Betrug beim Autokauf

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Guten Tag,

Ich habe schon ein Problem mit dem Autokauf.

Mein Bruder hat schon vor 3 Monaten Audi A6 beim Autohandler gekauft. Es gibt immer mehr Problemen damit, weil das Auto leistungsfahig sein soll und es is nicht..

Wie sieht das alles? Mein Bruder hat das Auto im Autohandel im Internet gefunden und das was genau was er wollte. Baujahr 2012, Xenonlicht, nidrige Km-Zahl, leisungsfahig. Er konnte das Auto nicht fruher sehen, weil der Autohandler nicht genug Geld hatte. Mein Bruder musste Kredit dafur aufgenommen und er musste auch den Vertrag ohne Auto unterschreiben.

Jetzt wissen wir, dass das ein anderer Wagen ist, als mein Bruder gewahlt habe (der Autohandler hat das selbst uns gesagt). Es gibt zu viele Probleme damit - Kuhler lauft aus, mein Bruder musste Akku austauschen, wir hatten falsche Reifen und Felgen dazu gekriegt (in Dokumenten steht das die Reifen 17 Zoll sein sollen, aber die sind wirklich16 Zoll), er hat nur ein Schlussel dazu gekriegt und das Auto sollte Xenonlicht haben, aber hat anstatt normale Lampen und noch die Kilometerzahler is um 20.000 Km hoher...

Wir wissen nicht genau was wir damit machen konnten, weil das schon ein Betrug ist und dieses Auto kostet viel weniger, als dieses, das mein Bruder kaufen wollte. Was konnen wir machen?

Beste Antwort im Thema

nunja ... ich habe die Erfahrung gemacht, dass hierzulande z.B. ein türkischer Deutscher nach Möglichkeit überwiegend zu seinen türkisch-deutschen Händler-Kollegen geht, wenn er was braucht oder haben will. Die kennen sich ja alle untereinander bzw. sind um 100 Ecken verwandt.
Möglicherweise ist dann der türkisch-deutsche Händler ein bisschen der Meinung, dass er es mit seinem Cousin oder "guten Kollegen" ja mal versuchen kann - bleibt ja in der Familie 😉
Dann wird ein bissl gemotzt, gemosert, gehandelt, Tee getrunken und man wird sich einig... meistens.

Wenn ich mir das etwas holprige Deutsch des TE so angucke, könnte dieser Fall in diese Kategorie Autoverkauf fallen... ansatzweise 😉

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Das der Käufer hier so einfache Karten hat, will ich einfach nicht glauben. Denn ein Händler, der so dämlich agiert, kann ja niemals lange sein Geschäft betreiben.

Laut TE hätte er Chancen bei Kilometerstand und Xenonlicht. Dazu kommt die Nachbesserung bei den Felgen. Meine Vermutung ist, das hier der TE die Angaben aus der Anzeige mit denen des Kaufvertrags gegenüberstellt. Aber im Vertrag eben die "Wahrheit" über das verkaufte Auto steht ... dazu passt auch der Punkt, das das verkaufte Modell laut TE günstiger wie das ursprünglich gewünschte war.

Ablauf erfolgt wie bei den üblichen Lockangeboten:
Käufer: "Ich will XY"
Händler "Ja, das ist leider nicht mehr da, aber wir hätten noch ein ähnliches Z"

Vermutlich war es nichtmal ein Lockangebot. 5 Jahre alte Audis A6 stehen eher noch beim Freundlichen und nicht auf Kiesparkplatzhinterhöfen. Das Wunschfahrzeug war womöglich einfach vorher verkauft ... aber selbst wenn es die übliche Lockmasche eines Fähnchenhändlers war, der setzt doch bewusst keinen Vertrag auf, wo die Rückabwicklung schon sicher enthalten ist.

ich versteh das so, dass das angebotene Auto schon verkauft war und man stattdessen wie selbstverständlich einen Ersatz verkauft hat, ohne vorher zu fragen "Auto ist schon verkauft, wie wärs stattdessen mit dem hier?"

Ich versteh die zeitlichen Zusammenhänge nicht so ganz... mir kommts so vor, als hätte der Käufer blind den KV unterschrieben, aber dann bei Abholung ein anderes Auto bekommen.

Naja, immerhin die VIN stimmt ja.... 😉 Problem bei arglistiger Täuschung ist halt, dass man es beweisen muss. Da ist der Zug mit der Sachmängelhaftung leichter..... Das Ziel bleibt ja im Grunde bei beidem das Gleiche.....

Zitat:

@cocker schrieb am 7. Mai 2017 um 16:49:36 Uhr:


ich versteh das so, dass das angebotene Auto schon verkauft war und man stattdessen wie selbstverständlich einen Ersatz verkauft hat, ohne vorher zu fragen "Auto ist schon verkauft, wie wärs stattdessen mit dem hier?"

Ich versteh die zeitlichen Zusammenhänge nicht so ganz... mir kommts so vor, als hätte der Käufer blind den KV unterschrieben, aber dann bei Abholung ein anderes Auto bekommen.

Zum letzteren: ja, das habe ich auch direkt beim ersten lesen so verstanden. Der Bruder vom TE hat den Vertrag blind unterschrieben, ohne das Auto gesehen zu haben.

Das erste habe ich jetzt beim nochmaligen lesen des Eingangsposts auch so verstanden - das Auto was sie jetzt gekauft haben kostete ja auch weniger. Es ist einfach ein ähnliches aber anderes als in der Anzeige.

Solange im Kaufvertrag eine falsche Laufleistung oder Ausstattung steht hat man gute Karten. Ausstattung wiederum kann der Händler theoretisch nachrüsten, aber geben die sich sowas?

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Ich fände es besser, wenn der Bruder sich selbst auf MT anmeldet und das alles mal Schritt für Schritt schildert, wie es nun tatsächlich abgelaufen ist. Die bisherige Schilderung lässt nur Kaffeesatzleserei zu.

Was, wenn der Bruder der TE beim Händler einen 'Kredit' in Anspruch genommen hat, um ein Auto zu 'erwerben'?.
Oder wie lest Ihr die Passage, dass der 'Bruder sogar einen Kredit aufnehmen musste..., um....'
Undurchsichtiger kann es eigentlich nicht zugehen und mindestens eine der Parteien hatte finanzielle Not, um
a) ein Auto für den Verkauf zu beschaffen
B) ein Auto für den eigenen Nutzen zu beschaffen

Es ist schon eine Räuberpistole.

Hi,

Zitat:

Er konnte das Auto nicht fruher sehen, weil der Autohandler nicht genug Geld hatte.

also ich bin erstmal an dem Satz hängen geblieben. Hier kann ich nicht ganz folgen. Wollte der Händler ein KFZ verkaufen, dass er gar nicht selbst besitzt?

Gruß Jens

ein Autohändler ohne Geld is ne ganz ganz arme Sau 😉

Da hat wohl ein nicht-deutscher Fähnchenhändler seinen Landsmann gelinkt... 😉

Was ungefähr so bedeutend wäre, wie wenn ein biodeutscher Autohändler einen biodeutschen Käufer linkt. Passiert in diesem Lande täglich vermutlich tausendfach und hat nichts mit Nationalitäten, sondern mit der Branche zu tun.

nunja ... ich habe die Erfahrung gemacht, dass hierzulande z.B. ein türkischer Deutscher nach Möglichkeit überwiegend zu seinen türkisch-deutschen Händler-Kollegen geht, wenn er was braucht oder haben will. Die kennen sich ja alle untereinander bzw. sind um 100 Ecken verwandt.
Möglicherweise ist dann der türkisch-deutsche Händler ein bisschen der Meinung, dass er es mit seinem Cousin oder "guten Kollegen" ja mal versuchen kann - bleibt ja in der Familie 😉
Dann wird ein bissl gemotzt, gemosert, gehandelt, Tee getrunken und man wird sich einig... meistens.

Wenn ich mir das etwas holprige Deutsch des TE so angucke, könnte dieser Fall in diese Kategorie Autoverkauf fallen... ansatzweise 😉

Kommt mir auch so vor. Aber ich würde nicht den Schritt gehen, solches Verhalten generell der einen oder anderen Volksgruppe zuzuordnen.

war ja auch nur ein Beispiel ... ich kenne hier in meiner Gegend bzw. von der Arbeit her solche "Verbandelungen" ("Wenn meine Auto ist kaputt, fahr ich zu Kusäng, der hat Werkstatt"😉, habe allerdings noch nicht mitbekommen, dass die sich gegenseitig übern Tisch ziehen 😉

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