BMW Finanzierung - auch bei 3-Wege keine Laufleistung?
Hallo zusammen,
beim Stöbern auf der BMW Seite habe ich gesehen, dass es bei Gebrauchten (darunter auch bei sehr jungen mit kaum KM) die Möglichkeit gibt, eine Finanzierung zu einem für heutige Verhältnisse relativ günstigen Zins (3,xx%) zu finanzieren.
Was ich nicht ganz verstehe: die Laufleistung ist auch bei einer s.g. Zielfinanzierung komplett offen.
Da ich eigentlich gerne weg vom Leasing will und die KM gerne offen lassen würde, wäre das die perfekte Alternative, z.B. für 24 Monate (solange haben die Fahrzeuge eine Vollgarantie von BMW) so eine Art Finanzierung einzugehen.
Da ich nichts darüber finde: kann es sein, dass hier das Restwertrisiko beim Kunden ist und erst am Ende so richtig abgerechnet wird? Ich hatte in meinem Leben bisher nur 1x eine 3-Wege-Finanzierung, das war eine private Finanzierung bei Renault mit garantiertem Rückkaufwert, aber dort lag auch eine Laufleistung zu Grunde.
Hat hier jmd. eine solche Finanzierung bei BMW schon mal gehabt und wie sieht es denn am Ende der Laufzeit aus, wenn die Rückgabe kommt? Vorausgesetzt man möchte eben nicht über die vereinbarte Zeit hinaus das Fahrzeug behalten.
23 Antworten
Kann man so machen, wenn es das eigene Eigentum ist.
Bei Finanzierung ist es aber Betrug. Wenn dann noch mal was anderes ist und es kommt raus...
Man betrügt die Versicherung und die Bank. Die Versicherung mit wissentlicher Falschangabe und die Bank durch Unterlassen der Meldung.
Eine Finanzierung wo die ZL nicht bei der Bank liegt ist was anderes. So ne Finanzierung hatte ich noch nicht, wenn es als Autokredit deklariert ist, muss man das jeweilige Kleingedruckte lesen.
Nur weil man meint, es machen alle so, ist es lange nicht rechtens.
Und ja vor über 25 Jahren habe ich Haftpflichtfälle auch so abgerechnet und richtig gut Kasse gemacht, da mein Dad Kfz-mechaniker ist, mit enstprechenden Beziehungen. Anschließend hat der Gutachter die ordnungsgemäße Instandsetzung bestätigt und locker 2/3 des Geldes waren meins...
Oh Mensch, bitte nicht so viel Halbwissen in einem Post... kann hier auch geschlossen werden, auf meine Fragen wurde korrekterweise ausführlich eingegangen. Dafür bedanke ich mich bei den Beantwortern.
Tja das ist leider so. Deine Frage beantwortet und dann kommt das Halbwissen zur Sicherungsübereignung und der Vorgehensweise bei Schäden.
Und wo ist jetzt genau der von Dir genannte Versicherungsbetrug dabei? Das meinte ich z.B. mit Halbwissen... aber wie gesagt, ist jetzt genug...
Ähnliche Themen
Weil bei einem Schaden von der Versicherung gefragt wird, wie das Auto finanziert ist, eigenfinanziert oder fremdfinanziert wie Leasing oder Finanzierung.
Um auf Gutachtenbasis abrechnen zu können, muss man eigenfinanziert ankreuzen.
Bei der Wahrheit wie kreditfinanziert, will die Versicherung eine Reparaturfreigabe der Bank bzw. Zahlungsfreigabe.
Wie nennt man es denn sonst, wenn da wissentlich Falschangaben gemacht werden?
Betrug.
Das Unterlassen der Meldung über einen Unfall an die Bank, mag ja noch Fahrlässigkeit sein.
Lügen und falsche Angaben sicher nicht.
Von daher mein Hinweis bei einer Finanzierung ist zum großen Teil, wie über alle Autobanken, eine Sicherungsvereinbarung enthalten. Damit ist die Bank Eigentümer und bestimmt.
Dazu anzustiften, das kein Hahn danach kräht, wie man sich verhält, ist für mich Anstiftung zu einer Straftat und bei Falschangaben, kann eine Versicherung sogar die Zahlung verweigern. Es ist kein Kavaliersdelikt.
Kann jeder halten wie er mag, aber für den Unbedarften Leser irgendwann sollte es schon richtig hier stehen. Und dann kann er entscheiden.
Dem Großteil ist doch garnicht bewusst, das der kreditfianzierte Wagen ihnen noch garnicht gehört.
Zitat:
@PayDay schrieb am 27. Mai 2025 um 12:16:09 Uhr:
Man kann Schäden ganz unterschiedlich reparieren. Ein kleiner Auffahrrempler, Stoßstange zerkratzt, Gutachter sagt 3000€ Schaden. Wenn man sich nun 2400€ netto+ 400€ Wertverlust auszahlen lässt und das für 700-800€ beim Lackierer wieder richten lässt, ist doch alles wieder in Butter. Die gesparten 2k kann man am Ende dann in die Auslöse des Fahrzeugs stecken
oder bei einem erneuten Schaden blöd gucken ...
Etliche Zeitgenossen möchten eben jeden Fehler immer noch selbst machen, anstatt aus den Fehlern Anderer zu lernen.
Zitat:
Wie nennt man es denn sonst, wenn da wissentlich Falschangaben gemacht werden?
Betrug.
Ein Betrug liegt dann vor, wenn jemand einen Schaden davon hat. Ohne einen Schaden kein Betrug. Solange ich also meine Finanzierung begleiche und die Bank ihr Geld bekommt, ist es am Ende kein Betrug. Es gibt natürlich noch andere tolle rechtliche Dinge, welche hier vorliegen können. Am Ende ist das aber so etwas vom Thema "wo kein Kläger, da kein Richter" und solange man brav alles bezahlt, juckt es auch keine Sau.
oder bei einem erneuten Schaden blöd gucken ...
Wenn der Schaden fachgerecht gemacht worden ist, gibt es auch wieder Geld. Beim Lackierer mit richtiger Rechnung ist doch kein "ich habe nichts gemacht" Fall. Das man keine neue Stoßstange bekommt, sollte klar sein. Aber nochmal drüber lackieren ist sicherlich drin. Wenn es natürlich richtig scheppert, wird die Stoßstange dann halt abgezogen vom Wert. Das Geld hat man aber auch schon erhalten und sollte nicht fürn Urlaub ausgegeben werden, sondern für die nächste Karre (oder Reparatur des eigentlichen Schadens) angespart werden. Im Grunde ist es eine Art Wette auf "da wird nicht nochmal was passieren".
Die Wette ist dann gewonnen, wenn die Karre verkauft (natürlich unter Angabe des Schadens) wurde oder in die Presse oder Export geht.