Corsa D Bj. 2009 asymmetrische Bremskraftverteilung
Ich habe so einiges über Bremsprobleme bei Corsafahrern gelesen, konnte mein Problem jedoch nicht finden.
Mein Corsa zieht ganz stark nach links beim Bremsen und mittlerweile auch beim ganz normalen Fahren. Ich habe zwar über die Probleme mit dem Kunststoffteil im Pedalblock gelesen, dieses lässt jedoch keinen Rückschluss auf ein völlig asymetrisches Bremsen zu wie es bei mir festzustellen ist.
Die Bremsen sind nicht überdurchschnittlich alt oder besonders "herunter" gebremst, Wartungen werden immer pünktlich durchgeführt, Reparaturstau kennt das Fahrzeug nicht.
Ein erster Blick auf das Problem von meiner unabhängigen Werkstatt ergab, dass das Asymetrie-Problem durch die Messungen bestätigt wurde, jedoch kein offensichtliches Problem welches dieses erklären könnte gefunden wurde.
Der Mechaniker hat auch festgestellt beim abnehmen der Vorderräder dass die linke (Fahrer) Seite sehr heiss war verglichen zur rechten Seite (bevor er angefangen hat zu Bremen auf den Rollen versteht sich).
Bevor ich hier den Pedalblock wechsle für teures Geld erst mal die Fragen...
Hat jemand ein ähnliches Problem gehabt?
Welche Maßnahme wurde ergriffen?
und hat es auch funktioniert danach?
Danke im Voraus
20 Antworten
Zitat:
@Haribo11 schrieb am 3. Oktober 2016 um 22:14:09 Uhr:
Wurde denn die Bremse auf ihre Freigängigkeit geprüft.
Bin mir nicht sicher ob ich richtig verstehe was gemeint ist, aber als die Räder ab waren, wurde selbstverständlich an den Bremsättel "von Hand" auf ihre Öffnung geprüft. Es wurde nicht außergewöhnliches erkannt.
Danach wie gesagt, Räder dran, auf die Rollen und dann begann das große Entsetzen.....
Übrigens, bevor die Frage kommt, es leuchtet nichts im Cockpit auf.
Hallo shitichfahreopel
Die vorderen Bremssättel sind "Schwimmend" gelagert , hier entsteht Rost auf den Führungen der Bremssättel , und die Freigänigkeit ist nicht mehr gegeben , das muss auf beiden Seiten zerlegt werden , gereinigt werden , und neu eingefettet werden , dann geht es wieder , wenn Du länger wartest , sind Scheiben und Klötze geleich mit fällig , wiel schief abgelaufen , ( Immer vorrausgesetzt Deine Spur stimmt )
MFG
Zitat:
@schattenparcker schrieb am 4. Oktober 2016 um 11:35:10 Uhr:
Hallo shitichfahreopel
Die vorderen Bremssättel sind "Schwimmend" gelagert , hier entsteht Rost auf den Führungen der Bremssättel , und die Freigänigkeit ist nicht mehr gegeben , das muss auf beiden Seiten zerlegt werden , gereinigt werden , und neu eingefettet werden , dann geht es wieder , wenn Du länger wartest , sind Scheiben und Klötze geleich mit fällig , wiel schief abgelaufen , ( Immer vorrausgesetzt Deine Spur stimmt )MFG
Aha, das ist nachvollziehbar. Ich werde da mal aktiv werden.
Hab besten Dank.
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Eine Frage tut sich jedoch auf:
- Rost behindert die freie Führung, soweit OK.
Das Symptom an meinem Kfz ist jedoch folgendes: ich bremse und auf der Fahrerseite schließt die Bremse sofort und deutlich stärker als auf der Beifahrerseite welche graduell schließt, daher ja das von mir angesprochene Asymetrische Bremsverhalten.
Dass dann der Bremsattel nicht mehr korrekt öffnet wenn ich vom Bremspedal gehe schließe ich nur daraus, dass das Fahrzeug weiterhin nach Links zieht und zwar sehr intensiv und ich eine Art "Schleifen" im Lenkrad spüre.
Wäre Rost alleine nicht eine Ursache für das "nicht Schließen" der Bremse? Wie kann man ein zu starkes Schließen auf nur einer Seite der Fahrzeuges auf Rost zurückführen welcher die Freigängigkeit beeinträchtigt?
Mache ich einen Denkfehler?
Ich würde eher vermuten das eine Seite nicht zu stark schließt sondern eben das eine Seite nicht genug anzieht.
Wenn Rost die Freigängigkeit beim schließen (bremsen) beeinträchtigt, warum nicht auch beim öffnen?
Evtl. sollte man auch den Bremskolben ins Visier nehmen.
Hallo Freunde,
es gibt neuigkeiten zu meinem besch.... Bremsproblem, und ja ich hatte leider recht als ich euch nicht so richtig glauben wollte.
Mein Fahrzeug bremst asymetrisch weil der ABS-Block also das Steuergerät wohl defekt ist! So eine tolle Sache, bei Opel ist es nicht einmal als "oh mein Gott, das ist ja soooo selten!" gewertet worden, sondern auf mein Nachbohren kam heraus, dass es ein nicht unbekanntes Problem ist. Ist ja auch super günstig, erste Schätzung liegt bei 1500€, und da ist noch keine Arbeitsstunde dabei und es darf nichts "drummherum" platt sein.
Ich fasse zusammen: 1,3CDTI, 75 PS, immer gewartet, keine verrückten Sachen gemacht, 230000 KM, bei 190 000 KM einen neuen Turbo da der alte tot war, bei 215 000KM einen neuen Anlasser da der ALte platt war, neue Federbeine hinten, und die Kleinigkeiten wie Vorglühkerzen und sonstigen Mist erwähne ich gar nicht. Das Ganze zu mega-teueren Ersatzteilepreise bei GM.
Diese Marke ist für mich sowas von gestorben, ich könnte nicht traurig sein wenn Rüsselsheim, Bochum und alles was mit Opel zu tun hat schließen müsste (und das ist durchaus denkbar).
Leute, ich bin soooo stock sauer auf diese Karre, am liebsten würde ich jetzt einen dieser erbärmlichen Gruselclowns verprügeln um mich abzureagieren, meine Fresse!!!!!
Was erwartest du nach weit über 200tkm von einem Kleinwagen? So ein Teil würde ich mir gebraucht besorgen.
Zitat:
@Ascona133 schrieb am 23. Oktober 2016 um 10:41:33 Uhr:
Was erwartest du nach weit über 200tkm von einem Kleinwagen? So ein Teil würde ich mir gebraucht besorgen.
@Ascona133: was für eine Spitzenantwort. Ich erwarte von einem Diesel Kleinwagen der immer gewartet wird, nicht dass er mit 230 000KM völlig "im Arsch" ist (um hier Mal die Beginner zu zittieren). Ich verstehe schon, dass in Deutschland das Thema Auto mit gaaanz viel Emotionen verbunden ist, falls du Opel-Fan bist dann Glückwunsch, hoffentlich läuft alles wie du willst. Ich wiederrum verbinde mein KFZ nicht mit Emotionen (wie soll das auch gehen bei einem Opel), das Fahrzeug wird gezahlt, genutzt, gewartet, dafür muss es einer Mindestanforderung gerecht werden. Bei einem Diesel, der so gewartet wird wie mein KFZ und so einer "normalen" Nutzung unterzogen wird sind solche Monster-teuere Wartungen die Übrigens vor 200TKM angefangen haben wenn du richtig gelesen hast, NICHT NORMAL.
Sei es drumm, ich will niemanden bekehren, ich werde allerdings in diesem Leben keinen Opel mehr fahren, und meine Erfahrungen gebe ich auch an jeden Weiter der mich dazu befragt in Zukunft, und das sind schon einige Leute.
Zum Thema gebraucht kaufen: ich bin nicht KFZ-Mechaniker-Bastler, gesagt hat man mir allerdings, dass die ABS-Steuerung u.U. codiert ist und demzufolge ausschließlich von einer Opel-Fachwerkstatt "verheiratet" werden kann mit der Fahrzeug-Elektronik. Somit ist auch gewährleistet, dass das Bauteil zum höchstmöglichen Preis an den Kunden (also mich) kommt, da GM absolute Spitzenpreise verlangt für ihre sehr mäßigen Ersatzteile. Noch einen Grund diese Marke zu meiden in Zukunft.
Wie du siehst, unsere Meinungen gehen etwas außeinander, aber hab besten Dank für deine Antwort.
Das mit dem ABS ist Pech. Aber bei so viel Kilometer muss man immer mit sowas rechnen. Egal welche Marke. Qualität wie vor 20-30Jahren wo fast alles ein Automaten lang hält, gibt's heute nicht mehr.
Diesel oder Benzin ist auch egal. Mit modernen Diesel hat man eher noch mehr Ärger wegen der aufwendigen Abgasreinigung.
Man könnte natürlich trotzdem in der Werkstatt die Frage stellen, ob nicht ein Gebrauchtteil, möglicherweise überholt, bezogen und eingebaut werden kann. Wenn dort natürlich sogar der Wagenpfleger mit Krawatte rum läuft, wird das nicht gehen aber dann bliebe ja noch die Möglichkeit, anderswo nachzufragen ....
Das ist die schöne neue Autowelt!
Glaub doch bloß nicht, daß es bei anderen Herstellern anders ist!
Datenbus verbindet alle elektrischen Systeme!
Beim kleinsten Problem muß programmiert werden!
Mal schnell ein System reparieren ist halt nicht mehr!
Da kannst du kaufen was du willst!
Evtl. noch einen Lada!
Eine gute Freie zu finden wird auch immer schwieriger!
Die haben nur nach extremen Kosten Zugriff auf Herstellerdaten. Und damit die Möglichkeit einer Reparatur im elektonik Bereich!
Deshalb haben es Rosienenpicker wie ATU so schwer auf den Beinen zu bleiben!
Bei manchen Fahrzeugen kann ein alteingesessener Mechaniker nicht mal mehr die Bremsklötze wechseln!
Aber dies ist wie gesagt kein OPEL Problem, sondern geht durch alle Marken!
In anderen Unterforen wird genau so über die Marke geschumpfen! Nie wieder Fo.. -Fia... MB...BM.. usw.!
Das ist nun mal die Zukunft!
Selber reparieren stirbt aus!
Beamte mit zu hohen Einkünften und Pensionen, müßen halt dann in der Werke für eine Stunde Arbeit 200 und mehr Euronen zahlen!
Ein Arbeiter wird dann wohl Bus und Bahn fahren!
Ist zwar alles O.T. aber sollte Mal gesagt werden!
Und!
Zu meiner Lehrzeit wurden Autos für 8 Jahre und 120 000Km gebaut!
Bei 100 000Km sprang der Tacho auf 0 zurück!
Da war man der Held mit 200 000! Schafte mal ein MB Diesel ohne Leistung und Drehzahl!
Naja ganz so schlimm ist es nicht immer. Der Corsa-D ist da noch überschaubar.
Ich schraube auch selbst an meinen 5 Kisten (1983-2008).
Diagnose-Gerät wie OP-Com ist da schon Pflicht. Macht die Fehlersuche aber auch wesentlich einfacher.
Und es werden immer mehr neue Systeme verbaut, dem nächst wieder eine tolle Erfindung
Das manuelle Getriebe mit Schaltung bleibt aber es kommt ein weiteres elektronisches Bauteil dazu, bzw. fällt je nach Ausführung auch das Kupplungspedal weg.
Wir können dann mit den Fahrzeugen "segeln"😁😁