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Betrug. Bitte um Hilfe

Themenstarteram 17. August 2019 um 0:49

Bitte um Rat. Für mich hört sich das schräg an.

Die Frau ist krank, das stresst sie noch dazu sehr.

Anwalt gibt es in ihrem Ort nicht.

Das Ehepaar ist seit 20 Jahren Kunde in der Werkstatt.

"Man kennt sich", redet auch über Privates.

Danke für's Lesen. Ist lang geworden.

84- jährige Frau lässt das Auto ihres mittlerweile verstorbenen Mannes verkaufen.

Der Mann hatte das Auto noch selbst zur Werkstatt/ Autohaus gebracht. Das Autohaus fungiert als Vermittler. In der Anzeige stand "Mehrwertsteuer kann nicht ausgewiesen werden", 9450€

Es ist verabredet dass die Frau 9000€ erhält. Vorher 11.000€, da der Wagen seit Februar stand und sich kein Käufer fand, wurde schon runtergegangen mit dem Preis.

Die Frau rief ihn an, sie hätte nun einen privaten Käufer. Der Händler hatte erst keine Zeit. Rief dann zurück und sagte das Auto wäre gerade verkauft worden, für 8000€. Das könnte nicht rückgängig gemacht werden.

Die Frau betont nochmal, dass sie auf 9000€ für sich besteht.

Der Händler kündigt an, am nächsten Morgen zu ihr zu kommen. Kommt nicht. Ruft mittags an, er wäre auf dem Weg. Kommt nicht. Er kommt am nächsten Tag abends zu ihr, fotografiert ihren Ausweis, und legt ihr 8000€ auf den Tisch. Ohne Quittung/ Empfangsbestätigung.

Sie sagt 2x dass sie das nicht akzeptiert.

Er sagt er käme noch mit den Papieren/ Kaufvertrag vorbei. Und geht.

Der Händler hatte seine 5- jährige Tochter mitgebracht. Der 19- jährige Enkel der Frau war zufällig anwesend. Die Frau erscheint leicht verwirrt.

Was kann sie tun?

Beste Antwort im Thema

Ist eine komische Geschichte.

Mit dem Vorwurf des Betrugs sollte sehr vorsichtig umgegeangen werden. Der Schuss kann schnell nach hinten los gehen.

Ich denke nach 20 Jahren Händler - Kundenbeziehung lässt sich Betrug schlicht weg nicht nachweisen.

Ich konstruiere eine andere Geschichte daraus, wie sie ja oft vorkommt.

Es wird ein schwehr verkäufliches Fahrzeug gewesen sein. Dass man dann von Zeit zu Zeit einen Preisnachlass einräumt ist üblich. Und 5% Provision ist auch im Rahmen.

Ich frage mich wie die alte Frau nun nach so langer Zeit selbst zu einem Käufer kommt obwohl das Fahrzeug beim Händler stand.

Ich denke es ist die Verwandschaft die dahinter steckt und ihr einredet, dass es 9000 Euro sein müssen.

Man hätte es gleich vor Ort klären müssen (neuer Käufer) und nicht am Telefon. Und es gelten die Geschäftsbedingungen, wer zuerst kommt mahlt zuerst. Und ich denke nicht, dass dem Händler daran gelegen war, die alte Frau über den Tisch zu ziehen. Denn es bestand eine 20 Jahre alte Kundenbeziehung.

Wenn die alte Frau nichts schriftliches hat, wird sie kaum Erfolg haben.

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am 19. August 2019 um 8:59

Wieder mal so eine komplette Katastrophengeschichte, aber auch wirklich alles etwas wirr. Ich seh schon halbwegs durch, was gemeint ist und wie es gelaufen sein soll, kann den Händler unter den Umständen aber auch ganz sicher nicht mehr als seriös bezeichnen.

Dennoch kann ich solche Kommentare wie "na ob sich der Stress wegen 1.000 Euro lohnt" nicht wirklich nachvollziehen. Leute, auch 1.000 Euro wollen erstmal ehrlich verdient sein, nach Steuer, versteht sich. Und gerade bei den Rentnern sitzt die Kohle heute oft nicht mehr ganz so locker wie früher. Zudem ist ein Deal ein Deal, da kann ich so einen Scheiß hernach nicht bringen. Wenn der Händler den Wagen nicht für den angepeilten Preis losbekommt, obwohl er wohl erst die 9.000 Euro zugesagt hat, dann muss er es eben lassen. Aber er kann das Auto nicht einfach billiger verkloppen und einseitig die getroffene Absprache unterwandern.

Andererseits, auch ganz klar, sowas macht man ausschließlich schriftlich.

wieso zusammenleihen? Das auto ist doch (angeblich) verkauft, also hat der händler doch geld bekommen. Wenn er weniger wie 8.000 bekommen hat, hat er ein schlechtes geschäft gemavht.

dazu kommt noch: Ohne Quittung das geld rausrücken und dann verschwinden? wie ist der denn drauf? hat der kohle zuviel. Die Besitzerin hat nie geld bekommen(er kann es ja nicht nachweisen) Und das Auto wurde nicht verkauft (er kann das ja ebenfalls nicht nachweisen) Also soll sie zum Anwalt gehen und er soll das Fahrzeug zurück fordern. was der Händler dann daraus macht ist sein Problem.

oder aber "Oma2 hat nix mehr verstanden und ist irgendwann geistig ausgetiegen und hat sich bequatschen lassen.

Der Schwacke Wetrt entspricht schließlich NIE dem tatsächlichen Kaufpreis. selbst wenn das der Preis ist, den den Käufer bezahlt, der Händler zieht sich seinen Anteil davon ab. der muß ja auch von irgendwas leben.

Zitat:

@NeoNeo28 schrieb am 19. August 2019 um 08:59:28 Uhr:

... Wenn der Händler den Wagen nicht für den angepeilten Preis losbekommt, obwohl er wohl erst die 9.000 Euro zugesagt hat, dann muss er es eben lassen. ...

na, und was hätte die TE geschrieben, wenn der Händler das abgemeldete Auto (mit mittlerweile abgelaufener HU?) der Oma einfach vor die Haustür gestellt hätte?

mit 1 Woche später einer ersten freundlichen Nachfrage vom Dorfpolizisten, bitte kein abgemeldetes Auto auf der öffentlichen Straße zu parken ;)

am 20. August 2019 um 10:59

Zitat:

@camper0711 schrieb am 19. August 2019 um 10:49:17 Uhr:

na, und was hätte die TE geschrieben, wenn der Händler das abgemeldete Auto (mit mittlerweile abgelaufener HU?) der Oma einfach vor die Haustür gestellt hätte?

mit 1 Woche später einer ersten freundlichen Nachfrage vom Dorfpolizisten, bitte kein abgemeldetes Auto auf der öffentlichen Straße zu parken ;)

Ist doch schei* egal und ändert nichts an der Sache selbst. Muss man sich eben zusammensetzen und den angepeilten Preis neu verhandeln/beraten, aber so geht es definitiv nicht. Dem Händler würde ich schon Beine machen... :D

Ich glaube da ist nicht nur die alte Dame wirr. Das muss in der Familie liegen. Allmählich kommt mir das vor, wie ein schlechter Aufsatz in der Schule. Ich bin geistig sehr rege, aber bei diesem Thread fällt es mir sehr schwehr, den ganzen Ablauf richtig einzuordnen. Wie sollte man einen solchen Aufsatz " Wie verkaufe ich ein Auto" bewerten. Am besten Thema verfehlt. Die TE sollte sich an einen Anwalt wenden anstatt hier mehr und mehr difuse Dinge zu verbreiten.

Zitat:

@HennesMM55 schrieb am 20. August 2019 um 13:28:56 Uhr:

... Die TE sollte sich an einen Anwalt wenden anstatt hier mehr und mehr difuse Dinge zu verbreiten.

wobei der Anwalt KLARE du belegbare Angaben haben bzw. Dokumente sehen will, bevor er tätig wird ;)

 

Zitat:

@Railey schrieb am 18. August 2019 um 20:35:17 Uhr:

..., Dorfpfarrer...

ist denke ich sinnvoller, um die Leute zur Vernunft zu bringen!

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