ForumKaufberatung
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Kaufberatung
  5. Dienstwagen bringt alles durcheinander - Meinungen vom Fach gewünscht

Dienstwagen bringt alles durcheinander - Meinungen vom Fach gewünscht

Themenstarteram 30. Dezember 2019 um 19:02

Hi zusammen,

wenn nicht hier, wo dann :-)

Ich habe mir 2018 im August einen Passat B8 (190ps Diesel, DSG, paar Assistenten und High LED) für knapp 19k gekauft. Hat jetzt 130.000km runter.

Im Mai 2019 habe ich den Job gewechselt und nun auch einen Dienstwagen (Skoda Ocativa, 2018, Kombi, 150PS, DSG usw) vor der Türe stehen.

Das war beim Passat - Kauf so nicht geplant und nun steht der Passat (außer mal wenn meine Frau zum einkaufen oder die Kleine in die Kita fährt) vor der Türe rum.

Plan A: Verkauf und dickes Minus machen (denke mal so 15k werde ich vielleicht noch bekommen), dann für 5 - bis 7k nen Benziner kaufen für die Frau (Golf, Opel Astra, Audi a3)

Plan B: Scheiss drauf und einfach behalten bevor ich Ihn mit so viel Verlust abgebe. Dann aber auch Unterhalt etc. dementsprechend zahlen.

Bin so echt zufrieden mit dem Auto und hab auch immer ein gutes Gefühl wenn meine Frau mit der Tochter mal unterwegs ist (groß, sicher etc.) aber es kann ja auch nicht gut auf lange Sicht für den 190PS Diesel sein wenn nur Kurzstrecke gefahren wird. Auch sind Steuer und Versicherung bzw. Wartung nicht Ohne.

Hin und Her gerissen.

Meinungen?

Danke im Voraus und einen guten Rutsch!

Ähnliche Themen
26 Antworten

Nachträglich wohl kaum, die Firma hat ihm ein Auto gekauft und scheint kein Großkonzern zu sein - hat also womöglich keine andere Verwendung. Das hätte man bei Vertragsabschluss noch anders lösen können. Jetzt bleibt nur - beim Ziel die Kosten zu optimieren:

Kleineres Fahrzeug (Benzin, Elektro) für die Frau oder Fahrtenbuch und so viele Privatfahrten wie möglich mit dem Passat statt Firmenwagen.

@blackbuff84

Ich würde das Thema in der Firma einfach mal direkt ansprechen. Evtl. findet sich ja da eine Lösung?

Ich selbst halte es wie Maja2004 und nutze den Privatwagen für dienstliche Fahrten. Zur Auswahl standen damals FW mit rein dienstlicher, FW mit privater Nutzung oder eben Privatwagen mit Kilometergeld.

Gruß

Frank

Zitat:

@Thinky123 schrieb am 30. Dezember 2019 um 23:55:17 Uhr:

Nachträglich wohl kaum, die Firma hat ihm ein Auto gekauft und scheint kein Großkonzern zu sein - hat also womöglich keine andere Verwendung. Das hätte man bei Vertragsabschluss noch anders lösen können. Jetzt bleibt nur - beim Ziel die Kosten zu optimieren:

Kleineres Fahrzeug (Benzin, Elektro) für die Frau oder Fahrtenbuch und so viele Privatfahrten wie möglich mit dem Passat statt Firmenwagen.

Ja, das stimmt. Ich habe das mit dem Bj. 2018 so interpretiert, dass die Kiste schon angeschafft war.

Im Mai 2019 habe ich den Job gewechselt und nun auch einen Dienstwagen (Skoda Ocativa, 2018, Kombi, 150PS, DSG usw) vor der Türe stehen.

Aber Fragen kostet nix...

 

 

Ich denke auch das du verkaufen solltest. Der Dienstwagen ist ja auch nicht kostenlos. Allein schon die 1% Regelung kostet dich im Monat ein paar 100 Euro. Da entscheidet nämlich allein der bruttolistenpreis. Also der Neuwagenpreis lt. Liste. Egal ob neu oder gebraucht gekauft.

Themenstarteram 31. Dezember 2019 um 11:05

Das stimmt - aber durch die Home Office Lösung fällt der Arbeitsweg weg im monatlichen Abzug, daher liege ich bei 390€ Brutto (Steuer 4), hält sich in Grenzen.

Verkauf ist wohl unumgänglich; es ist nur so bescheuert das ich son Verlust mache beim Verkauf.

Aber kaputt bringt mir der Passat auch nix.

Fahrtenbuch etc. ist einfach zu kompliziert für die Firma und auch für mich am Ende. So wie es ist, spare ich durch private Fahrten auch ne Menge Sprit, das soll so bleiben :-)

Moin!

Du hast den Passat für 19t€ gekauft und bekommst nach 1,5 Jahren (und wie viel KM?) noch ca. 15t€ nach eigener Aussage...

Ok, dass sind ca. 4t€ Verlust; das ist nicht wenig per se; aber def. auch nicht viel!!

Umgerechnet ca. 200€/Monat..., einen Passat privat zu leasen wäre sicherlich kaum möglich mit einer Rate von 200€/Monat.

Sehe es so: Du machst ein wenig Verlust jetzt (den machst Du aber immer!); aber dafür gibt es einen sparsameren Kleinwagen für die Familie und Du sparst massiv Kohle durch den FW!!

Netto betrachtet kostet der FW Dich gem. SK4 keine 200€ inkl. "allem"...

Auf so einen Monatsbeitrag wärst Du im Leben nicht mit Deinem Passat bei einer Vollkostenrechnung gekommen...

Ergo freue Dich, dass Du jetzt monetär betrachtet deutlich besser davon kommst...

Ich würde an Deiner Stelle heute Abend ordentlich mit Deinen Familie anstoßen...;-)

Guten Rutsch!

Wie hoch wird denn der Verlust sein, hast Du da belastbare Zahlen? Du hattest ja einen eher tiefen Preis für so ein junges Fzg bezahlt. Und das Modell ist durchaus nachgefragt.

 

Wenn Du den jetzt verkaufst, kannst Du Dir uU Aufwand im Unterhalt ersparen. Andererseits: den hast Du auch mit einem kleineren Wagen, wenngleich natürlich geringer (Vorbehalt s.u.). Zudem wird der Wertverlust tiefer ausfallen. Auf die Länge wird sich der finanzielle Schaden insgesamt in Grenzen halten.

 

Beim Nachfolger würde ich das Budget nicht zu tief ansetzen, nicht dass Du Dir Wartungsstau und grobe Mängel anlachst. Zumindest Golf und A3 sind bis 7k€ nicht mehr die jüngsten und haben uU Problemmotoren drin.

 

Edit: Vorposter schreibt das so ähnlich, sehe ich erst jetzt.

Für den Verkaufserlös des Passat bekommst Du beispielsweise einen neuen Fabia Combi - den kann auch in ein paar Jahren wieder gut verkaufen.

Ich würde mich erstmal fragen wie sicher der Job ist bzw wie lange hast du vor dort zu bleiben? Vor einem Jahr hast du ja auch nicht geplant zu wechseln. Was ist wenn du in einem Jahr wieder wechselst? Dann ist der Octavia Und der Passat weg.

Alternativ könntest Du den Passat alle zwei Wochen für die Arbeit nehmen um ihn freizublasen auf der Bahn.

Themenstarteram 31. Dezember 2019 um 19:24

Das ist auch ein Ansatz. Ab und zu halt mal für einen Tag im Aussendienst den Passat nutzen und den Filter mal freimachen.

Ändert aber nix an Unterhalt und Wartung.

Ich bin jetzt nicht so der Profi aber der Passat kostet wahrscheinlich schon etwas mehr als ein kleiner Benziner der in jeder Hinterhof-Werkstatt repariert werden kann. Ganz abgesehen von der Steuer (190ps)

 

Zitat:

@Beulendoktor88 schrieb am 31. Dezember 2019 um 15:29:54 Uhr:

Ich würde mich erstmal fragen wie sicher der Job ist bzw wie lange hast du vor dort zu bleiben? Vor einem Jahr hast du ja auch nicht geplant zu wechseln. Was ist wenn du in einem Jahr wieder wechselst? Dann ist der Octavia Und der Passat weg.

Alternativ könntest Du den Passat alle zwei Wochen für die Arbeit nehmen um ihn freizublasen auf der Bahn.

Rechne doch aus wie lange du den Passat unterhalten kannst anstatt ihn mit 4-5K Verlust zu verkaufen. Dazu dann noch die Kosten für einen Kleinwagen und ich würde mich wundern wenn du den Passat nicht behältst.

Ähnliche Konatellation bei mir. Unseren X5 fährt im Wesentlichen meine Frau auf Kurzstrecken. Dazu 2x 2000km Urlaub, macht etwa 8-10 tkm im Jahr.. Kaputt, was auf dieses Fahrprofil schliessen liesse ist bisher nix gegangen. Ich halte das für technisch unbedenklich, wenn man jeden Monat mal ne längere Strecke einstreut.

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Kaufberatung
  5. Dienstwagen bringt alles durcheinander - Meinungen vom Fach gewünscht