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Darf man Hobbymäßig Fahrzeuge abschleppen?

Themenstarteram 8. Oktober 2020 um 8:15

Also im Titel steht zwar die Frage aber ich beschreibe sie hier explizit nochmal:

Ich habe einen Arbeitskollegen, der mit mir zusammen in einer Firma arbeitet.

Er hat sich vor 2 Jahren einen Ford F150 gekauft. Diesen hat er dann mit Lichtbalken (Gelb) sowie Frontblitzern (ebenfalls in Gelb) ausgestattet und als Folierung hat er dann quasi stehen "Fahrzeug Service" und halt eine einzigartige Folierung.

Nun in seiner Freizeit schleppt er kostenlos Fahrzeuge ab und repariert diese, wenn die beispielsweise liegen geblieben sind.

Ich habe ihn gefragt gehabt, ob das rechtens ist, meinte er, ja solange er kein Geld dafür verlangt ist das nicht Schwarzarbeit oder so und wird als Hobby gesehen. (Trinkgeld sei erlaubt). Er macht das deswegen, weil ADAC und co. die Leute abzocken und er quasi sich das nicht mit "ansehen" konnte.

Meine Frage ist jezt, ist sowas wirklich erlaubt?

Weil würde das gerne auch machen, sofern es erlaubt ist.

Im netz finde ich nicht wirklich was, außer das Gelbes licht wohl nicht erlaubt ist, was aber in meinen Augen absoluter bullshit ist, da Gelbes licht weder den Rettungsdienst noch eine andere Organisation widerspiegelt und gelbes licht kein Sondersignal in dem Sinne ist. Also ist das schon mal abgehackt.

In den USA gibt es so etwas, da nennt sich einer Hero oder so und macht das auch mit einem Ford F150 kostenlos.

Beste Antwort im Thema

Wollen wir mal ganz ehrlich sein, auch wenn es niemand hören will.

Das ganze läuft doch auf ein Gewerbe hinaus um damit Geld zu verdienen,

oder sehe ich das falsch. :D

Irgendwann kommt garantiert jemand um dem ans Bein zu pinkeln. :D

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Zitat:

@Ostelch schrieb am 16. Oktober 2020 um 08:46:50 Uhr:

Die Diskussion ist etwas abgehoben vom Kern der Frage. Natürlich darf man "hobbymäßig" anderen Menschen kostenlos helfen. Also auch deren Pannenauto abschleppen. Ich kann als Gefälligkeit auch die Panne beheben.

Ich darf dazu aber kein Fahrzeug verwenden, dass nicht den Zulassungsvorschriften entspricht. Das hat aber mit dem Abschleppen und der Pannenhilfe selbst nichts zu tun. Dass man es "gewerbsmäßig" als Schwarzarbeit nicht darf, muss wohl nicht betont werden.

Grüße vom Ostelch

Und es kann sein, dass die Kfz-Versicherung nur den normalen privaten Gebrauch des Fahrzeugs versichert und keine auf das Abschleppen anderer Fahrzeuge ausgelegte Nutzung. Wenn es vermehrt zu Haftpflichtschäden durch das Abschleppen anderer Fahrzeuge kommt, kann die Versicherung stutzig werden.

Zitat:

@Beethoven schrieb am 16. Oktober 2020 um 09:54:23 Uhr:

 

Und es kann sein, dass die Kfz-Versicherung nur den normalen privaten Gebrauch des Fahrzeugs versichert und keine auf das Abschleppen anderer Fahrzeuge ausgelegte Nutzung. Wenn es vermehrt zu Haftpflichtschäden durch das Abschleppen anderer Fahrzeuge kommt, kann die Versicherung stutzig werden.

Das ist wieder so eine theoretisierende Vemutung. Ja mag sein. Wer "vermehrt" Haftpflichtschäden beim hobbymäßigen Abschleppen aus Gefälligkeit produziert, wird wohl recht schnell aus eigenem Interesse sein Hobby wechseln. Wenn es denn so einen Deppen geben sollte, der seinen SF-Rabatt mit diesem "Hobby" aufbrauchen will.

Grüße vom Ostelch

Zitat:

@Beethoven schrieb am 16. Oktober 2020 um 09:54:23 Uhr:

Und es kann sein, dass die Kfz-Versicherung nur den normalen privaten Gebrauch des Fahrzeugs versichert und keine auf das Abschleppen anderer Fahrzeuge ausgelegte Nutzung. Wenn es vermehrt zu Haftpflichtschäden durch das Abschleppen anderer Fahrzeuge kommt, kann die Versicherung stutzig werden.

Also ich kenne niemanden, der mit seinem eigenen Wagen aus Versicherungsgründen kein anderes Auto abschleppen darf. So jemand müsste ja, wie in deinem Beispiel, reihenweise Unfälle produzieren. Warum sollte das jemand als Hobby machen?

Zitat:

@Ostelch schrieb am 16. Oktober 2020 um 10:22:39 Uhr:

Das ist wieder so eine theoretisierende Vemutung. Ja mag sein. Wer "vermehrt" Haftpflichtschäden beim hobbymäßigen Abschleppen aus Gefälligkeit produziert, wird wohl recht schnell aus eigenem Interesse sein Hobby wechseln. Wenn es denn so einen Deppen geben sollte, der seinen SF-Rabatt mit diesem "Hobby" aufbrauchen will.

Grüße vom Ostelch

Stimmt, die Vermutung ist theoretisierend. Natürlich kommt es auf die Anzahl an. Im Optimalfall gibt es gar keinen Schaden und alle sind glücklich. Der Thread wurde aber mit einer sehr speziellen Eingangsfrage eröffnet:

Zitat:

Er hat sich vor 2 Jahren einen Ford F150 gekauft. Diesen hat er dann mit Lichtbalken (Gelb) sowie Frontblitzern (ebenfalls in Gelb) ausgestattet und als Folierung hat er dann quasi stehen "Fahrzeug Service" und halt eine einzigartige Folierung.

Nun in seiner Freizeit schleppt er kostenlos Fahrzeuge ab und repariert diese, wenn die beispielsweise liegen geblieben sind.

Dies kann ein Fahrzeug pro Jahr sein, aber auch drei pro Woche. Ich finde schon, dass man sich über Haftung Gedanken machen sollte, wenn man an den Autos anderer Menschen arbeitet.

Zitat:

@Beethoven schrieb am 16. Oktober 2020 um 16:47:36 Uhr:

 

Dies kann ein Fahrzeug pro Jahr sein, aber auch drei pro Woche. Ich finde schon, dass man sich über Haftung Gedanken machen sollte, wenn man an den Autos anderer Menschen arbeitet.

Da hast du recht, aber das ist nun wieder ein ganz anderes Thema. Man sollte shcon wissen, was man da tut. Mit der Kfz-Haftpflicht hat das nichts zu tun. Für Schäden aus Gefälligkeitsverhältnissen haftet man in der Regel nicht. Komme ich mit einem "Pseudo-Abschleppdienst" mit gelbem Rundumlicht und Fantasie aufschriften und lasse "fachmännische" Sprüche los, kann das schon anders aussehen. Aber das ist alles blanke Spekulation. Damit man bei diesem "Hobby" Beschäftigung bekommt, müsste man wohl sehr häufig auf gut Glück lange Strecken, möglichst über die Autobahn, abfahren, um überhaupt ein Pannenfahrzeug zu finden. Hat jemand wirklich so viel Langeweile, Zeit und Geld?

Grüße vom Ostelch

Wir haben hier vor der Haustür eine Kurvenkombi, da fährt an den Wochenenden bei nasser Straße und/oder im Winter jede Nacht mindestens einer die Böschung hoch.

Das ist die übliche Abfahrt von einem Tanzcenter.

Dort könnte man dich schon gut auf die Lauer legen.

Zitat:

@Ostelch schrieb am 16. Oktober 2020 um 17:33:44 Uhr:

… sehr häufig auf gut Glück lange Strecken, möglichst über die Autobahn, abfahren, um überhaupt ein Pannenfahrzeug zu finden. Hat jemand wirklich so viel Langeweile, Zeit und Geld?

Zumal (fast) jeder über einen Schutzbrief oder eine Automobilclubmitgliedschaft verfügt, die die Karre kostenfrei abschleppen, einen Leihwagen stellen und so weiter. Warum sollte ich mich da von einem unbekannten Möchtegern, der weder ausgebildet noch versichert ist, abschleppen lassen?

Im Falle meiner Region (siehe oben) zum Beispiel, wenn du gesoffen hast.

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