Braucht der Staat mehr Geld als sonst?
Hi,
ich wohne in München und ich schaffe es derzeit wirklich fast jedendritten Tag einen Strafzettel zu bekommen.
Entweder zu nah in der Nähe der Kreuzung geparkt, zu nah am abgesenkten Bordstein, an einer T Kreuzung in die falsche Fahrtrichtung geparkt usw. Alleine in einer Woche habe ich drei Strafzettel bekommen. Davon wird mein Anwalt zwei Anfechten, dass mit der Kreuzung sei sinnlos. Dort habe "ich" nachgemessen und komme auf 4.40 Meter anstatt der 5.. Das weiß ich auch nur, weil ich die Polizisten angesprochen habe. Die blieben natürlich stur dabei ich müsse 15€ zahlen.
Neulich standen Sie auf einer Umgehungsstraße mit'm Laser wo es weder ein Bürgersteig gibt, noch ein Unfallschwerpunkt ist. Da haben auch sie mich rausgezogen und waren knallhart. Abzüglich Toleranz 2 km/h zu schnell! Entweder ich habe Pech oder der Staat benötigt gerade besonders viel Geld. So pengelige Beamte wie in den letzten 2,3 Monaten sind mir noch nie vorgekommen. Meine Nachbarin hat ihr Fahrrad auf dem Gehweg stehen und sah aus dem Fenster wie Beamte sich das Fahrrad angeschau haben. Sie ging herunter und musste auch eine Strafe zahlen, weil die Klingel nicht funktionierte. Sie erklärte Ihnen, dass sie mit knapp 75 Jahren das Fahrrad zuletzt vor 6 Jahren genutzt hat und das reparieren würde. Auch dort blieben sie knallhart und sie soll zahlen.
Wie ist das bei euch?
Beste Antwort im Thema
Ich habe diesbezüglich keinerlei Probleme, da ich mich pingelig an die Verkehrsregeln halte.
20 Antworten
Hier ebenso. Im fließenden Verkehr zumindest, dort aber konsequent.
Und wenn ich mal "kreativ" parke (nicht behindernd, selbstverständlich!), weil's gerade WIRKLICH nicht anders geht, dann weiß ich, dass ich eine Verwarnung kriegen kann, und zahle diese dann ohne zu zucken. Denn ich bin der Schuldige, nicht der kontrollierende Behördenvertreter.
TE, deine Unterstellung im Thread-Titel hat zwar hohen Stammtisch-Schulterklopf-Wert, aber ist natürlich Quatsch. Weißte selber.
In manchen Teilen der zweitgrößten Stadt Bayerns genau umgekehrt. selbst wenn mehr als 24h im absoluten Halteverbot geparkt wird scheint das nicht zu interessieren. 😕
Hi,
die Bußgelder landen außerdem nicht beim Staat sondern bei der Stadt bzw. dem Land.
Also könntest du über das Land meckern und oder die Stadt aber nicht den Staat.
Gruß Tobias
P.S. deine Nachbarin hat ihr Fahrrad also seit 6 Jahren unbenutzt auf den Gehweg stehen!? Bei der ner dummen Ausrede ist es kein Wunder wenn es ein Bußgeld gibt 😉
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Zitat:
@Drahkke schrieb am 20. November 2017 um 11:54:36 Uhr:
Ich habe diesbezüglich keinerlei Probleme, da ich mich pingelig an die Verkehrsregeln halte.
Ich ebenso, einfach korrekt fahren bzw. parken.
Zitat:
@Turbotobi28 schrieb am 20. November 2017 um 12:12:41 Uhr:
P.S. deine Nachbarin hat ihr Fahrrad also seit 6 Jahren unbenutzt auf den Gehweg stehen!? Bei der ner dummen Ausrede ist es kein Wunder wenn es ein Bußgeld gibt 😉
Yep, gleich ein Bußgeld wegen illegaler Müllentsorgung drauf.
Warum geht man eigentlich runter wenn die Polizei am Fahrrad rumfingert? Die sollen doch anhand des Kennzeichens ein Bußgeld schreiben (halt nee, geht ja gar nicht). 😁
Gruß Metalhead
Lieber TE, hier im VS Forum wird erwartet, dass man sich an die geltenden Gesetze hält. Du triffst hier auf die perfektesten, der eh schon guten Verkehrsteilnemer. Geht schon so, stört doch niemanden, wegen lächerlicher zwei km/h.......usw. ist hier nicht gefragt. Spätestens auf Seite drei dieses Themas, werden die ersten ein lebenslanges Fahrverbot für dich forden. Und ab Seite fünf würde man dich gerne in Guatanamo sehen.
Zitat:
@RealSonY schrieb am 20. November 2017 um 11:50:24 Uhr:
… Sie ging herunter und musste auch eine Strafe zahlen, weil die Klingel nicht funktionierte. … Wie ist das bei euch?
Bei mir ist das so, dass ich abenfalls in München wohne, im Jahr (!) durchschnittlich 1 Strafzettel kassiere und deine Geschichte von Ommas Radl für frei erfunden halte.
Zitat:
komme auf 4.40 Meter anstatt der 5
440cm sind keine 500cm, sind wir uns da einig?
Dich möchte ich sehen wennse dir beim Metzger mal nur 440g statt der erwünschten 500 geben.
Metzger? Erster Satz in der Ausbildung, den der Azubi auswendig lernen muss: "Darf es ein wenig mehr sein?" Weniger erhalten, als man möchte? Undenkbar!
Zitat:
@f355 schrieb am 20. November 2017 um 12:19:29 Uhr:
Lieber TE, hier im VS Forum wird erwartet, dass man sich an die geltenden Gesetze hält. Du triffst hier auf die perfektesten, der eh schon guten Verkehrsteilnemer. Geht schon so, stört doch niemanden, wegen lächerlicher zwei km/h.......usw. ist hier nicht gefragt. Spätestens auf Seite drei dieses Themas, werden die ersten ein lebenslanges Fahrverbot für dich forden. Und ab Seite fünf würde man dich gerne in Guatanamo sehen.
Das ist eine ebensolche übertriebene Unterstellung wie die des TE. Wer sich an die StVO hält, braucht nichts zu befürchten und Strafzettel verteilt nicht der Staat (direkt), sondern die Ordnungsämter der Kommunen und dass die durchaus an Geldmangel leiden - übrigens dank der verfehlten Politik des Bundes (Staat) - dürfte bekannt sein.
Ich habe auch ein Bußgeld für falsches Parken erhalten an einem Ort und zu einer Zeit, zu der ich nicht da war - theoretisch aber hätte sein können. Da ich das also nicht zweifelsfrei belegen konnte, habe ich diesen offensichtlichen Fehler dennoch hingenommen und gezahlt. Da lohnt sich der Aufwand dagegen vorzugehen einfach nicht. Das ist Unrecht, alles oben Beschriebene nicht. Sorry.
Bei mir ist der Staat nicht pingeliger, ich lasse mich halt nicht erwischen 😁 Und wenn ich doof parke, dann weiß ich das auch in 99,9% der Fälle schon beim Abstellen und mache kein großes Aufhebens um das Knöllchen. In manchen Städten bin ich sogar so verrückt und zahle für den Parkplatz, crazy oder? 😁 Und mein Metzger würde es nicht wagen, mir weniger anzubieten 😉
Was Du hier als Staat bezeichnest sind die Städte und Gemeinden, die diese Einnahmen schon im Budget verplant haben.
Alles was On Top zu den üblichen Strafzetteln hinzukommt, hast Du denen zu verdanken.
Direkt wird das nicht zugegeben, aber die Politiker reden mit dem Polizeichef und der redet mit seinen Beamten damit das geplante Soll auch erreicht wird.
Ich hab fast 15 Jahre in M gearbeitet. Was mir dort aufgefallen ist. Fahrzeuge mit nicht Münchener Kennzeichen werden bei den Strafzetteln besonders bedacht.
Ich hab sogar einmal 15 € bezahlen müssen weil ich mit der Anhängerkupplung ins Halteverbot hineingeragt habe.
yo, seh ich auch so.
"Der Staat" braucht sicher nicht mehr Geld (obwohl auch der Staat nie Geld genug haben kann), wohl aber offenbar die Stadt München, andere Grossstädte sind sicher nicht besser.
Es geht auf Weihnachten zu und die Gratifikationen der Oberen und das Weihnachtsgeld der Beamten muss - wie jedes Jahr - irgendwie finanziert werden. Dann wird halt hier und da genauer hingeguckt und der eine oder andere Blitzer mehr aufgestellt - so wie jedes Jahr.
Ist also absolut nichts neues oder ungewöhnliches ...