Die schlechteste E-Klasse der Welt

Mercedes E-Klasse W211

Dies ist die unverfälschte Schilderung meines E280CDI-T:

Begonnen hat es schon nach der Übernahme des "Junge-Sterne"-Wagens, eines dreijährigen Leasingrückläufers: Die schlechte Aufbereitung, die lauten Laufgeräusche durch (neue!) Chinareifen, die nach einem halben Jahr Blasen geworfen haben, die Macke im Kotflügel, ein Sprung in der Scheibe, den ich leider in der dunklen Halle übersehen habe, eine kaputte Führungsschiene im Kofferraum und nicht zuletzt der Autoverkäufer, der mich erst eine Stunde hat warten lassen und sich dann auch noch erdreistet hat, mir auf die Schulter zu klopfen.

Zwei Tage später, im Familienurlaub, begann der Wagen dann beim Beschleunigen stark zu ruckeln. Der Turbolader war durch Metallspäne aus dem gerissenen Krümmer zerstört worden. Glücklicherweise griff hier noch die Junge-Sterne Garantie.

Ein Anschreiben bei Mercedes wurde erst nach längerer Zeit beantwortet. Hierin hieß es, man habe den Verkäufer befragt und dieser habe gesagt, dass meine Ausführungen falsch seien. Daher sehe man auch keinen weiteren Handlungsbedarf.

Einen Monat später war das Kofferraumrollo kaputt, zum Glück wurde dieses auf Kulanz übernommen.

Nicht viel später wurde ich erstmals vorstellig mit dem Anliegen, die Automatik zu überprüfen, da sich beim Zurückschalten - insbesondere bei kaltem Motor - extremes Ruckeln bemerkbar machte. Ein Softwareupdate brachte etwas Besserung. Nur wenige Wochen später trat ein wenig amüsantes Phänomen auf: Nach dem Anhalten (zum Beispiel im Stau auf der Autobahn, oder beim Linksabbiegen mitten auf einer vierspurigen Straße mit quer verlaufenden Straßenbahnschienen) fuhr der Wagen nicht mehr los. Der Automatik-Wählhebel blockierte in Stellung D und mir blieb nichts, als den Motor abzustellen.

Der anschließende Austausch der 7G-Tronic wurde nun nicht mehr von der Junge-Sterne-Garantie abgedeckt. Dem Verkäufer muss es entfallen sein, mich beim Verkauf eines Autos mit 90.000 km darauf hinzuweisen, dass die Absicherung nur bis 100.000 km greift, also kein halbes Jahr.

Die normale Inspektion schlug dann mal eben mit 1.300 Euro zu Buche.

Kurze Zeit später war eine Glühkerze kaputt und musste ersetzt werden. Zwei Wochen später die nächste. Jedes Mal mit Werkstattaufenthalt! Und teuer ist sowas…

Das nächste Highlight war ein Defekt an der Hinterachse: Das Auto hing plötzlich hinten nur wenige Zentimeter über der Straße – schon wieder ein unplanmäßiger Werkstattaufenthalt, zudem ca. 200 Euro für Taxifahrten, da einige wichtige Termine fest eingeplant waren.

In diesem Zusammenhang wollte ich mich von dem Wagen trennen, der derzeitige Preis für Fahrzeuge, die in Alter, Laufleistung und Ausstattung vergleichbar waren, lag bei mobile.de bei 22.000 - 25.000 Euro. Mercedes bot mir 15.000, verbunden mit dem Angebot, mir ein schlechter ausgestattetes, älteres Auto als meines zu dem Zeitpunkt war, für 24.000 zu verkaufen. Deutlicher kann man nicht formulieren, dass ich als Kunde künftig unerwünscht bin.

Noch eine Inspektion, knapp 1.000 Euro war fällig. Wie kommen diese Preise zu Stande?

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich beim Öffnen des Wagens den äußeren Türgriff abgerissen. Wie so etwas passieren kann ist mir gänzlich schleierhaft, die 400 Euro für die Reparatur finde ich jedoch schlicht unangemessen.

Aktuell ist der Wagen von einer Rückrufaktion betroffen. Da bereits eine (bezahlte) Reparatur der Hinterachse erfolgte, wollte ich von der Werkstatt wissen, ob ich denn überhaupt vorstellig werden muss? Leider war das System gerade nicht einsatzbereit (wie immer) und der Meister konnte daher keine Auskunft geben.

Seit neuestem hat der Wagen mal wieder keine Leistung, der bereits getauschte Turbolader ist wieder kaputt. Ein Kulanzantrag bei Mercedes wurde abgelehnt: 3.000 Euro bitteschön. Und jetzt? Der Wert der vergleichbaren Autos (ohne Mängel natürlich) liegt derzeit bei 14-16 TEUR. Verkaufen für 10? Oder reparieren lassen, damit der neue Turbolader wieder nur zwei Jahre hält?

Egal was ich mache, Mercedes kommt für mich als Marke nicht mehr in Frage. Denn ein Auto, das im Schnitt einmal im Monat ausfällt und mich schon mehrfach im Stich gelassen hat, brauche ich nicht. Dazu der arrogante Umgang hiermit: Hätte ich vor einem Jahr ein gutes Angebot erhalten, kein Geschenk aber dennoch ein Preis der günstiger ist, als der vergleichbare Listenpreis, dann hätte ich das Auto gewechselt.

Beste Antwort im Thema

Dies ist die unverfälschte Schilderung meines E280CDI-T:

Begonnen hat es schon nach der Übernahme des "Junge-Sterne"-Wagens, eines dreijährigen Leasingrückläufers: Die schlechte Aufbereitung, die lauten Laufgeräusche durch (neue!) Chinareifen, die nach einem halben Jahr Blasen geworfen haben, die Macke im Kotflügel, ein Sprung in der Scheibe, den ich leider in der dunklen Halle übersehen habe, eine kaputte Führungsschiene im Kofferraum und nicht zuletzt der Autoverkäufer, der mich erst eine Stunde hat warten lassen und sich dann auch noch erdreistet hat, mir auf die Schulter zu klopfen.

Zwei Tage später, im Familienurlaub, begann der Wagen dann beim Beschleunigen stark zu ruckeln. Der Turbolader war durch Metallspäne aus dem gerissenen Krümmer zerstört worden. Glücklicherweise griff hier noch die Junge-Sterne Garantie.

Ein Anschreiben bei Mercedes wurde erst nach längerer Zeit beantwortet. Hierin hieß es, man habe den Verkäufer befragt und dieser habe gesagt, dass meine Ausführungen falsch seien. Daher sehe man auch keinen weiteren Handlungsbedarf.

Einen Monat später war das Kofferraumrollo kaputt, zum Glück wurde dieses auf Kulanz übernommen.

Nicht viel später wurde ich erstmals vorstellig mit dem Anliegen, die Automatik zu überprüfen, da sich beim Zurückschalten - insbesondere bei kaltem Motor - extremes Ruckeln bemerkbar machte. Ein Softwareupdate brachte etwas Besserung. Nur wenige Wochen später trat ein wenig amüsantes Phänomen auf: Nach dem Anhalten (zum Beispiel im Stau auf der Autobahn, oder beim Linksabbiegen mitten auf einer vierspurigen Straße mit quer verlaufenden Straßenbahnschienen) fuhr der Wagen nicht mehr los. Der Automatik-Wählhebel blockierte in Stellung D und mir blieb nichts, als den Motor abzustellen.

Der anschließende Austausch der 7G-Tronic wurde nun nicht mehr von der Junge-Sterne-Garantie abgedeckt. Dem Verkäufer muss es entfallen sein, mich beim Verkauf eines Autos mit 90.000 km darauf hinzuweisen, dass die Absicherung nur bis 100.000 km greift, also kein halbes Jahr.

Die normale Inspektion schlug dann mal eben mit 1.300 Euro zu Buche.

Kurze Zeit später war eine Glühkerze kaputt und musste ersetzt werden. Zwei Wochen später die nächste. Jedes Mal mit Werkstattaufenthalt! Und teuer ist sowas…

Das nächste Highlight war ein Defekt an der Hinterachse: Das Auto hing plötzlich hinten nur wenige Zentimeter über der Straße – schon wieder ein unplanmäßiger Werkstattaufenthalt, zudem ca. 200 Euro für Taxifahrten, da einige wichtige Termine fest eingeplant waren.

In diesem Zusammenhang wollte ich mich von dem Wagen trennen, der derzeitige Preis für Fahrzeuge, die in Alter, Laufleistung und Ausstattung vergleichbar waren, lag bei mobile.de bei 22.000 - 25.000 Euro. Mercedes bot mir 15.000, verbunden mit dem Angebot, mir ein schlechter ausgestattetes, älteres Auto als meines zu dem Zeitpunkt war, für 24.000 zu verkaufen. Deutlicher kann man nicht formulieren, dass ich als Kunde künftig unerwünscht bin.

Noch eine Inspektion, knapp 1.000 Euro war fällig. Wie kommen diese Preise zu Stande?

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich beim Öffnen des Wagens den äußeren Türgriff abgerissen. Wie so etwas passieren kann ist mir gänzlich schleierhaft, die 400 Euro für die Reparatur finde ich jedoch schlicht unangemessen.

Aktuell ist der Wagen von einer Rückrufaktion betroffen. Da bereits eine (bezahlte) Reparatur der Hinterachse erfolgte, wollte ich von der Werkstatt wissen, ob ich denn überhaupt vorstellig werden muss? Leider war das System gerade nicht einsatzbereit (wie immer) und der Meister konnte daher keine Auskunft geben.

Seit neuestem hat der Wagen mal wieder keine Leistung, der bereits getauschte Turbolader ist wieder kaputt. Ein Kulanzantrag bei Mercedes wurde abgelehnt: 3.000 Euro bitteschön. Und jetzt? Der Wert der vergleichbaren Autos (ohne Mängel natürlich) liegt derzeit bei 14-16 TEUR. Verkaufen für 10? Oder reparieren lassen, damit der neue Turbolader wieder nur zwei Jahre hält?

Egal was ich mache, Mercedes kommt für mich als Marke nicht mehr in Frage. Denn ein Auto, das im Schnitt einmal im Monat ausfällt und mich schon mehrfach im Stich gelassen hat, brauche ich nicht. Dazu der arrogante Umgang hiermit: Hätte ich vor einem Jahr ein gutes Angebot erhalten, kein Geschenk aber dennoch ein Preis der günstiger ist, als der vergleichbare Listenpreis, dann hätte ich das Auto gewechselt.

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Zitat:

Original geschrieben von Manualmediziner


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Begonnen hat es schon nach der Übernahme des "Junge-Sterne"-Wagens, eines dreijährigen Leasingrückläufers: Die schlechte Aufbereitung, die lauten Laufgeräusche durch (neue!) Chinareifen, die nach einem halben Jahr Blasen geworfen haben, die Macke im Kotflügel, ein Sprung in der Scheibe, den ich leider in der dunklen Halle übersehen habe, eine kaputte Führungsschiene im Kofferraum und nicht zuletzt der Autoverkäufer, der mich erst eine Stunde hat warten lassen und sich dann auch noch erdreistet hat, mir auf die Schulter zu klopfen.

Zwei Tage später, im Familienurlaub, begann der Wagen dann beim Beschleunigen stark zu ruckeln. Der Turbolader war durch Metallspäne aus dem gerissenen Krümmer zerstört worden. Glücklicherweise griff hier noch die Junge-Sterne Garantie.

Ein Anschreiben bei Mercedes wurde erst nach längerer Zeit beantwortet. Hierin hieß es, man habe den Verkäufer befragt und dieser habe gesagt, dass meine Ausführungen falsch seien. Daher sehe man auch keinen weiteren Handlungsbedarf.

Einen Monat später war das Kofferraumrollo kaputt, zum Glück wurde dieses auf Kulanz übernommen.

Nicht viel später wurde ich erstmals vorstellig mit dem Anliegen, die Automatik zu überprüfen, da sich beim Zurückschalten - insbesondere bei kaltem Motor - extremes Ruckeln bemerkbar machte. Ein Softwareupdate brachte etwas Besserung. Nur wenige Wochen später trat ein wenig amüsantes Phänomen auf: Nach dem Anhalten (zum Beispiel im Stau auf der Autobahn, oder beim Linksabbiegen mitten auf einer vierspurigen Straße mit quer verlaufenden Straßenbahnschienen) fuhr der Wagen nicht mehr los. Der Automatik-Wählhebel blockierte in Stellung D und mir blieb nichts, als den Motor abzustellen.

Der anschließende Austausch der 7G-Tronic wurde nun nicht mehr von der Junge-Sterne-Garantie abgedeckt. Dem Verkäufer muss es entfallen sein, mich beim Verkauf eines Autos mit 90.000 km darauf hinzuweisen, dass die Absicherung nur bis 100.000 km greift, also kein halbes Jahr.

Die normale Inspektion schlug dann mal eben mit 1.300 Euro zu Buche.

Kurze Zeit später war eine Glühkerze kaputt und musste ersetzt werden. Zwei Wochen später die nächste. Jedes Mal mit Werkstattaufenthalt! Und teuer ist sowas…

Das nächste Highlight war ein Defekt an der Hinterachse: Das Auto hing plötzlich hinten nur wenige Zentimeter über der Straße – schon wieder ein unplanmäßiger Werkstattaufenthalt, zudem ca. 200 Euro für Taxifahrten, da einige wichtige Termine fest eingeplant waren.

In diesem Zusammenhang wollte ich mich von dem Wagen trennen, der derzeitige Preis für Fahrzeuge, die in Alter, Laufleistung und Ausstattung vergleichbar waren, lag bei mobile.de bei 22.000 - 25.000 Euro. Mercedes bot mir 15.000, verbunden mit dem Angebot, mir ein schlechter ausgestattetes, älteres Auto als meines zu dem Zeitpunkt war, für 24.000 zu verkaufen. Deutlicher kann man nicht formulieren, dass ich als Kunde künftig unerwünscht bin.

Noch eine Inspektion, knapp 1.000 Euro war fällig. Wie kommen diese Preise zu Stande?

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich beim Öffnen des Wagens den äußeren Türgriff abgerissen. Wie so etwas passieren kann ist mir gänzlich schleierhaft, die 400 Euro für die Reparatur finde ich jedoch schlicht unangemessen.

Aktuell ist der Wagen von einer Rückrufaktion betroffen. Da bereits eine (bezahlte) Reparatur der Hinterachse erfolgte, wollte ich von der Werkstatt wissen, ob ich denn überhaupt vorstellig werden muss? Leider war das System gerade nicht einsatzbereit (wie immer) und der Meister konnte daher keine Auskunft geben.

Seit neuestem hat der Wagen mal wieder keine Leistung, der bereits getauschte Turbolader ist wieder kaputt. Ein Kulanzantrag bei Mercedes wurde abgelehnt: 3.000 Euro bitteschön. Und jetzt? Der Wert der vergleichbaren Autos (ohne Mängel natürlich) liegt derzeit bei 14-16 TEUR. Verkaufen für 10? Oder reparieren lassen, damit der neue Turbolader wieder nur zwei Jahre hält?

Egal was ich mache, Mercedes kommt für mich als Marke nicht mehr in Frage. Denn ein Auto, das im Schnitt einmal im Monat ausfällt und mich schon mehrfach im Stich gelassen hat, brauche ich nicht. Dazu der arrogante Umgang hiermit: Hätte ich vor einem Jahr ein gutes Angebot erhalten, kein Geschenk aber dennoch ein Preis der günstiger ist, als der vergleichbare Listenpreis, dann hätte ich das Auto gewechselt.

Tja, das Geld was Du für Deine Reparaturen ausgegeben hast, hättest auf den Preis legen sollen und nen neuen Mercedes kaufen evtl. mit kleinerem Motor den Du Dir leisten kannst, dann hättest Neuwagen Garantie und wärst als A-Kunde angesehen😁😁😁😁

Zitat:

Original geschrieben von Wildsau1



Zitat:

Original geschrieben von Manualmediziner


Dies ist die unverfälschte Schilderung meines E280CDI-T:

Begonnen hat es schon nach der Übernahme des "Junge-Sterne"-Wagens, eines dreijährigen Leasingrückläufers: Die schlechte Aufbereitung, die lauten Laufgeräusche durch (neue!) Chinareifen, die nach einem halben Jahr Blasen geworfen haben, die Macke im Kotflügel, ein Sprung in der Scheibe, den ich leider in der dunklen Halle übersehen habe, eine kaputte Führungsschiene im Kofferraum und nicht zuletzt der Autoverkäufer, der mich erst eine Stunde hat warten lassen und sich dann auch noch erdreistet hat, mir auf die Schulter zu klopfen.

Zwei Tage später, im Familienurlaub, begann der Wagen dann beim Beschleunigen stark zu ruckeln. Der Turbolader war durch Metallspäne aus dem gerissenen Krümmer zerstört worden. Glücklicherweise griff hier noch die Junge-Sterne Garantie.

Ein Anschreiben bei Mercedes wurde erst nach längerer Zeit beantwortet. Hierin hieß es, man habe den Verkäufer befragt und dieser habe gesagt, dass meine Ausführungen falsch seien. Daher sehe man auch keinen weiteren Handlungsbedarf.

Einen Monat später war das Kofferraumrollo kaputt, zum Glück wurde dieses auf Kulanz übernommen.

Nicht viel später wurde ich erstmals vorstellig mit dem Anliegen, die Automatik zu überprüfen, da sich beim Zurückschalten - insbesondere bei kaltem Motor - extremes Ruckeln bemerkbar machte. Ein Softwareupdate brachte etwas Besserung. Nur wenige Wochen später trat ein wenig amüsantes Phänomen auf: Nach dem Anhalten (zum Beispiel im Stau auf der Autobahn, oder beim Linksabbiegen mitten auf einer vierspurigen Straße mit quer verlaufenden Straßenbahnschienen) fuhr der Wagen nicht mehr los. Der Automatik-Wählhebel blockierte in Stellung D und mir blieb nichts, als den Motor abzustellen.

Der anschließende Austausch der 7G-Tronic wurde nun nicht mehr von der Junge-Sterne-Garantie abgedeckt. Dem Verkäufer muss es entfallen sein, mich beim Verkauf eines Autos mit 90.000 km darauf hinzuweisen, dass die Absicherung nur bis 100.000 km greift, also kein halbes Jahr.

Die normale Inspektion schlug dann mal eben mit 1.300 Euro zu Buche.

Kurze Zeit später war eine Glühkerze kaputt und musste ersetzt werden. Zwei Wochen später die nächste. Jedes Mal mit Werkstattaufenthalt! Und teuer ist sowas…

Das nächste Highlight war ein Defekt an der Hinterachse: Das Auto hing plötzlich hinten nur wenige Zentimeter über der Straße – schon wieder ein unplanmäßiger Werkstattaufenthalt, zudem ca. 200 Euro für Taxifahrten, da einige wichtige Termine fest eingeplant waren.

In diesem Zusammenhang wollte ich mich von dem Wagen trennen, der derzeitige Preis für Fahrzeuge, die in Alter, Laufleistung und Ausstattung vergleichbar waren, lag bei mobile.de bei 22.000 - 25.000 Euro. Mercedes bot mir 15.000, verbunden mit dem Angebot, mir ein schlechter ausgestattetes, älteres Auto als meines zu dem Zeitpunkt war, für 24.000 zu verkaufen. Deutlicher kann man nicht formulieren, dass ich als Kunde künftig unerwünscht bin.

Noch eine Inspektion, knapp 1.000 Euro war fällig. Wie kommen diese Preise zu Stande?

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich beim Öffnen des Wagens den äußeren Türgriff abgerissen. Wie so etwas passieren kann ist mir gänzlich schleierhaft, die 400 Euro für die Reparatur finde ich jedoch schlicht unangemessen.

Aktuell ist der Wagen von einer Rückrufaktion betroffen. Da bereits eine (bezahlte) Reparatur der Hinterachse erfolgte, wollte ich von der Werkstatt wissen, ob ich denn überhaupt vorstellig werden muss? Leider war das System gerade nicht einsatzbereit (wie immer) und der Meister konnte daher keine Auskunft geben.

Seit neuestem hat der Wagen mal wieder keine Leistung, der bereits getauschte Turbolader ist wieder kaputt. Ein Kulanzantrag bei Mercedes wurde abgelehnt: 3.000 Euro bitteschön. Und jetzt? Der Wert der vergleichbaren Autos (ohne Mängel natürlich) liegt derzeit bei 14-16 TEUR. Verkaufen für 10? Oder reparieren lassen, damit der neue Turbolader wieder nur zwei Jahre hält?

Egal was ich mache, Mercedes kommt für mich als Marke nicht mehr in Frage. Denn ein Auto, das im Schnitt einmal im Monat ausfällt und mich schon mehrfach im Stich gelassen hat, brauche ich nicht. Dazu der arrogante Umgang hiermit: Hätte ich vor einem Jahr ein gutes Angebot erhalten, kein Geschenk aber dennoch ein Preis der günstiger ist, als der vergleichbare Listenpreis, dann hätte ich das Auto gewechselt.

Tja, das Geld was Du für Deine Reparaturen ausgegeben hast, hättest auf den Preis legen sollen und nen neuen Mercedes kaufen evtl. mit kleinerem Motor den Du Dir leisten kannst, dann hättest Neuwagen Garantie und wärst als Güteklasse A-Kunde angesehen😁😁😁😁

um so mehr Technik, desto anfälliger sind die Autos 😉

Ganz normal ist die Häufung von Fehlern aber nicht.
Wir haben hier im Kollegenkreis 3 211er - Bj 05, 07, 08 280/320cdi. Die hatten zusammen nicht so viele ungeplante Werkstattaufenthalte (und wenn, dann eher durch Fremdeinwirkung - Comand rausgeklaut, Heckklappe zerkratzt, in's Heck gefahren worden, so Scherze).

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Also mit verkäufern hatte ich ähnliche erfahrungen.

und zu mercedes gehe ich nur wenn ich muss.

Zitat:

Original geschrieben von mangafa2


Richtig, und bei mir ist es immer noch die beste E Klasse die es ja gab egal vom Design her oder sonst was.

Hallo,
beste E-Klasse vom Design her ? ? ?
Wenn Du die Ausführung vor der 211- Modellpflege meinst, könntest Du noch einigermassen recht haben, aber danach fing es schon wieder an. Von der Baureihe 213 gar nicht erst zu reden! Das Design wird allgemein so wenig akzeptiert, dass für das nächste Jahr schon wieder umfangreiche Änderungen vorgesehen sind. Immerhin ist der bisherige Designchef inzwischen weg. Dieses auf und ab gab und gibt es bei Mercedes aber leider immer wieder. Der Tiefpunkt wurde beim Vormodell des 211er erreicht. Damals konnte man wenigstens auf den BMW 523i noch ausweichen. Hoffen wir also auf ein Design, das allgemein besser angenommen wird.
ROE

Natürlich meine ich nicht damit das MOPF das ist Geschmacks sache aber Mopf sieht für mich Hässlich aus. Naja kann man ja auch e55 AMG Front umbauen 😉 falls ich mir ein Mopf kaufen muss 😁

DESWEGEN halt ich garnichts von Leasing - Autos.Da wird auf Teufel komm raus getrickst, um eine verhurte Karre noch kostenneutral wieder zurückzugeben.Gedrehte Tachos sind da noch das einfachste.

Hallo,

ich glaube es hängt aber auch immer sehr stark von der Niederlassung und den jeweiligen Mitarbeitern ab. Ich z.b. habe meine Autos immer unterschiedlich gekauft. Mal von Privat, einen vom Renaulthändler, dann wieder Privat usw. Allerdings bin ich seit ich Mercedes fahre immer in der selben MB Werkstatt und kann wirklich nichts negatives sagen. Bin dort immer zuvorkommend und freundlich behandelt worden, man bemüht sich jedesmal, wenn was ist, mir zu helfen. Wenn mein Auto an den Tester muss habe ich noch nie was bezahlt, ich bekomme ohne zu fragen wenn nötig einen Leihwagen. Alles total unkompliziert und das obwohl ich die Wagen nie dort gekauft habe. Sicherlich mag die Reperatur etwas teurer sein ( wobei man mir aber auch schon oft im Preis entgegen gekommen ist ) aber ich denke das dort der Stammkunde der eben die vertretene Marke fährt noch als solcher gesehen wird. Dann bin ich eben auch bereit etwas mehr zu zahlen. Bislang stand aber nie der passende Wagen da wenn ich einen gesucht habe sonst würde ich sofort dort kaufen.

Übringens hört man von der Hauptniederlassung dieses Händlers auch wieder andere Erlebnisse ( also liegt es dann wohl doch an den Mitarbeitern Vorort ). Deshalb, wie gesagt, ist das denke ich ganz stark Niederlassungsabhängig.

Und was ich dem Themenersteller einfach ankreiden muss, ist so wie Du den Kaufablauf des Wagens geschildert hast kann ich nicht nachvollziehen wieso du denen das Geld vor die Füsse wirfst und den Wagen überhaupt genommen hast. Ich hätte gesagt dankeschön und Tschüss, auch wenns noch so ein toller Wagen gewesen wäre. Wenn ich so behandelt werden würde kann ich ja auch beim Fähnchenhändler kaufen und das eingesparte Geld gegenüber den Niederlassungspreisen für eventuell anstehende Reparaturen an die Seite legen. Jeder Privatverkäufer der seinen Wagen gepflegt hat würde das mit Rechungen usw. belegen um einen möglichst guten Preis zu erzielen.

Solange solche Verkäufer wie du beschrieben hast Ihre Autos loswerden warum sollten Sie dann was daran ändern. Ich kann mir nicht vorstellen das mit einem Kunden der Beabsichtigt sich ein 200.000 € zu bestellen genauso umgegangen wird, nur mal so.

Was auch noch dazu kommt ist das die wenigsten ja wirklich dann was sagen, also Kunden meine ich. Geht mir ja genauso ich würde den Wagen einfach nicht kaufen punkt. Aber wer sagt denn wirklich" Wissen Sie was, das Verkaufsgespräch war so unter aller Kanone das ich von einem Kauf absehe, der Wagen gefällt mir aber wie sie sich verhalten ist nicht i.O." Würde mich interessieren was dann passiert. Dem Verkäufer wirds vielleicht erstmal egal sein aber er wird mit Sicherheit darüber nachdenken vorallem wenn das öfter vorkommt. Vielleicht bemerkt er sein Fehlverhalten vorher gar nicht.

Wie im Restaurant, die Bedienung fragt "hat es geschmeckt?" Antwort "ja" ( obwohl es nicht gut war, man bezahlt und geht einfach beim nächstenmal woanders hin ) Die wenigsten werden sagen was Sie gestört hat und das Restaurant hat somit auch nicht die Chance fehler auszumerzen.

Lange Rede die Fehler die aufgetreten sind bei Dir sind mehr als ärgerlich und es gibt ganz klare Richtlinien an die sich beide Vertragspartner halten müssen. Wie schon vorher geschrieben würde ich auch die Ganze Sache nochmal zu Papier zu bringen und sowohl in der Niederlassung als auch in Maastrich vorstellig werden, schaden kann es nicht. Vielleicht gibt es ja auch noch eine andere Niederlassung in der Nähe von der man gutes hört. Wenn man da an den richtigen gerät kann der vielleicht auch was bewegen, wie auch immer.

Ich drücke jedenfalls die Daumen,

Gruss Forti23

Zitat:

Original geschrieben von burky350


Ich hatte bisher nur Fahrzeuge, die ich erst mit ca. 100.000 km übernommen (gekauft) habe. Früher mußte ich im Durchschnitt ca. 1.000 DM (seit EURO dann 1.000 EUR) pro Jahr für Reparaturen, Inspektion, Verschleißteile etc. einplanen.

Meinen S211 habe ich vor 8 Monaten mit 54.000 gekauft, fahre ihn nun seit ca. 15.000 km und habe bisher nur in einen Satz Scheibenwischer investieren müssen. Habe keine JS-Garantie. Nächster geplanter Service im Frühjahr (Kleiner Umfang plus Getriebeölwechsel).

Bin gespannt was ab 100.000km Laufleistung auf mich zukommt.

lass dich doch hier nicht verrückt machen.die meisten sind mit ihren dicken zufrieden ,wie ich auch.

ich habe auch einen jungen stern gekauft ,und es war alles top.

manche übertreiben auch gern. gruss rico

Zitat:

Original geschrieben von Forti23


Was auch noch dazu kommt ist das die wenigsten ja wirklich dann was sagen, also Kunden meine ich. Geht mir ja genauso ich würde den Wagen einfach nicht kaufen punkt. Aber wer sagt denn wirklich" Wissen Sie was, das Verkaufsgespräch war so unter aller Kanone das ich von einem Kauf absehe, der Wagen gefällt mir aber wie sie sich verhalten ist nicht i.O." Würde mich interessieren was dann passiert. Dem Verkäufer wirds vielleicht erstmal egal sein aber er wird mit Sicherheit darüber nachdenken vorallem wenn das öfter vorkommt. Vielleicht bemerkt er sein Fehlverhalten vorher gar nicht.

Also bei mir hatte es geholfen, da mit ner zweiseitigen Checkliste anzurücken - da hat der Verkäufer kapituliert und mich an den etwas kompetenteren Kollegen weitergeleitet, mit dem lief es dann besser.

Bei nem Kollegen musste der Verkaufsleiter eingeschaltet werden, da er das Fahrzeug wollte, aber der Verkäufer unter aller Kanone agiert hat. Nachdem der sich dann dessen angenommen hatte, lief plötzlich alles glatt. Verkäufer war natürlich sauer, aber es kann ja kaum Sinn und Zweck eines Kaufs sein, den Verkäufer glücklich zu machen, wenn man selbst Bauchschmerzen hat.

Hallo zusammen,

wahnsinn, wie viele Probleme manche mit den Autos haben. Fahre seit zwei Jahren w211 Bj 2004. Bis jetzt war ich noch nie in der Werkstatt, habe alles (Wartung) selber gemacht (Bremsen, Ölwechsel, Getriebeölwechsel...). An Reparaturen musste ich letzte Woche den Thermostat wechseln, das wars aber schon alles an defekten Teilen. Aktueller KM-Stand 180000. In dem Fall des TE handelt es sich wirklich nur um Pech. Sollche AUtos gibt es halt bei allen Herstellern, ist aber sehr unangenehm.

Und noch was nebenbei, hört bitte endlich damit auf das blöde Argument zu bringen, dass wenn man Mercedes kauft halt Geld haben muss, sonst sollte man sich ein biliegeres Auto holen. So ein Unsinn!!! Denkt ihr die biliegeren Autos gehen nicht kaputt? Oder ein Turbo von einem Seat ist um 1000 fache günstiger als von E-Klasse? Also bitte!!! Einen W211 kann man schon unter 10000 kriegen....ist ja schon ein bilieges Auto 😉

Zitat:

Original geschrieben von joui20


Und noch was nebenbei, hört bitte endlich damit auf das blöde Argument zu bringen, dass wenn man Mercedes kauft halt Geld haben muss, sonst sollte man sich ein biliegeres Auto holen. So ein Unsinn!!! Denkt ihr die biliegeren Autos gehen nicht kaputt? Oder ein Turbo von einem Seat ist um 1000 fache günstiger als von E-Klasse? Also bitte!!! Einen W211 kann man schon unter 10000 kriegen....ist ja schon ein bilieges Auto 😉

nur sind mittlerweile die Rep.kosten schnell bei 20-30% des Anschaffungswertes des FZ.

Das verstehe ich unter "leisten" können"

Kaufen kann "fast" jeder, aber "leisten" nur ein Bruchteil!!!

PS. ich "leiste" mir 2 MB-FZ😉

Zitat:

Original geschrieben von joui20


Oder ein Turbo von einem Seat ist um 1000 fache günstiger als von E-Klasse?

Ein Opel 1.7cdti Turbo kostet 1000 Euro neu zzgl. Einbau. (wurde mit biegen und brechen seinerzeit nach 25 Monaten und gut 50.000km teilweise auf Kulanz von denen übernommen - 25 Monate, nicht 8 Jahre!)

Und Bremsen schön und gut, aber der Schrauber meines Vertrauens hat mir von anfang an gesagt, das er die SBC machen könnte, mir aber in dem Fall eher zu MB rät. Der Mann frickelt halt nicht (oder nur auf expliziten Wunsch).

der Vergleich mit Seatturbo war auch ein Beispiel, dass bei den anderen Automarken die Rep.kosten genau oder mindesten ähnlich so hoch sind, wie bei MB. So viel Unterschied ist da einfach nicht drin, somit muss man bei jedem Auto Rep´s mit einkalkulieren. Es hat ja nichts mit dem w211er zu tun. Das meine ich.

zu den Bremsen. Also ich habe die vor zwei Jahren selbst gewechselt und nichts ist abgefallen oder noch was damit passiert ist, obwohl ich kein MB-Mechaniker bin 😉 Damit will ich nur sagen, SBC ist kein Wunderwerk und auch kein magischer Gegenstand, den man nicht anfassen sollte. Wenn dein Mechaniker die Bremsen nicht Wechseln kann, heißt es noch lange nicht, dass es nur MB Werkstätte können. 😛

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