BMW i4 erreicht er den Topspeed?
Ich war heute mit dem i4 40 auf der AB unterwegs und hatte es etwas eilig. Da die AB relativ leer war hatte ich mehrmals die Gelegenheit die Höchstgeschwindigkeit zu testen und war schon etwas erstaunt. Das Auto regelt bei 186 km/h rigoros ab. Auch bei einem Gefälle ließ sich nicht mehr entlocken.
Wenn wir jetzt über ein Auto sprechen würden das die Höchstgeschwindigkeit von 250 nicht erreicht, dann kann man sagen "wie häufig braucht man das?" Aber bei 186 abriegeln also vor der zugesagten Höchstgeschwindigkeit, das empfinde ich als einen unfreundlichen Akt. Die Hauptgründe das Auto zu kaufen waren die einigermaßen akzeptable Reichweite und die akzeptable Höchstgeschwindigkeit.
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Zitat:
@Wilson24de schrieb am 17. Dezember 2023 um 15:36:43 Uhr:
Das ist doch mit der Tieferlegung per ABE genauso.
BMW legt den i4 höher im Vergleich zum G26 ICE aufgrund des Akku, und andere nutzen diesen Puffer wiederum aus um ihn wieder tiefer zu legen.
Das ist alles Auslegung und Risikobereitschaft.
Das ist falsch, der G26 BEV ist zwar höher aufgrund der Batterie, hat aber weniger Bodenfreiheit als der ICE. Da ist kein Puffer. Abgesehen davon wird kein Fahrzeug mit einem Puffer für Tuner ausgelegt. Warum auch?
Du verstehst mich falsch.
BMW legt nicht für den Tuner höher als Puffer, was für ein Quatsch.
Ich habe geschrieben dass Das Auslegungssache ist.
BMW legt den i4 höher weil das für Sie die Grenze ist.
Aber es gibt natürlich einen Puffer dabei, weil kein Hersteller wirklich ans Maximum geht.
Nur so ist es ja möglich dass es Tieferlegungssätze mit TÜV gibt, weil A diese Hersteller sagen dass der Puffer noch vorhanden ist und B der TÜV ihnen das bestätigt.
Darum geht es doch gar nicht.
Er ist den meisten auch schnell genug.
Und er liegt höher als ein lambo und tiefer als ein Bus.
Es ist eines jeden eigenes empfinden wie er das für sich beurteilt.
Der eine hätte es gerne etwas schneller, der andere tiefer, der andere größere Felgen usw.
Letztlich ist das alles Tuning. Tuning ist nicht immer nur Leistungssteigerung oder Extreme sondern anpassen an seine Bedürfnisse.
Und immer muss es dann jemand geben der entscheide dass hier noch ein ausreichend großer Puffer gibt für zB Tieferlegung, oder Felgen etc.
Letztlich entscheidet der TÜV was das Maximum ist, und wir alle wissen dass selbst hier oft noch Luft wäre.
Gleichzeitig steigt das Risiko, sowohl beim Anbieter, als auch beim Käufer.
Es muss jeder selbst wissen was er will.
Ich bin mir sicher dass es dem Gros der Käufer völlig egal wäre wenn der i4 40 20kmh schneller rennen könnte (gerade im Ausland) ggf. gg Aufpreis. Aber es gäbe sicher auch dankbare Abnehmer.
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Also mir ist 190 nicht schnell genug, und auch mit 225 kann ich nur zähneknirschend leben.
Aktuell brauche ich mit 191 kW ewig um auf 250 zu kommen - nun habe ich bald ein Auto, das das in angemessener Zeit kann, und dann ist das Drehzahllimit erreicht. ;=)
Daher war für mich der 40 auch schnell raus, obwohl er insgesamt wohl das stimmigere Gesamtpaket ist.
Ja, das ist eben eine dieser Zielkonflikte… sobald die Strecke so ist, dass man ohne Ladung nicht ankommt, ist man mit dem edrive40 trotzdem schneller am Ziel als mit dem m50, trotz niedrigerer Höchstgeschwindigkeit…
Hatte für 2 Tage einen i4 eDrive 40 zum testen und konnte heute eine längere Strecke Vollstrom geben. Ging schnell auf 193 Tacho (186 GPS) und blieb dort auch bei leichten Steigungen und Gefälle...
Richtig, weil es ja an der Begrenzung der Motordrehzahl liegt, nicht an fehlender Leistung der Batterie oder ähnlichem.
In diesem Artikel steht was interessantes zur Dauerleistung:
https://www.heise.de/.../...m-Schein-als-auf-dem-Prospekt-9574451.html
Die Dauerleistung kann mit fester Spannung ermittelt werden. Es ist also möglich, dass sie bei geringerem Akkustand in einem realen Fahrzeug auch niedriger liegt.
Kleine Gedankenanregung:
Wie lange willst du bei niedrigem SoC die maximal mögliche Dauerleistung abrufen?
Bei einem i4 mit sagen wir noch großzügigen 60% SoC schaffst du das selbst theoretisch nichtmal die berühmten 30 Minuten lang. Der Akku ist vorher leer.
Geschweigedenn in der Praxis. Da wird man die Leistung schlicht nicht dauerhaft abrufen können.
Ich wünsche mir mal ein Dauertest, 12 oder 24 Stunden Nordschleife mit normalen straßenzugelassenen BEV. Also von Model S Plaid bis Ioniq5 über EQE und Born, Model Y, i4. Alles was halt so rumfährt.
Inkl. HPC laden usw. Beim Laden dürften die Fans die Ladestratgie wählen. Der Fahrer kann entscheiden, ob er lieber sanfter bremst und die Energie lädt oder ob er über die Bremsscheibe in Wärme umwandelt.
Wäre interessant. Wie sich die PS Monster bei Dauerbelastung im Vergleich schlagen. Wer schafft die meisten Runden?
Also die Probleme hätte ich gerne! Ist doch piep egal, ob der jetzt 190, 193 oder 186 km/h geht. Bei uns in Österreich bist den Führerschein ohnehin ab 180 km/h los, auch auf der Autobahn! Somit braucht man sich damit nicht weiter beschäftigen, denn lange Strecken wirst in dem Tempo sowieso nicht fahren, dass das irgendwie ins Gewicht fällt. Höchstens mal beim Überholen, wenn du dir 100%ig sicher sein kannst, dass da nirgends Polizei oder Radar rumsteht.
Aber ich gehe mal davon aus, dass der Tacho nie so genau stimmen wird, denn die reale Geschwindigkeit ist auch von deinen Reifen abhängig und wie viel Gummi du noch drauf hast.
Hast du die Geschwindigkeit auch mal mit dem Handy und GPS-Daten verglichen? Regelt er dann immer noch um 4 km/h zu früh ab, oder fährt er dann eh die "versprochenen" 190 km/h?
Wenn nicht und dich das wirklich so wahnsinnig stört, dann geh doch zu BMW und beschwere dich. Die sollen das in Ordnung bringen.
In Deutschland besteht ja die legale Möglichkeit, das Auto bis zum Topspeed zu beschleunigen. 😉 Ob dass dann wirkliche 188, 190 oder 192 sind, ist mir allerdings auch egal.