Brauche hilfe

Hallo. Hab frage. Ich hab mein altes Opel vectra Bj. 1999 verkauft. Der Käufer hat Probefahrt gemacht und war zufrieden. Ich hab Käufer gesagt das das Auto kein TÜV hat und hat Rost. Der Käufer hat gesagt dass das kein Problem ist und kann selbst alles reparieren. Im Kaufvertrag steht auch dass das Auto gekauft wie gesehen, hat kein TÜV, das Auto hat Rost. Jetzt will der Käufer das Auto zurück geben, weil da mehr Rost als er gedacht hat und hat schon bei seinem Anwalt gemeldet.
Frage: Muss ich das Auto zurück nehmen?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@camper0711 schrieb am 29. November 2019 um 13:45:07 Uhr:


--> nachdem ich Schweißen 1. erst lernen müsste und 2. (als Laternenparker mit Wohnung im 3. OG) keinen dafür geeigneten Arbeitsplatz habe, betrachte ich das - zu dem jetzt 22 Monate nach Kauf aktuellen HU-Termin - als "Totalschaden" ohne den Rest des Autos auch nur auf potentielle Mängel hin durchzuchecken ...

fahr doch in die nächste Do-it-yourself Werkstatt und drücke einem der Helfer dort einen Fuffi in die Hand. Ist viel nachhaltiger und günstiger als das nächste Billigauto mit Mängeln zu schießen.

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Zitat:

@vwpassat99 schrieb am 29. November 2019 um 13:31:20 Uhr:


Mag sein, dass Du nicht genau wusstest, was alles für Mängel am Fahrzeug sind.

Aber schon der Spruch "zu Ende gefahren" lässt für mich persönlich darauf schließen, dass Du den TÜV bewusst runter gefahren bist, weil Du wusstest, dass da noch Einiges an Kosten kommt.

Wenn die Gewährleistung per Kaufvertrag nicht ausgeschlossen wurde, dann bist auch Du als Privatpersin haftbar.

Ich hab neu Auto gekauft und mit dem Opel bin ich gefahren bis ich neu abgeholt hab. Da bedeutet "bis zu Ende",.

Das hab ich mir nicht anders gedacht.

Zitat:

@Wa.Ir schrieb am 29. November 2019 um 18:19:40 Uhr:



Zitat:

@vwpassat99 schrieb am 29. November 2019 um 13:31:20 Uhr:


Mag sein, dass Du nicht genau wusstest, was alles für Mängel am Fahrzeug sind.

Aber schon der Spruch "zu Ende gefahren" lässt für mich persönlich darauf schließen, dass Du den TÜV bewusst runter gefahren bist, weil Du wusstest, dass da noch Einiges an Kosten kommt.

Wenn die Gewährleistung per Kaufvertrag nicht ausgeschlossen wurde, dann bist auch Du als Privatpersin haftbar.

Ich hab neu Auto gekauft und mit dem Opel bin ich gefahren bis ich neu abgeholt hab. Da bedeutet "bis zu Ende",.

Zitat:

@Goify schrieb am 29. November 2019 um 13:47:31 Uhr:


Frage an den Threadersteller:
Hast du als Kaufvertrag einen aus dem Internet genommen oder selbst was formuliert?

Ja Kaufvertrag hab ich bei mobile. De gefunden da hab ich mein Auto zu verkaufen gestellt.

Dann ist ja alles in Butter und die Gewährleistung wurde auch ausgeschlossen.

Weiß man's...? Der TE scheint keine Ahnung zu haben un was es bei der Sachmängelhaftung geht. Dazu kommen sprachliche Probleme - das kann auch schief gehen!

Warum nicht einfach mal den Vertrag hier reinstelleb (mit geschwärzten persönlichen Daten), dann braucht man nicht rumzuraten.

Zitat:

@jof schrieb am 29. November 2019 um 23:57:19 Uhr:


Weiß man's...? Der TE scheint keine Ahnung zu haben un was es bei der Sachmängelhaftung geht. Dazu kommen sprachliche Probleme - das kann auch schief gehen!

Warum nicht einfach mal den Vertrag hier reinstelleb (mit geschwärzten persönlichen Daten), dann braucht man nicht rumzuraten.

Er schreibt doch, dass er den Vertrag von mobile verwendet hat.
https://www.mobile.de/.../kaufvertrag-pkw-von-privat-data.pdf

Somit ist er auf der sicheren Seite.
Den entsprechenden Passus bzgl. Gewä#hrleistung wird er vermutlich nicht durchgestrichen haben.

Zitat:

@Beulendoktor88 schrieb am 29. November 2019 um 12:22:54 Uhr:



Zitat:

@camper0711 schrieb am 29. November 2019 um 10:58:39 Uhr:


eher im Gegenteil:

WENN die HU kein ernsthaftes Problem darstellen würde, kann man erwarten, dass der Vorbesitzer diese selber macht um das Auto noch 2 Jahre zu fahren oder wenigstens 500 bis 1.000 Euro teurer zu verkaufen 😉

Was für ein quatsch.

Bitte erkläre mal, warum das Quatsch sein soll...

Ich unterstelle ebenso wie camper, dass im Regelfall ein Auto ohne Mängel nicht ohne Tüv verkauft wird. Die 100 € für die Tüv-Gebühren dürften sich in aller Regel lohnen, reine Export-Kandidaten ausgeschlossen.

Der Verkauf einer alten Rostlaube ohne Tüv impliziert geradezu, dass der Verkäufer selbst nicht an eine günstige TÜV-Plakette glaubt.

Ist ein wenig wie mit den Mängelauflistungen, welche alle als Kleinigkeiten abgetan werden:

"Klimaanlage geht nicht, muss aber bestimmt nur befüllt werden"
"Fensterheber geht nicht, da reicht bestimmt fetten"
"Auto springt nicht an, ist aber bestimmt nur die Sicherung"

Da ist es auch im Regelfall nicht plausibel, wenn derartig kleine Mängelursachen nicht einfach behoben werden.

Zitat:

@ixtra schrieb am 4. Dezember 2019 um 10:01:23 Uhr:



Zitat:

@Beulendoktor88 schrieb am 29. November 2019 um 12:22:54 Uhr:


Was für ein quatsch.

Bitte erkläre mal, warum das Quatsch sein soll...

Ich unterstelle ebenso wie camper, dass im Regelfall ein Auto ohne Mängel nicht ohne Tüv verkauft wird. Die 100 € für die Tüv-Gebühren dürften sich in aller Regel lohnen, reine Export-Kandidaten ausgeschlossen.

Der Verkauf einer alten Rostlaube ohne Tüv impliziert geradezu, dass der Verkäufer selbst nicht an eine günstige TÜV-Plakette glaubt.

Das weiß der Auto interessierte wie du Camper oder ich. Jemand der sich damit nicht befasst wird nicht dran denken. Er hat sich einen neuen gekauft oder Dienstwagen bekommen und will den alten einfach loswerden.

Zitat:

@Beulendoktor88 schrieb am 4. Dezember 2019 um 10:10:12 Uhr:


Das weiß der Auto interessierte wie du Camper oder ich. Jemand der sich damit nicht befasst wird nicht dran denken. Er hat sich einen neuen gekauft oder Dienstwagen bekommen und will den alten einfach loswerden.

Mag sein, ich will ja nicht meine Einstellung dazu als allgemeine Denkweise postulieren.

Aber die Meinung von Camper pauschal als "quatsch" abzutun, war mir doch etwas zu harsch.

Zitat:

@ixtra schrieb am 4. Dezember 2019 um 10:22:10 Uhr:



Zitat:

@Beulendoktor88 schrieb am 4. Dezember 2019 um 10:10:12 Uhr:


Das weiß der Auto interessierte wie du Camper oder ich. Jemand der sich damit nicht befasst wird nicht dran denken. Er hat sich einen neuen gekauft oder Dienstwagen bekommen und will den alten einfach loswerden.

Mag sein, ich will ja nicht meine Einstellung dazu als allgemeine Denkweise postulieren.

Aber die Meinung von Camper pauschal als "quatsch" abzutun, war mir doch etwas zu harsch.

Es ist quatsch sowas zu erwarten oder als selbstverständlich zu sehen.

Meine Freundin hat ihren Wagen mit 2 Monaten Resttüv verkauft. Der Wagen war im Neuwagen Zustand. Neuen Tüv? Warum? Der ist doch erst in 2 Monaten fällig. Sie hätte gar nicht gewusst, dass der TÜV auch schon Monate vor Ablauf gemacht werden kann.

Zitat:

@Beulendoktor88 schrieb am 4. Dezember 2019 um 10:25:18 Uhr:


Es ist quatsch sowas zu erwarten oder als selbstverständlich zu sehen.

Meine Freundin hat ihren Wagen mit 2 Monaten Resttüv verkauft. Der Wagen war im Neuwagen Zustand. Neuen Tüv? Warum? Der ist doch erst in 2 Monaten fällig. Sie hätte gar nicht gewusst, dass der TÜV auch schon Monate vor Ablauf gemacht werden kann.

Da muss man differenzieren. Camper meint die alte Restverbrauchsschlurre, deren Preis sich quasi über den verbleibenden Tüv bestimmt. Jede größere Reparatur ist da schnell ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Bei einem jungen Fahrzeug mit Resttüv würde ich das auch anders bewerten. Da wird im Regelfall ohnehin ein Gebrauchtwagencheck (selbst bei Ahnung oder eben durch Dritte) gemacht, der im Idealfall gründlicher als der TÜV ist. Wenn ein 5 Jahre alter gepflegter Wagen aus erster Hand mit geringen Rest-TÜV verkauft wird, denkt niemand, dass der Wagen allein deshalb grobe Mängel haben muss.

Das gleiche Auto mit abgelaufenen TÜV würde hingegen die Augenbraue hochwandern lassen, da dies eher nicht nach guter Pflege aussieht. Kein Grund, den Wagen stehen zu lassen, aber genug, um noch etwas genauer hinzusehen.

Bei dem hier gegenständlichen 20 Jahre alten Vectra mir Rost ist der Verkauf ohne Tüv durchaus mit der impliziten Ansage verbunden: da steckt Arbeit drin. Mit frischen TÜV ist da ein knapp vierstelliger Betrag drin, ohne eher 100-400,00 €

Zitat:

@Beulendoktor88 schrieb am 4. Dezember 2019 um 10:25:18 Uhr:


Meine Freundin hat ihren Wagen mit 2 Monaten Resttüv verkauft. Der Wagen war im Neuwagen Zustand. ...

ich hatte auch schon (im konkreten Fall einen Nissan Serena) mit 2 Monaten Rest-HU angeschaut, der trotz seiner 15 Jahre auf den ersten Blick wie ein Neuwagen dastand ...

war nur leider an allen vier Ecken im Bereich der Achsaufnahmen - welches bei dem Auto die kritische Stellen sind - durchgerostet 🙁
(was man allerdings nur sieht, wenn man unter dem Auto rumkriecht)

von der Reaktion des Verkäufers her hatte ich sogar das Gefühl, dass der Typ sich sein Auto selber noch nicht so genau von unten angeschaut hatte ...

Zitat:

@camper0711 schrieb am 4. Dezember 2019 um 10:40:16 Uhr:


von der Reaktion des Verkäufers her hatte ich sogar das Gefühl, dass der Typ sich sein Auto selber noch nicht so genau von unten angeschaut hatte ...

Die berühmten "Rostfreien" Autos, die oft angepriesen, aber selten angetroffen werden.

Zitat:

@Wa.Ir schrieb am 29. November 2019 um 08:50:34 Uhr:


Der Käufer hat gesagt dass das kein Problem ist und kann selbst alles reparieren.

Jetzt will der Käufer das Auto zurück geben, weil da mehr Rost als er gedacht hat und hat schon bei seinem Anwalt gemeldet.

Das geht ja nun garnicht.

Zuerst den Fachmann raushängen lassen und nachher jammern, weil man das Ausmaß falsch eingeschätzt hat.

Wie schon richtig geschrieben: Nichts tun, da kommt zu 99 Prozent eh nichts mehr. Uns selbst wenn, hast Du nicht wirklich was zu befürchten.

Zitat:

@camper0711 schrieb am 4. Dezember 2019 um 10:40:16 Uhr:



Zitat:

@Beulendoktor88 schrieb am 4. Dezember 2019 um 10:25:18 Uhr:


Meine Freundin hat ihren Wagen mit 2 Monaten Resttüv verkauft. Der Wagen war im Neuwagen Zustand. ...

ich hatte auch schon (im konkreten Fall einen Nissan Serena) mit 2 Monaten Rest-HU angeschaut, der trotz seiner 15 Jahre auf den ersten Blick wie ein Neuwagen dastand ...

war nur leider an allen vier Ecken im Bereich der Achsaufnahmen - welches bei dem Auto die kritische Stellen sind - durchgerostet 🙁
(was man allerdings nur sieht, wenn man unter dem Auto rumkriecht)

von der Reaktion des Verkäufers her hatte ich sogar das Gefühl, dass der Typ sich sein Auto selber noch nicht so genau von unten angeschaut hatte ...

Ich kannte den Wagen aber persönlich und als kfzler kann ich es gut begutachten. Der Wagen war aber 7 Jahre und keine 15 Jahre alt

Zitat:

@Beulendoktor88 schrieb am 4. Dezember 2019 um 11:07:49 Uhr:


Ich kannte den Wagen aber persönlich und als kfzler kann ich es gut begutachten.

naja, als Kaufinteressent kann ich i.a. aber nicht einschätzen, wie gut der Verkäufer sein Auto kennt

war auch schon bei (Kiesplatz)Händlern, die ehrlich gesagt haben, dass sie ein Auto "im Paket" gekauft haben und noch nicht genauer angeschaut/geprüft haben

bzw. hatte auch schon zwei Fälle, dass ein Händler mir ein Auto mit (noch zu machender, aber vermeintlich problemloser) neuer HU verkaufen wollte ...

(eines für 650 Euro, eines für 1.500 Euro)

... und erst ein paar Tage später gemerkt hat, dass die HU-Vorbereitung doch etwas aufwendiger wird und er den Vertrag lieber storniert/die Kiste in den Export verramscht

Zitat:

@Beulendoktor88 schrieb am 4. Dezember 2019 um 11:07:49 Uhr:


Der Wagen war aber 7 Jahre und keine 15 Jahre alt

HIER geht es aber um

"hab mein altes Opel vectra Bj. 1999 verkauft. ... hab Käufer gesagt das das Auto kein TÜV hat und hat Rost"

... und nicht um einen fast-Neuwagen 😉

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