Diesel-Fahrverbot in HH: 272 profitieren - andere leiden

Zitat "Es soll frischere Luft für die Anwohner bringen: das Diesel-Fahrverbot in Hamburg für Teile der Max-Brauer-Allee und der Stresemannstraße. Jetzt ist bekannt geworden, dass auf der Max-Brauer-Allee in Altona gerade mal 272 Anwohner entlastet werden" } hier der ganze Artikel } Klick

Über den Sinn solcher Maßnahmen kann man eigentlich nur den kopf schütteln .Es kommen null Konzepte aus der politik . Nach der Wahl ist vor der Wahl und keine Partei wird / will es sich mit der Autolobby verscherzen .

Beste Antwort im Thema

Dafür sitz ich bei Regen im Trockenen, bei Hitze im klimatisierten und bei Kälte im geheizten Innenraum. Mit meiner eigenen Musik. Dafür dann auch gerne was länger. 😎

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Mal aus Hamburger Sicht. 😉
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Zum HH-Dieselverbot

Wobei man hier nicht auf die lokalen Behörden eindreschen sollte. Die versuchen nur, Klagen zu vermeiden. Und dafür müssen an den Messpunkten die Werte runter. Egal wie.

Ich bin echt kein EU Gegner, aber was zu diesem Thema aus Brüssel kommt ist einfach ne Unverschämtheit, und die gehören dafür alle aus dem Amt geschmissen.

Die Luft ist auch in den Stätten absolut ok und bereits wesentlich besser als noch vor 15 Jahren.

Zitat:

@Gurkengraeber schrieb am 30. Mai 2018 um 16:03:08 Uhr:



Die Luft ist auch in den Stätten absolut ok und bereits wesentlich besser als noch vor 15 Jahren.

Die Luft ist weiterhin zu schlecht, auch wenn sie wesentlich besser als vor 15 Jahren ist.

Alles wird besser, aber nichts wird gut ;-)
Denn wenn die optimistisch-schöngerechneten Papier(abgas)werte auch real in derPraxis erzielt (bzw. kontrolliert) worden wären, dann wär die Luft wahrscheinlich schon 'ne ganze Nummer besser (und wir hätten den ganzen Fahrverbots-Zinnober nicht).
https://www.motor-talk.de/.../...eglich-und-sinnvoll-t6276763.html?...

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So jetzt sind zwei weitere Straßen in Hamburg für den Straßenverkehr gesperrt. Die Welt regt sich auf aber ist nicht die Herbertstraße schon seit Jahren für den Verkehr gesperrt? Da regt sich keiner auf. Achse naja, so richtig gesperrt für " den Verkehr" ist sie ja nicht wirklich.

Gruß

Gibt es eine Übersicht von wo bis wo die Streesemannstraße gesperrt ist.... kann das als Nicht-Hamburger gerade nicht finden.

Zitat:

@wpp07 schrieb am 31. Mai 2018 um 18:02:50 Uhr:


So jetzt sind zwei weitere Straßen in Hamburg für den Straßenverkehr gesperrt. Die Welt regt sich auf aber ist nicht die Herbertstraße schon seit Jahren für den Verkehr gesperrt? Da regt sich keiner auf. Achse naja, so richtig gesperrt für " den Verkehr" ist sie ja nicht wirklich.

Gruß

Es regt sich keiner drüber auf, dass zwei Straßen gesperrt sind. Das geschieht ja auch bei Baumassnahmen.
Was einen aufregt, dass man glaubt, mit der Sperrung von zwei lächerlichen Straßenabschnitten die Luft in Hamburg nachhaltig verändern zu können. Die Umleitungsstrecken sind um ein vielfaches länger, es werden also eher noch mehr Abgase ausgestossen.

Einfachste Loesung die Messstation in den Park Umsiedeln. Schon passen die Werte😉

Diese Form des in-die-Taschelügens würde aber nicht genügen, um im Falle eines Gerichtsverfahrens (bei real sicherlich eher gestiegener Gesamtbelastung) sagen zu können, dass die Stadt schon solche Fahrverbote verhängt hat und trotzdem (der Kindergarten lässt grüßen) das erstrebte Ziel verfehlt wurde.

Aber man muss auch das Positive sehen. Durch diese - in sonstiger Hinsicht vollständig kontraproduktiven - Fahrverbote sind die Autohersteller nun stärker damit konfrontiert, dass die Hardwarenachrüstung kommen muss.

Herrlich: 😁

https://www.n-tv.de/.../...en-auf-Spott-und-Haeme-article20458427.html

Fette Asphaltverbrenner-Schiffe interessiert das Diesel-Fahrverbot nicht wirklich. 😛

Das Ganze werte ich als deutschen Schildbürgerstreich. Wobei ich Paul uneingeschränkt zustimme.

Der verlinkte Bericht macht ja deutlich, daß sich viele Zeitgenossen nicht mit den detailierten Hintergründen befassen, sondern einfach nur plumpe Klischees bedienen.

Zitat:

@mattalf schrieb am 1. Juni 2018 um 06:22:22 Uhr:


Einfachste Loesung die Messstation in den Park Umsiedeln. Schon passen die Werte😉

Zitat:

@berlin-paul schrieb am 1. Juni 2018 um 09:12:14 Uhr:


Diese Form des in-die-Taschelügens würde aber nicht genügen, um im Falle eines Gerichtsverfahrens (bei real sicherlich eher gestiegener Gesamtbelastung) sagen zu können, dass die Stadt schon solche Fahrverbote verhängt hat und trotzdem (der Kindergarten lässt grüßen) das erstrebte Ziel verfehlt wurde.
...

Na dann baut halt erst ne Straße quer durch den Park, stellt die Meßstation daneben und sperrt danach diese Straße... damit wär doch alles wunderbar... 😁

Etlichen Generationen vor unserer Zeit war klar, dass die Luft in Städten / Ballungszentren nicht mit frischer Landluft mithalten kann... das wurde als quasi Naturgesetz hingenommen und man ist zur Erholung raus aufs Land gefahren.
Heute meinen einige Spinner sie müßten in einer "stinkenden" Stadt frische Landluft haben... dafür geht man so weit, dass man das was eigentlich eine Stadt ausmacht aussperrt / verbietet.
Ich wäre dafür Ballungszentren / Städte aufzulösen... z.B. indem man als Sofortmaßnahmen gleich mal den Zuzug von weiteren Leuten und auch von Gewerbe verbietet - Wohnungsbau / Ansiedlung von Gewerbe einstellen.
Ist hält nämlich nicht nur der Straßenverkehr, der das Problem verursacht - das eigentliche Grundproblem ist die übermäßige Besiedlung, die zu Folgeproblemen führt.

Zitat:

Ich wäre dafür Ballungszentren / Städte aufzulösen... z.B. indem man als Sofortmaßnahmen gleich mal den Zuzug von weiteren Leuten und auch von Gewerbe verbietet - Wohnungsbau / Ansiedlung von Gewerbe einstellen.
Ist hält nämlich nicht nur der Straßenverkehr, der das Problem verursacht - das eigentliche Grundproblem ist die übermäßige Besiedlung, die zu Folgeproblemen führt.



Zitat:

Und dann ?

Als Ursache sehe Ich eine Jahrzentelange fehlplanung der Verantwortlichen Stadtplaner / Politiker etc.

Wenn man erstmal am Honigtopf der Parlamentarischen Versorgung sitzt will man da auch bleiben .

Verkehrspolitik wird nicht vorrauschend geplant / entschieden ,also wird alles getan um die / seine Partei in der Wählergunst hoch zu halten .

Wie der Verkehr in Ballungsräumen gelöst werden könnte habe Ich weiter vorne beschrieben .

Die Großstädte platzen aus allen Nähten. In Hamburg-Harburg wird gebaut wie verrückt. Einige Wohnungen, meist aber Bürogebäude wie am Veritaskai.
Das Stadtleben wird so noch unattraktiver gemacht. Als Berliner habe ich es ja jahrzehntelang mitbekommen, wie immer mehr Fläche bebaut wurde, mit teils fragwürdigen Projekten. Z.B. hat Siemens hunderte von Kleingärten plattgemacht zwischen der Paulsternstrasse und Gartenfelder Strasse, dann ein paar große Gebäude mit viel leerer Fläche (Parkplätze) hingebaut, und kurz darauf vermietet.

Oder die ganzen Einkaufszentren. Manche mögen ihren Sinn haben, aber die innerstädtische Konkurrenz ist teilweise zu groß.

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