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Batterieschaden und Augenverlust

Themenstarteram 10. Februar 2005 um 18:52

Hallo Fordies

Ist vieleicht OFFTOPIC aber ich muss heute eine Traurige Mitteilung machen !!!

Habe heute im Krankenhaus zufällig einen kumpel auf dem Weg zu den Fahrstühlen getroffen,mit dickem Verband auf dem rechten Auge !!!

Seine Erklärung war folgende !

Er wurde von seinem Chef unmittelbar vor der Arbeit (Dachdecker) gebeten ,sich den Wasserpegel innerhalb der Autobatterie anzusehen !!!

Fahrzeugtyp: FORD TRANSIT

Beim abdrehen der Batteriedeckel ist Laut seiner Außsage die Batteriesäure in sein rechtes Auge Hochgeschossen und die Austretende Säure muß die gesamte Batterie so dermaßen zersezt haben,das man nur an einigen Deckelchen erkennen konnte,das es sich mal um eine AUTOBATTERIE gehandelt hat !!!

Diagnose: VERLUST DES RECHTEN AUGES

Familienvater und Alleiniger Ernährer von Frau & Kind !

Leute,paßt auf euch auf,auch wenn Diverse Handgriffe Standart sind !

Dieser Standartgriff hat meinem Kumpel sein Auge gekostet !!!

Gruß JOE

23 Antworten

Tut mir leid für deinen Kumpel!

FAKE

 

Traurige Geschichte, aber irgendwie kommt mir das alles gelogen vor.

1. Wieso spritzt die Säure hoch? Das kommt normalerweise nicht vor, da ja kein Druck im Gehäuse hersscht und man die Deckel ja auch nicht mit einmal aufreisst sondern schraubt. Also müßte sich Druck dann bemerkbar vor dem entgültigen Öffnen machen, ähnlich einer Sprudelflasche.

2."die Austretende Säure muß die gesamte Batterie so dermaßen zersezt haben,das man nur an einigen Deckelchen erkennen konnte,das es sich mal um eine AUTOBATTERIE gehandelt hat !!!" Das kann ja nun schon gleich garnicht sein, da der Kunststoff der Batteriegehäuse säurefest ist, schon würde sich die Batterie ja schon von alleine aufgelöst haben.

Also, Märchenstunde zuende.

Worauf man bei Batterien achten muß, ist es keinen Kurzschluß herbeizuführen. Hier sind Schraubendrehe, Gabelschlüssen, Zangen aber noch schlimmer Metalluhrenarmbänder eine echte Gefahrenquelle, weshalb man ja auch den Minuspol zuerst abklemmt, da dann keine Gefahr besteht, wenn man beim Abklemmen des Pluspols versehentlich einen Kurzschluß gegen die Fahrzeugmasse erzeugt.

Themenstarteram 11. Februar 2005 um 23:28

Hallo Holt

Ich finde den Satz "Märchenstunde zuende" unter aller Sau !

Wenn du dir nicht im Entferntesten Vorstellen kannst,das diese Erklärung meines Kolegen nicht möglich bzw. Gelogen ist,dann könntest du dich etwas Feinfühliger ausdrücken !

Das die Autobatterie kaum noch als solche zu erkennen war,hatte mir sein Vater mitgeteilt,der sich anscheint unmittelbar nach diesem Ereigniß vor Ort Erkundigt hat !

Ich kann nicht sagen,was möglich ist und was nicht !

Auch kann ich nicht sagen,das der Vater dieses Mannes ein Geschichtenerzähler ist !

Tatsache ist aber leider nunmal,das viele Hersteller es Vorziehen,Diverse Gegenstände in 3. Welt Länder herstellen zu lassen,um Kosten zu drücken ,aber im Nachhinein "Deutsche Wertarbeit" an den Mann bringen wollen !!!

Auf Billigste Weise gebaut, dann den Aufkleber des Vertrauens draufgeklebt (Bosch etc) und in Deutschen Regalen zu Standartpreisen angeboten !!!

So Verhält es sich in der Unterhaltungselektronik und anderen Bereichen auch !

Wie auch immer,ich kann seine Außsage nicht in Frage stellen !

Gruß JOE

Die einzige Möglichkeit, daß eine Batterie expoldiert, ist wenn man einen extrem hohen Strom entnimmt (Kurzschluß) und damit eine starke Überhitzung herbeiführt. Das merkt aber jeder beim Aufschrauben der Deckelchen, die normalerweise ja auch ein Löchlein haben, welches neben der Entlüftung Überdruck verhindern soll. Die Gechichte kann sich so also kaum abgespielt haben. Das Dein Kumpel möglicherweise trotzdem mit einem Verätzen Auge im Krankenhaus liegt, kann durchaus ein Unfall gewesen sein und in diesem Fall hat er auch mein Beileid.

Aber Batteriegehäuse sind säurefest, auch in der dritten Welt, wo ich zufällig die meißte Zeit des Jahres verbringe.

und auch ich möchte jetzt mal an dieser geschichte

zweifeln.hatte den der dachdecker auch destillierte wasser zum nachfüllen??

wo sitz den die batterie an dem besagten transit??

um was für einen transit handelt es sich?

hat er ahnung von Kfz-Technik??

ich arbeite seit 1991 als Kfz-Mechaniker und habe noch nie von so etwas gehört.

technisch gesehen ist es nicht möglich das die ätzende wirkung einer batteriesäure die plastikumantelung einer batterie zerstört.

ausserdem arbeite ich in einer ford-werkstatt,und arbeite viel am Transit.

so etwas ähnliche ist mir noch nie passiert.

das einzige von dem ich weiss,ist das batteriegase

explodieren können,besonders wenn die batterie von einem ladegerät geladen wird und dabei die entstehenden gase sich entzünden.

z.bsp. durch brennende zigarette oder kurzschluss durch ein metallisches werkzeug.

 

übrigens ,wieso muss ich mir von einem dachdecker und seinem vater und irgendeiner werkstatt etwas erzählen was man nicht mal selber gesehen hat.zweifelst du etwa an meiner technischen ausblidung,un willst du uns etwas über kfz-technik erzählen ??

der dachdecker und sein vater hat doch keine ausbildung zum Kfz-Mechaniker gemacht ,oder ?

ich werde auch weiterhin an allen autos den flüssigkeitsstand der batterie prüfen,und ich muss dabei keine angst haben!!

Themenstarteram 12. Februar 2005 um 13:22

Ich bezweifle weder Fähigkeiten im KFZ Bereich ,noch die fachlichen Außsagen von Leuten die ihr Handwerk diesbezüglich verstehen !

ich für meinen Teil muss mich ganz ruhig halten,denn von KFZ habe ich nunmal wirklich keine Ahnung !

Ich bin Handwerker und froh,wenn ich alleine Zündkerzen wechseln und andere Kleinigkeiten erledigen kann !

Auch habe ich schonmal Destiliertes Wasser in meine Batterie nachgefüllt !

Ich will hier auch niemanden von der Richtigkeit der "Geschichte" überzeugen !

Ich war einfach nur Sprachlos,als mir die Beiden im Krankenhaus über den Weg liefen und mir die Situation erzählten !

Und dieser Threat sollte eigentlich nur "Gutgemeint" sein ,mehr nicht !!

Wie gesagt,ich kann nicht beurteilen ob deren Außsage der Absoluten Richtigkeit entspricht oder nicht !

Vieleicht sollten wir dieses Kapitel einfach schließen,damit hier keine Streitigkeiten Entstehen !!!

Grüße an alle Fordies,JOE

batterie

 

guckst du da...

weist Du mehr...

http://www.hvbg.de/d/pages/presse/archiv/archiv02/batterie.html

 

guni75

Warum sollte er so eine Geschichte erfinden? Man kann sich über andere Autos lustig machen, aber über sowas macht man keine Scherze finde ich!

weil er kein kfz-mechaniker ist kann ich ihm nicht glauben das die batterie zersetzt wurde durch batteriesäure(verdünnte schwefelsäure)

batterie

 

wenn am Boden der Batterie sich zuviel Bleischlamm absetzt kann es zum inneren Kurzschluß kommen.....

Dann kanns die Batterie zerfetzen.......zersetzt wird das Plastik natürlich nich.....

Passiert wohl hauptsächlich bei älteren Batterien nach öfteren nachladen...

In der Werkstatt laden Sie ja nich so oft nach...die wollen neue Batterien verkaufen---

guni75

Hallo,

es hört sich zwar unglaublich an, aber leider ist einem Bekannten von mir vor ein paar Jahren was ähnliches passiert, sogar noch schlimmer...

Er wollte morgens losfahren und der Motor sprang nicht an. Also Anlasser jaulen lassen, bis die Batterie leer war.

Danach mit andererm Fahrzeug Starthilfe geben wollen. Soweit alles normal.

Bis er das Starthilfekabel an seinen Batterie anschloß und dann gabs einen riesen Knall.

Die Batterie explodierte ohne Vorwarnung! Genau in dem Augenblick als er sich drüberbeugte und das Kabel anklemmte.

Die Einzelteile der Batterie (Gehäuse) flogen wie Geschosse durch die Gegend und führten zu erheblichen Verletzungen im Gesicht und ein Teil sogar ins Auge, was zu Erblindung auf einem Auge führte!!

Es gibt nichts was es nicht gibt.

Seit dem habe ich grössten Respekt vor Batterien.

Gruß Shakti

Das klingt ja auch anders als der Unfall im ersten Beitrag. Durch das dauernde Orgeln war die Batterie sicher total überhitzt und als dann noch die Extrapower aus deren anderen draufkam, wurde das Gehäuse zu klein.

Aber es ist eben nicht weggeätzt worden, sowas kann mir eben keiner ernsthaft erzählen.

Wenn der Wagen nicht anspringt, dann sollte man eben nicht so lange orgeln, bis die Batterie leer ist, sondern immer nur kurz und dann Pause, ist auch für den Anlasser besser.

Braucht man dann doch Starthilfe, so sollte man immer das Kabel zuerst an den Pluspol der leeren Batterie anschliessen und danach an der Spenderbatterie, weil man so auch Funken vermeidet, wenn man soch irgendwo gegen Masse kommt.

Danach dann die Masseverbindung herstellen, aber nicht an der Empfangerbatterie, sondern irgendwo am Auto, steht ja auch in dem Link da oben:

"Minuspol der Spenderbatterie mit einem Massepunkt des Pannenfahrzeugs, zum Beispiel mit einem Metallteil im Motorraum verbinden. Nicht mit dem Minuspol der leeren Batterie, sondern möglichst weit entfernt von der Batterie, damit sich eventuell im Umfeld der Batterie vorhandenes Knallgas nicht entzünden kann." Wer ganz sicher gehen will, soll besser eine Schutzbrille tragen, sie kosten ja auch fast nichts.

Zitat:

Original geschrieben von Holt

Wer ganz sicher gehen will, soll besser eine Schutzbrille tragen, sie kosten ja auch fast nichts.

Das sollte man bei solchen Arbeiten grundsätzlich tun. Ist nach den Richtlinien der BG übrigens Vorschrift.

am 1. März 2005 um 10:42

wie gut,das ich Brillenträger bin

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