:34:15 Uhr:

Mich würde jetzt interessieren kann man die irgendwie eintragen kennt jemand von euch einen guten Prüfer...

Die Kosten von 6.000,- € sind dem handwerklichen und meßtechnischen Aufwand geschuldet und nicht der Unfähigkeit der Prüfer, welche diese Messung durchführen.

Ein "guter" Prüfer wird die Eintragung deshalb auch auf legalem Wege kaum günstiger realisieren können.

Für Auf-/Abtriebsmessungen empfehle ich hier immer die Kollegen vom GTÜ-Büro Monz in Waltrop. Die haben die notwendige Technik, um solche Messungen regelkonform durchzuführen und das Gutachten kostet bei denen auch keine 6.000 Euro. (aber auch vierstellig, und natürlich wollen die ihre Arbeit auch unabhängig vom Ergebnis bezahlt haben!)

Allerdings weiß ich ja auch nicht, was hier außer der Auf-/Abtriebsmessung noch gemacht werden muss, insbesondere: welche Fußgängerschutz-Vorschrift nachzuweisen ist (das hängt vom Datum der Erstzulassung ab).

Zitat:

@MZ-ES-Freak schrieb am 15. November 2021 um 17:39:26 Uhr:

Tritt DM Autoteile in den Hint***. Die sollen sich um ein Teilegutachten bemühen. …

Warum? DM Autoteile schreibt glasklar dazu, dass es nur ein Materialgutachten gibt. Wer den Mist kauft und sich nicht vorher informiert, hat dann leider ins Klo gegriffen. DM Autoteile ist hier kein Vorwurf zu machen.

Deswegen rate ich ja grundsätzlich dazu, bei solchen Umbauten vor dem Kauf der Teile mit der Institution zu sprechen, welche den Umbau abnehmen soll.

Zitat:

@Florian48 schrieb am 15. November 2021 um 19:04:51 Uhr:

Warum? DM Autoteile schreibt glasklar dazu, dass es nur ein Materialgutachten gibt.

Mit der Reformierung des §19 in den 90er Jahren wurde festgelegt, dass für reihenweise hergestellte Teile auch entsprechende "Genehmigungen" im Sinne des §19(3) erforderlich sind, also ABEs, Teilegutachten, ABGs oder entsprechende internationale Genehmigungen.

Die technischen Prüfstellen haben schon vor über 20 Jahren die Anweisung bekommen, bei solchen reihenweise gefertigten Teilen eine Begutachtung nach §19(2) anhand vorgelegter Prüfberichte usw. abzulehnen. Also genau das, was im vorliegenden Fall der TÜV auch getan hat.

Nun kann man darüber streiten, ob diese Einzelanweisung heute überhaupt noch ihre Berechtigung hat, nachdem der Verbraucher ja nicht mehr davor geschützt werden muss, dass die TPen als Monopolisten die Mitbewerber (die nur 19(3) durften) aus dem Markt halten wollen. Andererseits aber bedeutet eine Teilegenehmigung im Sinne des §19(3) ja immer auch, dass der Hersteller ein anerkanntes Qualitätssicherungsystem nachweisen muss. Was also auch im Sinne des Verbrauchers ist. (Da die Firma DM-Autoteile aber auch Teile mit ABE verkauft muss sie so ein QM-System ja haben)

Zitat:

@Florian48 schrieb am 15. November 2021 um 19:04:51 Uhr:

Zitat:

@MZ-ES-Freak schrieb am 15. November 2021 um 17:39:26 Uhr:

Tritt DM Autoteile in den Hint***. Die sollen sich um ein Teilegutachten bemühen. …

Warum? DM Autoteile schreibt glasklar dazu, dass es nur ein Materialgutachten gibt. Wer den Mist kauft und sich nicht vorher informiert, hat dann leider ins Klo gegriffen. DM Autoteile ist hier kein Vorwurf zu machen.

Das Materialgutachten ist nichts Wert.

Und hättest du Ahnung von der Materie, so wie @hk_do, dann würdest du feststellen, dass diese Machenschaften Wettbewerbsverzerrung sind. Insofern ist denen schon ein Vorwurf zu machen. Wie vielen anderen auch. Mehr noch die bewegen sich alle auf sehr dünnem juristischen Eis gemäß FzTVO, StVG und anderen Vorschriften.

Zitat:

@hk_do schrieb am 15. November 2021 um 21:12:40 Uhr:

Zitat:

@Florian48 schrieb am 15. November 2021 um 19:04:51 Uhr:

Warum? DM Autoteile schreibt glasklar dazu, dass es nur ein Materialgutachten gibt.

Mit der Reformierung des §19 in den 90er Jahren wurde festgelegt, dass für reihenweise hergestellte Teile auch entsprechende "Genehmigungen" im Sinne des §19(3) erforderlich sind, also ABEs, Teilegutachten, ABGs oder entsprechende internationale Genehmigungen.

Die technischen Prüfstellen haben schon vor über 20 Jahren die Anweisung bekommen, bei solchen reihenweise gefertigten Teilen eine Begutachtung nach §19(2) anhand vorgelegter Prüfberichte usw. abzulehnen. Also genau das, was im vorliegenden Fall der TÜV auch getan hat.

Nun kann man darüber streiten, ob diese Einzelanweisung heute überhaupt noch ihre Berechtigung hat, nachdem der Verbraucher ja nicht mehr davor geschützt werden muss, dass die TPen als Monopolisten die Mitbewerber (die nur 19(3) durften) aus dem Markt halten wollen. Andererseits aber bedeutet eine Teilegenehmigung im Sinne des §19(3) ja immer auch, dass der Hersteller ein anerkanntes Qualitätssicherungsystem nachweisen muss. Was also auch im Sinne des Verbrauchers ist. (Da die Firma DM-Autoteile aber auch Teile mit ABE verkauft muss sie so ein QM-System ja haben)

Genau so sieht es aus.

Ich nehme an, das ist einfach für einen BMW E46 überhaupt nicht mehr rentabel ist, da Teilegutachten o.ä. zu erbringen, und leider sind die Kunststoffe (PP) anders als die der Teile mit ABE (ABS-Kunststoff).

Vielleicht gibt es auch berechtigter Weise keine TG.

Themenstarteram 16. November 2021 um 8:12

Ja hätte vorher besser informieren sollen , werde mir dann eine originale von bmw kaufen , aber finde es trotzdem nicht wirklich fair von der Firma . Danke euch trotzdem für die ganzen Antworten

Das Problem ist, dass diese Firmen bewusst in einem Graubereich agieren und nur ohne die eigentlich notwendigen Gutachten so billig sein können.

 

Den Großteil der Käufer schreckt das nicht ab, denn ich behauptete, dass >50% die Abnahme bewusst oder unbewusst eh nicht durchführen lassen und illegal damit herum fahren.

 

Du bist ein lobenswertes Beispiel und positive Ausnahme, welcher jetzt reingefallen ist. Beim nächsten Mal wie gesagt vorher nachfragen, was nötig ist, dann gibt es kein böses Erwachen.

Themenstarteram 16. November 2021 um 11:10

@hydrou ja mir ist das einfach zu riskant wenn mir bei 230 die scheisse abfliegt oder ich jemand anfahre oder einen Unfall baue wie auch immer .

Ich hab leider nicht viel drüber nachgedacht , passiert mir auf jeden Fall nie wieder .

Dass dir der Kram einfach nur abfliegt ist noch das geringste Risiko. Schlimmstenfalls ist die Aerodynamik von der Schürze so schlecht dass dir die ganze Front vom Fahrzeug abhebt... das Fahrzeug wird dann unkontrollierbar und kann im Schlimmstenfall im Salto rückwärts enden.

Zitat:

@WeissNicht schrieb am 16. November 2021 um 20:03:03 Uhr:

Dass dir der Kram einfach nur abfliegt ist noch das geringste Risiko. Schlimmstenfalls ist die Aerodynamik von der Schürze so schlecht dass dir die ganze Front vom Fahrzeug abhebt... das Fahrzeug wird dann unkontrollierbar und kann im Schlimmstenfall im Salto rückwärts enden.

So ein E46 ist kein Dragster .

 

Themenstarteram 16. November 2021 um 21:35

@WeissNicht so schlimm ist sie auch nicht sie ist fachmännisch verbaut worden und mit meinem 170 ps in einem Sauger , ist ja auch keine Rennmaschine .

Wenn der Fahrtwind ungünstig abgeleitet wird, entsteht an der Vorderachse Auftrieb. Ok, ein Überschlag wäre wohl wirklich nicht drin (zumindest sehr unwahrscheinlich), eine nachlassende Steuerbarkeit durch zu geringen Kontakt der Vorderräder zur Strasse ist aber dennoch möglich.

So manch einer hat sich einen Heckflügel in Art einer Tragfläche verbaut und sich gewundert, warum der Wagen nicht mehr kontrollierbar war. Das kann auch eine Frontschürze bewirken. Die Leistung ist dabei irrelevant, entscheidend ist die Geschwindigkeit. Bei einem Fronttriebler rettet einen dann vielleicht noch die fehlende Haftung (keine Antriebskraftübertragung mehr). Bei Heckantrieb fährt man in der Kurve dann eben geradeaus.

Daher würde ich mir nie ein Bauteil verbauen, welches in die Aerodynamik eingreift, wenn es dafür kein Gutachten gibt.

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