Chance auf 0,5 Prozentregelung nur bei Einhaltung der EmoG-Grenzwerte
Hallo,
fuer Hybrid, die ab 01.01.19 zugelassen werden steigt die Chance die 1 Prozent Regel zu halbieren.
https://m.focus.de/.../...-von-e-autos-als-dienstwagen_id_9324334.html
Beste Antwort im Thema
das sehe ich ein wenig anders. Betrachte plugin hybride als eine Art Übergangslösung, solange Voll-Elektrisch noch nicht im ausreichend Maße zur Verfügung steht. Die Stückzahlen der plugin hilft hier den Weg zu grösseren Stückzahlen ebnet. Darüberhinaus stellt eine Übergangslösung dar, solange weder Reichweite noch Lade-Infrastruktur ausreichend vorhanden ist. Demnach ist es durchaus legitim auch plugins zu fördern, denn es ist eine Etappe auf dem Weg zum vollelektrischen fahren.
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Wie wir ja aus diversen Beiträgen im 90er und 60er Forum wissen, schaffen es die Strassenverkehrsämter ja nicht einmal, einen simplen D5 richtig dem Hauptzollamt für die Steuerfestsetzung zu melden...
Am 15.10. tagt der Finanzausschuss zum Gesetz:
https://www.bundestag.de/.../017--sitz--data.pdf
(Glaube, das Datum wurde hier aber schon einmal erwähnt).
Danach sollten wir wieder einen Ticken schlauer sein...
Jemand ne Idee, wann dann die 2. Lesung im Bundestag folgt?
am 15.10. wird doch auch die Koalition gekündigt da die CSU mit 28% in Bayern ausschieden wird, oder???
:-)
Zitat:
@frank9-5 schrieb am 9. Oktober 2018 um 19:54:29 Uhr:
Wie wir ja aus diversen Beiträgen im 90er und 60er Forum wissen, schaffen es die Strassenverkehrsämter ja nicht einmal, einen simplen D5 richtig dem Hauptzollamt für die Steuerfestsetzung zu melden...
Auf meinen Widerspruch hin ist nach ~4 Monaten gestern ein korrigierter Bescheid von ehemals 424€ auf jetzt 326€ ins Haus geflattert.
Solche Idioten. (Alle Politiker)
Realitätsfern sind diese ...
Keine Ahnung von nix.
Wer kauft sich denn ein E Auto ohne Möglichkeit bei sich zuhause das Auto zu laden?
Hätte den Hybrid als Anfang genommen und dann hätte sich der Markt entwickeln können.
Bei der Ausschusssitzung wurden Sachverständige befragt und die haben schon recht.
Um bei Deinem Beispiel zu bleiben: Wenn man nicht zu Hause laden kann ist ein Plug-In Hybrid völlig überflüssig, da er nichts zur Energieeinsparung beiträgt, sondern eher sogar mehr verbraucht.
Ein E-Auto mit gescheitem Akku (Ampera-E, Kona / Niro) muß man nicht zwingend zu Hause laden, das geht auch wunderbar beim Aldi/Famila/Kaufland während des Einkaufs
Von daher nix realitätsfremd, sondern ganz im Gegenteil, es werden die gefördert, die wirklich was ändern wollen, und nicht solche, die einfach nur eine Steuersubvention einsacken wollen
Es gibt immer solche und solche. Die es ernst meinen müssen unter dem "Subventionsabgreifern" leiden.
Mit dem 07-Kennzeichen vor ein paar Jahren war es ähnlich. Da mussten Liebhaber die viele ordentliche Autos als Hobby bewegen wollten unter denen leiden die das 07-Kennzeichen für wilde Umbauten ohne Möglichkeit auf Zulassung nutzten.
Wieso soll ein PIH eigentlich nichts zur Energieeinsparung beitragen können (sofern er, wie leider aktuell meist üblich, nicht nur zum CO2-Emissionstricksen für die Gesamtfahrzeugflotte dimensioniert bzw. eingebaut wird) ?
Immerhin kann man damit potentielle ubd kinetische Ebergie rekuperieren, den Verbrenner im effizientesten Lastbereich betreiben, in lärm- und enissionsbelasteten Städten rein elektrisch fahren, usw..
Man sollte nicht jedem der Pro Hybrid argumentiert gleich unterstellen, nur Fördermittel abgreifen zu wollen. Ich möchte einen SUV, groß genug für diverse Transportaufgaben (leicht aber platzintensiv), meine Familienausflüge in der näheren Umgebung... Da bleiben nicht viele Hybriden, noch weniger Vollelektrische. Daher für mich unverständlich, sollten Hybridfahrzeuge nicht unter die Förderrichtlinien fallen. Mein Arbeitsweg 40…60km (je nach Strecke). Ich würde zu Hause laden, mit „Ökostrom“ und dann auf Arbeit, auch mit „Ökostrom“. Der Arbeitsweg macht mehr als 90% meiner Jahresfahrleistung aus. Wenn also ein Hybrid diese 40km bzw. 60km schafft, warum soll er dann nicht förderfähig sein?
Ich wäre zukünftig mehr als 90% elektrisch unterwegs. Auch ohne finanziellen Vorteil würde ich dies tun, aber mit finanziellem Nachteil? Wenn der T8 als Hybrid nicht gefördert wird, ist nicht nur seine Leasingrate teurer, sondern auch der zu versteuernde GWV. Sehe da keinen Anreiz mehr, auf einen Hybriden umzusteigen.
Aber warten wir erst einmal ab, bis das finale Gesetz verabschiedet ist.
Zitat:
@lexxi1200 schrieb am 15. Oktober 2018 um 14:13:35 Uhr:
Das Thema war soeben im Finanzausschuss...hörte sich nicht gut an für den Hybrid...
Kann man das irgendwo nachverfolgen, gibt es eine Mediathek o.ä.?
Edit: Hier ab ca. 32.40 min. https://www.bundestag.de/mediathek?videoid=7278835
Da bin ich Gespannt wie das weitergeht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Bundesregierung den Gesetzentwurf noch einmal so grundlegend ändern wird, denn dann wird das schon zeitlich nix mehr mit 1.1.19