Chance auf 0,5 Prozentregelung nur bei Einhaltung der EmoG-Grenzwerte

Volvo

Hallo,

fuer Hybrid, die ab 01.01.19 zugelassen werden steigt die Chance die 1 Prozent Regel zu halbieren.

https://m.focus.de/.../...-von-e-autos-als-dienstwagen_id_9324334.html

Beste Antwort im Thema

das sehe ich ein wenig anders. Betrachte plugin hybride als eine Art Übergangslösung, solange Voll-Elektrisch noch nicht im ausreichend Maße zur Verfügung steht. Die Stückzahlen der plugin hilft hier den Weg zu grösseren Stückzahlen ebnet. Darüberhinaus stellt eine Übergangslösung dar, solange weder Reichweite noch Lade-Infrastruktur ausreichend vorhanden ist. Demnach ist es durchaus legitim auch plugins zu fördern, denn es ist eine Etappe auf dem Weg zum vollelektrischen fahren.

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Am interessantesten Finde ich ja Änderungsvorschlag 2: E=0,5%, Hybrid=0,8%, ab Euro6d=1%, unter Euro6d=1,2% !!!
DAS wäre effektiv. Vor allem ein Supergeschenk für die Autoindustrie. 😉

Da steht aber auch "als Vorschlag(!)", die Absetzbarkeit der Kosten der Dienstwagen nur bei definierten CO² Werten zuzulassen (aktuell würde man 130g nehmen). Damit würde eine Tür aufgestoßen, die wohl weder jemand im BFM, noch irgendwer von der Autolobby sehen will: was kommen denn dann für Grenzen und wer regiert, darf die Absetzbarkeit der Dienstwagen darüber steuern?

Ich bleibe dabei: Viel Diskussionsbedarf und deshalb halte ich den Zeitplan für "ambitioniert".

Die Vorschläge gehen z.T. sehr weit und bringen - wie in D üblich - soviel Diskussionbedarf mit sich, dass wir es tot diskutieren werden... 😮

Sollte es nichts werden, könnte ich allerdings auch viel eher den XC60 zulassen. 😁😁😁

was würde ein verzögertes Inkrafttreten der neuen Regel bedeuten? Z.B wenn das Gesetz nicht zum 01.01.19 kommt, sondern erst zum 01.07. ? Würde ein Fzg welches nach dem 01.01 aber vor dem 01.07. in den Genuss der Regel kommen ?

Zitat:

@Borusse9909 schrieb am 18. September 2018 um 00:57:47 Uhr:


was würde ein verzögertes Inkrafttreten der neuen Regel bedeuten? Z.B wenn das Gesetz nicht zum 01.01.19 kommt, sondern erst zum 01.07. ? Würde ein Fzg welches nach dem 01.01 aber vor dem 01.07. in den Genuss der Regel kommen ?

Erstmal abwarten was am 21.09 entschieden wird.

Finde diese Regelung sogar (noch) sozial unfair, da es wieder die entlastet, die es nicht nötig haben:

A) eh nur für Leute, die einen Firmenwagen fahren
B) weiterhin ja nix für Vielfahrer
C) bisher ja nur sehr teure Autos verfügbar.

Somit Vertreter und mittleres Mgt. Weiter Diesel+ Benziner oder wenn keine Familie nen kleiner Hybrid.

Nur zur Klärung: für mich wäre super cool. Mein nächster wird (wohl) der neue X5 45e.

Aber sozial gerecht finde ich es nicht.

Zitat:

@Concorde1980 schrieb am 18. September 2018 um 08:36:14 Uhr:


Finde diese Regelung sogar (noch) sozial unfair, da es wieder die entlastet, die es nicht nötig haben:

A) eh nur für Leute, die einen Firmenwagen fahren
B) weiterhin ja nix für Vielfahrer
C) bisher ja nur sehr teure Autos verfügbar.

Somit Vertreter und mittleres Mgt. Weiter Diesel+ Benziner oder wenn keine Familie nen kleiner Hybrid.

Nur zur Klärung: für mich wäre super cool. Mein nächster wird (wohl) der neue X5 45e.

Aber sozial gerecht finde ich es nicht.

Lasst uns nach Möglichkeit in diesem Thread nicht darüber sprechen, ob das geplante Gesetz sozial fair oder nicht ist. Dafür gerne ein neuen Thread aufmachen.

Ich finde, wir sollten hier wirklich nur über die Regel an sich reden und Neugigkeiten dazu austauschen.

Wenn ich das richtig verstehe, geht es bei dieser Regelung nicht um soziale Gerechtigkeit, sondern um politische Förderung der E-Mobilität. Aufgrund der aktuellen Marktsituation halte ich die Ausgestaltung auch für angebracht, um hier auch schnell einen Effekt zu erreichen.

Autofahren ist per se nicht sozialgerecht und hatte meiner Meinung nach auch noch nie einen solchen Anspruch.

Die 0,5% sind dafür da, das Dienstwagenfahrer auf ein E-Mobil umsteigen und es dann auch mehr Autos als Gebrauchte gibt um die allgemeine Verfügbarkeit und Akzeptanz zu steigern.
So ist es vom Verkehrsminister auch ausdrücklich beschrieben.

Und zudem ist das Angebot auch in niedrigeren Preisklassen durchaus interessanter geworden (Hyundai Kona/Ioniq, Nissan Leaf, Renault Zoe, ...).
Die Deutschen hinken noch nach und versuchen sich mit den meisten Vorstellungen eher im Tesla S/X-Hochpreisbereich, aber da sieht man ja auch inzwischen ganz etwas Licht am Ende des Tunnels.

Der Kona wäre ein erster Anwärter für unseren Fuhrpark als Ersatz für den i30 Kombi.

Zitat:

@mr.tmg schrieb am 18. September 2018 um 13:41:02 Uhr:


Autofahren ist per se nicht sozialgerecht und hatte meiner Meinung nach auch noch nie einen solchen Anspruch.

Die 0,5% sind dafür da, das Dienstwagenfahrer auf ein E-Mobil umsteigen und es dann auch mehr Autos als Gebrauchte gibt um die allgemeine Verfügbarkeit und Akzeptanz zu steigern.
So ist es vom Verkehrsminister auch ausdrücklich beschrieben.

Ja Männer. Alles grün in D. Guck Dir doch mal an, wohin der Lobbymist uns bringt. Bin mir auch nicht sicher, ob der Verkehrsminister oder der Gesetzgeber gerade noch die Stimmung im Volk auffangen wollen oder können.

Der arme Mann kann seinen kleinen Diesel noch verschrotten aber die Bonzen müssen Ihren 120 000 Euro Hybrid nur noch 50% versteuern. Geil.

Du weißt schon, wer sich sowas wieder auf die Fahne schreibt?

Ist sicher Off- Topic.

Nur die "Bonzen" sind aber für die Infrastruktur der Ladestationen und die Verkaufszahlen der Hersteller wirklich interessant. Wer, wenn nicht die Besserverdiener, sollen mit dem Umstieg auf Elektrofahrzeuge anfangen.

Auf Dauer wird es dann auch für die "armen Leute" erschwinglich, weil die Technologie nun einmal diese Richtung geht. Irgendwo muss angefangen werden und die Besserverdiener können fast immer gut rechnen und brauchen einen Anreiz.

Geht mir genau so. 🙂

Schöne Diskussion. 😁😁

Zitat:

@Perro-y-Volvo schrieb am 18. September 2018 um 15:33:22 Uhr:


Nur die "Bonzen" sind aber für die Infrastruktur der Ladestationen und die Verkaufszahlen der Hersteller wirklich interessant. Wer, wenn nicht die Besserverdiener, sollen mit dem Umstieg auf Elektrofahrzeuge anfangen.

Auf Dauer wird es dann auch für die "armen Leute" erschwinglich, weil die Technologie nun einmal diese Richtung geht. Irgendwo muss angefangen werden und die Besserverdiener können fast immer gut rechnen und brauchen einen Anreiz.

Geht mir genau so. 🙂

mm. Evtl. magst Du Recht haben.

Mit "dem Bonzen" wollte ich ja provozieren...

Man könnte die Autohersteller verpflichten (oder zumindest einen, damit der seinem Namen gerecht wird), für 15.000€ ein ordentliches Elektro-Familienmobil mit 800km Reichweite anzubieten, damit auch "der kleine Mann" nicht abgehängt wird. Unrealistisch? Eben, Innovation geht anders und führt i.d.R. immer über Premium-Segmente, damit neue Technik erstmal massentauglich und bezahlbar wird. So war es bei ABS, ESP, LEDs, Fahrassis etc. Bei den Dienstwagenflotten anzufangen macht m.E. absolut Sinn. Und da fahren hauptsächlich Passats und Co und nicht nur Bonzen mit S-Klasse.

Und soziale Gerechtigkeit ist auch immer so eine Sache, wenn man sich den Mittelstandsbauch bei Steuern und Abgaben so anschaut. Meine Familie ist davon voll betroffen mit höchster Abgabenlast bei in meiner Branche allenfalls durchschnittlichem Einkommen, wo Facharbeiter in der Industrie schon größtenteils mehr verdienen. Nachdem 3 Kinder durchgefüttert wurden, bleibt noch voll viel Kohle übrig, um einmal im Monat nach Monaco zu düsen oder die Leasingrate für den Privatflieger abzubezahlen. Und das sind noch Einkommensregionen, wo für manche schon der Reichenbegriff anfängt.
Im Ernst, ich bin nicht gegen soziale Gerechtigkeit, im Gegenteil. Aber diffuse Sozialismus-Debatten, gepaart mit einer extra Portion Neid gegen "die da oben" (wie leider in D weitverbreitet) waren noch nie zielführend.

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