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Benziner oder Diesel trotz 15.000 Jahres-Kilometern

Mercedes C-Klasse S204
Themenstarteram 24. Juli 2017 um 21:53

Moin!

Ich diskutiere gerade angeregt mit einem guten Kumpel, und zwar möchte er sich auch eine C-Klasse der Baureihe 204 zulegen und kann sich nicht so richtig entscheiden, ob er einen Diesel oder einen Benziner nehmen soll.

Ich persönlich fahre zwar auch nur ca. 15.000 km im Jahr und habe trotzdem einen Diesel, weil ich damals ein gutes Angebot bekommen habe. Ebenso habe ich gehört, dass die heutigen Dieselmotoren auch gar nicht mehr so empfindlich wie frühere Dieselmotoren sind, wenn sie nicht täglich mehrere hundert Kilometer gefahren werden.

Könnt ihr diese Meinung teilen? Rein vom Fahrgefühl kann ich auch nicht sagen, dass der Diesel weniger „spritzig“ unterwegs ist wie ein Benziner. Habe einen 200er BlueEfficiency mit 136 PS und kann wirklich nicht sagen, dass es sich um eine „lahme Ente“ handelt. Habe natürlich keinen direkten Vergleich, da ich noch nie einen kleinen Benziner (C180 mit 156 PS oder C200 mit 184 PS) gefahren bin.

Liebe Grüße

kielerbenz

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@golfwolf111 schrieb am 24. Juli 2017 um 22:44:46 Uhr:

3. Kein "Dieselskandal", kein Gedanken an Fahrverbot

"Noch" nicht.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis man drauf kommt, das Direkteinspritzbenziner sogar noch mehr Feinstaub raus pusten, als jeder Diesel. Dann gehts denen genauso an den Kragen und es müssen genauso Partikelfilter nachgerüstet werden.

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am 24. Juli 2017 um 22:01

Zitat:

@kielerbenz schrieb am 24. Juli 2017 um 21:53:55 Uhr:

dass die heutigen Dieselmotoren auch gar nicht mehr so empfindlich wie frühere Dieselmotoren sind, wenn sie nicht täglich mehrere hundert Kilometer gefahren werden.

Hunderte KM täglich ist bisschen übertrieben...

 

Aber der Moderene Dieselmotor mit seinem Partikelfilter ....

 

....ist auf jeden Fall anfälliger bei Kurzstrecke oder viel Stadt als die "alten Diesel" ohne Partikelfilter!

 

....und wen das Auto in naher Zukunft keine Blaue Plakette bekommt oder hat und in so eine Zone muss, muss er wohl Bus fahren...!

 

 

Wenn Du jetzt eine Rechnung aufstellen möchtest benögst Du nicht nur den Verbrauch und wieviel Du fährst sondern auch die Mehrkosten bei den Steuern und auch der Anschaffungspreis!

 

http://www.diesel-oder-benzin.de/

 

 

 

 

 

am 24. Juli 2017 um 22:22

Zitat:

@kielerbenz schrieb am 24. Juli 2017 um 21:53:55 Uhr:

Ebenso habe ich gehört, dass die heutigen Dieselmotoren auch gar nicht mehr so empfindlich wie frühere Dieselmotoren sind, wenn sie nicht täglich mehrere hundert Kilometer gefahren werden.

Man hört ja so einiges heutzutage...

Zitat:

Rein vom Fahrgefühl kann ich auch nicht sagen, dass der Diesel weniger „spritzig“ unterwegs ist wie ein Benziner.

"spritzig" kommt doch von (ein)spritzen, aber die Diesel sind doch alle so sparsam...hmmm;)

Kann schon alles sein, aber für die PS müssen die auch drehen und das ist furchtbar! "Drehmomentking" ist man auch nur in einem ganz, ganz schmalen Drehzahlband von 2000-etwas über 3000U.

Eigentlich ist der ja nur am Schalten...

MfG

Ein Kollege fährt Diesel und hat ab und an das Problem mit abgebrochenen Reinigungszyklen (heisst das so?)

Ich fahre meist 12 km am Stück und bin froh, ein Fahrzeug zu haben, welches auf der Strecke Betriebstemperatur erreicht.

Für mich bislang nur Benziner: meine Fahrleistung 15.000-20.000jm/Jahr

1. laufruhiger insbesondere im Stadtverkehr (natürlich subjektiv)

2. spritzig kraftvoll (subjektiv ) vielleicht sogar mehr als beim Diesel.

3. Kein "Dieselskandal", kein Gedanken an Fahrverbot

Zitat:

@golfwolf111 schrieb am 24. Juli 2017 um 22:44:46 Uhr:

3. Kein "Dieselskandal", kein Gedanken an Fahrverbot

"Noch" nicht.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis man drauf kommt, das Direkteinspritzbenziner sogar noch mehr Feinstaub raus pusten, als jeder Diesel. Dann gehts denen genauso an den Kragen und es müssen genauso Partikelfilter nachgerüstet werden.

am 25. Juli 2017 um 6:14

@Bytemaster

 

Dazu gibt es in der aktuellen auto motor und sport einen Artikel. Dort wurden moderne Diesel und Benziner einem aufwändigen Straßentest unterzogen und dabei die ausgestoßenen Abgase (insbesondere NOx) und Partikel gemessen.

 

Fazit: Die gesteteten Benziner (alle mit Direkteinspritzung) blieben deutlich unter den Grenzwerten der zukünftig gültigen Schadstoffklasse – und das bereits ohne Partikelfilter!

 

Bei 15.000 km Jahresfahrleistung würde ich ganz klar zum Benziner raten. Selbst bei einer noch höheren jährlichen Fahrleistung würde ich mir den Kauf eines gebrauchten Diesels auf Grund der momentanen Diesel-Diskussion verkneifen.

 

Gruß Flo

Es kommt auch noch darauf an, wie sich diese 15tkm im Jahr zusammensetzen. In den meisten Fällen werden es wohl eher häufig kurze Strecken sein und nicht einmal monatlich 1.000km am Stück.

Pauschale Aussagen zum Partikelfilter sind oft mit Vorsicht zu genießen, da es je nach Hersteller komplett unterschiedliche Systeme (zusätzliche Einspritzdüse oder Unterstützung der Regeneration durch ein Additiv) gibt.

Würde mich in dem Fall aber wohl eher für einen Benziner entscheiden. 15tkm im Jahr erscheinen mir etwas zu wenig, damit der Diesel seine Vorteile ausspielen kann.

Zitat:

@olsql schrieb am 24. Juli 2017 um 22:22:35 Uhr:

"Drehmomentking" ist man auch nur in einem ganz, ganz schmalen Drehzahlband von 2000-etwas über 3000U.

 

Eigentlich ist der ja nur am Schalten...

Nicht wirklich. Die meisten erreichen nen Anständiges Drehmoment schon ne ganze Ecke vor 2.000. Das mit den 3.000 kommt aber hin. Zum Schalten... Was ist das? Gibt's Mercedes auch als Schalter? :D

Zitat:

@Bytemaster schrieb am 24. Juli 2017 um 23:08:05 Uhr:

Zitat:

@golfwolf111 schrieb am 24. Juli 2017 um 22:44:46 Uhr:

3. Kein "Dieselskandal", kein Gedanken an Fahrverbot

"Noch" nicht.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis man drauf kommt, das Direkteinspritzbenziner sogar noch mehr Feinstaub raus pusten, als jeder Diesel. Dann gehts denen genauso an den Kragen und es müssen genauso Partikelfilter nachgerüstet werden.

Die Anmerkung ist sicherlich richtig, aber jetzt sind die Diesel im Fokus, dann erst mal die Benzin-Neuwagen.

Aber hier geht es ja um JETZT und , so wie ich es verstanden habe, gebraucht.

Und selbst wenn dann irgendwann mal, wird heute von Umbaukosten um € 200,- gesprochen.

Und letztlich besteht beim Benziner auch noch die Möglichkeit auf LPG umzurüsten. Bis 2022 mit Steuervorteil sicher.

Ich fahr nur Diesel weil mir die Charakteristik eines Benziners nicht zusagt. Ich steh auf Gleichdruckverbrennung.

Leider baut Mercedes keine Benziner mit Saugmotor mehr. Bin immer gut damit gefahren - nur geringe Probleme. Die CGI (habe selbst einen Mopf) mit Ihrer Direkteinspritzung, dem Turbo und Simplexsteuerkette erwecken nicht gerade Vertrauen in mir. Deshalb lasse ich es auch auf Touren wie Hamburg - München gelassener angehen. Dem alten Sauger habe ich immer stundenlang Gasstellung an oder aus zugetraut - war nie ein Problem selbst über 150tkm Laufleistung.

Bei BMW gibt es glaube ich noch normale Benziner mit Saugmotor ?

Beim Diesel ist die Technik mit den "Hochdrücken" sehr komplex. Im Fehlerfall sind teilweise Ersatzteile betreffend der Dieseleinspritzung sehr teuer.

@blackmagicbird

 

Bei keinem deutschen Großserien-Premiumhersteller (Audi, BMW, Mercedes-Benz und Volkswagen) gibt es noch Motoren ohne Direkteinspritzung und (Turbo-)Aufladung.

Zitat:

@DerFl0 schrieb am 25. Juli 2017 um 11:36:57 Uhr:

@blackmagicbird

Bei keinem deutschen Großserien-Premiumhersteller (Audi, BMW, Mercedes-Benz und Volkswagen) gibt es noch Motoren ohne Direkteinspritzung und (Turbo-)Aufladung.

Bis 2009 hats bei VW noch einen Pumpe Düse 2 Liter Saugdiesel gegeben mit Euro 4. Da hab ich noch schnell zugeschlagen.

Mein Bruder hat einen 120iger BMW Coupe Benziner aus 2011 - ist doch ein Sauger oder ?

Seh´ gerade hat aber Direkteinspritzung zweite Generation (High Precision Injection) mit Magerbetrieb - aber nix Turbo und 170PS aus 2Litern...

Der BMW-Motor hat in meinen Augen ordentlich Bums und die ZF-Automatik ist sowieso ein Gedicht. Was genial ist, wenn man den Motor drehen läßt, kommt der typische BMW-Sound aus einem 4 Zylinder....die haben nicht etwa ein Soundmodul verbaut ? Was mager ist bei BMW (2011er) ist der Sound vom Radio, und die orangen LED´s aus den 70igern als Serviceanzeige/Verbrauch u.s.w. das konnte selbst der W203 besser....

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