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Beurteilung Kompressionsdiagramm

Themenstarteram 18. September 2020 um 1:08

Hallo Leute,

ich muss mir leider einen Tauschmotor suchen!

In der Bucht habe ich etwas passendes gefunden. Was haltet ihr von dem Kompressionsdiagramm? Habe zu wenig Erfahrung bei der Interpretation.

Danke im Voraus!

Kompressionsdigramm
Beste Antwort im Thema

Den dicken schwarzen Strich/Fleck verstehe ich nicht der zw. Zyl 1+2 ist.

Wenn ich wohlwollend sein soll könnte Messfehler bei Zyl 1+2 die Kompression etwas weniger anzeigen lassen.

 

Ansonsten haben eben 3 Zylinder gute Kompression und der Ausrutscher ist ein Messfehler oder dieser Zylinder hat bei Anlasserdrehzahl eben etwas weniger. Das kann gar nichts bedeuten oder eben so sein. Viel weiter zu interpretieren ohne Faktenlage ist quatsch.

 

Nochmals anders herum...Muss laufen die Hütte :D

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Den dicken schwarzen Strich/Fleck verstehe ich nicht der zw. Zyl 1+2 ist.

Wenn ich wohlwollend sein soll könnte Messfehler bei Zyl 1+2 die Kompression etwas weniger anzeigen lassen.

 

Ansonsten haben eben 3 Zylinder gute Kompression und der Ausrutscher ist ein Messfehler oder dieser Zylinder hat bei Anlasserdrehzahl eben etwas weniger. Das kann gar nichts bedeuten oder eben so sein. Viel weiter zu interpretieren ohne Faktenlage ist quatsch.

 

Nochmals anders herum...Muss laufen die Hütte :D

Nimm ne Batterie, Überbrückungskabel, Zündkerzenschlüssel und etwas Öl, und gehe damit zum Verwerter, teste den Mptor vor Ort und entscheide dann.

Warst du anwesend als es erstellt wurde ? War der Motor kalt oder warm , wurde vorher Öl in die Brennräume gespritzt ? Gehört es zu dem Motor der dich interessiert ?

Eine 10 prozentige Differenz kann je nach Laufleistung hingenommen werden,sprich zwischen einzelnen Zylindern.

War das eine Kalt--oder Warmmesung ?

Bei einer Kaltmessung fast normal.

MfG

Hinweis: Wenn du einen Motor bei Quelle A kaufst und dann von B einbauen lässt - rate was passiert wenn was schiefgeht. Der eine schiebts auf den anderen und keiner ists gewesen, jeder hat nur seinen Job gemacht.

Und es gibt zudem die Möglichkeit defekte Motoren instandsetzen zu lassen. Ich weiss nicht was deiner hat, es ist zumindest eine Anfrage beim Fachbetrieb wert. Weil den Zustand kennst du.

Das Diagramm sieht nicht schlecht aus, aber von welchem Motor ist das gemacht worden? Lagert der die Scheiben im Schraubenkasten?

Und ja: solange die Teile nicht fein gemahlen aus einem Loch im Block fallen, kriegt man eigentlich jeden Motor wieder hin.

Themenstarteram 18. September 2020 um 20:31

Vielen Dank für die Antworten!

Sorry, ich hätte gleich noch etwas zum Hintergrund schreiben sollen, aber gestern wars schon sehr spät...

Das Diagramm stammt aus einer "Bucht"-Auktion und dort aus einem Angebot eines Autoverwerters in Stuttgart - ich wohne in Nürnberg, also nicht gerade in der Nähe. Ich weiß über den Motor nur, dass er 130tkm gelaufen sein soll und wahrscheinlich Bj. 2003 oder 2004. Keine Ahnung, aber dann dürfte er wohl kalt gemessen worden sein.

Wenn, dann muss ich mir den Motor wohl unbesehen nach Nürnberg schicken lassen, weil ich in der Nähe keinen finden kann. Und auch alle anderen in der Bucht haben alle über 100tkm drauf. Der hatte zumindest das Diagramm dabei und gleichzeitig ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Vorgeschichte:

Vor knapp 3 Jahren von privat einen 10 Jahre alten Citroen C3 Pluriel 1.4l Benziner gekauft. Ein halbes Jahr vorher ist bei 87tkm in einer Werkstatt die Zylinderkopfdichtung gewechselt worden (inkl. Planschliff, abdrücken, Wapu und Zahnriemen).

Ein gutes Jahr später fällt mir bei ca. 109tkm erhöhter Wasserverbrauch auf. Werkstattdiagnose: CO2 im Kühlwasser, ZKD defekt. Also erneut ZKD gewechselt, ZK beim Motorinstandsetzer plangeschliffen und erfolgreich abgedrückt, in freier Werkstatt wieder einbauen lassen.

Sagen wir ein halbes Jahr später wieder abnehmender Kühlwasserstand. Kühler leckt. Kühler gewechselt. (Wieder zu viel Druck im System?). Seitdem aber immer noch instabiler Kühlwasserstand. Gründlich entlüften hat auch nicht viel gebracht. Immer ein bischen nachgefüllt, weil Faxen dicke.

Vor zwei Monaten neuen Tüv bekommen. Vorher Domlager und Tragelenk gewechselt.

Seit etwa einem Monat springt er immer schlechter an. Je länger er steht desto schlechter. Motor läuft in den erste Sekunden unrund und geht oft wieder aus. Fühlt sich an, als stände eine Flüssigkeit in einem(?) Zylinder, die erst rausgeschleudert werden muss. Danach läuft er normal. Weiterhin langsam sinkender Kühlwasserstand.

Diesen konkreten Motor hab ich irgendwie inzwischen abgeschrieben. Der hat irgendwo einen Treffer und ich habe das Gefühl, dass es nicht nicht mehr lohnt, dort noch mehr Geld und Zeit reinzustecken, den zu richten, wenn man für rund 1.200 Öcken einen "neuen" inkl. Einbau bekommt. Meine Hinterhof-Werkstatt hat diese Woche einen Druckverlusttest gemacht - der war unauffällig. Fehlerspeicher ohne Aussagekraft. Dortiger Chef tendiert auch zu Motortausch.

Sonstige Substanz des Autos eigentlich gut. Ist ja auch erst 13 Jahre alt und habe ja schon einiges erneuert in der Zwischenzeit. Insbesondere das Cabriodach ist abolut dicht, was bei dem Modell schon ein Glücksgriff ist. Würde ihn gerne behalten oder gleiches Modell wieder kaufen. Liebhaberei von mir. Gäbe es aber auch nur gebraucht und mit vielen Kilometern, also entsprechend auch die Katze im Sack. Insbeondere ein angeschlagenes Dach wird schnell sehr teuer. Wenn ich den herrichten lasse, weiß ich dann zumindest, was ich hab. Wenn er repariert ist, ist er noch etwa € 1.800 wert und so halt noch den Teilepreis.

Was meint ihr dazu???

Auch im Sinne der Nachhaltigkeit / Ressourcenschonung eine gute Entscheidung ! Liebhaberei eh immer top , es gibt schließlich auch emotionale Gründe für den Erhalt eines Fahrzeugs .

Bei der Vorgeschichte würde ich allerdings versuchen einen Motor zu finden , dessen Zustand def. besser ist als der aktuelle sprich versuche die Katze im Sack hier zu vermeiden .

Viel Glück !

Themenstarteram 18. September 2020 um 20:38

Sorry Doppelposting - gelöscht

Wenn der Druckverlusttest ok war, ist der Motor mechanisch eigentlich gesund. Wenn du jetzt einen vom Verwerter holst, wirst du mit großer Wahrscheinlichkeit das Problem immer noch haben.

Such dir mal eine andere Werkstatt,die nicht nur in den Computer glotzen kann.

Schon mal aufgefallen das die Verwerter immer so 120tkm angeben? Mehr wie 150tkm gibt es eher nicht. Bei dem Baujahr ist das schon sehr wenig. Wenn du von 12tkm pro Jahr ausgehst kannst dir ausrechnen was der Motor wohl gelaufen hat.

Ich würde schauen das du alles aus einer Hand bekommst. Damit hast du nur einen Ansprechpartner. Sonst schieben die sich nur den schwarzen Peter zu wenn es um Gewährleistung geht.

Wenn man nicht mal die VIN auf die Karte schreibt. Und auch wenn könnte man die Kompressionsprüfung auch bei einen anderem Motor machen. Papier ist geduldig.

Als "Unseriöser" hätte ich eine Schublade bzw. einen Ordner mit Kompressionstests parat. Papier ist geduldig.

Wenn du den Motor eh abgeschrieben hast - https://www.steelseal.at/

Ich halte von diesen "Dichtmittelchen" nicht viel, aber Chance zu Risiko ist angesichts "ich hab mich bereits vom Motor verabschiedet" mit Risiko gleich Null überschaubar. Und ich würde das "Dichtmittel" zur Sicherheit nach 500 km rauswerfen sowie versuchen, den Innenraumwärmetauscher während der Abdichtaktion abzuklemmen.

Nicht dass das Zeugs neben einem Leck noch Wärmetauscher zusetzt. Gerade der für den Innenraum ist besch*** zugänglich, sollte es den vorderen Kühler erwischen - halb so wild. An den kommt man meist gut ran.

Edit: Guck bei Amazon in die Rezensionen. Sieht für mich glaubhaft aus mit Chance zu "kann klappen".

Manchmal ist es besser, ein ganzes abgerocktes Auto kaufen, wo der Motor gut ist. Damit kann man dann eine ausgedehnte Probefahrt machen und dann die Maschine umbauen. Ein paar Teile noch ausbauen und den Rest zum Alteisen. Alles was von der Palette kommt, hat meist einen Grund, warum es auf der Palette steht.

Themenstarteram 19. September 2020 um 22:32

Vielen Dank für eure Beiträge!!!

Ich werds mir mal durch den Kopf gehen lassen und morgen noch mit meinem Schwager aus der KFZ-Branche schwätzen.

Das mit dem Steel Seal habe ich mir mal durchgelesen - hört sich echt interessant an! Bin ja da auch recht skeptisch, aber wenn die Erfahrungsberichte real sind, scheints ja echt ein Wundermittelchen zu sein! Ich könnte es mir schon vorstellen, das mal zu testen. Wenn ja, berichte ich auf jeden Fall, ob's was gebracht hat!

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