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Differential heult

Themenstarteram 3. August 2005 um 21:56

Hallo bei mir heult das Differential zwischen 60-80 km bei konstanter Fahrt, gefühlsmäßig meine ich das wird die letzten 20000 km lauter, hat jemand ähnliche Erfahrung? Wird das heuelen mit der zeit lauter? Was könnte da am Diff.defekt sein? Öl habe ich bereits gewechselt,Späne waren keine im Altöl danke euch+Grüße Paul Km habe ich 120.000

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18 Antworten

Hatte ich auch schon mal. Wahrscheinlich ist das "Hinterachsenmittelteil" defekt. Der Austausch hat damals ca. 2.800 DM gekostet. Hatte damals gerade 67.000 Km gelaufen, Kulanz - Fehlanzeige. Obwohl 7 Monate zuvor ein massiver Ölverlust an der Hinterachse vorlag. Laut MB besteht aber kein Zusammenhang mit dem Ölverlust.

VieleGrüsse

Dietmar

Hallo

An meinem ex. 190E 2.3 hatte ich das gleiche Problem. Habs allerdings bei einem Getriebereparaturbetrieb machen lassen. Die Jungs haben das Mittelstück neu gelagert und das Zahnflankenspiel zwischen Teller und Kegelrad neu eingestellt. Und siehe da......alles wieder i.O. Hab damals so um die 250€ bezahlt, dafür aber auch noch 1 jahr Garantie bekommen. Also, eine Reparatur ist durchaus möglich. Nur DC macht es nicht.

Gruß

Themenstarteram 4. August 2005 um 16:04

Hallo Jungs danke mal für eure Info!

Ja DC tauscht kpl aus und das ist mir def zu teuer!

Hätte gerne gewußt was da kaputt ist bzw. nicht stimmt wenns heult.......wurde bei euch das heulen immer lauter und wie hat sich das geäußert?gings dann ganz kaputt oder was passsiert? Damit ich abschätzen kann wie lange ich noch fahren kann:-) danke!!!

Moin, Moin,

es kommt darauf an, wie stark das Diff. heult.....

Bei meinen Ex. war es bei ca. 60000 Km, habe dann das Diff.

mit Liqui Moly LM47 eine Tube-Fett mit MoS2 / 100g versehen - Preis ca. 5 Euro bei ATU oder gutem Autozubehörhandel.

Keine Panik das Fett vermischt sich mit dem Öl und dringt in die Öberfläche der Zahnflanken ein und bildet einen optimalen Schutz gegen weiteren Verschleiß. In meinem Fall war das leichte Heulen nach ca. 2000 Km komplett weg.

Einfüllen beim Diff. über die Kontrollinbusschraube etwas oberhalb am Diff.-gehäuse, am Besten auf einer Hebebühne....

Seit über 15 Jahren schwören wir in der Werkstatt und privat bei Auto und Modellbaufreunden bei allen Zahnradgetrieben und beweglichen Teilen aus Stahl/Metall auf LM-47. Selbst Teile die immer nach kurzer Zeit verschlissen waren halten extrem lange....

Übrigens gibt es auch Liqui Moly Motoröl mit MoS2 verwende ich nur, auch bei meinem W203....hatte noch nie Motorklappern oder Probleme, selbst nicht bei extremer Dauervollgasfahrt mit zwei Gasstellungen an-aus über Stunden...z.B. Hamburg-Passau....

Gruß Sven....

Das Heulen entseht auch sehr oft, einige Zeit nach dem Wechsel des Antriebswellensimmerrings. Dann hat die Werkstatt beim Vorspannen der Ritzelwellenlager gepfuscht.

Diese gehen dan im Laufe der nächsten paar tausen km kaputt. Dann hilft MoS2 auch nicht mehr viel.

Die Geräusche treten aber normalerweise auf, wenn das Spiel zwischen Ritzel und Tellerrad zu groß wird. Ist es nicht sehr laut, so kann man da unter Umständen noch sehr viele km mit fahren.

Übrigens hat das MoS2 haltige Öl von Liqui Moly keinerlei Herstellerfreigaben für den Einsatz in modernen Motoren.

Themenstarteram 6. August 2005 um 22:07

Hallo pit danke mal für die info!

gibts irgendwelche aussagen wie lange das noch halten wird?

würde das gerne selber reparieren, gibts irgendwo rep.-anleitungen für das diff?weis jemand was?danke euch!

Es gibt Differentiale, die mit dem vergrößerten Flankenspiel noch weit über 100.000km gelaufen sind. Das Heulen ist in dem Fall nur ein Schönheitsfehler.

Ich kenne das noch vom alten Opel Senator. Das Diff. fing bei ca. 100.000km an zu Heulen. Nach 350.000km lief es immer noch mit einem durchaus noch zu akzepierenden leisen Heulgeräusch,

Bei einer defekten Ritzelwellenlagerung, dürfte sich das Heulen aber mit der Zeit deutlich verschlimmern. Ist halt ein Lagerschaden. Auf der Werkstatt Info CD des W202 ist die Reparaturarbeit genau beschrieben.

Ohne Spezialwerkzeuge und gute Kenntnisse der Materie ist das aber kaum durchzuführen. Das können ja sogar nicht mal mehr die Werkstätten, deshalb tauschen die auch gleich aus.

Wie wäre es mit einem gebrauchten Diff. Schau mal unter www.mbatc.de

Moin, Moin,

hallo Pit 32,

genau das Heulen, kommt vom vergrößertem Zahnflankenspiel (Abnutzung der Zahnräder oder/und Lager)...und genau hier greift MOS2 ein. Es füllt die "Lücken" auf und verhindert weiteren Verschleiß und dämpft das Geräusch...hilft natürlich nicht immer....war auch nur als Tip gedacht und ich denke erst einmal eine 5€ Lösung und prüfen ob es geht, bevor alles komplett zerlegt wird....

Übrigens das Motoröl Liqui-Moly 10W-40 MOS2 Leichtlauf (Made in Germany) hat eine Freigabe von Mercedes 229.1 und diverse ACEA bis API-SJ beim W203 wird nur API-SG (Benziner) verlangt....

Bei der Anwendung bei seinem Fahrzeug kann ja jeder Nutzer frei selber entscheiden.

Kann nur sagen, daß ich immer auf Castrol geschworen habe, bis zu meinem erstem Motorschaden nach knapp 90000 KM bei einem Neuwagen......schnief.....

Dann habe ich diesen Motor selbst repariert und soviel Ölkohle, Ölschlamm und Ablagerungen im gesamten Motor noch nie gesehen...

Natürlich habe ich immer kurze korrekte Ölwechselintervalle eingehalten....

Nach dem Motorwechsel wie gesagt nur noch Liqui Moly MOS2 gefahren und der neue Motor hatte nach 150000 km kein Problem....einmal Ventildeckel abgenommen und kein Ölschlamm, keine Ölkohle, fast wie neu....Motor läuft beim neuen Besitzer über 200000 Km immer noch 1A....

Wie gesagt seitdem ist es mein und in meinem weitem Bekanntenkreis viel MB, aber auch Ford, VW u.s.w. Liqui Moly Öl Nr.1.

Nur als Tip, einfach einmal eine neue Ventildeckeldichtung kaufen und den Deckel selbst abschrauben und nachschauen, wie es darunter aussieht.....

Gruß Sven.....

Themenstarteram 7. August 2005 um 11:37

hallo pit 32 danke für die info und auch die info von liqui moly vom kollegen! hab liquiy moly schon drin seit 10.000km

anfangs wurde das heulen leiser nach liqui moly nach ca 3000km wieder etwas lauter, ich ahbe auch das gefühl dass es außentemperatur abhängig ist, wenns richtig heiß ist heults weniger fast gar nicht, jetzt wieder wos kühler ist höre ichs wieder, pit32 kannst du den ca sagen wenn das lager fekt wäre wie lange das ungefähr hält vom starten des heulens?ist schwierig zusagen aber kannst du mal nen schätzer abgeben? danke dir+grüße paul

Zitat:

Original geschrieben von blackmagicbird

Übrigens das Motoröl Liqui-Moly 10W-40 MOS2 Leichtlauf (Made in Germany) hat eine Freigabe von Mercedes 229.1 und diverse ACEA bis API-SJ beim W203 wird nur API-SG (Benziner) verlangt....

Stimmt nicht! Hat weder ein ACEA-Profil, und schon gleich gar keine MB-Freigabe. Das bezieht sich NUR auf das Öl OHNE den MoS2-Zusatz. Da nennt es sich dann "Super Leichtlauf". Ist ein teilsynth. 10W-40er. MIT dem Zusatz, also als "MoS2-Leichtlauf" hat es aber keinerlei Freigaben. Weder von MB (ein Motoröl mit Feststoff-Partikeln würde von MB NIEMALS eine Freig. bekommen), noch von irgendeinem anderen Hersteller!

Und dass für einen W203 eine API-Norm verlangt würde ist auch Unsinn. Die API-Normen sind die Normen der amerikanischen Autohersteller. Für uns haben die überhaupt keine Bedeutung. Die MINDEST-Anforderungen für unsere (europäischen) Motoren werden in den ACEA-Profilen festgelegt (MB ist da eines der Gründungsmitglieder). Und wir haben ja auch noch unsere eigenen Anforderungen. Diese basieren zwar jeweils auf einem bestimmten ACEA-Profil (für die 229.1 z. B. reicht schon ein ACEA A2/B2 aus), erfordern aber darüber hinaus noch einige zusätzl. und in manchen Dingen strengere Anforderungen.

Wenn Du also z. B. schreibst, dass für bestimmte W203 die 229.1 nicht mehr freigegeben, sondern min. 229.3 vorgeschr. ist, dann bin ich damit einverstanden. Behauptest Du aber, dass da eine uralte API-Norm vorgeschrieben wäre, muß ich da aber energisch widersprechen.

Gruß

P. S. Und nur mal so nebenbei als Info: Liqui Moly stellt selbst überhaupt keine Schmierstoffe her, sondern verkaufen die nur Meguin-Produkte (bei den Motorenölen allerdings in eigenen Gebinden).

Moin, Moin,

Sterndoktor, habe nur abgelesen und aufgeschrieben, heute morgen am 07.08.05 um ca. 10.00 Uhr, was auf der Öl-Pulle in meiner Garage stand....keine Dichtung, keine Unwahrheit, keine ich hab mal gehört - u.s.w.

Habe einmal an diverse Autofirmen geschrieben vor ca. 5 Jahren wieso nicht grundsätzlich an Antrieben MOS2 Fett - Öle u.s.w. verwendet wird.....Antworten durch die Blume...zu teuer...

Jeder hat seine Erfahrungen und Meinungen, möchte auf keinen Fall, jemanden auf den "Schlips" treten...war nur als freundschaftlicher Tip gemeint....

Gruß Sven.....

Zitat:

Original geschrieben von blackmagicbird

was auf der Öl-Pulle in meiner Garage stand....keine Dichtung, keine Unwahrheit, keine ich hab mal gehört - u.s.w.

Dann schau da mal genau hin. Dann wirst Du sehen, dass dahinter seht "betrifft oder bezieht sich auf das Grundöl". Wäre das anders, müßte ich LM verwarnen! Wobei mir das auch so nicht gefallen hatte, weil damit die Kunden wie man sieht in die Irre geführt werden - was damit ja auch bezweckt wurde. Bei neueren Gebinden findet man aber überhaupt nichts mehr von einer MB-Freig.

Appropos MoS2: Das war mal vor 40 Jahren was neues. Inzwischen ist das längst ein uralter Hut. Und wird nur noch für sehr grobe Anwendungen eingesetzt. Wie z. B. als Feststoffsuspension also als Schmierfett mit dem man z. B. Blattfedern o. Aufliegerkupplungen von Zugmaschienen fettet.

Bei fein bearbeiteten Oberflächen wie z. B. Radlagern hat das aber schon wieder Nachteile, weil die Korngröße der MoS2-Partikel meist größer als der sich hier bildende hydrodynamische Schmierkeil ist.

Und in Motoren- und Getriebe-Ölen haben Feststoff-Partikel, also ölunlösliche Substanzen gleich überhaupt nichts verloren. Lehnen wir grundsätzlich ab. Hier gibt es erst recht sehr viel besseres.

Grüße

Moin, Moin,

bin jetzt etwas irritiert.....warum funktioniert das Zeug MOS2 dann so gut ???

In ein Automatikgetriebe würde ich MOS2 auf keinen Fall reinschütten, natürlich wegen der Feststoffe....

Was gibt es denn "Besseres"....als Schmierstoff mit MOS2 Zusatz.....??? CeraTec von Liqui Moly ?

Brauche auch für meinen RC-Modellbaukram (ferngesteuerte Monstertrucks mit Kettensägenmotor / 4 PS) immer "sehr gute" Schmiermittel....

 

Gruß Sven.....

Zitat:

Original geschrieben von blackmagicbird

Was gibt es denn "Besseres"....als Schmierstoff mit MOS2 Zusatz.....??? CeraTec von Liqui Moly?

Das "CeraTec" ist ja gleich noch schlimmer als das MoS2-Pulver. Spricht ein Anbieter im Zusammenhang mit einem Ölzusatz (welcher angeblich eine reibungs- und verscchleißmindernde Wirkung haben soll) von "Keramik", dann meint er immer eine Feststoffsuspension auf Mineralölbasis, in der hexagonales Bornitrid (BN) enthalten ist (auch bekannt als weißes Graphit). Und das hat in einem Motorenöl erst recht nichts verloren! Wäre LM wirklich ein Schmierstoff-Hersteller (was die aber NICHT sind), dann wüßte man da auch solche Dinge.

Und was ist jetzt wirklich gut? Für den Motor halt ein wirklich gutes Motorenöl und für z. B. das Diff. halt ein gescheites Hypoidöl. Am besten ein vollsynth. GL5 mit LS-Zusatz. Und was den Visko-Bereich betrifft ein SAE 75W-140. So eins hält einmal die Elastomer-Dichtungen geschmeidig, senkt die Temp., dünnt mit zunehmender Temp. weniger aus und bewirkt dass das Diff nicht so leicht undicht wird. Bzw. eine leichte Undichtigkeit sogar wieder verschwindet.

Und Zusätze braucht es da nicht mehr, weil in so einem eh schon alles in einem penibel abgestimmten Verhältnis vorhanden ist was Sinn macht. U. a. natürlich auch sehr leistungsfähige EP- (Hochdruck) und AW- (Verschleißschutz) Additive. Aber natürlich KEINE ölunlöslichen Feststoff-Partikel!

Grüße

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