Batteriepflege im Winter
Hallo zusammen,
da mein TTR eher als "Spielzeug" für die Freizeit und die schöneren Tage im Jahr gedacht ist, fahre ich ihn derzeit eher selten. Wenn, dann nur bei trockener Witterung und auch nicht weit.
Spätestens alle zwei Wochen fahre ich ca. 10-20 km, um die Reifen zu schonen und die Batterie nachzuladen.
Der Motor läuft dabei ca. 20 Minuten bei ca. 2.000-2.500 Umdrehungen.
Reicht das aus, um die Batterie fit zu halten, oder ab wann wird diese erst "richtig" vom Generator mit Strom geladen?
Ich schalte keine Zusatzverbracuher ein und hatte bislang nie Probleme.
Wie machen das die Schönwetterfahrer unter Euch im Winter?
Viele Grüße
11 Antworten
Hallo ,
mein Fahrzeug steht abgemeldet in der Garage , da sieht es schlecht aus mit "rumfahren zum Reifenschonen".
Habe hier im Forum den Tip bekommen , den Wagen auf 4 c m Styropor zu stellen , das soll Standplatten verhindern ... in 6 Wochen weiß ich mehr 😉 .
Die Batterie habe ich abgeklemmt , da war bis jetzt bei allen meine Fahrzeugen immer genügend Saft drin , um nach der Winterpause zu starten , selbst mein A4 Dieselcabby ist immer zuverlässig angesprungen .
Bei meinem Mopped baue ich sie aus , da die Kapazität relativ gering für einen 1200er Motor ist , der Ausbau deutlich leichter vonstatten geht , die Batterie fast nix wiegt und das Fahrzeug im Winter , im ggs. zum Cabby , fast am Haus steht . So eine TTR Batterie wiegt schon was , wenn die Wege lang sind.
Hallo,
ich habe mein Baby über den Winter auch abgemeldet und habe ihn in der Garage stehen. Bevor ich ihn abstelle, wird er gereinigt, tanke nochmal voll, erhöhe den Reifendruck und stelle ihn auch auf Styroporplatten. Da ich Strom in der Garage habe, klemme ich immer das Ladegerät (C-tek 3600) an. Bei diesem Ladegerät musst du dich um nichts mehr kümmern. Wenn die Batterie voll ist, schaltet es automatisch ab und wenn die Spannung abfällt, lädt es automatisch wieder nach. Ein weiterer Vorteil ist, dass man die Batterie nicht abklemmen muss, da es der Bordelektr. nicht schadet.
So, das sind meine Erfahrungen.
Gruß Peter
ICch kenne diese Winterproblematik von meinem Cabrio 03-10:
- Volltanken
- Frisches Motoröl vor dem Winterschlaf
- Luftdruck erhöhen
- Styropor unter die Reifen (wer es mag)
- Tür-/Kofferaumgummis pflegen
-> noch was zum beachten: Bei DWA/Alarmanlage und entnommener Batterie hat man schlechte Karten :-)
Was man vermeiden sollte: Motor kurz anlassen, der Verschleiß ist dann zu hoch!
Vielleicht hilft der eine oder andere Tipp auch für den TT
semu
Zitat:
Original geschrieben von A4s-line
Hallo zusammen,
da mein TTR eher als "Spielzeug" für die Freizeit und die schöneren Tage im Jahr gedacht ist, fahre ich ihn derzeit eher selten. Wenn, dann nur bei trockener Witterung und auch nicht weit.
Spätestens alle zwei Wochen fahre ich ca. 10-20 km, um die Reifen zu schonen und die Batterie nachzuladen.
Der Motor läuft dabei ca. 20 Minuten bei ca. 2.000-2.500 Umdrehungen.
Reicht das aus, um die Batterie fit zu halten, oder ab wann wird diese erst "richtig" vom Generator mit Strom geladen?
Ich schalte keine Zusatzverbracuher ein und hatte bislang nie Probleme.
Wie machen das die Schönwetterfahrer unter Euch im Winter?
Viele Grüße
Das reicht um die Batterie voll zu halten. Die Batterie wird sofort nach dem Starten wieder geladen. Es ist auch egal ob Du noch andere Stromverbraucher wie Licht etc. dabei an hast. Es befindet sich ein Regler in jedem Auto welcher dafür sorgt, dass egal bei welcher Drehzahl und egal bei welcher Anzahl von Stromverbrauchern, eine Bordspannung von knapp 14 Volt im gesamten Fahrzeug anliegt. Die Batterie bekommt davon nichts mit, sie sieht nur die Ladespannung von knapp 14 Volt.
Die Batterie brauchst Du nicht abzuhängen. Um Deine Batterie zu schonen, achte unbedingt zeitlebens der Batterie darauf, sie niemals...auch nicht nur einmal...sie völlig zu entladen. Z.B vergessen Licht auszuschalten...längere Zeit Radio etc... so, dass danach nix mehr läuft. Dadurch wird die Batterie extrem geschädigt und sie verliert jedesmal wenn Dir das passiert etliches an Kapazität. Das wird Dir nicht gleich auffallen...weil, nach dem Aufladen springt der Motor ja wieder an. ABER, die Kapazität die die Batterie hatte, hast Du lange nicht mehr. Das wirst Du dann merken bei eiskaltem Wetter wenn der Motor irgendwann fast nicht mehr anspringt und der Starter nur noch ganz schwach und zäh anläuft. Die Batteriespannung bricht dann während des Startens zusammen auf ein paar wenige Volt. Bei ner guten Batterie kannste das Standlicht einige Stunden anlassen, oder 10 Minuten orgeln bis er anläuft, das packt die Batterie locker...hingegen eine geschädigte Batterie vielleicht nichtmal mehr ne halbe Stunde Licht anlassen und Du bekommst danach Dein Auto nicht mehr an. Also, gucken dass die Batteriespannung nicht unter 11-12 Volt geht...sonst Schaden! Alles klar? 😉
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Laut 🙂 bei der Werksabholung besitzt der TT ein "intelligentes Energiemanagement", das verhindern soll, dass sich die Batterie komplett entläd. Bevor es soweit ist, werden demnach alle elektrischen Verbrauch ausgeschaltet, so dass auch bei längerer Standzeit immer genügend Energie für den Start verfügbar ist.
Zur Praxis: Mein TT ist nach einer gut 4-wöchige Standzeit (allerdings im Sommer) klaglos wieder angesprungen. Ob das allerdings auch nach einer langen Standzeit im Winter so funktioniert, kann ich nicht sagen.
Vielleicht opfert sich ja jemand für einen Selbstversuch 😉
Zitat:
Original geschrieben von lagel73
Laut 🙂 bei der Werksabholung besitzt der TT ein "intelligentes Energiemanagement", das verhindern soll, dass sich die Batterie komplett entläd. Bevor es soweit ist, werden demnach alle elektrischen Verbrauch ausgeschaltet, so dass auch bei längerer Standzeit immer genügend Energie für den Start verfügbar ist.Zur Praxis: Mein TT ist nach einer gut 4-wöchige Standzeit (allerdings im Sommer) klaglos wieder angesprungen. Ob das allerdings auch nach einer langen Standzeit im Winter so funktioniert, kann ich nicht sagen.
Vielleicht opfert sich ja jemand für einen Selbstversuch 😉
ich geb euch anfang märz, bescheid, dann stand mein kleiner seit 15. november. mal sehen wie gut das intelligente energiemanagement ist... 😁
der mike
Auch mein TT steht derzeit abgemeldet in der Garage und wartet wieder auf wärmere Zeiten.
Wegen der Batterie mach ich mir ehrlich gesagt nicht so sehr die Sorgen, weil wenn er nicht gestartet wird über die ganze Zeit dann kanns so schlimm nicht sein denk ich mir. Bedenklicher wärs wenn man ihn mal ab und zu für 2-3 Minuten laufen lassen würde, da geht beim Starten schon immer ne schöne Menge Saft weg.
Ich mach mir wegen Standplatten bei den Reifen mehr Sorgen und deswegen schieb ich den Wagen auch alle 2 bis 3 Wochen 20cm vor und zurück. Den Druck hab ich schon auf 3,2 bar erhöht. Der Tip mit den Styroporplatten klingt irgendwie auch sinnvoll...
Im Zweifelsfall klemm wie schon ein Vorredner sagte die Batterie ab, so können wenigstens keine Verbraucher saugen 😉
Wenn meine TT wieder erwacht, dann werd ich einen kleinen Bericht in meinen Winterschlaf Thread schreiben wie es dann mit dem "Wachküssen" funktoniert hat und ob Folgeerscheinungen erkennbar sind 😁
Gruss
Zitat:
Original geschrieben von Hansilang
Auch mein TT steht derzeit abgemeldet in der Garage und wartet wieder auf wärmere Zeiten.
Wegen der Batterie mach ich mir ehrlich gesagt nicht so sehr die Sorgen, weil wenn er nicht gestartet wird über die ganze Zeit dann kanns so schlimm nicht sein denk ich mir. Bedenklicher wärs wenn man ihn mal ab und zu für 2-3 Minuten laufen lassen würde, da geht beim Starten schon immer ne schöne Menge Saft weg.
Ich mach mir wegen Standplatten bei den Reifen mehr Sorgen und deswegen schieb ich den Wagen auch alle 2 bis 3 Wochen 20cm vor und zurück. Den Druck hab ich schon auf 3,2 bar erhöht. Der Tip mit den Styroporplatten klingt irgendwie auch sinnvoll...
Im Zweifelsfall klemm wie schon ein Vorredner sagte die Batterie ab, so können wenigstens keine Verbraucher saugen 😉
Wenn meine TT wieder erwacht, dann werd ich einen kleinen Bericht in meinen Winterschlaf Thread schreiben wie es dann mit dem "Wachküssen" funktoniert hat und ob Folgeerscheinungen erkennbar sind 😁
Gruss
was ist eigetlich genau unter einem standplatten zu verstehen, ich mein, was es bedeuten soll ist mir klar, aber müssten das die gummis nicht problemlos aushalten? die gummis sind zum schmeißen, wenn sie verformt sind nehm ich an, oder?
der mike
Da gehts wohl Hauptsächlich um die Karkasse, die es auf lange Zeit nicht aushält, immer auf der gleichen Stelle belastet zu sein. Deutlich stärker belastet wird sie natürlich bei geringerem Reifendruck, deshalb reicht es eigentlich schon aus, den Reifendruck entsprechend stark zu erhöhen.
Ein Standplatten macht sich ähnlich einer Unwucht bemerkbar.
Meist lassen sie sich aber auch wieder rausfahren, wenn sie nicht zu stark sind.
Zitat:
Original geschrieben von michael_ende
was ist eigetlich genau unter einem standplatten zu verstehen, ich mein, was es bedeuten soll ist mir klar, aber müssten das die gummis nicht problemlos aushalten? die gummis sind zum schmeißen, wenn sie verformt sind nehm ich an, oder?
der mike
Ein Standplatten macht sich wie BedrocK schon sagte in einer Unwucht bemerkbar. Die Continental SC 3 die ich drauf habe sind da SEHR anfällig drauf. Bei mir bildet sich ein Standplatten schon nach 2 Tagen Standzeit sehr spürbar, aber man braucht nur den Reifen "warmfahren" dann isser wieder weg.
Betroffen sind vor allem Reifen mit einem sehr niedrigen Querschnitt und verstärkt wahrgenommen wird es durch ein hartes Fahrwerk.
Lässt man den Wagen über Monate am gleichen Fleck stehen kann es soweit kommen, dass die Reifen einen Platten kriegen der nicht mehr rausgeht und man hat dann ein ständig wahrnehmbares "Hoppeln" beim Fahren.
Gruss
Zitat:
Original geschrieben von lagel73
Laut 🙂
Zur Praxis: Mein TT ist nach einer gut 4-wöchige Standzeit (allerdings im Sommer) klaglos wieder angesprungen. Ob das allerdings auch nach einer langen Standzeit im Winter so funktioniert, kann ich nicht sagen.Vielleicht opfert sich ja jemand für einen Selbstversuch 😉
Ich habe mich geopfert 😁
Ich hatte nach 4 Wochen auch jetzt im Winter keine Probleme. Der Wagen sprang sofort an und auch noch keine Standplatten beim Conti SC3.
Gruß Thorsten