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Diesel oder Benziner? Die individuelle Frage..

Themenstarteram 28. Juni 2020 um 0:41

Hallo,

ich weiß, dass diese Frage schon oft gestellt wurde, aber so unterschiedlich die Anforderungen und Antworten auch sind, weiß ich noch immer nicht was ich tun soll. Ich möchte das Auto, welches ich unten vorstelle, mindestens 12 Jahre fahren, und zum einen am wenigsten Kosten haben und zum anderen am wenigsten Werkstattaufenthalte.

Ich versuche es kurz zu halten und mein Fahrprofil als Stichpunkte aufzuführen:

-Neuwagen Mercedes A200d 4Matic (Verbrauch komb.: 4,6 l) oder A220 4Matic (6,3 l) (beide ziemlich genau gleicher Listenpreis)

-Steuer:

beim A200d: 216 Euro im Jahr

beim A220: 180 Euro im Jahr

-Aktuelle Versicherung Vollkasko:

beim A200d: ca. 610 Euro im Jahr

beim A220: ca. 570 Euro im Jahr

-Gesamtfahrleistung im Jahr: aktuell 18000 km

davon ca. 5 Tage die Woche zur Arbeit (eine Strecke 35 km, 20 km Autobahn, 15 km Stadt/Land), der Rest eher kürzere Strecken von unter 20km

-Arbeitsstätte kann sich jederzeit oder in naher Zunkunft um bis zu 10 km auf eine Strecke von 45 km erhöhen, dann ca. 30 km Autobahn, 15 km Stadt.

Laut Benzin/Diesel Rechnern, würde ich knapp ca. 4600 Euro nach 10 Jahren bei einem Diesel sparen. Können die Werkstattkosten diese Ersparnis bei einem modernen Diesel wieder auffressen? Muss ein Diesel häufiger in die Werkstatt zur Wartung? Wie würdet ihr euch entscheiden? Welche Kosten bzw. Aufwände muss ich noch berücksichtigen?

Eine sehr individuelle und schwierige Frage, aber ich bin für jede Meinung dankbar.

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58 Antworten

Du solltest auch den Restwert berücksichtigen.

Ein sparsamer Diesel wird erfahrungsgemäß einen höheren Restwert haben als ein vergleichbarer Benziner.

Auch weil sich deine Jahresfahrleistung zukünftig eher erhöhen wird als andersrum, würde ich lieber den Diesel nehmen.

Die Frage kann dir keiner seriös beantworten,da wir nicht in die Glaskugel schauen können.Mit dem Diesel sparst du erstmal Spritkosten,aber das sind heute keine Motoren mehr aus seeligen Benztaxi Zeiten ala 200D mit 75 Ps.Mein Arbeitskollege wollte auch sparen und hat Opas Japaner,den er als Lehrling geschenkt bekommen hat,gegen einen BMW 120d getauscht.Nach knapp einem Jahr Turboschaden mit ein paar Teilchen im Motor,machte ca.2500 Euro.Jetzt Federbruch vorn und schon waren wieder ein paar hundert weg.Jetzt kann man sagen,die Federn können bei jeden brechen.Da stimme ich nicht zu,weil da nur Klingeldraht verbaut wurde.BMW ist bekannt für so einen Mist,nur um ein paar Kilo einzusparen.Für die knapp 3000 Euro die mein Kollege in 3 Jahren in den BMW gesteckt hatte,könnte man lange den alten Honda betanken und die sind sehr robust.Es kann aber auch anders laufen,und der Diesel macht dir in den 12 Jahren keinen Ärger,dann hast du alles richtig gemacht.Aber was ich nicht glaube,ist das der Diesel in 12 Jahren immer noch so billig an der Tanke ist.Das wird man ändern,denn wir sind so ziemlich die Einzigen in Europa,wo das noch so ist.

Ich würde zunächst mal beide Motorisierungen Probefahren, und zwar auf genau Deiner Hausstrecke, hin und zurück. Dann wird sich ein Großteil Deiner Fragen bereits beantwortet haben, denn Du willst nicht nur wirtschaftlich unterwegs ein, sondern auch bequem, komfortabel und da gehören einfach Geräusche, Leistungsentfaltung und der Faktor "wohlfühlen" dazu. Fahren und dann Rückmeldung.

Moin,

Das erste: Für 12 Jahre kann man die Kosten eines Autos nicht seriös kalkulieren. Wenn du aufmerksam warst, hast du möglicherweise mitbekommen, dass nächstes Jahr eine neue Besteuerung kommen wird. Je nachdem wann das Auto geliefert wird - kann das deine Rechnung schon massiv beeinflussen. Dann kann sich natürlich auch so prinzipiell der Steuersatz für ältere Fahrzeuge innerhalb von 1-2 Jahren (soviel Zeit braucht es erfahrungsgemäß so ein gesetzliche Basis zu ändern) ändern. Dazu können Mautkosten dazu kommen, die Steuern und Kosten für die Kraftstoffe ändern usw.pp.

Dann ist es grundsätzlich schwer zu sagen, wie sich die Haltbarkeit über 12 Jahre entwickelt. Das ist eine lange Zeit für ein Auto und alles was.darin kaputtgehen kann. Es hat schon seinen Grund weshalb auch Autozeitungen sowas meistens nur für 2 oder 4 Jahre machen und bei manchen Sachen nur ein paar Teilekosten angeben.

LG Kester

Bei dir kommt ja noch dazu das sich dein arbeitsweg kurzfristig ändern kann. So lange würde ich eh abwarten.

Am Ende wirst du für den Diesel wahrscheinlich das selbe ausgegeben haben wie für den Benziner.

Der Diesel ist in der Anschaffung teurer. Kostet etwas mehr Steuer und hat oft teure Ersatzteile.

Er braucht zwar etwas weniger sprit und der ist auch günstiger aber der Unterschied im Verbrauch ist nicht mehr so groß und wie lange diesel noch günstiger ist wie Benzin weiß keiner.

Die Wartungsintervalle sind bei Diesel ähnlich denen beim Benziner. Aber manche Ersatzteile sind halt deutlich teurer.

Die legendäre Haltbarkeit gegenüber Benziner ist seit vielen Jahren nicht mehr gegeben. Benziner sind sehr langlebig geworden und Diesel aufgrund der komplexen Technik relativ anfällig.

Edit: Denkfehler!

Es geht hier nicht um Diesel oder Benzin. Ein Neuwagen? Der frisst soviel Geld, dass sich erstere Frage nicht mehr stellt.

Tja... das ist die andere Seite der Münze (Medallie). Vielleicht gibt es das Auto aber so in der individuellen Wunschausstattung nicht und wenn ich über eine Haltedauer von 12 Jahren und 216000km nachdenke, dann kam man schon mal einen Neuwagen kaufen. Wieviel % gibt derzeit bei MB auf den Listenpreis?

Die Gründe kann ich verstehen.

Dennoch ist Mercedes neu und sparsam/ wirtschaftlich ein Widerspruch. Noch mehr als bei anderen Marken.

Themenstarteram 28. Juni 2020 um 12:09

Ich danke euch für die Kommentare, auch wenn ich weiterhin verwirrt bin ??. Etwas mehr tendieren zum Benziner. Ich werde deshalb morgen einen A200 probefahren, allerdings ohne 4Matic und Handschaltung..

... und danach nen DIESEL mit 4Matic und Automatik... der Vergleich ist dann rel. sinnbefreit.

Themenstarteram 28. Juni 2020 um 13:32

Zitat:

@keksemann schrieb am 28. Juni 2020 um 12:50:58 Uhr:

... und danach nen DIESEL mit 4Matic und Automatik... der Vergleich ist dann rel. sinnbefreit.

Nein, danach die Konfiguration die ich mir vorstelle. Erst nen A220 4matic und dann nen A200d 4matic. Das sind momentan die günstigsten Automatikgetriebe laut Konfigurator.

Probefahrten sind in allen Belangen erstmal gut. Auch in Bezug auf Platz, Sitzkomfort, Geräusche, etc.

Das Pendel in Bezug auf Wertbeständigkeit schlägt bei so einigen Autotests übrigens auch immer mehr für Benziner und nicht für Diesel aus. Wie das wohl kommt?;)

Themenstarteram 28. Juni 2020 um 15:34

Zitat:

@Emsland666 schrieb am 28. Juni 2020 um 15:00:37 Uhr:

Probefahrten sind in allen Belangen erstmal gut. Auch in Bezug auf Platz, Sitzkomfort, Geräusche, etc.

Das Pendel in Bezug auf Wertbeständigkeit schlägt bei so einigen Autotests übrigens auch immer mehr für Benziner und nicht für Diesel aus. Wie das wohl kommt?;)

Wertbeständigkeit ist für mich nicht so wichtig. Mir ist wichtig, dass der Motor und alle wichtigen Bauteile lange halten. Mir machen die neuen Abgastechniken Sorge, da diese noch nicht hinreichend getestet wurden und viele schon von "verkokungen" sprechen.

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