Bitte um Entscheidungshilfe für Jeep Wrangler
Meine Frau schwärmt schon immer von einem Jeep. Und sie lässt mir keine Ruhe.
Außerdem will ich eigentlich auch schon langen einen, aber dann auch wirklich mal für's halbgrobe Gelände.
Jetzt steht ein Neukauf an. Aber nur als Drittfahrzeug für wenige tausend km/Jahr.
Mir schwebt der kurze vor, als Rubicon, mit Benziner und Automatik.
Haut mich nicht, aber taugt das was?
Der kurze, 2-türige reicht aus.
Rubicon sollte es sein wegen der Untersetzung und dem abkoppelbaren Querstabi.
4-Zyl.-Diesel aus USA - lieber nicht (oder?). Also eher 6-Zyl.-Benziner. Verbrauch ist eher untergeordnet.
Automatik wegen meiner Frau.
Taugt der Benziner etwas? Und die Automatik? Hat ja nur 4 Stufen.
Ein älterer Gebrauchter kommt eigentlich nicht in Frage. Wegen fehlenden ABS, überhaupt schlechter Bremsen, Fahrwerk...
Fast alle Infos habe ich seit längerem gegockelt. Und mal einen Händler besucht. Der mir auch gleich einen hätte verkaufen können, aber anscheinend nicht wollte. Er sollte sich auch wegen einer Probefahrt nochmals melden und hat nicht mal das gemacht.
Gruß vom Ghost
Beste Antwort im Thema
Der Rubicon ist absolut erste Sahne.
Einzig zum VM Diesel möche ich noch ergänzend sagen:
Der italienische VM Diesel in den vorangegangenen 4 Zylinder, wie auch 5 Zylinderversionen zeichnete sich leider durch Kurzlebigkeit aus.
Thermische Überbelastung forderte ihren Tribut, Zylinderkopfschäden waren die Folge.
Bleibt abzuwarten, ob sich das jetzt bei dem neuen VM 2,8 geändert hat.
Ich persönlich würde auf jeden Fall zum Benziner greifen. Fahrfreude durch ruhigen Lauf, Kraft und damit Fahrspass und möglicherweise auch deutliche mehr Robustheit wären meine Entscheidungsgründe.
Michi🙂
73 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von XC70D5
Nein, unsere Pleite-Städte müssen Kredite aufnehmen, um die guten Straßen im Osten zu finanzieren, aber das gehört hier erst hin, wenn man wirklich nur noch mit dem Wrangler durch kommt 😉
😉 😁
Wie ich hörte sollen die Küstenstrassen Griechenlands jetzt auch tipptopp gemacht werden!!
😉
Zitat:
Original geschrieben von BILDCHEF
Habt Ihr etwa kein Geld für Eure Strassen?? 😰 😉
Aus aktueller Sicht hätte ich nichts dagegen, ein paar Straßen ersatzlos vom Asphalt zu befreien, vorzugsweise im Herforder Raum. Macht das Fahren für mich nicht mehr unkomfortabler, dafür sinkt die Belastung durch andere Verkehrsteilnehmer... 😉
Wusste gar nicht, dass es den CJ5 auch schon mit V8 gab - in meiner Erinnerung kam der erst im CJ7, wieder was dazugelernt... 🙂
Gruß,
Derk
Hallo Leute,
zurzeit spare ich für einen Jeep Wrangler. Ich hab mich in den Wagen verliebt!
Ich bin 24 Jahre alt und würde gerne wissen, ob ihr mit dem Wagen zufrieden seid.
Egal ob Diesel oder Benzin, das wichtige ist, wenige Mängel und langlebiger Motor.
Ich fahre ca 20.000km im Jahr, jeden Tag ca 40km und 1-2 Mal im Jahr in den Urlaub.
Ich habe ca. 15.000 Euro an Budget. Was erwarten mich an Kosten für Versicherung (hab Sf Klasse 1),
Reparatur/Inspektion und Steuern?
Der Diesel ist recht teuer im Vergleich zum Benziner.. aber trotzdem gleichgut?
Wie hoch ist der Verbrauch?
Ich muss zugeben ich bin sehr pingelig, was Autos angeht, ich lege grossen Wert auf Pflege und vernünftiges
Fahren. Ich erwarte halt von den Wagen, dass er mich locker nich 4, 5 Jahre von a nach b bringt. Und ab welchem Baujahr? Will den spätestens im Sommer holen wenns nichts dazwischen kommt.
Ich schaue mich nach Scheckheft-gepflegten Wranglers um mit weniger als 70tkm... ist das ok so, oder kann ich beruhigt auch bis 100tkm gucken? 'Umso weniger Km, desto besser' denk ich mir immer.
Aber, ich muss auch sagen ich hab keine Erfahrung mit Jeep allgemein und deren Motoren.
Viel Ps muss nicht sein, ich bin ein ruhiger Fahrer.
Falls es schon ein Thread gibt, dann tut es mir leid, ich habe leider nichts spezielles für mich gefunden.
Ach ja, ich fahre nur auf Strassen nicht Outdoor.
Vielen Dank für eure Hilfe! 🙂
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Kaufberatung Jèep Wrangler' überführt.]
"Ich erwarte halt von den Wagen, dass er mich locker nich 4, 5 Jahre von a nach b bringt."
Noch ich meinte NOCH! 😁
Ein Buchstabe kann echt vieles ändern.
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Kaufberatung Jèep Wrangler' überführt.]
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Ganz ehrlich ... lass es sein, der Wrangler ist ausschliesslich im Gelände gut, da gehört er hin.
Der Wrangler ist eigentlich (auf der Strasse) ein reiner Hinterachsgetriebener kleiner LKW ... der Allrad ist nur fürs Gelände und wird erst zugeschaltet, wenn es nicht mehr weiter geht.
Bevor du dir einen kaufst, fahr den wirklich ausgiebig zur Probe ... im Auslieferungszustand fährt der nichtmal um die Kurve ... das ist kein Auto sondern einer der letzten richtigen Geländewagen ...
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Kaufberatung Jèep Wrangler' überführt.]
Moin,
erste Grundsatzfrage: Welcher? Da der Diesel mit angesprochen ist, vermute ich mal mindestens den aktuellen JK - also Baujahre ab 2007, Preisklasse ab ca. 14000 Euro aufwärts.
Der 2.8er Diesel ist von italienischen Hersteller VM-Motori zugekauft, und verrichtet seit dem Cherokee (KJ, Liberty) seinen Dienst bei Jeep - besser haltbar als der 2.5er auf dem er basiert, aber nicht sonderlich sparsam. Das kann man den Benzinern allerdings auch nicht unbedingt zuschreiben - laufen aber ansonsten recht problemlos. Bei 20000 km im Jahr könnte preislich der Diesel die Nase vorn haben, aber wirklich günstig wird die Angelegenheit dadurch nicht, unter 10 Liter ist der Verbrauch auch damit eher schlecht zu drücken.
Der JK ist in der Versicherung in Typklasse 23 - viel teurer geht's nicht. Zahlenwerte müsstest Du bei einem der diversen Online-Versicherungsrechner ermitteln, was Andere zahlen hilft Dir nicht weiter, da die Tarife zu individuell sind. Der Vorgänger TJ hingegen ist in 14-17 eingestuft, in der Hinsicht also gerade bei niedrigen Schadenfreiheitsklassen erheblich günstiger. Dessen 4.0er Reihensechszylinder nimmt sich vom Verbrauch her nichts im Vergleich zum Nachfolger, der 2.4er mit Sechsganggetriebe (erst damit ist auch ABS drin) hingegen lässt sich etwas verbrauchsärmer bewegen - wird aber meistens gemieden, einfach weil der Sechszylinder zwangsweise mehr Punch hat.
Günstigste Möglichkeit einen Wrangler zu bewegen ist daher der 2.4er TJ - die teuerste Möglichkeit ist der aktuelle JK. Langlebig sind sie, perfekt sind sie nicht - wenn Du daher auf Laufruhe, möglichst wenig Klapper- und Windgeräusche und einen hohen Fahrkomfort erwartest: Vergiss' das wieder 😉.
Gruß
Derk
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Kaufberatung Jèep Wrangler' überführt.]
Beim Benziner wäre vielleicht ein LPG Umbau eine Alternative zum Diesel. Kann aber nicht sagen, inwieweit die Motoren beim Wrangler dafür geeignet sind. Vielleicht kommt da ja noch ein Expertenrat. 🙂
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Kaufberatung Jèep Wrangler' überführt.]
Hi
Fahre den 2.8 CRD Unlimited in der Sahara Ausführung. Mittlerweile knappe 140TKM drauf und schnurrt wie 'ne Katze. Ab und an Hängerbetrieb (Pferde), ist auf 3.5t zugelassen.
Wie geschrieben wurde, ein reiner Hecktriebler, was im Winter für viel Spass und noch mehr Sorgenfalten sorgen kann. Allradantrieb kommt auf der Strasse nur zum Einsatz, wenn die Karre sich nicht mehr bewegt. Natürlich, wenn genügend Schlupf vorhanden ist (verschneite Strasse), kannste auch mal allradgetrieben rumfahren, aber immer den Kopf bei der Sache haben. Ist's in der nächsten Kurve trocken, geht das Ding im 4WD-Betrieb geradeaus. Da nimmt der Begriff Untersteuern urplötzlich furchterregende und angsteinflössende Dimensionen an.
Verbrauch ist bei meinem Strecken-/Gebrauchs-Profil so um die 11L und aufwärts.
Viel mehr gibt's dazu nicht zu sagen. Ausser vielleicht, dass mein nächster Geländefreund wieder ein Wrangler JK wird, wieder der Lange. Welche Version kann ich noch nicht sagen, nur soviel, dass solange ich lebe und solange der Wrangler JK gebaut wird, immer ein solches Teil bei mir vor der Hütte stehen wird. Komme was wolle.
Salut
Alfan
PS. Ich liebe dieses Fahrzeug. Und Liebe KANN blind machen, zugegeben. 😎
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Kaufberatung Jèep Wrangler' überführt.]
Ich habe vor zwei Monaten meinen Wrangler Sahara gegen einen Renegade eingetauscht. Ich hab den Wrangler sehr geliebt, hatte aber nur den kleinen und der ist nun wirklich nur für Fun. Eine Ferienreise mit mehr als zwei Personen ist vom Platz und vorallem der Kofferraumgrösse her unmöglich. Dachlast ist keine zulässig. Wenn du dich für einen Wrangler entscheidest, dann nimm den Langen. Aber 15000.-€ ??
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Kaufberatung Jèep Wrangler' überführt.]
Hallo,
Ich bin auf der Suche nach einem Wrangler als Gebrauchtwagen.
Ob Benziner oder Diesel wäre mir egal, ich fahre im Jahr max. 9.000-10.000 km. Nahezu nur kurze Strecken (Dorf/Landstraße). Ab und an mal kürzere Strecken Autobahn und Gelände. Zudem zum Anhängerziehen.
Nun meine Fragen:
Welche Laufleistungen sind noch "ok" bzw vollkommen in Ordnung?
Diesel oder Benziner?
Mein Budget liegt bei ca. 16.000 eur. Ich möchte den Wagen mind. 3 Jahre fahren ohne Massen an Reparaturkosten reinzustecken.
Danke für eure Antworten!!
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Wrangler gebraucht. max. Laufleistung?' überführt.]
Vollkommen in Ordnung sind def. nur Null km.
Fahrwerksprobleme (Google nach Death Wobble), vor allem bei umgebauten (Höhergelegten), Anhängelast absolut minimal (der 3,6er mit 284 PS darf nur 1000 kg ziehen, Auflastung aber möglich), ...
Ein typisches Autobahnfahrzeug ist er ganz sicher nicht. Er ist einer der letzten reinen Geländewagen mit Starrachsen.
Diesel 10-12 Liter, Benziner 12-16 Liter.
Probefahren und beim Händler mit Garantie/Gewährleistung kaufen wäre mein Tipp.
Den Wrangler muss man lieben und ihm viel verzeihen. Wenn man das nicht macht, wird man nicht glücklich damit.
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Wrangler gebraucht. max. Laufleistung?' überführt.]
Vielen Dank für die Antwort. Also wie gesagt Autobahn nur selten und nur kurze Strecken...90% auf dem Land.
Es hängt sicher immer ganz vom Wagen ab und wie der Besitzer damit umgegangen ist aber an welcher max. Laufleistung kann ich mich bei der Suche grob orientieren?
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Wrangler gebraucht. max. Laufleistung?' überführt.]
Sry, meinen habe ich noch nicht lange, 1 Jahr und nicht mal 10.000 km.
Aber in den entspr. Fachforen ist viel zu lesen.
Und ich denke, gerade beim Wrangler kann man das nie und nimmer an irgendeiner km-Zahl festmachen. Da kann einer mit 20.000 km schon Schrott sein, ein anderer mit 120.000 km noch gut. Nicht vom Motor oder Getriebe her, da gibt es wohl weniger Probleme. Wobei der V6-3,6er 2012 und 2013 Hitzeprobleme an zwei Zylindern hatte. Da mussten teilweise die Köpfe gewechselt werden. Erst 2014 war das (scheinbar) vorbei. Den 3,6er gibt es seit 2011. Der Vorgänger 3,8er und die Diesel sollten halten. Getriebe sind tlws. von Daimler, keine größeren Probs bekannt.
Unsere (kaputten) Straßen machen das Auto aber fahrwerkstechnisch mehr kaputt als Gelände, das ist sicher. Und die Fahrwerkskomponenten sind "naja".
Frag am besten im jeepforum.de
Da hörste aber wahrscheinlich auch diese Sätze.
Für 16 t€ wird's sowieso schwierig.
Meine Meinung: der Wrangler ist amerikanischer Kernschrott, macht aber tierisch Spaß!
So viel Spaß, dass ich ihn mir wieder kaufen würde.
Eine echte Alternative dazu gibt es aber auch nicht (offen das größte, zumindest aber geilste Cabrio der Welt).
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Wrangler gebraucht. max. Laufleistung?' überführt.]
Ich melde mich, da ich wahrscheinlich ie meisten Kilometer mit meinem JK CRD 10-2010 abgespult habe. Ich habe jetzt 148.000km mit ihm zusammen verbracht und das meiste der Kilometer war Autobahn (ich wohne in zwei europäischen Staaten) und der Durchschnittsverbrauch liegt bei 11 L/100km. Aber Land und Wald und Berge und viel, viel Offroad (ca. 20.000km hat er auch schon erlebt.
Flußdurchfahrten? Das geht hier auch, aber das mag die blöde Swaybar des Rubicon garnicht. Elektronik kaputt, also rausgeworfen und mechanische Verschränkung einbauen lassen.
Weitere Probleme bisher? Neue Bremsklötze (ohne Scheiben vorne, hinten ist noch alles Original), Airbagkontrollelektronik Lenkrad (350.-) ; Achsgelenke und Kreuzgelenke (500.-€) und durch ständiges ziehen eines 2.000kg Hängers und herunterschalten vom 5. in den 4. Gang (geht bei Automatik) den 4. Gang "verbrannt" und Getriebereparatur 1.200 €. Sonst nichts außer Service.
Der Wagen ist gleich zu Anfang höher gelegt worden um 4 cm und hat neue Bilstein Stoßdämpfer bekommen. Alles immernoch ok.
Reifen habe ich jetzt den 3. Satz und fahre 20 Zoll Räder. Deathwoble? Nein, wenn man das richtig einbauen lässt passiert da nichts und wenn man im Rahmen bleibt . Adresse des Tuners gerne auf Anfrage im Rhein-Main Gebiet.
Also ein Wagen ( und das sind die bis Modelljahr 2010/2011 noch ) ohne Kinderkrankheiten. Also alles in allem ein gutes Gefährt ohne große Macken.
Einen neuen würde ich mir nicht mehr kaufen, den Italo Mist braucht kein Mensch.
Deshalb gibt es jetzt den Range Rover Evogue und der 2010er Rubicon bleibt eventuell hier für den Sommer oder wird verkauft. Wenn jemand Interesse hat, einfach melden.
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Wrangler gebraucht. max. Laufleistung?' überführt.]