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bräuchte hilfe für schweden.

Mercedes Actros 1844
Themenstarteram 25. Februar 2016 um 18:23

hallo,

ich bin zwar früher fernverkehr auch ausland gefahren, aber schweden durfte ich nie grrrr.

ich fahre demnächst nach schweden, werde dort einen unimog hinfahre und einen bagger mit heim nehmen.

ich fahre mit nen tieflader von deutschland (bayern) nach stockholm bzw. paar kilometer hinter stockholm. kann mir evtl jemand paar tipps geben wie z.b fähre und so? und was es besonders zu beachten gibt?

hab absolut keine ahnung davon wie was wo von statten geht, außer das die fähre in der firma gebucht wird. aber von wo ab ist noch nicht ausgemacht, normal fahren wir nur innerdeutsch.

sollte es das falsche forum sein, dann gebt bescheid. evtl kann mir dann ja einer sagen wo ich was finden kann.

 

lg stefan

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@motorina schrieb am 26. Februar 2016 um 16:09:34 Uhr:

Die Verkehrsteilnehmer in Schweden sind nicht nur freundlich, sondern gegenüber Lkw-(Fahrern) ausgesprochen zuvorkommend.

...

Ja und wie, ich ziehe meinen Hut vor den Leuten da oben... überall wo man hier in D hohe Mauern, Erdwälle, Hindernisse als Schutz vor den bösen LKWs aufbaut. Überall, wo man hier in D über die LKW-Fahrer schimpft und ihnen das Leben schwer macht. Überall dort wird man in Scandinavien herzlich begrüßt, es wird einem geholfen... man ist willkommen.

Ein Kollege, den ich angespornt hab es doch auch mal zu versuchen und hochzufahren... der war ganz fertig, als se ihm -auf seiner ersten Tour nur nach Malmö zum Ausprobieren- an der Entladestelle ohne das übliche Gemaule, die blöden Sprüche, etc. sofort ne Entladerampe gegeben haben, mit dem Hinweis er soll den LKW hinstellen und anschließend gleich wieder ins Büro kommen zum Frühstückskaffee.

Ach ja, aufpassen, der hat sich damals sagen wir etwas blamiert, als er versucht hat sich ganz euphorisch das erste Mal in Schweden zu entladen mit seinem Schulenglisch im Büro anzumelden und ihm die nette Dame daraufhin eröffent hat, dass sie selbst vor ein paar Jahren aus Hamburg ausgewandert ist und er ruhig Deutsch reden kann. ggg :D

Im südlichen Schweden können die meisten Deutsch und je nördlicher man kommt desto mehr muß man aufs Englische ausweichen... und ich bin auch auf Leute getroffen die nur Schwedisch konnten - auch die waren gerne behilflich und haben per Zeichensprache getan was sie konnten um zu helfen.

Der Wahnsinn war damals bei Normstahl westlich von Göteborg... Torslanda, da wo auch Volvo ansäßig ist. Rein gefahren und abgestellt in der Ladehalle und ich habs kaum aus der Kabine geschafft -ich mußte mir erstmal die Augen reiben- da war das Ladepersonal schon drauf und dran die Plane vom Auflieger aufzumachen... da war ein Staplerfahrer und zwei, drei Mann die haben voll, tuti kompletti geladen. Ich bin mitm Einfädeln der Spanngurte, obwohl ich wirklich geübt und nicht langsam war gar nicht mitgekommen... ich hab sie die Gurte auch spannen lassen, weil die Ladung -Blechtore- etwas sensibel war und die wirklich das Gefühl dafür hatten nix kaputt zu machen.

Aber das Rührendste was ich gesehen hab war etwas weiter im Norden an einer schon gut befahrenen Landstraße... da standen Kinder mit ihren Müttern vor ihren Häusern und haben den LKWs zugewunken, die haben sich über die LKWs gefreut, während die Gigas-60 Tonnen, usw. vorbeigebollert sind... ich dacht mir nur, die wissen noch wer ihnen ihr Zeug bringt, einfach ne ganz andere Grundeinstellung zu den LKWs.

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Maut ist ja schon erklärt...

Buchung der Fähre für die Rückfahrt:

Wir konnten immer noch 1 - 2 Stunden vorher stornieren und auf die nächste bzw. übernächste Fähre umbuchen (wir waren aber ganzjährig mit mehr als 10 Lkw gleichzeitig in Skandinavien).

Vielleicht hängt ihr euch an einen Schweden-Spezialisten dran, was die Fährbuchung betrifft; dann seid ihr flexibel.

Von Nbg. aus kommst du mit einer Fahrzeit nach Rostock (wenn du nicht trödelst).

In Schweden habe ich meistens in Ödeshög meine Pause gemacht: Autohof mit angeschlossenem Restaurant (das war aber, glaube ich, nur tagsüber geöffnet). Von Trelleborg ist´s ein bisschen knapp mit der Fahrzeit, ab Malmö kein Problem. Kommt immer darauf an, wie schnell du aus dem Hafen rauskommst, und wie dicht der Verkehr bis Helsingborg ist.

Der Gutschein fürs Essen war in Rostock inkl.; in Travemünde waren es, glaube ich, 5,-€ Zuzahlung - war es aber wert!!!

 

Edit:

Super, @gast356, sowas hilft einem beim ersten Mal viel weiter! Insbesondere der Terminal für die Maut ist etwas versteckt, wenn man´s nicht weiss. Wir mussten dort hinten auch immer tanken.

Beim Einchecken in Dtschld. ist es etwas einfacher! Besonders in Travemünde, finde ich.

Themenstarteram 28. Februar 2016 um 16:09

also mit der hilfe, donnerwetter besser geht es nicht. ihr seit echt spitze nochmals vielen vielen dank :) !!!

wenn du von nürnberg nach rostock kommst,dann schaff ich es von bischofsgrün bestimmt auch ;). das übersetzen der fähre zählt zur schichtzeit mit, oder kann ich das für die große pause mit anrechnen?

hab grad mal geschaut, sind ja von trelleborg bis stockholm schon ca 650 km. ich muß noch ca 70-80 km weiter, ich glaub das dauert dann doch länger wie ein tag in schweden, nichts mit morgens hin und nächsten tag wieder auf die fähre :). hmm, wird mal denk ich mit sicherheit interessant und schön :)!

Da du ja eine Kabine auf der Fähre hast, zählt der Aufenthalt auf der Fähre als Ruhezeit (Tachograph auf Ruhezeit stellen!). Wenn dir die Zeit auf der Fähre für eine volle Tagesruhezeit nicht ganz reicht (z.B. bei Rostock-Trelleborg), kannst du diese Ruhezeit für die Fahrt auf die/von der Fähre unterbrechen; d.h. schon vorher anfangen bzw. nachholen (gibt eine Extra-Regelung in der Verordnung!).

Wenn du dich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten willst, wird es etwas schwierig; kommt auch darauf an, um welche Uhrzeit du Stockholm passierst - da kann es im Berufsverkehr schon mal zu Staus kommen.

Aktuelle Kenntnisse habe ich auch nicht; bin ja damals vor fast 10 Jahren dort oben gewesen...

Hatte es auch schon mal hinter Stockholm geschafft (bis kurz vor Gaevle) - aber da wusste ich noch nicht über die skandinavischen "Gebühren" Bescheid ...:rolleyes:

Interessant beim ersten Mal auf jeden Fall ... und schön wird es sicherlich (vor allem nachts an dem langen See entlang (Jönköping-Ödeshög) :) ...

Zur Sonderregelung Fähre / Ruhezeit:

Siehe Bedienungsanleitung z.B. VDO 1381:

http://www.fleet.vdo.com/.../...manual_dtco_1381_release_2_1_d__de.pdf

Seite 19

--------------------------------- /// -------------------------------------

Hier habe ich noch etwas gefunden:

http://www.ikarus-288.de/Sonderregelung-F.ae.hre-oder-Zug.htm

Zitat:

Hallo Kolleginnen und Kollegen,

hier Informationen zur Sonderregelung Fähre/Zug.

Es gibt drei Sonderregelungen ...

- Mehrfahrerbesatzung

- Artikel 12 und

- Fähre / Zugfahrt

Sonderregelung Fähre/Zug

Diese Sonderreglung kann zur Anwendung kommen wenn das Fahrzeug

auf ein Schiff oder Zug verladen wird und vom Fahrer begleitet wird.

Durch die Anwendung der Sonderregelung "Fähre/Zug" kann der Fahrer

eine regelmäßige tägliche Ruhezeit in diese (Über)Fahrt einbauen.

Dazu muss nicht zwingend die gesamte Ruhezeit auf der Fähre/Zug

verbracht werden.

- Die Ruhezeit kann in bis zu DREI Abschnitten genommen werden

- Die Ruhezeit darf bis zu 2 x unterbrochen werden

- Die Unterbrechungen sind auf zusammen max. 60 min beschränkt

Er darf also zweimal seine Ruhezeit unterbrechen. Z.B. für ...

- Grenzabfertigung

- Abwicklung Fährbetrieb

- Wartebereich vor Verladung

- Fahrt auf oder von der Fähre oder Zug

Die Unterbrechung darf max. 60 min betragen b.z.w. bei zwei Unter-

brechungen zusammen max. 60 min. Die Unterbrechungen zählen NICHT

zur Ruhezeit und sind heraus zurechnen!

Wird die "Unterbrechung" in Anspruch genommen, kann diese

"vor und nach" der Fährüberfahrt liegen oder komplett vor der

Überfahrt oder komplett nach der Überfahrt liegen.

Beachte aber, dass mind. 11 Stunden anrechenbare Ruhezeit erreicht

werden müssen!

Ruhezeit an Land + der auf der Fähre/Zug - Unterbrechung = 11 Stunden!

D.h. - liegen die Ruhezeiten (an Land und auf Zug/Fähre) unter 11 Stunden

ist keine Anwendung dieser Sonderregelung möglich!

(Zum Mehrfahrerbetrieb siehe unten)

Um den Fähr/Zugmodus nachzuweisen muss aber mind. ein Teil der

Ruhezeit auch auf einer Fähre oder Zug verbracht worden sein. Es

muss während der gesamten Dauer der Ruhezeit eine Schlafkabine oder

Liegeplatz zur Verfügung stehen.

- Schlafkabine im Bus für den Teil Ruhezeit an Land

- Koje Schiff

- Liegeplatz Zug

!Achtung!

Im "out of scope" Modus darf nicht auf Fähre oder Zug gefahren werden!

Okay, danke für den Link, @ConvoyBuddy; ich hatte damals noch einen "Scheiben-Tacho" ...

(wusste nur noch von dieser 1-Stunden-Regelung :rolleyes:...).

...für die "1-Stunden-Regelung" würde ich das Ticket etc. als Nachweis aufbewahren - haben wir auch immer gemacht.

Außerdem hatte ich mir den entsprechenden Gesetztestext für die Zeit danach ausgedruckt... Polizisten & BAGler außerhalb des Dunstkreises vom Fährbetrieb haben das nicht immer parat, da ists bei einer Kontrolle dienlich mit entsprechenden Gesetzestexten bzw. §§§ aushelfen zu können... bayerische Polizisten sind da z.B. nicht so fit, "aufm Starnberger See gibts keine so großen Fähren"... ggg

Wenn sichs einrichten läßt würde ich versuchen so früh in Rostock zu sein, dass man bereits den ersten Teil der Pause noch in Rostock auf der Uhr hat... also 5 bis 6 Stunden Pause vor der Abfahrt + 6 Stunden auf der Fähre.

Die Parksituation in Trelleborg ist nämlich nicht die beste, da ists in Rostock besser... ich hab mal ein Luftbild vonm Fährhafen in Trelleborg angehängt.

Auf dem von mir eingezeichneten Parkplatz ein paar Straßen neben dem Hafen, da sind wir immer gestanden... der ist aber eingezäunt und war mal mir Schranken versehen -kostenpflichtig!-

Zu der Zeit als ich oben war, waren die Schranken allergings wegen Vandalismus außer Betrieb und man konnte kostenlos parken -keine Garantie, dass das heute auch noch so ist.

Und außerdem, bei Ankunft einer Fähre rollen da fast alle rein... kommen, dann noch zufällig 2 Fähren recht zeitnah an wirds schnell eng dort.

Daher ists besser, wenn Du bei Ankunft in Trelleborg Deine Pause durch hast und von der Fähre runter direkt auf die Strecke gehen kannst.

Ich hab mal auch von Trelleborg ein Luftbild angehängt... der grüne Pfeil zeigt einen Parkplatz, da hatte ich damals Glück und bekam nach der Fährüberfahrt für die Wochenend-Pause einen Platz mit Ausblick auf die Ostsee... siehe weiteres Bild.

Das Fährticket haben auch wir damals auch immer aufgehoben (vor zwei Wochen fiel mir mal wieder eines in die Hände), ist schon klar. Mit dem "Scheiben-Tacho" war dies die einfachste Lösung.

Jetzt aber mit den digitalen Kontrollgeräten ist es erforderlich, dass man es richtig bedient ... und dann werden deine Rangierbewegungen nicht als Fahrzeiten aufgezeichnet/gewertet. Der Hinweis von @ConvoyBuddy ist also schon ernst zu nehmen (und wichtig!); dann klappt das auch mit der Ruhezeit.

Ich bin halt immer am liebsten von Travemünde aus gefahren; denn da hatte ich aufgrund der Überfahrtzeit meine Pause schon fast komplett absolviert ...

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