Diesel oder Benziner bei Hängerbetrieb

Mercedes E-Klasse W211

Hallo zusammen,
ich spiele mit dem Gedanken meinen e220diesel durch einen W211er zu ersetzen. Bin mir aber nicht so recht im klaren für welchen Motor ich mich entscheiden soll, Benziner oder Diesel?
200K,280er, 220 CDi oder 280CDI kämen in Frage.
Mehrmals im Jahr muss auch der Wohnwagen gezogen werden
GGew. 1700 kg. Da manche Touren doch mit ordentlichen Steigungen verbunden sind, kann ich mir vorstellen, dass ein Diesel da die bessere Wahl ist. Zum anderen könnte man einen Benziner ja auch auf Gas umrüsten.

Vielleicht gibt es ja den einen oder anderen der Erfahrung mit einem ähnlichen Gespann gesammelt hat.

Gruß Mike

160 Antworten

Ja,
aber -verdammt noch mal- es zählen doch auch schon v o r h e r alle
T e i l - L e i s t u n g e n in j e d e m der niedrigeren anderen Drehzahlpunkte
- und n i c h t nur die "eine" maximale L e i s t u n g bei der hohen Nenndrehzahl !!!

Das einer staatlich geprüften Luftpumpe die Realität fremd ist sollte ja nichts Neues sein 😁
 
Hier wurde ihm alles schon erklärt, aktuell bieten die Diesel noch gesteigerte Performance.

Also Leute, ich bin ja etwas Diesel-lastig.

Heute habe ich einen Mini Cooper, 120 PS, ausprobiert. Frau, 2 Kinder und ich sind ein Tag Mini gefahren. Der Wagen war nicht schlecht, aber subjektiv beschleunigt mein Golf TDI mit 100 PS besser. Ob der Mini auf der BAB schneller ist oder nicht. An jeder Kreuzung, bei jedem Überholen auf der Landstraße oder einfach nach einer Baustelle auf der Autobahn: Es hat immer was gefehlt; nämlich Power. Klar, wenn ich in den 2ten gang runterschalte und mit 5.000 U/min drehe, ist der Mini vielleicht schneller. Aber das "souveräne Gefühl von unten raus" fehlt einfach. Ich habe doch keine Lust, dass ich hektisch die Gänge wechseln und immer bis zum Limit ausdrehen muss.

Alleine von der Fahrfreude ist heute jeder CDI einem Benziner vorzuziehen.

Ob der Benziner auf der Renntrecke schneller beschleunigt oder nicht, spielt im realen Autoleben keine Rolle. Der heutige dichte Straßebverkehr ist doch mit einem drehomentstarken Auto einfacher und bequemer zu bewältigen als mit einem Hochdrehzahlkonzept.

Wenn ich jetzt noch einen Anhänger dran gehbat hätte, ich glaube ich wäre heute nicht mehr angekommen....

Also, wenn Anhänger dann Diesel.

Zitat:

Original geschrieben von pv125


"staatlich geprüften Luftpumpe . . . Realität fremd   . . ."
Hier wurde ihm alles schon erklärt, aktuell bieten die Diesel noch gesteigerte Performance.

Wirklich ein sehr schöner Thread . . . halt einer bei den sportlichen BMW-Leuten . . .

Wirklich jedem "Dieselfreund" dringend zum Lesen - und Nachdenken -empfohlen . . .

Leider demontierst D u D i c h Schlaumeier mit dem Link damit selbst total
- und merkst das nicht einmal 🙂 🙂 🙂
(Aber zum Beleidigen für mich reicht er doch noch . . .)

Denn "Sumynoreih" versteht wirklich was von der Materie . . .
und ist komischerweise genau deckungsgleich mit meinen Aussagen . . .

Besonders "interessant" seine unbestechlichen Diagramme vom 14. März 2005 23:18
🙂 🙂 🙂

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Zitat:

Original geschrieben von Rambello


Das mit dem "höchsten Gang" habe ich tatsächlich überlesen . . . 😕

Aber auch dann, im höchsten Gang, ist seine Kurve f a ls c h, weil auch dann der Diesel nicht i m m e r . . . besser beschleunigt als der Benziner, sondern:

Am Anfang b e s c h l e u n i g t im höchsten Gang der Diesel besser und schlafft dann mit zunehmender Drehzahl ab,
während der Benziner am Anfang "lahmt", aber dann mit zunehmender Drehzahl besser als der (inzwischen lahm gewordene) Diesel beschleunigt und diesen wieder einholt !!!

Die angesprochenen Diagramme im BMW-Thread stellen die Beschleunigungen bei den optimalen Schaltpunkten dar (-> Beschleunigung 0-100km/h).

Der Beschleunigungsverlauf im höchsten Gang, also die Elastizität hat mit diesen Diagrammen aber überhaupt nichts gemein. Hier gleicht der Beschleunigungsverlauf, wie bereits dargestellt, genau dem Drehmomentenverlauf gemäss F=m*a. Und da ist ein Turbodieselmotor nunmal gegenüber einem Ottomotor (allerdings nur die von dir bevorzugten simplen, wartungsarmen Sauger) im Vorteil.

Vorteil ???

Auch der Diesel im höchsten Gang erreicht seine Höchst-L e i s t u n g (Spitzengeschwindigkeit) nur bei seiner höchsten Nenn-d r e h z a h l.
Sein "unten" tolles Drehmoment ( die Beschleunigung ) fällt aber
da "oben" v o r dieser Nenndrehzahl viel steiler ab als beim Benziner,
der deshalb in diesem Bereich länger besser beschleunigt .

Zitat:

Original geschrieben von Belcanto


Ob der Benziner auf der Renntrecke schneller beschleunigt oder nicht, spielt im realen Autoleben keine Rolle. Der heutige dichte Straßebverkehr ist doch mit einem drehomentstarken Auto einfacher und bequemer zu bewältigen als mit einem Hochdrehzahlkonzept.

Absolut richtig!

Davon bin ich jeden Tag aufs Neue begeistert!

Dank pv125 wissen wir ja, dass der Rentner kein Ingenieursstudium hat - auch wenn er das sublim vorgibt. Aber dass es nicht so ist,  hätte man spätestens in diesem Thread eh gemerkt. Seine Kernthese, "Nur die Leistung zählt", ist ja mehrfach widerlegt worden. Ich habe auch noch kein Statement dazu bekommen, warum bei den beiden Benzinern, die E280 Limousine schneller ist, als der E280 T 4-Matic. Und zwar in Beschleunigung und Endgeschwindigkeit. Läge es nur an der Übersetzung, dann müsste ja der mit der kürzeren Achse schneller von 0-100 km/h sein. Ist er aber nicht, sondern deutlich langsamer. Ich würde mal sagen: Rambo, fang ganz unten an - Physikkasten für Vorschulkinder. Und dann kommst du in drei Jahren wieder. Das hätte auch den Charme, dass ich dann nicht mehr hier im 211er Forum bin.
 
Dass darüber hinaus, drehzahlstarke Motoren im Alltagsbetrieb immer bemühter wirken, als im Keller drehmomentstarke Motoren, ist seit Jahrzehnten so. Leider gab es letztere früher von Mercedes nur für teures Geld. Aber ein 300 SEL 6.3 oder die Weiterentwicklung im 450 SEL 6.9 (550Nm@3000U/Min), dann der 560 SEL, das waren neu sehr teure Anschaffungen. Ein 320 CDI realisiert heute genau diese souveräne Kraftentfaltung, ist aber schneller als jeder der genannten Fahrzeuge in jedem Geschwindigkeitsbereich trotz deutlich weniger Pferdestärken - und das zum demokratischen Preis.

Wieder einmal sieht man, wie wichtig praktische Erfahrungen sind. Dann weiß auch jeder, wovon er spricht (im Gegensatz zu Rambello). Seine einem simplen Geist entsprunge und jahrelang wiederholte These, dass nur die Motorleistung zählt, wiederholt Rambello intressanterweise jetzt nicht mehr. Ist ja toll, wenn ein Benziner auf dem Papier etwas stärker beschleunigen soll als ein Diesel, wenn er fast die Höchgeschwindigkeit erreicht hat. Aber im Alltagsbetrieb hat man davon keinen Vorteil, denn das normale Leben auf der Straße spielt sich zwischen 0 und 160 ab und da ist ein vergleichbarer Diesel einfach deutlich angehmer und weniger hektisch zu fahren, wenn man schnell sein will/muss.

"Staatlich geprüfte Luftpumpe" 😁 😁 😁 Sehr gut!!!

Hey Rambo
Guckst Du hier:
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Mancher der zu dem Thema geschrieben hat, besitzt bestimmt noch nicht mal eine Hängerkupplung.
Wer mit einem schnellen Benziner bei 100 km/h den höchsten Gang nicht einsetzen kann, weil er viel zu viel Gegenwind für seine hinten angehängte Schrankwand hat, wird die Verzweiflung verstehen können, daß dieses auto auch mal 220 fahren kann.
Ich empfehle die holländische Seite "Zugwagen.info". Auf dieser Seite kann man erkennen wie oft man bei einem Benziner den 4 und 5 Gang einsetzen kann, wenn an einem kleinen Berg mit 5% der Hänger die Form einer nach vorn geöffneten Halbkugel an nimmt. Was nützen mir PS wenn ich 1300 kg am Haken habe. Bei mancher Diskussion über Höchstleistung des Zugfahrzeuges vergessen diese Fahrer das 100km/h in Deutschland und 130 km/h in Frankreich bei Drehzahlen um die 1600 bis 2500 kaum erreicht werden können. Hier hilft nur ein Diesel.
Passat 1.8 Benzin  16 -18 Liter Verbrauch das ist doch nicht normal.
 
grüße an  alle
sascha

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