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Eigenwilliges Gebaren einer Versicherung

Themenstarteram 19. November 2008 um 17:53

Moin,

ich bin grad von meinem Ex Versicherer zurück und habe den Boden schon fast wieder erreicht :D

Zu besseren Verständnis gibts die Geschichte in kurzen Punkten mal vorweg.

-Wir haben ein neues Auto gekauft, das alte dafür beim Händler gelassen

-Händler meldet altes Auto ab, am 12.09.2008

-Wir melden neues Auto bei neuer Versicherung an, auch 12.09.2008

Jetzt denkt man sich ja folgendes: Ich hab ja im Forum aufgepasst, da gibt es die sogenannte Ruhendversicherung, also sollte man der Versicherung mitteilen dass dieses Auto, das alte, nicht wieder zugelassen wird, zumindest nicht von uns, und sich auch nicht mehr in unserem Besitz befindet und somit diese Ruhendversicherung nicht nötig ist. Kurz überlegt,am 15.09.08 zum Vertreter des (noch)Vertrauens gegangen, den zeitlichen Ablauf kurz geschildert und gesagt das der Vertrag abgerechnet werden soll. Der sagt: Alles klar, ich trag das gleich ein, Ihr bekommt binnen 14 Tagen Post und dann ist das Thema durch...

Könnte sein das nach 14 Tagen Post von der *** im Briefkasten ist und das Thema abgehakt und somit die Akte Omega geschlossen werden kann.

Schön wäre es gewesen :D, nun ja, nicht weiter tragisch, denkt sich der gemeine Versicherte, wir zahlen ja quartalsweise, un dbekommen somit einen recht kleinen Betrag, zweistellig, wieder. Deswegen machen wir keinen Aufstand, bei der Versicherung in dem kleinen Städtchen an der Thüringer Grenze sitzen ja auch nur Leute wie Du und Ich und tun Ihre Arbeit. Nun gut, der Moantswechsel in den Oktober stand an und somit hätte das neue Quartal begonnen an dem wieder der fällige Beitrag eingezogen worden wäre.... Nun fürft Ihr raten was pünktlich zum 02.10.08 auf meinem Kontoauszug stand.... Richtig... die Versicherung bucht den Beitrag ab. Jetzt fange ich an mir Gedanken zu machen ob die Leute in dem kleinen Städtchen vllt doch nicht nur Ihre Arbeit machen und da was vergessen haben... Kurz nachgedacht ob ich das Geld zurückbuchen soll.... Neeee, vllt sind die ja grade bei meiner Abrechnung und ich verzögere das Ganze durch eine Rücklastschrift.... Ist ja auch kein riesieger Betrag und ich bekomme das Geld ja, so die *** will auch wieder und am Hungertuch nacgen müssen wir deswegen auch nicht :D

Also wieder zum Vertreter des (grad noch so)Vetrauens hin und nachfragen was da los ist. An der Tür ein Schild: Bin bis zum 30.10.08 im Urlaub.... Ah ja, da ist meine Kohle also geblieben :D, der ist in die Sonne und zählt meine Kohle... man ist ja nicht dumm, bei uns in der Stadt gibt es eine grosse Vetretung des Versicherers, kein Vetrauensmann. Fahren wir da mal hin. Hinkommen, reingehen, leicht angesäuert aan den Tisch des Beraters, die Geschichte kurz erzählt... Sagt er, alles kein Problem, ich schau eben nach... 2 min später war ich nicht mehr leicht angesäuert sondern richtig sauer... Die Versciherung weiss nix davon das der vertrag abgerechnet werden soll, die wissen angeblich nur das dass Auto am 12.09.08 abgemeldet wurde. Der (jetzt nicht mehr) Vetreter meines Vertrauens hat das wohl doch nicht weitergegeben. Alles kein Beinbruch sagt der Mann auf der anderen Seite des Schreibtisches, ich trag das jetzt ein, schauen Sie mal, hier steht jetzt: Vertrag beendet, soll abgerechnet werde.... HURRA, es geht doch.... rein ins Auto, ab nach Hause, jetzt werden wir reich, die Versicherung gibt uns unser Geld zurück :D Das war am 20.10.08

Mittlerweile haben wir Mitte November und immer noch nix von der *** gehört. Was solls, die Vetretung, nicht der Vetrauensmann, liegen ja am Weg, kurz eben rein und fragen was das jetzt soll. Leider ist der nette Mann vom letzten Mal nicht da, den haben die anscheinend entsorgt weil er so freundlich war... Hinter dem Schreibtich ein junger Mann, völlig Versicherungsuntypisch in Jeans und Sweatshirt gekleidet, frag ob er mir helfen könne. Kurz die Gechichte erzählt, er schaut nach, ja, da steht das wir die Versicherung abrechnen sollen... Darauf hin meine Frage warum das denn noch nicht passiert wäre? Das sagt mir dieser Mensch doch allen Ernstes das die Momentane Priorität darauf läge die Beitragsbescheide an die Kunden zu versenden und ich müsse mich noch gedulden :confused:

Nun, dann fragen wir Ihn einfach mal wie das Ganze denn üblicherweise gehandhabt wird wenn ein Kunde das Fahrzeug abmeldet und kein neues Anmeldet: Darauf antwortet er auh prompt. Wir schreiben den Kunden 4 Wochen nach abmeldung an und fragen nach ob ein Fahrzeug eiterhin versichert werden soll.... Moment, denke und sage ich, Mein Auto ist am 12.09.08, Vertrauensmann hat Mist gebaut, somit haben ich am 20.10 der Versciherung mitgeteilt dass der Vtrag abgerechnet werden soll.... Und die 4 Wochen sind rum und die Versicherung hat keinen Brief geschickt in dem Sie fragen was aus dem Vertrag werden soll.... das kann der Mensch bei der Versicherung auch nicht erklären. Jetzt meine Frage an den Menschen: Wann bekomm ich meine Kohle wieder?

Antwort: Ich müsse mich noch gedulden, die momentane Prioritätem lägen.....

Mittlerweile ist mein Blutdruck leicht erhöht und ich hab so langsam miese Laune.

Meine nächste Frage war dann wohl schon richtig gemein :D ICh hab mich erdreistet zu fragen ob ich denn, wenn ich dann meine Kohle wiedersehe auch die Zinsen dafür bekommen würde? Ihm sind dann leicht die Gesichtszüge entgleist und er hat anscheinend nicht verstanden was ich damit zum Ausdruck bringen wollte. Mir war inzwischen der Kragen eh viel zu end also hab ich noch ne Frage nachgelegt :D Ob es denn gängige Praxis wäre die Kunden so an sich binden zu wollen oder so zu hoffen dass ich irgendwo von meinen positiven Erfahrungen berichten würde und somit indirekt Werbung machen würde? Da sagt mir der Kasper doch allen Ernstes das man nicht auf jeden einzelnen Kunden Rückscht nehmen könne und er ja schliesslich nichts dafür könne das ich das Ganze nicht verstehen würde... Ihr werdet sicher verstehen das mir an dieser Stelle die Luft weggeblieben ist und ich es vorgezogen habe mich an meine Gute Erziehung zu erinnern und mich mehr oder weniger wortlos entfernt habe nicht ohne Ihm angekündigt zu haben das ich mich an die Zentrale der Versiherung wenden würde...

Was meint Ihr zu der Gechichte? Ich hab inzwischen wieder einen normalen Blutdruck erreicht und hab mir vorgenommen mich nicht weiter aufzuregen....

Gruss

Marcus

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8 Antworten

Da kann ich nur den Kopf schütteln. Derartig klare Vertragsangelegenheiten werden bei uns binnen 24 Stunden dokumentiert.

So eine Schlamperei kenne ich auch nicht! Wenn ich bisher das Auto gewechselt habe, war alles innerhalb max. 1 Woche erledigt! Wer war denn dieses "kundenfreundliche" Unternehmen?

Themenstarteram 19. November 2008 um 18:28

Zitat:

Original geschrieben von 911westie

[...] Wer war denn dieses "kundenfreundliche" Unternehmen?

Moin,

dieses sollte den Hinweisen im Text zu entnehmen sein... Den Namen ausschreiben werde ich nicht :D

Gruss

Marcus

Kuerzere, aber dennoch aergerliche Geschichte:

Ich hab am 04.09.2008 mein Auto umgemeldet (von Mum auf meinen Namen) und bei der Ummeldung eben auch Versicherung gewechselt.

Bis letzte Woche war ich auf Doppelkarte unterwegs, dann ist ein Schreiben mit dem (blanko!) Antrag gekommen, den ich ausfuellen soll (hatte ich bereits alles am 03.09.2008 per Telefon durchgegeben). Ja.. momentan warte ich auf Versicherungsbestaetigung und Rechnung.. ich weiss noch nicht mal wieviel Beitrag ich zahlen muss und ob meine SF1 anerkannt wird oder nicht.

2,5 Monate... in der Zeit hatte ich frueher ja schon 2 Autos... echt langsam. HDI.

Gruss

yo-chi

Hallo,

ärgerlich - aber:

1. Fehler passieren, da wo Menschen arbeiten (Fall der ersten Meldung - darf natürlich nicht passieren)

2. Zum Jahresende gehts drunter und drüber, alle Räder drehen

Es werden die Beitragsrechnungen verschickt, Änderungen zum Jahreswechsel dokumentiert, geprüft, policiert. Neukunden wollen auch Ihre Angebote + Verträge haben.

Dazu kommt nachfolgend der ganze Belegversand (wir reden ja hier nicht von 100 Briefen am Tag - die Versicherer haben dafür eigens große Zentren aufgebaut, die das bundesweit erledigen - quasi eigene "Druckereien") und last but not least die Rechnungsabteilung, die eine Ändeurng nach der anderen bucht.

Selbstverständlich ist EDV im Einsatz - dennoch ist es kein Selbstläufer.

Dass es zum Jahreswechsel auch mal etwas länger dauert, was im laufenden Jahr nach 3 Tagen in der Post ist - meines Erachtens normal und üblich.

Dein aktuelles Problem (Rückerstattung) seh ich nicht ganz so tragisch - es ist ja offensichtlich schon eingetragen und wartet auf die letzte Bearbeitung (Versand Papiere, Rechnungslegung). Dein zweiter und dritter Ansprechpartner haben meines Erachtens nichts wirklich falsch gemacht - jetzt laufen schlichtweg die Rädchen langsamer.

Zitat:

Original geschrieben von KF-Fuzzi

Da kann ich nur den Kopf schütteln. Derartig klare Vertragsangelegenheiten werden bei uns binnen 24 Stunden dokumentiert.

Etwas pauschal, meinst Du nicht?

Dokumentiert, policiert und abgerechnet (rückerstattet)?

Bei aller prozessorientierten Organisation - so schnell ist keine Versicherung zu jedem (!) Zeitraum. Glaub ich nicht.

Grüße

Schreddi

PS: @TE - geh mal von aus, dass der Vertrauensmann keineswegs von dem Geld für Deinen neuen Kfz-Vertrag in den Urlaub gefahren ist - damit hat er vielleicht die Porto- und Telefonkosten zur Anbahnung abgedeckt ;) Dennoch würde ich hier an Deine Stelle den Vertrauensmann wechseln oder (auch möglich) erstmal sachlich zur Rede stellen, arum das nicht geklappt hat.

Themenstarteram 19. November 2008 um 21:04

Moin,

Schreddi, der Absatz mit dem urlaub war auch nicht ernst gemeint, deswegen war da auch der Smilie angebracht. Die ganze Geschichte ist vom Prinzip her nicht die Aufregung wert und ich will da jetzt auch keine Hexenjagd auf irgendwen veranstalten. Bei mir hat das Verhalten des Beraters am heutigen Tag das Fass zum überlaufen gebracht. DAS war es was mich an dieser Stelle wirklich angekotzt und meine "Abhandlung" verursacht hat. Mir ist sehr wohl bewusst das wir alle Menschen sind und das dort wo Menschen arbeiten Fehler passieren können und auch werden.

Ich hab ja geschrieben das ich mir sicher bin das meine Kohle wieder bei mir ankommen wird. Mir hätte es heute eigentlich gereicht wenn der Berater mir einfach auf eine Kundenfreundliche Art und Weise erzählt das da was nicht so optimal gelaufen ist und die Geschichte in einem absehbaren Zeitraum aus der Welt geschafft wird.

BTW: ich hab nicht nur den Vertrauensmann gewechselt.... die Versicherung hat jetzt 4 Buchstaben

Gruss

Marcus

Zitat:

Original geschrieben von driver2211

die Versicherung hat jetzt 4 Buchstaben

Bisher auch die unproblematischste die ich hatte, machen nur zu viel Werbung die ich mitbezahlen muss.

Aber mal gucken wie die jetzt auf SFK-Übernehme reagieren bevor ich die endgültig lobe.

Aber bei allen gilt: Erstmal kundenfreundlich und dann wenn der Name positiv assoziert wird mal knallhart ausnutzen und Schadensregulierungen ablehnen etc.

Man wird nun mal bis ans Lebensende alle 2-3 Jahre wechseln müssen, das wird sich wohl nie ändern.

Die die 2 Städtenamen hat ;) ist ein Haufen ... na sagen wir mal "komischer Versuche".

Mahnung obwohl fristgerecht bezahlt, Hochstuffung vom Himmel gefallen und dann "ups, wie konnte das passieren?"...

Kündigung 2 mal geschickt und immer noch nicht angekommen... nein, lieber nichts erzählen...

....und liegt im gleichen Preis-, Leistungsverhältnis - keine schlechte Wahl ;) (eigene Meinung, meine Recherche hat diesen Kandidaten auch grad in den Top3...)

Versteh ich vollkommen, hätte wohl auch so gehandelt - immerhin hast Du ja die gute Kinderstube nach eigener Aussage behalten *g*

Manchmal kommts wirklich einafch drauf an, zu welchem Zeitpunkt man mit wem spricht - da reicht sicher ein falsches Wort und alles ist gegessen.

Leider fehlt da manchmal die Kundenorientierung - aber manchmal isses auch einfach nur der berühmte schlechte Tag, den jeder mal hat (nur hat nicht jeder Kundenkontakt ;)).

Also: Richtig gehandelt :)

Grüße

Schredd

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