Die neue C-Klasse als Zugfahrzeug

Mercedes C-Klasse W206

Hallo in die Runde,

ich bin, wie so viele hier, mit einer C-Klasse (200 d T) schwanger und mich würde mal interessieren, wer von Euch seinen W/S 206 schon mal vor einem Anhänger >750kg hatte. Was für ein Gespann (zGG des Anhängers, was für ein Anhänger…), was für ein Zugfahrzeug usw. . Was ist Euch positiv aufgefallen, was negativ? Ist die AHK-Dose voll belegt (Dauerplus)? Ich freu mich auf Eure Antworten 🙂

21 Antworten

.

Zitat:

Achja: Hängepo ist auch überall wegen den langen Überhängen bei Kombis. Kenne so keinen Kombi, wo ich das nicht gesehen hab. Bei SUVs sieht man es auch ganz leicht. Gewicht ist eben Gewicht.

Genau, ich denke auch, der Hecküberhang ist hier am ehesten ausschlaggebend.

Moin,
leider kann ich erst jetzt auf diese Frage antworten, denn ich bin erst jetzt von der "Testfahrt" zurück. Seit einem viertel Jahr haben wir einen C300e, als T- Modell. Also den Hybrid. Mit werksseitiger AHK. Wir kommen gerade aus dem Campingurlaub aus Österreich, Millstätter See, jeder Weg sind 900 Kilometer. Berge ind Stressstellen sind unterwegs genug vorhanden. Hier mein Fazit:
- 9,5 l/100km im Durchschnitt
- gefahren im Battery Hold Modus, dh. die Batterie wird immer wieder aufgeladen
- Durchschnittsgeschwindigkeit knapp 90 km/h
- Fahrkomfort: einzigartig. Dank der luftgefederten Hinterachse und der Leistung merkt man den Wohnwagen mit 1.600 Kg Masse eigentlich gar nicht.
- An das Fahren mit Hybrid in den Bergen im Anhängermodus muss man sich erst gewöhnen. Ich war lage Jahre Kraftfahrer. Das Prinzip ähnelt dem Retarder beim LKW. Aus topographischen Gründen habe ich je Richtung NUR 4 Mal bremsen müssen.
- Der Tank ist kleiner als bei unserem Vorgänger, dem S220 CDI vom Typ S204. Aber dafür hat man im Zugbetrieb immer noch 60 Kilometer rein elektrische Reichweite.
Fazit: Für mich hat sich der Kauf des S206 mit dem Hybris schon mal gelohnt. Vergesst den Frontantrieb und die SUV. Der S204 war schon verdammt gut, der Neue ist um Längen besser.

Perfekter Zug

Zitat:

@Digger-NRG schrieb am 20. Juni 2022 um 12:53:22 Uhr:


So unterschiedlich kann es sein.
Ich fahre ja auch einen B8 mit dem 190 PS TDI und 4Motion.
Das Teil läuft wie ein Uhrwerk und liegt wie ein Brett - vielleicht dank Sportfahrwerk?
Ob mit Wohnwagen oder ohne Wohnwagen: Liegt immer sicher.
Die letzte Wohnwagentour mit 1500 KG am Haken sowie gut 80 KG Stützlast (90 am Auto möglich) lief super ruhig und stabil. Auch gut 100 Km/h ist gar kein Problem.
Mein Vater hatte auch schon schwerere Wohnwagen und 2WD Passat sowie Touran. Das waren allesamt super gute Zugwagen.
Ich stelle immer wieder fest, dass C-Klassen, A4, Gölfe und 3er BMW tendenziell langsamer unterwegs sind als ich.
Auch konnte ich schon des öfteren beobachten, dass beim Überholen die Wohnwagen anfingen zu eiern.

3er, C-Klasse und A4 sind ja eher vom Ausmaß her Golf Variant.
Vielleicht liegt es am Radstand und an der Spurbreite?

Jedenfalls ist der 205er von einem Freund ohne Wohnwagen mit Standard-Fahrwerk eine Katastrophe. Der eiert schon im Solo-Betrieb ab 200 und wird auf der Hinterachse flügge.
Das kenne ich von meinen Passat überhaupt nicht - allerdings hatte ich auch nie einen mit Standard-Fahrwerk.

Sorry. Wir sind bei der Frage nach dem S206 und hören Berichte vom Passat und vom Freund, der einen S205 fährt. Ich hätte noch was von einem Freund, der jemand kennt, der einen Traktor hat zu berichten.

Oder aber:

C220dT mit pferdeanhänger und ca 1800 kg Gewicht.

Fährt problemlos, ruhig und im Verhältnis zu anderen Fahrzeugen (xc 60 Diesel, 350dGLC und 300deT4m) sparsamer. Vermutlich bringt der mildhybrid auf der Landstraße und bei Ortsdurchfahrten einen Verbrauchsvorteil. Der Hybrid war da auch sehr gut, hatte aber oft, wenn der Akku leer ist, auch mit seinem hohen Gewicht einen Verbrauchsnachteil. Der fehlende Allradantrieb macht sich vor allem beim herausfahren aus einem Kreisverkehr bemerkbar. Auf der Autobahn kein Problem.

Wintererfahrung liegt noch nicht vor. Im Winter würde ich auch den xc 60 mit Allrad bevorzugen. Auch fahren wir im Winter und bei Glatteis nur im Notfall mit einem Pferd.

Autobahn: Tempo 100 ohne Probleme möglich. In der Regel bei bergauf, Ebene und gerader Strecke 105.
bergab und kurviger Strecke immer deutlich weniger, da die Ladung wertvoll und „dynamisch“ist.

In der Regel nutzen wir den xc 60 zum Pferderennsport, da die C klasse wie auch der E schnell auf unbefestigten Parkplätzen (Standard bei Reitturnieren) aufsitzt. Auch kann der C mit 1800 kg nur ein Pferd ziehen (2 Pferde mit großem Hänger: 2400)

S206 300e PHEV mit Wohnwagen 1400kg - 9 Gang Automatik. Über die Alpen nach Südtirol, den Anhänger merkt man fast nicht. Fühlt sich mindestens so gut an wie der S205 220d den ich vorher hatte.

Gruß
Holger

Ähnliche Themen

Kürzlich bin ich von A6 Allroad in's "feindliche" Lager 😉 gewechselt u. fahre jetzt einen C 220d AllTerrain. Die erste WW-Fahrt (1800kg) liegt hinter ihm u. er fährt sich hervorragend, kaum ein Unterschied zum A6. Aber ich vermisse die Motorbremse bergab des 6-Zylinders. Eigentlich liegt er, dank seines kürzeren Überhangs, gar noch einen Tick stabiler. Auch die Stützlast habe ich bei all meinen Zugfahrzeugen bisher nie ausgereizt, max. um 50kg (A6 könnte sogar 100kg). Da können mir die s.g. Fachleute erzählen was sie wollen, mit max. Stützlast + Zuladung u. dadurch extrem entlasteter Vorderachse, wie zuvor mehrfach beschrieben, ist es kein souveränes Fahren. Auch den Verbrauch finde ich bemerkenswert: 1800kg, recht bergige Strecke, AB durchweg 100 = 10L

Zitat:

@kucki007 schrieb am 22. Juni 2023 um 11:49:47 Uhr:


Kürzlich bin ich von A6 Allroad in's "feindliche" Lager 😉 gewechselt u. fahre jetzt einen C 220d AllTerrain. Die erste WW-Fahrt (1800kg) liegt hinter ihm u. er fährt sich hervorragend, kaum ein Unterschied zum A6. Aber ich vermisse die Motorbremse bergab des 6-Zylinders. Eigentlich liegt er, dank seines kürzeren Überhangs, gar noch einen Tick stabiler. Auch die Stützlast habe ich bei all meinen Zugfahrzeugen bisher nie ausgereizt, max. um 50kg (A6 könnte sogar 100kg). Da können mir die s.g. Fachleute erzählen was sie wollen, mit max. Stützlast + Zuladung u. dadurch extrem entlasteter Vorderachse, wie zuvor mehrfach beschrieben, ist es kein souveränes Fahren. Auch den Verbrauch finde ich bemerkenswert: 1800kg, recht bergige Strecke, AB durchweg 100 = 10L

Interessant. Jedenfalls finde ich 10L in der geschilderten Kombination sehr gut.
Ich brauche mit dem S205 300d 4matic da wohl eher 11-12L mit nem 1700kg Wohnwagen mit "nur" 2,30m Breite. Bei konstant 100 (bzw. Tempomat 107/108 km/h) auf der Autobahn sind es immer so 12 - 12,5L

Ist der AT eigentlich relativ weich gefedert? Man kann da ja kein verstellbares Fahrwerk wählen. Ist er durch das höhere Fahrwerk als Zugwagen besser geeignet oder geht er bei mehr Federweg aufgrund von weicher Abstimmung einfach deutlicher hinten in die Knie als beispielsweise ein S206 mit Sportfahrwerk? Den Vergleich hat wahrscheinlich kaum einer in der Praxis..

Der AllTerrain ist nicht weicher od. härter, ist das normale Comfort-Fahrwerk, nur eben 40mm höher durch Fahrwerk + größere Reifen. In die Knie mit WW geht er nur, wenn man massig Stützlast + Gepäck fährt (ich, siehe oben). Meiner steht relativ grade (Zuladung Kleinkram + Hund). Besser geeignet? Sicher nicht, können die anderen ebenso. Wir haben ihn aufgrund seiner Optik + 40mm gewählt, da meine Frau ein Handicap hat. Deshalb zuvor auch der A6 Allroad.
Das Sportfahrwerk bin ich neulich gefahren, würde ich niemals bestellen. Absolut überzogen hart, erst recht mit 19", braucht für 'ne Familienkutsche ohne Nordschleife kein Mernsch. Das s.g. Comfortfahrwerk ist eh schon straffer als ich es in der Vergangenheit gewohnt war vom A6 mit 20". Ist eben der aktuelle Trend. Daß das "gesetztere" Semester es lieber konfortabel mag, spielt heute, außer in Frankreich, anscheinend keine Rolle mehr.

Deine Antwort
Ähnliche Themen