Die Motoren im Elektroauto
Wie es scheint, gehen die Motorenentwickler beim Elektroauto verschieden Wege.
Leistungsbetont der BMW i3 (170 PS, 250 Nm)
Drehmomentstark der Chevrolet Spark EV (130 PS, 540 Nm)
GM lässt damit den Spark mit gut doppelt so langer Übersetzung (3,18 : 1) und nervenschonenden Drehzahlen gegen die Konkurrenz antreten.
Werden auf die Dauer beide Konzepte Bestand haben? Ich dachte, die Motoren-Technik wäre ausgereift, und Simulationsprogramme würden den Entwicklern bei weitgehend vergleichbaren Zielvorgaben weitgehend vergleichbare Motorauslegungen liefern.
Beste Antwort im Thema
Naja, hier hatte ich es ja noch nicht kund getan ;-)
Hab den ersten Monat jetzt rum und das funktioniert alles soweit sehr schön. Morgen wird auch meine Steckdose am Parkplatz offiziell angeschlossen. Bislang hab ich fast nur öffentlich geladen. Und das funktionierte doch unerwartet gut und war in der Regel kostenlos.
Muss mich jetzt endlich mal aufraffen, den Diesel-Corsa zu putzen und zu veräußern. Ist im letzten Monat nur 1x bewegt worden und das auch nur weil ich Sorge hatte, dass der Akku sonst irgedwann mal platt sein könnte ;-)
Der Benzin-Corsa bleibt uns noch eine Weile erhalten, bis wir mal was größeres brauchen. Wäre toll, wenn das dann auch elektrisch ginge. Momentan sehe ich da aber noch nicht so das Angebot. Müsste was fernreisetaugliches mit Platz sein und der Tesla ist zu teuer.
Im Alltag fahren wir den Großteil unserer Kilometer aber mit dem Zoe. Da gehört auch das 100km Umland zu.
56 Antworten
Das Problem ist halt nach wie vor, dass man einen Parkplatz mit Lademöglichkeit braucht. Ich habe seit einem Dreivierteljahr einen eigenen Parkplatz vor dem Haus in der Großstadt, die Lademöglichkeit ist aber suboptimal. Also man müsste falsch herum parken und die Ladebox wäre auf einem Erdspieß im Regen.
Also wenn man unbedingt wollte, ginge es.
Allerdings ist das eigene Häuschen auch in Planung und dann sieht das besser aus.
Ein reines E-Auto ist bis dato für mich leider nicht als Erstwagen tauglich, vom Tesla S mal abgesehen. Daher überlege ich, eine Opel Ampera / Chevrolet Volt zu kaufen, mit dem ich 95% elektrisch fahren würde, aber die Schwiegereltern in 300km Entfernung können halt auch direkt erreicht werden und er fährt auch nach Italien.
Lieber wäre mir das Konzept des i3 mit kleinerem RE, aber der ist zu klein und ich kaufe eh keine Neufahrzeuge. Also bis der gebraucht zu kriegen ist, dauert es auch eh noch etwas. Die Amperas bekommt man dann bald gut als 3-jährige.
Das zweite Auto würde dann irgendwann einem reinen E-Auto weichen, wobei das auch ein Twizy sein könnte. Zoe oder E-Up wären mir lieber, sind aber auch erheblich teurer und ich würde da auch wieder auf 3-jährige warten.
Und das sind ja mit die ersten Fahrzeuge, die wirklich brauchbar scheinen. Der Zoe ist dabei erst frisch auf dem Markt, der E-Up kommt erst noch. Also die Auswahl ist noch dürftig.
Theoretisch der i-Miev...aber ich bin den gefahren - billige Klapperkiste. Da erwarte ich von einem E-Up eine gefühlt erheblich höhere Qualität.
Falls wir das größere Fahrzeug schon brauchen, bevor das Haus da ist, wird es wohl ein Prius werden.
Bis dato bin ich nur mit dem Pedelec-Eigenbau oder der U-Bahn elektrisch unterwegs.
Nö, kaufen kannste jetzt schon:
den Fluence gibts gebraucht ab 17.000
den Ampera ab 27.000
den Fluence neu ab 21.000
Gruß SRAM
Chevy Volt gibts unter 25k€. Allerdings wäre der nächste Händler 150km weg. Daher wohl eher Ampera. Hab ich so ab 28k€ gefunden.
Wechsel ist Frühjahr 2015 geplant, ich hoffe dann auf vielleicht 22k€.
Der billige Fluence ist leider ohne Akku und von der Reichweite auch nur ein Zweitwagen. Dafür ist er aber zu groß und teuer.
Eigentlich brauchen wir kein zweites Auto, aber praktisch ists schon. Von daher meine ich es täte auch ein Twizy. Ich finde cool 😎
Ich habe einen Video-Clip vom Spark EV 2014 gefunden, in dem auch der Antrieb schematisch dargestellt wird. Das sieht doch so aus, als ob er ein Automatikgetriebe hätte, oder täusche ich mich?
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Ja, danke. Hab´s gerade kapiert, der Außenring ist ja fixiert. War mir neu, dass man Planetengetriebe für feste Übersetzungen benutzt.
Zitat:
Original geschrieben von SparAstra
Das bedeutet einfach:
der BMW (170PS = 125kW) erreicht mit Drehmoment 250Nm seine Leistung bei 4750rpm.
der Chevy (130PS = 96kW) erreicht mit Drehmoment 542Nm seine Leistung bei 1700rpm. Danach sinkt das Drehmoment ab.Der BMW ist daher sehr viel mehr wie ein "konventioneller Motor" ausgelegt.
Gruß
SparAstra
Der Chevy ist daher sehr viel mehr wie ein "konventioneller Motor" ausgelegt.
Zumindest fuer einen Ami. 😉
Schliesslich laufen praktisch alle E-Motoren in den USA mit 1750 U/min
Gruss, Pete
Der i3 muss eben laufen wie ein BMW: spritzig, schnell. Da gibt es keine grossen Überlegungen zu Wirtschaftlichkeit oder Effizienz. Darum diese Motorauslegung. Sie macht sicher viel Spass.
Mein i-MiEV ist ein reines Stadtauto (weil die Akkukapazität nicht mehr hergibt). Also hiess die Devise 2004 bis 2006 (Entwicklungsperiode): möglichst effizient mit dem "Treibstoff" umgehen. Da verbietet sich eine Motorauslegung à la BMW.
Der i3 bietet viel mehr Fahrspass 😁 als der i-MiEV. (Fahrspass ist allerdings meist Ressourcen Verschleuderung, sei es auf eigene Kosten (Reifenverschleiss, Energie) oder anderer (Ressourcen Raubbau). Das sollte man im Hinterkopf nicht vergessen 😉
Bei den verschiedenen E-Maschinen gibt es "Leistung betonte" und "Effizienz betonte". Motoren mit Leistung bieten TESLA oder BMW, Effizienz bieten Mitsubishi, Nissan, Renault usw.)
Wobei die Motoren in der Regel nicht vom Autohersteller entwickelt werden (der hat das Knowhow nicht) , sondern von einem Zulieferer.
Wir werden in den nächsten Jahren noch jede Menge "Neuerungen" sehen, die entweder als Sparwunder oder als Performancewunder verkauft werden.
Und so nebenbei: Permanentmagneten werden immer eine grosse Rolle spielen, weil sie eine Kraft für die E-Maschine stellen, die nicht künstlich erzeugt werden muss. Das Material dazu gibt es nicht nur in China, wo es in den letzten Jahren am billigsten war, sondern auch an vielen anderen bekannten Fundstätten weltweit. Aber es wird immer nur dort produziert, wo es am billigsten ist, sei es Kleider oder Neodym 😉
Da halt Elektroautos noch recht teuer sind muss man halt auf die 2 Sachen setzen - Fahrspass oder/und Technikspass wozu ja auch die Effizienz gehört.
Das doch auch denke ich ok
Ich habe diesen alten Thread von mir ausgegraben, weil ich zufällig auf einen Motortyp gestoßen bin, von dem hier noch nicht die Rede war.
Es geht um den Motor des Renault Zoe, zu dem ich in diesem Artikel gelesen habe, dass es sich dabei um einen fremderregten Synchronmotor mit Schleifring handelt. Gemeint ist der "alte" Motor, aber ich nehme an, dass der neue R240 nach dem selben Prinzip arbeitet. Hat dazu jemand Informationen?
Schleifring klingt für mich nach Verschleißteil, aber auch das, woran der Ring schleift, muss sich zu einem gewissen Grad abschleifen. Hat da jemand eine Ahnung bezüglich der Lebensdauer dieser Teile?
Halten sie ein ein Autoleben lang oder sind da Service bzw. Austauschintervalle vorgegeben, etwa vergleichbar mit einem Zahnriemenwechsel bei einem Verbrennungsmotor? Müsste ja irgendwo dokumentiert sein. Weiß jemand Näheres (Intervall, Kosten)?
Ansonsten scheint sich bei den Motoren in den 2 Jahren, die es diesen Thread gibt, nicht viel getan zu haben. Die Entwicklung dürfte bereits einen Stand erreicht haben, wo es nichts Grundlegendes mehr zu erfinden gibt, sodass man sich auf konstruktive Feinheiten und kostengünstige Herstellung konzentrieren kann.
Am Schleifring schleift eine Bürste. Die ist ein Verschleissteil und kann i.d.R.l gewechselt werden. Lebensdauer geschätzte 150 tkm?
Da steht bei 200 tkm müssen sie getauscht werden.
War nur ne Schätzung von mir. Wenn sie bei 200tkm zum Wechsel empfohlen werden, sollten sie >=250tkm bis zum Ausfall halten, alles also relaxt...
Alle Infos zur Zoe Motorproduktion, ganz unten ein paar Videos:
http://insideevs.com/.../
In Cléon können jährlich 50.000 R240 produziert werden. Der neue Smart soll angeblich diesen Motor bekommen.
Wie lange dauert so ein Bürstenwechsel?? Sind es nicht eher Kohlen??
😁Muss man für so einen Wechsel das Motoröl ablassen😁
Will sagen: kostet bestimmt nicht viel.🙂
MfG RKM