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Cadillac Seville STS - Bremsen

Cadillac Seville 5
Themenstarteram 16. August 2018 um 14:43

Hallo Gemeinde,

nachdem ich mich hier im Forum schon im März mit meinem neuen Gefährt bekannt gemacht habe, hätte ich jetzt noch ein paar Fragen, die ich im Einzelnen hier dann einmal einstellen werde.

Zuerst war ich gestern mit der "Lady" beim TÜV. Dort wurde bemängelt, dass sich die hintere Festellbremse links nicht richtig löst und natürlich war, da das wohl schon länger so der Fall ist, auch die Bremswirkung zu unterschiedlich. Es wurde festgestellt, dass die Bremsscheibe auch schon ziemlich gelitten hatte.

Somit neuen Bremssattel bei Rockauto, wo ich gleich dann auch noch ein paar andere Teile mitbestellt habe. Bremsscheiben und Beläge über Departo für hinten bestellt. Hier gibt's wohl nur ein verbautes Bremssystem, nämlich Akebono. Habe 2x Bremsscheibe A.B.S. 17257 und folgende Beläge Textar 2336101 für insgesamt 98,11 € geordert.

Vorne wurde nichts bemängelt, aber doch angemerkt, dass die Verschleißgrenze der Beläge fast erreicht ist (Rest 3mm). Also auch diese Beläge neu bestellt. Hierbei ist mir bei der Bestellung jedoch aufgefallen, dass es wohl verschiedene Bremssysteme geben soll. Wagner, Sumitiomo und noch ein anderer Hersteller. Sind die Beläge für alle Bremssysteme gleich? Oder könnte ich Probleme bekommen, wenn man die "falschen" Beläge bestellt hat. Also z.B. Beläge für ein Wagner System bestellt hat, aber Sumitimo System verbaut ist? Woran erkenne ich welches System verbaut ist?

Woran erkennt man die unterschiedlichen Systeme?

Bisher habe ich hier nur einen Thread zu Bremsen gefunden, der sich aber lediglich als Kaufempfehlung für welche qualitativ besten Beläge man sich entscheiden soll, versteht.

Insofern wäre ich sehr dankbar, wenn mir baldmöglichst Auskunft gegeben werden könnte.

Ansonsten darf ich noch meine ausserordentliche Begeisterung für dieses Fahrzeug zum Ausdruck bringen. Fährt so bequem wie fast jeder Citroen mit Hydropneumatik. Verbrauchstechnisch fahre ich ihn zwischen 9,5 - 10,5 Ltr. / 100 km. Ist halt viel Landstraße dabei und insofern für mich als leidenschaftlicher Cruiser ein absolutes Vergnügen. Ein C 6 als Benziner mit 100 PS weniger und mit nur sechs Zylindern braucht im Schnitt 3 Liter mehr. Soll allerdings auch welche geben, die ihn mit vergleichbarem Verbrauch wie mit meiner "Lady" fahren, die sind aber wohl als absolutes Verkehrshinderniss unterwegs.

Es grüßt vielmals vom Hochrhein

Rainer

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8 Antworten

Rainer, mein Freund! :)

Ich hab gerade mal bei Rockauto nachgesehen, das sind ja wirklich komplett verschiedene Bremsscheiben/Bremssysteme. Falls Dein STS ein deutsches Modell ist, würde ich fast tippen, dass da die größte mögliche Bremsanlage verbaut ist. Im Zweifelsfall würde ich einfach mal die Bremsscheibe nachmeßen, welchen Durchmesser die hat. Mit dem Durchmesser kann man dann die passenden Beläge finden. Man könnte natürlich auch auf eine kleinere Anlage umrüsten, daber dann müsste vorne alles neu. Beim Tüv wird das keiner merken, wird sich aber auch nicht rechnen.

Alternativ kann hier vielleicht jemand Deine Fahrgestellnummer dekodieren. Damit müsste sich eigentlich die passende Bremsanlage identifizieren lassen.

Themenstarteram 16. August 2018 um 20:01

Hi Patrick mein Freund!

Schön von Dir wieder hier zu lesen. Habe gerade einmal soweit alle Fehler, lt. Anleitung hier aus dem Forum, ausgelesen. Werde ich anschließend in einem anderen Fred preisgeben.

Hier einmal die Fahrgestellnr. bzw. VIN-Nr.: 1G6KY5498XU933724

Hatte bei Rockauto auch schon nach den Bremsen geschaut. Die Ersparnis war mir allerdings zu marginal, daher habe ich in Deutschland bestellt.

Den Bremssattel für hinten links habe ich natürlich bei Rockauto bestellt. Zwischen den hiesigen und den dortigen Preisen liegen bei dem Teil Welten!

Mal sehen, ob mir jetzt noch weiter geholfen werden kann??

Gruß vom Hochrhein

Rainer

Dein Problem wird aber nicht der Bremssattel sein, sondern das Seil, das vom Verteiler an den Bremssattel geht - Standardfehler

Vorne würde ich ATE/Textar vom Opel Sintra ohne Verschleißkontakte verbauen - die Scheiben passen hingegen nicht.

Es müssten 302mm verbaut sein - messen - manchmal auch mit 303 mm bezeichnet

In den Staaten gibt es schwarz lackierte/eloxierte Mittelteile wegen Rost, gutes Investment

Centric, Raybestos, AC Delco sind gute Marken - wichtig ist nur der richtige Einbau!

Themenstarteram 24. August 2018 um 21:47

Hi DonC,

erneut ganz recht herzlichen Dank für die Antwort.

Haben den Bremssattel gewechselt, jetzt ist wieder alles in Ordnung - TÜV technisch wenigstens.

So wie Du schreibst, hätte es aber auch nur das Bremsseil der Feststellbremse sein können. Woran erkennt man das genau und wie könnte man einen solchen Schaden dann beheben.

Für alle, die in einer ähnlichen Lage sind. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich vorangenannte Möglichkeit erst gar nicht in Ewägung gezogen habe. Auch habe ich beim Ausbau des alten Bremszylinders diesen erst gar nicht auf einen evtl. Schaden untersucht. Kann ich ja noch nachholen. Alter Bremssattel ist noch nicht entsorgt. Sobald ich hierzu gekommen bin, werde ich wieder berichten. Auf jeden Fall war er ziemlich verrostet, so dass ich direkt auf Austausch gegangen bin. Liegt es evtl. an der starken Rückzugsstellfeder, die dann irgendwie wieder gängig zu machen wäre? Würde das dann auch wirklich auf längere Zeit etwas bringen??

Das ist das was mich bei früheren Rep's der Bremszylinder immer genervt hat. Kaum repariert und nach einem starken Winter war's grad wieder fällig.

Wobei Lady wird im Winter nicht bewegt...wenigstens nicht, sobald Schnee liegt oder hier gestreut wird.

Gruß vom Hochrhein

Rainer

Hier musst du auch die Lady nicht bewegen, aber die Feststellbremse :)

Themenstarteram 4. September 2018 um 2:40

Hi DonC,

Feststellbremse wird bei mir regelmäßig d.h. immer benutzt. Wahrscheinlich liegt's wohl eher daran, dass Lady generell zu wenig bewegt wird oder wurde? Das bezeichnet man dann eher als Standschaden? Oder dass sie evtl. den ganzen letzten Winter draußen auf dem Verkaufsplatz vom Händler stand und sich so den Schaden an der Festellbremse zuzog? Jetzt wo sie häufiger bewegt wird, hoffe ich, dass der Schaden so schnell nicht wieder auftritt.

Hilfreich wäre noch ein Hinweis wie ich diesen umgehen kann. Wo sitzt der Verteiler? Evtl. mit Ballistol einsprühen, damit er immer schön gängig bleibt?

Ebenso das Bremsseil und die von mir bereits benannte Rückholfeder am Bremskolben hinten??

Erneut vielen Dank für eine erschöpfende Auskunft im Voraus, die wahrscheinlich nicht nur mir weiterhilft, wenn von Standardschaden die Rede ist.

Gruß vom Hochrhein

Rainer

Hallo Rainer . Du kannst am Sattel die Seile aushängen . Dann merkst du ,ob das Seil sich bewegen lässt , oder fest ist . Bei mir waren sie sehr schwergängig . Ich hab dann ein selbstgebautes ,,Werkzeug'' benutzt . Ne WD40 Flasche , denn Rüssel auf den Bowdenzug direkt vor die Tülle , dann mit viiiieeellll Isoband verklebt , daß daß WD40 nur noch durch die Tülle konnte . Dann das Seil wieder gängig machen. Seil wieder einhängen , links ging alleine , rechts war ne dritte Hand sehr hilfreich . Und dann DonC's Anweisungen folgen . Immer benutzen . Sonst nach dem nächsten Winter gleiche Prozedur .

Ich mach Seilfett warm und leg den Zug komplett rein

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