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Die Novelle der StVO ...

Themenstarteram 20. Febuar 2020 um 20:28

bringt ja einige Neuerungen zum Vorteil der Radfahrer als gleichberechtigtem Verkehrsteilnehmer.

Zwei davon sind für einen Radfahrer (um das Thema einzugrenzen: innerorts in Ballungsräumen wie z.B. Berlin) von essentieller Bedeutung:

Die Festschreibung des Sicherheitsabstandes beim Überholt werden (jetzt innerorts 150 cm fest in der VO vorgeschrieben, obwohl er eigentlich durch die Rechtsprechung schon so seit langem so festgelegt war)

und

die erhebliche Erhöhung des Bußgeldes für das Halten/Parken auf Radfahrwegen/Radstreifen.

Das Überholen eines Radfahrers ohne den nötigen Sicherheitsabstand hat schon diverse Radfahrer das Leben gekostet. Ich frage mich, was für manche Autofahrer so schwierig ist, mal kurz hinter einem Radfahrer zu bleiben und erst zu überholen, wenn ausreichend Platz vorhanden ist.

Das Parken auf einem Radfahrstreifen auf der Fahrbahn erlebe ich fast jeden Morgen als höchst gefährlich für mich, denn ich muss um das Hindernis herumfahren und mich auf den Fahrstreifen begeben, auf dem die Autos sich mit min. 50 km/h fortbewegen. Nicht selten werde ich dabei "angehupt", obwohl die Ursache für mein Fahrverhalten ein Autofahrer gesetzt hat. Das ärgert mich. Sehr sogar.

Die Frage ist also,

warum manche Autofahrer nicht räumlich nach rechts sehen können und zum Brötchenholen meinen Weg blockieren.

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50 Antworten

Vielleicht wird es ja jetzt besser mit der Radweghalterei wenn es 100 € kostet.

Bleib halt nächstesmal beim Hindernis stehen und stell den zur Rede. Ich weiß auch nicht warum die so handeln.

Jetzt noch die Depoen verknacken, welche abends und Nachts auf dem Rad ohne Lichtunterwegs sind oder zusätzlich noch auf der falschen Seite,

und Alle sind glücklich.

Zitat:

@Nabendynamo schrieb am 20. Februar 2020 um 21:30:04 Uhr:

Den Unterschied macht, dass da nie ein auf der Fahrbahn abgestelltes Fahrrad den Verkehr blockiert, sondern stets ein Auto.

Was letztenendes keinen Unterschied macht. Ein Hindernis ist ein Hindernis ..... egal wie man es dreht und wendet, es bleibt ein Hindernis. Egal ob das nun ein Auto, ein LKW, ein Blumenkübel oder sonstwas ist. Und auch da hat sich der Radfahrer entsprechend zu verhalten und nicht einfach blind auf die Fahrbahn raus zu ziehen. Wenn auf meiner Fahrbahn, warum auch immer, ein LKW steht bringt es mir auch nix, auf die ach so bösen LKW Fahrer zu schimpfen. Ich MUSS ggfs anhalten und sowohl auf den rückwärtigen als auch auf den Gegenverkehr achten.

Themenstarteram 20. Febuar 2020 um 21:43

Zitat:

@AndyB71 schrieb am 20. Februar 2020 um 21:37:05 Uhr:

Nochmal:

Du versuchst hier, dein Fehlverhalten gegenüber den einen Autofahrern mit dem Fehlverhalten der anderen Autofahrer zu rechtfertigen.

...denn ich muss um das Hindernis herumfahren und mich auf den Fahrstreifen begeben, auf dem die Autos sich mit min. 50 km/h fortbewegen. Nicht selten werde ich dabei "angehupt", obwohl die Ursache für mein Fahrverhalten ein Autofahrer gesetzt hat.

Niemand zwingt dich dazu, dich im letzten Moment auf die Fahrbahn zu quetschen. Wenn Du das allerdings regelmäßig so praktizierst, dann wundere dich bitte nicht, wenn Du angehupt oder eng überholt wirst.

Irgendwie scheinst du hier Ursache und Wirkung durcheinander zu bringen und der Ursache recht zu geben und die Wirkung zu verurteilen.

Warum bist Du dieser Meinung?

Zitat:

@Nabendynamo schrieb am 20. Februar 2020 um 21:43:41 Uhr:

Zitat:

@AndyB71 schrieb am 20. Februar 2020 um 21:37:05 Uhr:

Nochmal:

Du versuchst hier, dein Fehlverhalten gegenüber den einen Autofahrern mit dem Fehlverhalten der anderen Autofahrer zu rechtfertigen.

...denn ich muss um das Hindernis herumfahren und mich auf den Fahrstreifen begeben, auf dem die Autos sich mit min. 50 km/h fortbewegen. Nicht selten werde ich dabei "angehupt", obwohl die Ursache für mein Fahrverhalten ein Autofahrer gesetzt hat.

Niemand zwingt dich dazu, dich im letzten Moment auf die Fahrbahn zu quetschen. Wenn Du das allerdings regelmäßig so praktizierst, dann wundere dich bitte nicht, wenn Du angehupt oder eng überholt wirst.

Irgendwie scheinst du hier Ursache und Wirkung durcheinander zu bringen und der Ursache recht zu geben und die Wirkung zu verurteilen.

Rechtfertigt der Fehler eines anderen selber einen Fehler zu machen?

Also nur weil ich dein Fahrrad geklaut hab, darfst Du auch meins klauen, weil Du ja sonst nicht mehr Fahrrad fahren kannst?

Während z. B. die Niederländer kreuzungsfreie Radwege bauen, um Kfz- und Radverkehr zu entflechten, erhöhen deutsche Politiker einfach die Bußgelder und hoffen auf das gleiche Ergebnis. Bemerkt hier eigentlich irgend jemand den Unterschied?

OpenAirFan

Themenstarteram 20. Febuar 2020 um 21:55

Zitat:

@AndyB71 schrieb am 20. Februar 2020 um 21:46:58 Uhr:

Warum bist Du dieser Meinung?

Denke einfach mal nach, wer Radstreifen blockiert. Ein Blumenkübel? Ist mir so noch nicht untergekommen als Beispiel.

Ein Lkw oder ein Pkw. Ja die sind es und was machen die da?

Beide stehen da und blockieren mich und bringen mich in Gefahr.

Und das gibt dir also das Recht, dich so auf die Fahrspur zu quetschen, dass Du angehupt wirst? In Gefahr begibst Du dich allein durch dein Verhalten.

Da die Politik erkannt hat, das sich am Verhalten der Fahrradfahrer nichts zum Positiven ändern wird, egal was sie anstellt, werden die Autofahrer härter ran genommen und so langfristig zu Fahrradfahrern umgewandelt. Nebenbei gut für die Umwelt ... :p

Zitat:

@AndyB71 schrieb am 20. Februar 2020 um 21:56:52 Uhr:

Und das gibt dir also das Recht, dich so auf die Fahrspur zu quetschen, dass Du angehupt wirst? In Gefahr begibst Du dich allein durch dein Verhalten.

Glaubst du ernsthaft das das bei ihm ankommt? Schuld sind immer die anderen ...

Es interessiert mich einfach, wie solche Leute denken.

Zitat:

@AndyB71 schrieb am 20. Februar 2020 um 22:03:40 Uhr:

Es interessiert mich einfach, wie solche Leute denken.

Scheinbar anders als Du :)

Radfahrer blockieren die Straße zumindest dann, wenn sie unterm Lkw liegen. :eek:

Themenstarteram 20. Febuar 2020 um 22:04

Ich habe nichts von "quetschen" geschrieben. Ich fahre (mit ca. 25 km/h) geradeaus, vor mir taucht das Hindernis in Form eines ordnungswidrig geparkten Pkw auf meinem Radstreifen auf, ich halte den linken Arm raus und fahre nach links rüber und werde angehupt, weil ich ja nur 25 km/h und nicht 50-60 km/h fahre.

Ich "quetsche" mich also nicht, sondern kündige meinen Fahrstreifenwechsel rechtzeitig an. Trotzdem werde ich dann öfter angehupt.

Zitat:

@berlin-paul schrieb am 20. Februar 2020 um 22:04:40 Uhr:

Radfahrer blockieren die Straße zumindest dann, wenn sie unterm Lkw liegen. :eek:

pöhser Paul :D

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