BAB-Baustelle: max. Fahrzeugbreite

na super...! 😁

Gerade kam ein Bericht im TV-Magazin WiSo (ZDF), dass innerhalb 2-spuriger BAB-Baustellen mit einer schmaleren, linken Fahrspur ordentlich geblitzt wird.

Ursache war nicht etwa überhöhte Geschwindigkeit, sondern die REALE Fahrzeugbreite.

Ein Herr mit der aktuellen ML-Klasse (W164) von Mercedes-Benz wurde wg. Befahren der linken Spur, die nur für Fahrzeuge mit einer max. Breite von 2m freigegeben war, geblitzt.

Zunächst glaubte er an einen "Irrtum" oder eine techn. Fehlmessung wg. zu hoher Geschwindigkeit, wusste er doch, dass er genau nach Vorschrift gefahren war.

Dann kam das Ticket mit Bezug auf StVO, Zeichen 264. Gegen den Bescheid erhob er Widerspruch, glaubte er sich doch im Recht, u.a. aufgrund der im Fzg.-Schein genannten Breite von 1900mm.

Aber:
Abgelehnt!

Tatsächlich geht es nämlich um die REALE Fahrzeugbreite und die beträgt beim ML 2130mm, also 2,13m.

NRW hat offenbar nachgebessert und weist die max. Breite solcher linken BAB-Baustellenspuren jetzt mit 2,10m aus, was für den o.g. Fall aber dennoch zu gering wäre.
Ergo: Fährt er wieder links, wird er wieder geblitzt und darf abermals zahlen.

Witzig ist, dass der Gesetzgeber hier von uns verlangt, dass wir uns jenseits des Fzg.-Scheins im Handbuch oder sonstigen Herstellerunterlagen darüber informieren, wie breit das Fzg. nun tatsächlich ist.
Selbst die akt. Golf VI können da ggf. schon zu breit sein...😁

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Roadwin


Für Überheblichkeiten ist Wissen notwendig und das hast Du nicht.

Umgekehrt ist's richtig. Nur weil jemand in einem kleinen Teilbereich über ein begrenztes Wissen verfügt, ist das noch lange kein Grund die Überheblichkeit als primäres Persönlichkeitsmerkmal zu kultivieren. Wenn also künftig jemand an Deinem Wissen partizipieren möchte, dann versuch doch einfach mal auf Deine herablassende Attitüde zu verzichten.

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Das Maß findet man zum Teil auch in den Herstellerunterlagen, ich habe hier gerade die vom Amarok, der ist zum Beispiel über Spiegel 2228 mm breit. Das Stichwort ist zumindest bei VW "Garagenmaße". Da findet sich dann einmal dieses Maß und dann noch maximale Breite bei geöffneten Türen.

Zitat:

Original geschrieben von Hadrian


Warum setzt man die Außenspiegel eigentlich nicht standardmäßig auf's Dach? Damit wäre das Problem doch einer äußerst eleganten Lösung zugeführt...😎

Da scheinen die doch schon bei vielen Autofahrern zu sein.

Anders kann ich mir blinde Spurwechsel nicht erklären.

Zitat:

Original geschrieben von Hellhound1979



Zitat:

Original geschrieben von patti106


Heißt das nicht eher loten?

Loten ist das selbe, senkeln umgangsprachlich die Verwendung des Senkels (Senkblei) fachlich wahrscheinlich nicht korrekt. 😁

Nun wissen wir aber auch, dass es einfacher ist, die Fenster zu senken und den

Zollstock

Gliedermaßstab direkt zur Messung zu nutzen.😁

Zitat:

Original geschrieben von self


Das Maß findet man zum Teil auch in den Herstellerunterlagen, ich habe hier gerade die vom Amarok, der ist zum Beispiel über Spiegel 2228 mm breit. Das Stichwort ist zumindest bei VW "Garagenmaße". Da findet sich dann einmal dieses Maß und dann noch maximale Breite bei geöffneten Türen.

Also ich lasse die Türen in der Regel während der Fahrt geschlossen.

Zitat:

Original geschrieben von Roadwin



Zitat:

Original geschrieben von meehster


Schuld sind einige Leute, aber ausnahmsweise mal nicht der Gesetzgeber.
Der Auslöser ist doch der Kunde mit seiner Fahrzeugwahl.

Wenn der klipp und klar dem Hersteller (Verkäufer) erklärt, dass er den Wagen nicht kauft, weil ..., dann wird eine Änderung kommen. Gab es doch schon, als eine neue S-Klasse nicht mehr in eine DIN-Garage oder auf den Autozug gepasst hat.

Da aber der Kunde immer ein größeres Fahrzeug haben will, kommt man damit an entsprechende Grenzen. Dass man nun glaubt, dass andere eine Verpflichtung hätten, eine uneingeschränkte Nutzung zu ermöglichen, mit welcher Begründung?

Also ich habe mir auch schon gesagt, dass ich ne Liste mit Fragen anfertige und abklappern wedre, bevor ich den nächsten Wagen kaufe. Ich fürchte nur, dass ich dann keinen Neuwagen mehr bekommen werde sobald ich frage, ob ich denn relevante Leuchtmittel selbst wechseln kann, ohne dass Scheinwerfer oder gar Stoßstangen demontiert werden müssen.😰

Auf diesen Gliedermaßstab sind aber so viele Ziffern drauf,
welche sind denn jetzt die richtigen? 😁😁

Und wenn man den Gliedermaßstab durch die Fenster durchgesteckt hat,
die Fensterheber nach oben fahren,
dann hat man ja auch gleich links und rechts ne Markierung im Zollstock! 😉

Viktor

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Zitat:

Original geschrieben von patti106



Zitat:

Original geschrieben von self


Das Maß findet man zum Teil auch in den Herstellerunterlagen, ich habe hier gerade die vom Amarok, der ist zum Beispiel über Spiegel 2228 mm breit. Das Stichwort ist zumindest bei VW "Garagenmaße". Da findet sich dann einmal dieses Maß und dann noch maximale Breite bei geöffneten Türen.
Also ich lasse die Türen in der Regel während der Fahrt geschlossen.

Äh, ja und? Ich sage doch nur: "Unter dem Begriff 'Garagenmaße' kann man die Breite mit Spiegeln bei VW finden."

Nun wissen wir aber, dass das Geaamtmaß nicht nur in einer Garage relevant ist.

Warum die das so verstecken?

Zitat:

Original geschrieben von Roadwin


Wenn der klipp und klar dem Hersteller (Verkäufer) erklärt, dass er den Wagen nicht kauft, weil ..., dann wird eine Änderung kommen. Gab es doch schon, als eine neue S-Klasse nicht mehr in eine DIN-Garage oder auf den Autozug gepasst hat.

Die Anzahl der Kunden, die bereit sind sich wie Ölsardienen in ihr Auto zu quetschen, nur um in BAB-Baustellen einem möglichen Bußgeld zu entgehen, wird mutmaßlich recht überschaubar sein.

Zitat:

Da aber der Kunde immer ein größeres Fahrzeug haben will, kommt man damit an entsprechende Grenzen. Dass man nun glaubt, dass andere eine Verpflichtung hätten, eine uneingeschränkte Nutzung zu ermöglichen, mit welcher Begründung?

Meines Wissens ist die rechte Spur 2,5m breit. Bevor man hier an entsprechende Grenzen gelangt, ist also noch jede Menge Platz. Das Verbot der Nutzung für Fahrzeuge die breiter als 2,0m sind ist daher keineswegs sachlich begründet, sondern reine Willkür. Der Vergleich mit Unterführungen die eine maximale Durchfahrtshöhe zulassen ist auch etwas dümmlich. Wenn die Höhe nicht mehr als 4,0m beträgt, dann bleibt man mit 4,1m eben hängen.

Zitat:

Original geschrieben von patti106



Zitat:

Original geschrieben von Roadwin


Der Auslöser ist doch der Kunde mit seiner Fahrzeugwahl.

Wenn der klipp und klar dem Hersteller (Verkäufer) erklärt, dass er den Wagen nicht kauft, weil ..., dann wird eine Änderung kommen. Gab es doch schon, als eine neue S-Klasse nicht mehr in eine DIN-Garage oder auf den Autozug gepasst hat.

Da aber der Kunde immer ein größeres Fahrzeug haben will, kommt man damit an entsprechende Grenzen. Dass man nun glaubt, dass andere eine Verpflichtung hätten, eine uneingeschränkte Nutzung zu ermöglichen, mit welcher Begründung?

Also ich habe mir auch schon gesagt, dass ich ne Liste mit Fragen anfertige und abklappern wedre, bevor ich den nächsten Wagen kaufe. Ich fürchte nur, dass ich dann keinen Neuwagen mehr bekommen werde sobald ich frage, ob ich denn relevante Leuchtmittel selbst wechseln kann, ohne dass Scheinwerfer oder gar Stoßstangen demontiert werden müssen.😰

Das habe ich auchschon gemacht und bin so als ich mir einen Neuwagen kaufen wollte bei einem siebenjährigen Volvo gelandet.

@ Hadrian: Man muß sich nicht wie Sardinen in ein Auto quetschen, wenn man unter 2 Meter bleiben will. Es gibt einige schmalere, die wirklich genug Platz bieten. Ein früher Mercedes S211 paßt z.B.

Zitat:

Original geschrieben von Hadrian


Meines Wissens ist die rechte Spur 2,5m breit.

Und ich denke, sie ist ein wenig breiter, der gemeine LKW ist schon 2,50 m breit, einige (Kühlkoffer z.B.) sind ganz regulär 2,55 m breit.

Und ich denke, da sind nicht mal die Spiegel dabei.

Aber mal so nebenbei, hab aus gegebenem Anlass mal eben nachgemessen, der Combo misst trotz Schrankwandaufbau und entsprechend großer Außenspiegel an langen Auslegern genau 1,97 m.😎

STRIKE!!!!😎😎 Ich bin raus.😁😁

Gruß
MS

Zitat:

Original geschrieben von MarkSawyer


Und ich denke, sie ist ein wenig breiter, der gemeine LKW ist schon 2,50 m breit, einige (Kühlkoffer z.B.) sind ganz regulär 2,55 m breit.

Und ich denke, da sind nicht mal die Spiegel dabei.

Die 2,55m für LKW sind ohne Spiegel, korrekt. Und die rechte Spur ist 3m breit, inklusive der vollständigen rechten und der halben linken Fahrbahnmarkierung.

Hadrian meinte wohl die linke Spur und hat sich nur vertippt, die ist nämlich in der Tat in den 2m-Fällen 2,5m breit - von der Leitplanke bis zur Mitte der Fahrspurmarkierung.

Wir bekommen also 2x0,25m zum Manövrieren und für verschobene Leitplankensegmente oder Schnee zugestanden. LKW hingegen nur 2x0,225m (ohne Spiegel, aber die sind so hoch, dass es eh egal ist).

Eigentlich sollte jedem klar sein, daß im realen Leben nur die reale/tatsächliche Breite gemeint sein kann. 😉

Jetzt müssen alle Fahrer von breiteren Fahrzeugen eben die Politik dazu bringen die linke Spur breiter zu machen.

Dann können breitere Fahrzeuge auch endlich besser überholen und manche blockieren nicht den Rest weil sie sich nicht vorbeitrauen (aber auch nicht nach rechts wollen). 😉

Die perfekte Lösung: das BAB-Sicherheitspaket 2011
Ein Beweis für die gute Zusammenarbeit von Gesetzgeber und Industrie
und ein beeindruckendes Zeugnis für die Weitsicht des Gesetzgebers.

Zunächst einmal: ok, einige Autos sind verdammt breit geworden.
Die meisten sind jedoch gar nicht zu breit, sie haben nur zu grosse "Ohren" (was ich persönlich durchaus begrüsse, solange es im Rahmen bleibt. Ich habe grosse Aussenspiegel zu schätzen gelernt, hilfreich, wenn sie der einzig mögliche Blick nach hinten sind.)

Da haben wir nun das Auto mit seiner Breite. Und dann haben wir da noch diese beiden Auswüchse rechts und links, die uns ärgern, wenn es gerade da mal zu knapp geworden ist. Mit etwas gutem Willen könnte man sie als Abstandhalter betrachten, nach dem Motto, wo die durchpassen, geht der Rest des Autos auch durch.
Nur warum haben die so eine komische Form?
Solange sie noch so klein waren, haben sie ja nicht weiter gestört. Man konnte sie relativ leicht ignorieren. Aber nun werden sie grösser. Und dann haben sie noch so ne silberne Schicht nach hinten, und je grösser, um so mehr könnte man eventuell darin etwas sehen, was das eigene weitere Verhalten beeinflusst. Da wird es schon zunehmend schwerer, sie zu ignorieren.
Sicherheitsstufe 1 erreicht.
Sicherheitsstufe 2: mit zu grossen "Ohren" sollst du rechts fahren. Da ist die Fahrbahn breiter und du fährst dort in der Regel auch langsamer. Was für ein Widerspruch - auf der schmaleren Spur wird schneller gefahren.
Wer mit zu grossen Ohren links fährt, bekommt zukünftig Post.
Ein Geniestreich: unsere uniformierten Mitbürger, die für Schutz und Sicherheit zuständig sind, bekommen eine zusätzliche Gelegenheit, ihre monatlichen Kosten durch zusätzliche Einnahmen zu kompensieren.
Und mit der Post erhält der Kunde auch eine gebührenpflichtige Information, von der er noch nie etwas gehört hat: Rechtsfahrgebot auf deutschen Bundesautobahnen. Wenn er es nicht freiwillig lernen will, dann eben gebührenpflichtig, und den Anfang machen wir bei der AB-Baustelle, weil, da passt das dann auch.

Kleiner Wehrmutstropfen: die Ar***karte haben wieder mal die armen gebeutelten LKW-Fahrer. Die müssen sich mittel- bis langfristig darauf einstellen, die rechte Spur wieder, wie schon vor 30 Jahren mit den PKW-Fahrern teilen zu müssen. Aber das sind ja Profis, die kriegen das schon hin.

So wurde von ganz langer Hand vorbereitet ganz einfach, und doch hochkompliziert das neue Sicherheitspaket 2011 geschnürt. Eine perfekte Leistung.

Vorsicht: dieser Beitrag könnte Spuren von Ironie aufweisen.

Zitat:

Original geschrieben von Hadrian


Warum setzt man die Außenspiegel eigentlich nicht standardmäßig auf's Dach? Damit wäre das Problem doch einer äußerst eleganten Lösung zugeführt...😎

Eine andere, tricky Variante habe ich im anhängigen Bild beigefügt.

Ist halt reine Ansichtssache, wie man die "Außenspiegelproblematik" umgeht ... 😁

Zitat:

Original geschrieben von meehster


Wer als Kunde überbreite Autos kauft, hat eben rechts zu bleiben und wer das nicht will, sollte als Kunde eben die überbreiten Kisten meiden. Ist doch gar nicht so schwer, oder?

... sagte der stolze Eigentümer eines Fahrzeuges, dessen Hersteller in seiner aktuellen Modellpalette kein einziges Fahrzeug mehr feilbietet, das noch eine tatsächliche Breite (inkl. Spiegel) von weniger als 2 m aufweist, und der

nach

dem Gebrauchtwagenkauf glaubt/hofft/oder was auch immer, dass sein Fzg. nicht zu breit ist (

Klick

). 🙄

Also, schwer ist das nicht, nein, aber Unsinn.
Bei deinem nächsten/übernächsten Fahrzeugkauf, soweit man nicht auf Fahrzeuge mit H-Kennzeichen fixiert ist, scheidet Volvo also schon mal aus. Bei VW wäre Downsizing auf Polo/Lupo-Format angesagt, uswusf.

Man kann natürlich alternativ auch dafür sein,

- entgegen der EG-Vorgabe wieder kleinere und/oder nur auf Fahrerseite vorhandene Außenspiegel anzubringen,
- auf haptisch ansprechende Türinnenverkleidungen zu verzichten,
- Türdämmung, Seitenairbags, Seitenaufprallschutz und Bauraum für hochwertige Lautsprecherboxen zu entfernen
- und unter Verzicht auf jeglichen, z. Vfg. stehenden Deformationsweg eine möglichst lotrechte Türbauform bevorzugen

um, sozusagen umgeben von Coladosenblech, selbstzufrieden stets den seit ewigen Zeiten auf eine tatsächliche Breite von 2 m begrenzten Überholfahrstreifen schnell zu befahren. 🙄

Zitat:

Original geschrieben von Roadwin


Da aber der Kunde immer ein größeres Fahrzeug haben will, kommt man damit an entsprechende Grenzen.

Er will es nicht, er bekommt es automatisch, dank des technischen Fortschritts. Oder würdest du auf Vorstehendes (wieder) verzichten wollen? Ich nicht!

Die Innenraumbreite hat doch gar nicht nennenswert zugenommen. Vielmehr sind die Türen und insbesondere die Außenspiegel breiter geworden und man ist gestalterisch von der lotrechten Fahrzeugkontur (bei der beim Türöffnen bei Regen KEIN Wasser in den Innenraum tropfte 😁) abgekehrt.

Zitat:

Original geschrieben von Roadwin


Nur weil ich mir ein Boot kaufe, hat "der Staat" nicht die Pflicht einen Kanal inkl. Anleger bis vor meine Haustür zu buddeln.

Jetzt musste ich an Captain Ahab denken - der Vergleich hinkt gewaltig.

Erstens gibt´s nur noch Boote und ist man auf sie angewiesen.
Zweitens ist auch der Kanal schon vorhanden. Er ist nur uralt und bedarf daher der Reinigung und Sarnierung.

Blöd ist´s, wenn man nun - wie die Wikinger - die Boote rechts des Kanals über Land transportieren soll, wo erhebliche Gefahren lauern.😉

Im übrigen wurde, willkommen in der Realität, mit der Kanal-Sarnierung vielerorts bereits begonnen!
Ein paar Gescheite, die wieder zur Freigabe des Kanals, äh, der linken Spur für den Individualverkehr sorgen, gibt´s halt doch.

Zitat:

Original geschrieben von Elk_EN


Erstens gibt´s nur noch Boote und ist man auf sie angewiesen.

Worin besteht denn eine Angewiesenheit zu einem "über"-breiten Auto?

Muss man denn stur bei einem Golf bleiben oder kann man nicht auch seine "Angewiesenheit" in einem Polo vollständig erfüllen?

So ein Polo ist heute größer als früher ein Golf und wenn man früher seinen Hintern mit einem Golf von a nach b verbringen konnte, geht das doch heute mit einem Polo deutlich besser.

Natürlich ein mächtiger Imageknacks gegenüber Nachbarn und Kollegen, aber wer sich und sein Image nur über das Fahrzeug definiert, der hat doch völlig andere Probleme als eine Autobahnbaustelle.

Schon mal weiter gedacht, als nur von der Tapete bis zur Wand?
Werden Parkplätze auf der Straße (Querparken) oder in Parkhäusern 20% breiter, dann werden entweder auch Straßen und Parkhäuser 20% länger oder sehr viele, die sich heute über einen etwas knapp geschnittenen Parkplatz aufregen, werden dann keinen Parkplatz mehr haben.

Meine Stadtwohnung liegt in einer beliebten Durchgangsstraße, die Straßenbreite ist typisch für ein reine Wohnstraße und es wird "normal" in Längsrichtung geparkt.

Vor rund 10 Jahren waren die sogenannten "Spiegelklatscher" ein exotischer Unfall, der vielleicht und mit viel Glück ein mal im Jahr vor kam. Da kamen noch die Leute an das Fenster haben sich das Spektakel angesehen. Heute ist der Spiegelklatscher mit 2-3 mal pro Woche üblicher Regelfall, den dort niemanden mehr zucken lässt.

Wenn der Müllwagen kam, dann sind 90% der Fahrzeuge an dem einfach vorbei gefahren, heute kommen noch 2 vorbei und beim dritten Fahrzeug ist die Straße dicht.

Welche Schilder sollen in solchen Fällen aufgestellt werden oder müssen 50% der vorhandenen Parkplätze weg, also an einer Straßenseite durchgängig Halteverbot oder Verbreiterung mit Abholzung des Baumbestandes, weil man auf ein "über"-breites Auto zwingend angewiesen ist?

Zitat:

Original geschrieben von Elk_EN



Die Innenraumbreite hat doch gar nicht nennenswert zugenommen.

Bist du dir sicher? Mein 190er ist 185 cm breit, da bleiben je Seite noch 75 mm Raum für Verbreiterungen. Die S-Klasse W126 war satte 2006 mm breit. Klar, das Auto war 'ne richtige Sardinenbüchse, kaum zumutbar 🙄

Zitat:

Original geschrieben von Elk_EN



Werden Parkplätze auf der Straße (Querparken) oder in Parkhäusern 20% breiter, dann werden entweder auch Straßen und Parkhäuser 20% länger oder sehr viele, die sich heute über einen etwas knapp geschnittenen Parkplatz aufregen, werden dann keinen Parkplatz mehr haben.

Ein Freund von mir hat die Diskussion mit der Rennleitung schon hinter sich, ob man durch ordnungsgemäßes Parken ein anderes Fahrzeug zuparken kann (Querparken, der Fahrer eines Porsche Cayenne kam nicht mehr in sein Auto, obwohl er und seine beiden Nebenparker - darunter mein Freund - ordentlich in den Lücken standen.

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