Chicago-Wende / Fluchtwende

Opel Vectra B

Hallo Jungs,

ich habe schon einige Male versucht mit meinem Opel eine kontrollierte 180° Drehung vorwärts (Chicago-Wende) und Rückwärts (Fluchtwende) hinzubekommen. Von Zufällen abgesehen, hat es nicht wirklich gut geklappt. Also nix mit kontrolliert.

Kennt jemand eine gute Beschreibung (Handlungsablauf) damit das mit etwas Übung auch funktioniert. Im Internet habe ich lediglich etwas zur Fluchtwende gefunden:

Im Rückwärtsgang bis 40 km/h beschleunigen, auskuppeln, kurz nach rechts anlenken und dann das Lenkrad bis zum Anschlag nach links reißen. Der Wagen schleudert herum, bei 90 Grad wird wieder zurückgelenkt, der Wagen dreht sich um weitere 90 Grad und rast schließlich vorwärts weiter. Einkuppeln, Gas geben - fertig ist der Stunt, der in Fachkreisen auch "Agentenwende" genannt wird.

Schöne Grüße
JPEB

15 Antworten

*Ironie an*: Diese Agenten-Wende wirst du im Straßenverkehr bestimmt häufig brauchen! *Ironie aus*

Das ist ein Forum, in dem über Probleme und Fragen bezüglich eines Vectra B bzw. allgemeine Dinge diskutiert wird.

Werd erwachsen!!

Zitat:

Original geschrieben von maxthomas2001


*Ironie an*: Diese Agenten-Wende wirst du im Straßenverkehr bestimmt häufig brauchen! *Ironie aus*

Das ist ein Forum, in dem über Probleme und Fragen bezüglich eines Vectra B bzw. allgemeine Dinge diskutiert wird.

Werd erwachsen!!

Klar, um das Brauchen geht es nicht. Was braucht man schon wirklich 😉

Sorry, ich weiß das es nicht ganz den Schwerpunkt des Forums trifft 😉 Aber ... das Ganze ist bestimmt interessant für die übrigen Vectra-Fahrer, und sagt jetzt nicht nein!? Wenn ein Opel-Vectra-Fahrer die Manöver nicht beherscht, wer dann 😉)))

Zu meiner Entschuldigung sei vorgebracht, dass ich das Problem ganz speziell mit meinem Opel Vectra B habe (da mein einziges Fahrzeug neben einen VW LT Surfmobil, mit dem ich die Manöver nicht probiere, obwohl interessant). Insofern paßt es ins Forum (ja, ja, ich weiß es paßt nicht und entschuldgung vorab an die Forenmoralisten und alle weiteren, die wie Papi mit dem erhobenen Ziegefinger winken wollen 😉)))

Naja, ich bin mir nicht sicher, was das mit Erwachsen sein zu tun hat. Bin es offensichtlich nicht *grins*, aber dafür klappt es mit den Frauen. Umfrage: Wer von Euch Opelfahrern ist auch nicht erwachsen und spielt gern mit seinem Opel (z.B. Tunen mit sinnfreien, aber schönen Dingen, 180°-Wenden, etc.)????

Ach ja Thomas, das war nicht die gewünschte Antwort, und wenig hilfreich bei der autodidaktischen Verbesserung meiner Fahrtechnik! 😉

Schöne Grüße aus Berlin
JPEP

Also ich habe das bis jetzt immer nur im winter probiert, wenn halt alles verschneit war, aber selbst dann ist das mit dem Vectra B sehr schwer, liegt wohl am Auto. Der Wagen ist generell sehr schwer zum ausbrechen zu bekommen, finde ich! Aber Spass macht das bestimmt, das hat ja auch nix mit kind zu tun oder so, und wenn schon SPASS MUSS SEIN!

ich hab das im uno früher gern mal gemacht, resultat waren eierförmige reifen und ein wesentlich zu kleiner geldbeutel damals.

daher mach ich das gar nicht mehr, denn kontrollieren kann man sowas eh nicht nennen.

cu frosti

Ihr wollt Euch jetzt nicht als Opel-fahrende Spießer outen, oder? 😉

Wie sieht es mit einem Tip aus? Irgendwelche Könner müssen doch im Forum unterwegs sein?

Gefunden habe ich bei Wikipedia noch folgendes:

Drift: Durch Aufschaukeln des Fahrzeugs: Man lenkt bei gezogener Bremse, also leichtem Heck, zunächst heftig von der Kurve weg, dann in die Kurve ein und lässt dann die Bremse wieder los. Die Folge ist, dass das Fahrzeug ins Kurveninnere zieht, während die Hinterachse immer noch kontrollierbar slidet.

Und zur Wende:
Die Chicagowende ist von der Ausführung her dem Driften ähnlich.
Ziel der Chicagowende ist es, das Auto auf möglichst engem Raum durch Einsetzen der Hinterradbremse um 180° zu drehen. Sie funktioniert nur bei ausreichender Bremswirkung der Feststellbremse und ist auf öffentlichen Straßen verboten.
Durchgeführt werden sollte sie nur auf einer abgesperrten, hinreichend groß gewählten Fläche.

Funktioniert das?

Viele Grüße
JPEB

Der Vectra ist schon sehr stabil. Hab bei einem Sicherheitstraining mit Ausrückplatte wenig Schwerigkeiten gehabt den Wagen einzufangen - und das ohne ESP. Da sind andere Fahrzeuge (auch mit ESP) locker gekreiselt. So schön das ist als Fahrer, so schlecht ist das auf der Rennstrecke oder mit lustigen Stunts.

Ich würde solche Driftwenden keinem Auto zumuten. Es sei das Auto steht kurz vor der Schrottpresse. Wir haben das früher mal mit einem alten rostigen A Corsa gemacht. Danach waren hinten die Radlager und vorne das Kugelgelenk der Antriebswelle fett ausgeschlagen. Mit solchen Aktionen macht man sich viel am Auto kaputt bzw. die Fahrwerksteile und diverse Lager werden extrem überstrapaziert, wofür sie nicht gebaut und ausgelegt wurden. Im normalen Fahrbetrieb geht schon einiges kaputt wie Traggelenke mit Querlenkerbuchsen, Spurstangenköpfe Innen und Außen, Stabipendel Vorne und Hinten, Buchsen der Stabistangen und die Stange selbst läuft ein, usw. Der Vectra hat eine Menge an Buchsen um das Fahrwerk von der Karrosse abzukoppeln. Darum ist er auch nicht so Driftfreudig.

Wunder dich nicht in Zukunft, wenn dein Vectra anfängt zu klappern, innen wie auch außen.
So kann man auch Geld vernichten.

Viele Grüße
Powercruiser

Hallo!

@JPEB

Warum machst Du nicht einfach bei einem Sicherheitskurs für Cheffahrer mit bei dem so etwas gelehrt wird?

Mfg Whobody

"Ironie ein"
@ Whobody:
Ganz einfach: weil er dann kein Opel mehr fahren würde, sondern CO2 ausstossende, gepanzerte und hochdekorierte Luxuslimousinen. Und er würde dann wahrscheinlich diese Frage auch nicht stellen.
"Ironie aus"

Zitat:

Original geschrieben von GaryK


Hab bei einem Sicherheitstraining mit Ausrückplatte wenig Schwerigkeiten gehabt den Wagen einzufangen

ich glaub der adac mensch gibt aber auch unterschiedlich viel dampf auf die platte.

ich hab meinen selten abfangen können ( kombi ), hat aber auch immer bös reingehauen. will dir nicht unterstellen, daß er bei dir wenig dampf gegeben hat, nur, daß es bei mri kaum ging, aber meinetwegen bin ich auch der schlechtere fahrer.

im kreisverkehr dachte ich schon, ich mach was falsch, weil die kiste echt nicht zum drehen ging ( ohne handbremse ) und auch sonst nur untersteuerte, obwohl ich bei ner autobahnauffahrt mal übersteuern hatte.

ich oute mich damit als spießer, der sein auto als gebrauchsgegenstand gerne jeden tag fahren möchte und sich daran erfreut, daß der wagen keine probleme macht.

cu frosti

Zitat:

Original geschrieben von JPEB


Ihr wollt Euch jetzt nicht als Opel-fahrende Spießer outen, oder? 😉

Wie sieht es mit einem Tip aus? Irgendwelche Könner müssen doch im Forum unterwegs sein?

Naja, nur weil wir schonender mit dem Material umgehen, ist man ein Spießer?

Ok dann bin ich einer.

Fahr zu einer Stuntschule, die bringen dir da bestimmt bei.

Zitat:

Wenn ein Opel-Vectra-Fahrer die Manöver nicht beherscht, wer dann )))

Klar ich mach sowas 10 mal auf dem Weg zur Arbeit, und dann noch 5x in der Tiefgarage, weil es so schön quietscht.

Dass du das ned hinbekommst, wundert mich jetzt schon.

@frostxxl

Unser Trainer hat die Stufen stückweise hochgenommen, zuletzt war ich zusammen mit einem Passat-Fahrer auf höchster Stufe des PKW Bereichs. ADAC Sicherheitszentrum bei Langenselbold. An zu geringem Punch auf die Hinterachse lags ganz sicher nicht. Dazu kommt daß der Vectra einen recht großen Radstand hat und kaum zum Ausbrechen neigt. Auf der Kreisgleitbahn war das Heck zum Verrecken nicht zum Ausbrechen zu bringen - ein ganz kontrolliertes untersteuern, genau wie du es beobachtet hattest. Das Heck kommt nur rum wenn die Strasse unterschiedlich griffig ist oder man mit der Handbremse arbeitet. Dementsprechen hattest du nach der ersten Abfangbewegung faktisch gewonnen, da hat sich nix aufgeschaukelt.

Du hast keine Zeit mit dem Verstand (Großhirn) zu reagieren, das ist einzig und alleine Bauchgefühl, die Hände sollten ganz locker auf dem Lenkrad liegen, dann klappt das auch ohne ESP.
Wenn du Motorradfahrer bist weißt du was ich meine, der Passatfahrer war übrigens auch einer. Wer nicht locker ist, ist auch nicht (reaktions)schnell und die Informationsflut ist beim Motorrad um Größenordnungen höher als bei einem Pampersbomber wie dem Vectra. Kann sein daß wir beide einen unfairen Vorteil hatten, Motorradfahrer handeln viel mehr aus dem Bauch heraus und verlassen sich auf diesen als PKW Fahrer. Was manchmal gut und manchmal schlecht ist.

hi,
war auch in gründau 😁
ich hab mein moped verkauft, weil es für mich zu gefährlich war, denn ich kenn mich, fahre auch über das kontrollierbare hinaus....

du meinst quasi das poppometer bei dem heckausbrechen. naja, eigentlich hab ich eins, aber anscheinend nicht gut genug, wobei an dem tag nur der mini begeistern konnte und die eigenen honda´s.
der aktuelle 3er bmw hatte bei der situation fast die schlechtesten karten, das fand ich schon heftig, trotz der vielen technik.

naja, dann muß ich wohl nochmal hin, üben, auch wenn der trainer meinte, diese situation wird ja nie wirklich vorkommen.

cu frosti

Ja also auf Eis/Schnee hab ich das auch schonmal geschafft.... man muss halt geradeaus fahren, das Auto etwas aufschaukeln durch leichte links rechts Lenkungen und dann irgendwann Ruckartig Handbremse ziehen warten bis man sich ca. 90° gedreht hat, Handbremse lösen dann gegenlenken und während des Gegenlenkens schon wieder den Rückwärtsgang reinmachen und Gas geben.... musst halt ein bisschen üben! Aber ich würde dir das absolut nur auf freien, extrem glatten Parkplätzen o.ä. empfehlen! Sonst echt Materialmordent! Auf trocken Fahrbahn dürft das auch so schwierig sein weil man dann unglaublich schnell sein muss um das hinzubekommen mit der Drehungen!

Also warte lieber bis nächsten Winter und probier dich dann aus!

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