Einweisung für neue Fahrer an ihren zukünftigen LKW`2
hallo Kollegen
ich möchte heute mal ein Thema zur sprache bringen das ich eigentlich als selbstverständlich angesehn habe aber heute gesehn habe das es anscheinend nicht überall selbstverständlich ist das neue fahrer auf ihren LKW`s eingewiesen werden.
ich stand heute 3 einhalb stunden an einer abladestelle in der nähe von passau und von diesen 3 einhalb stunden bestimmt eine geschlagene stunde nur deshalb weil ein kollege vor mir sein edscha verdeck nicht aufbekommen hat.
Und zwar nicht deshalb weils ein uralter hänger gewesen wäre bei dem schon alles kaputt war am dach nein!
es war ein relativ neuer Hänger nur der Fahrer wusste wie sich später heraus stellte schlicht und einfach nicht wie ein Schiebe Verdeck auf zu machen ist.
Und wenn ich es ihm nach einer stunde nicht gezeigt hätte dann ständen wir glaube ich immer noch dort.
Also liebe kollegen und Kolleginnen nun meine Frage:
"werden neue Fahrer/innen bei euch in der Firma auf Ihren Fahrzeugen eingewiesen bevor sie mit ihnen auf tour geschickt werden"?
freu mich schon auf eure antworten
besten dank fürs mitmachen
der "Road Runner"
30 Antworten
Es müsste in der Fahrschule meiner meinung nach
Beladen sowie unbeladen gefahren werden,
das ist ja schon ein ganz schöner Unterschied.
Zudem sollte mit gliederzug und mit Sattelzug
gefahren werden, denn auch das ist ein Unterschied.
Allerdings würde der Führerschein dann wohl
unbezahlbar werden, was er für welche Leute
heute schon ist.
Mal so´ne Frage nebenher von einem Unwissenden: Wird in der Fahrschule mit leeren Fahrzeugen geschult oder haben die irgendwelchen Ballast an Bord? Meiner Meinung nach ist es doch ein gewaltiger Unterschied in der gesamten Bandbreite der Fahreigenschaften, ob ich einen Zug Leer mit 10-12 t bewege oder ob ich mit ca. 35 t Fahre. Der Führerschein ist ja nicht dazu da, um nachher leere LKW hin und her zu fahren?
MFG Thomas
Zitat:
Original geschrieben von Schraubermeister Tom
Mal so´ne Frage nebenher von einem Unwissenden: Wird in der Fahrschule mit leeren Fahrzeugen geschult oder haben die irgendwelchen Ballast an Bord? Meiner Meinung nach ist es doch ein gewaltiger Unterschied in der gesamten Bandbreite der Fahreigenschaften, ob ich einen Zug Leer mit 10-12 t bewege oder ob ich mit ca. 35 t Fahre. Der Führerschein ist ja nicht dazu da, um nachher leere LKW hin und her zu fahren?MFG Thomas
die Fahrschule bei uns in der Stadt fährt meistens leer...... naja ist aber auch keine gute Fahrschule... das hat mich nähmlich auch mal interesiert deswegen hab ich mal hinter die Plane gespickt... vom Bekannten wurde mir das nur bestätigt
In meiner Fahrschule war der LKW beladen, und der Anhänger leer. Das waren dann ca. 16 t Zuggesamtgewicht, da hatte der 1117 schon so seine Probleme mit. 😁
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Zitat:
Original geschrieben von Optimist78
Guten Tag zusammen ,bin ja sehr erfreut darüber das es durchaus zumindest bei der mehrzahl der Firmen der Fall zu sein scheint das neue Leute eingearbeitet werden .
Ich selber nehme gerade an einer Maßnahme vom Arbeitsamt teil sprich LKW-Fahrer sogar den Basis ADR-Kurs haben sie gezahlt , und Ladekran etc.Ich habe auch C/CE bestanden kein Ding bin jetzt Theoretisch LKW-Fahrer sogar für Gefahrgut - eine erschreckende Vorstellung wenn man bedenkt das
ich insgesammt nur 3 oder 4 (5-8 Stunden am Tag) mal mit nem LKW gefahren bin (MAN TGA 18.390 mit 2Achs-Zentralachsanhänger) und von einem Sattel oder anderen Fahrzeugen nicht die blasseste Ahnung habe .Ich möchte hier nochmal zu bedenken geben das ein LKW ja kein PKW ist den ich mir eben mal für ein paar Euro ausleihen und anschauen/üben kann sondern das FS-Neulinge da auf Firmen (so denn sie denn Anfänger nehmen) und andere erfahrene Fahrer angewiesen sind , und wenn jemand von sich aus nicht fragt sondern erstmal losfährt hat das vielleicht den Grund das er den Job ja haben will und sich denkt wenn ich hier zu viele Fragen stelle schickt der mich vielleicht sofort wieder nach Hause , und geht das Risiko ein und fährt und hofft das er die Betriebsanleitung im Handschuhfach findet .
So jetzt bin ich meine sicht der Dinge losgeworden - ich habe natürlich auch verständnis dafür das es euch nicht gerade freut wenn ihr so einen vor euch habt und deswegen warten müßt , andererseits von wem soll man es den lernen wenn nicht von euch ...
hallöle,
das mit dem warten muß ja oder sollte ja nicht sein, was spricht dagegen, wen man unter der verladung
weg fährt, so das der nächste drunter kann und man dann seine kiste 25meter weiter zuplant?
sowas hat mit denken zutun,
nur wen es umgekehrt wäre, wer würde zu erst anfangen zu motzen?
zur sache neulinge
C/CE,ggvs oder wie du es sagst gefahrgut.
es ist oftmals einfacher einen neuling anzulernen!
er passt besser auf, ist bedacht drauf keine fehler zumachen, wen er nicht dumm ist fragt er einen kollegen wen er was nicht weiß, einer ist immer der auskunft gibt, was aber am wichtigsten ist, er darf sich nicht von anderen verrückt machen lassen!
so einen haben wir in der firma, soweit ich weiß hat er in 3monaten noch nichts kaputt gefahren, er fährt für sich seine runden und wen jemand im zudicht auf der klappe hängt, fragt er ob er ranfahren soll damit der andere vorbei kann (hab es über cb gehört)! den bringt so schnell nichts aus der ruhe!
das ist die richtige einstellung, zumindest bei uns in der firma!
leider ist es so, das die meisten firmen den neulingen zuwenig zutrauen!!!!! find ich zumindest
gruß nobscheb
Zitat:
Original geschrieben von Schraubermeister Tom
Mal so´ne Frage nebenher von einem Unwissenden: Wird in der Fahrschule mit leeren Fahrzeugen geschult oder haben die irgendwelchen Ballast an Bord? Meiner Meinung nach ist es doch ein gewaltiger Unterschied in der gesamten Bandbreite der Fahreigenschaften, ob ich einen Zug Leer mit 10-12 t bewege oder ob ich mit ca. 35 t Fahre. Der Führerschein ist ja nicht dazu da, um nachher leere LKW hin und her zu fahren?MFG Thomas
die fahrschule bei mir im ort hat nen alten mercedes 817 gehabt mit anhänger der war ausgeladen ...
mit dem fahrzeug mit dem ich fahrschule mache (actros 2 1841 40t) der ist leer weil er schon über das prüfgewicht von 15t kommt laut fahrlehrer...
mein freun vom gartner, wundert mich nicht war bestimmt nen o_ _i ...
bei uns werden auch nur die azubis aufn lkw eingewiesen bevor sie mit dem lkw schein anfangen und dann aufm hof rangieren können zum üben
Die LKW's müssen mittlerweile ein Mindestgewicht (Prüfgewicht) haben. Manche Fahrschulen fahren auch mit variablen Gewichten, was allerdings auf freiwilliger Basis passiert. Andere Fahrschulen sind schon ohne Zusatzgewicht überfordert. Daher macht es Sinn, bei der Wahl der Fahrschule näher hinzusehen. Wer bildet wirklich für die Praxis aus? Leider ist das als Neueinsteiger nicht wirklich gut zu beurteilen.
Zitat:
Original geschrieben von Optimist78
Guten Tag zusammen ,bin ja sehr erfreut darüber das es durchaus zumindest bei der mehrzahl der Firmen der Fall zu sein scheint das neue Leute eingearbeitet werden .
Ich selber nehme gerade an einer Maßnahme vom Arbeitsamt teil sprich LKW-Fahrer sogar den Basis ADR-Kurs haben sie gezahlt , und Ladekran etc.Ich habe auch C/CE bestanden kein Ding bin jetzt Theoretisch LKW-Fahrer sogar für Gefahrgut - eine erschreckende Vorstellung wenn man bedenkt das
ich insgesammt nur 3 oder 4 (5-8 Stunden am Tag) mal mit nem LKW gefahren bin (MAN TGA 18.390 mit 2Achs-Zentralachsanhänger) und von einem Sattel oder anderen Fahrzeugen nicht die blasseste Ahnung habe .
Hallo Optimist,
ohhha da ich gerade auch einen solchen Kurs mache über 20 Wochen wundere ich mich etwas.
Bei uns musst du alles fahren, Sattelzug Hängerzug mit Drehschemel, Tandemzug mit normaler und mit tiefer Kurzkupplung.
Und da heißst es beim rangieren üben nicht nur die lasche RückwärtsumdieEckenummer die man in der Prüfung vorführen muss.
Gefahren wird auf Mercedes mit allen Getriebeversionen von 8 Gang DoppelH bis Telligent , verschiedene Typen vom Atego 1224, über Axor 1831 LS div. Actros bis zum 2544 Megaspace Wechselbrückenauto.
Hängt wohl stark davon ab wie die Institute so ausgestattet sind, denn ich glaube nicht das viele über einen solchen Poolvon Schulungsfahrzeugen verschiedendenster Art verfügen.
Gruss
Gerd
Zitat:
Hallo Optimist,
ohhha da ich gerade auch einen solchen Kurs mache über 20 Wochen wundere ich mich etwas.
Bei uns musst du alles fahren, Sattelzug Hängerzug mit Drehschemel, Tandemzug mit normaler und mit tiefer Kurzkupplung.
Und da heißst es beim rangieren üben nicht nur die lasche RückwärtsumdieEckenummer die man in der Prüfung vorführen muss.Gefahren wird auf Mercedes mit allen Getriebeversionen von 8 Gang DoppelH bis Telligent , verschiedene Typen vom Atego 1224, über Axor 1831 LS div. Actros bis zum 2544 Megaspace Wechselbrückenauto.
Hängt wohl stark davon ab wie die Institute so ausgestattet sind, denn ich glaube nicht das viele über einen solchen Poolvon Schulungsfahrzeugen verschiedendenster Art verfügen.
Gruss
Gerd
Ich glaube, das kann man nur noch optimieren, wenn man zusätzlich auf verschiedenen Marken trainiert. Ansonsten hört sich das top an.
MFG Thomas
bei so einer fahrschule möcht ich aber nicht wissen was bei denen der LKW Schein kostet also ich hab für meinen LKW schein 2430 euronen bezahlt bin aber "nur" mit einem 1840er actros mit drehschemel hänger rum gefahren
Zitat:
Original geschrieben von Road-Runner1
bei so einer fahrschule möcht ich aber nicht wissen was bei denen der LKW Schein kostet also ich hab für meinen LKW schein 2430 euronen bezahlt bin aber "nur" mit einem 1840er actros mit drehschemel hänger rum gefahren
Also ich persönlich sehe das Fahren mit Drehschemel als Königsdisziplin an. Alles andere ist leichter. Und wer das Schwierige beherrscht, sollte das leichte auch beherrschen.
MFG Thomas
Zitat:
Original geschrieben von Road-Runner1
bei so einer fahrschule möcht ich aber nicht wissen was bei denen der LKW Schein kostet also ich hab für meinen LKW schein 2430 euronen bezahlt bin aber "nur" mit einem 1840er actros mit drehschemel hänger rum gefahren
Hallo Roadrunner,
das kann ich Dir ziemlich genau sagen, da ich da den Ce-Schein schon auf eigener Kappe dort angefangen hatte.
Der Kurs ist mir durch meinen Chef über das Arbeitsamt über das "WeGEbau"-Förderprogramm verschafft worden.
Das Programm hat den Zweck ältere Mitarbeiter mit niedrigen Berufsabschlüssen weiter zu qualifizieren um so möglichst Arbeitslosigkeit zu vermeiden und oder die Chancen am Arbeitsmarkt zu verbessern.
Das Amt bezahlt den Kurs, ich beziehe weiter mein Gehalt vom AG, der dieses anteilmäßig bis voll erstattet bekommt und mich für die Zeiten des Kurses freistellt. Der Kurs ist Arbeitszeit.
So jetzt zu deiner Frage:
Wenn ich da die Pflichtstunden ( geplant 5C und 7 CE) und vorgeschriebene Sonderfahrten absolviert, sowie alle Prüfungen im ersten Anlauf bestanden hätte, wäre ich excl. der Kosten für Arzt und co auf knapp 2600 Euro gekommen. Gefahren wäre ich dann auf die Axor oder Actroshängerzüge Starrdeichsel oder Drehschemel.
Wobei die Prüfung dann mit Starrdeichsel geplant war, allerdings hatte ich mir ein paar Extrastunden für den Sattelzug hinzugebucht.
Die wären dann nach dem Bestehen des CE-Schein hinten angehängt worden, weil ich einfach ein wenig auch da reinschnuppern wollte.
Alles in allem wär ich mit knapp unter 3000 dabei gewesen.
Ich hatte mir einige Fahrschulen in der Region angesehen und Angebote eingeholt, einige waren deutlich günstiger einige auch teurer, allerdings fand ich dort das Verhältnis von Preis und Leistung sehr gut. Wichtiger war mir eigentlich welchen Eindruck ich von den Fahrlehrern hatte, mir war wichtig mit wem ich zu tun haben würde.
Gruss
Gerd
Zitat:
Original geschrieben von ScaniaChris
Die LKW's müssen mittlerweile ein Mindestgewicht (Prüfgewicht) haben. Manche Fahrschulen fahren auch mit variablen Gewichten, was allerdings auf freiwilliger Basis passiert. Andere Fahrschulen sind schon ohne Zusatzgewicht überfordert. Daher macht es Sinn, bei der Wahl der Fahrschule näher hinzusehen. Wer bildet wirklich für die Praxis aus? Leider ist das als Neueinsteiger nicht wirklich gut zu beurteilen.
Da muß ich dir recht geben,bei unserem relativ geringen Personalaufkommen,gab es erhebliche unterschiede.Die einen wurden wirklich nachhaltig geschult,andere nur durch die CE Prüfung gebracht.Da kann man nicht erwarten das jene Sozialvorschriften kennen oder ansatzweise technische Vorgänge verstehen,aber dick den ADR schein vorzeigen+Staplerschein. Mind. 1 Woche halte ich unter unseren Bedingungen für den durchschnittlich talentierten Fahrer für notwendig.Auftreten beim Kunden,ist ein sehr, sehr wichtiger Punkt oder auch K.O Kriterium!
auftreten beim kunden lernt man aber nicht in der fahrschule ...
fahrschule ist da um 1. das fahren zu lernen 2. die eg sozialvorschriften nem fahrschüler kenntlich zu machen, wobei wenn man bkf lehrling ist das wegfällt weil man es in der berufsschule durchnimmt
Bei uns in der Fahrschule war der LKW leicht beladen, mit 1000 oder 2000l wasser. Es gab auch nur einen relativ alten LKW mit drehschemel anhänger. Der LKW hatte keine Gurte!!! und ein lenkspiel von ca. 10cm. Ich hatte für meine Führerscheine (A, B, C, CE) insgesamt 3000€ gezahlt (ca. 2-3 jahre her). Lernen tut man in der Fahrschule aber eher nur das wichtigste, fahren, rangieren, und ankuppeln. Alles andere fällt weg, warscheinlich aus kosten gründen. In zwischen habe ich etwa 1 Jahr erfahrung, auf beinahe allen Fahtzeug klassen, da mein Vater einen Nutzfahrzeug handel hat, und ich immer die LKW hole. Bis auf gefahrgut, und schwertransporte bin ich schon beinahe alles gefahren, allerdings zu 98% immer leer. Ich bin auch der Meinung, dass Gliederzug zum Rangieren das schwierigste ist. Wer damit rangieren kann, für den solle alles andere auch kein problem sein. Was man aber auch nicht unterschätzen sollte, sind tiefgekuppelte Zentralachser, da muss man in der Kurve höllich aufpassen, weil die sehr stark nachlaufen. Auch zum rangieren, sind die nicht gerade einfach, und dementsprechend sehen auch Die Anhänger auf. Die Kofferanhänger mancher Schaumstoff Firmen sehen unter aller sau aus, da ist nichts mehr dran heil. Und das beste ist, das selbst meine Mutter mit normalem PKW Führerschein diese Riesen LKW fahren dürfte.... von können will ich aber mal gar nicht sprechen... Aber genau das wird auch bei diesen Firmen das Problem sein, die können sich einfach Fahrer mit dem alten Führerschein nehmen, und die in den LKW setzen...