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Autounfall gehabt

Themenstarteram 15. Juli 2020 um 0:14

Guten Tag,

 

Ich hatte gestern ein Unfall gehabt.

 

Der Unfall fand wie folgt statt:

 

Ich fuhr auf die Kreuzung. Bei mir war es ein Vorfahrt gewähren Schild. Hab alle brav Vorfahren lassen. Dann war leer. Ich bin über die Kreuzung gefahren und wollte nach links abbiegen. Während dem Abbiegen sah ich wie ein Auto näher kam das ein Stop Schild zu beachten hätte. Diese fuhr allerdings mit Vollgas gegen mein kotflügel und Scheinwerfer + Motorhaube. Es ist alles kaputt. Ihr Front war nicht so demoliert wie meins. Siehe Bilder.

 

Die Frau behauptete jedoch zur Polizei sie wäre gestanden. Kurz danach meinte sie die Kinder hätten sie abgelenkt und das sie es eilige hatte wegen Arbeit. Mein Vater war Gott sei dank in dem Zeitpunkt da und kann ihre Aussage bezeugen. Allerdings bestreitet sie weiterhin das sie Schuld ist.

 

Die Polizei meint es wäre teilschuld da ich sie vorfahren lassen müsste und sie müsste am stop Schild stehen bleiben. Aber ich versuchte der Polizei zu erklären wie ich sie vorfahren lassen soll wenn sie erst ankam als ich schon auf der Straße war?

 

Naja aufjedenfall hab ich ihre Versicherung kontaktiert und sie meine. Wie sieht da die Sachlage eurer Meinung aus?

 

Mein Auto Ist der Mercedes und ihres der BMW E46

 

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Beste Antwort im Thema

Auch wenn ich wohlmöglich anschließend dafür kritisiert werde, jetzt muss ich doch etwas schreiben, was mir eigentlich schon die ganze Zeit auffällt.

Ich habe das Gefühl, dass der TE hier seine Version solange variiert, bis er eine wasserfeste Version hat. Wenn ich auch nicht glaube, dass er es macht, aber diese Version könnte er dann dafür benutzen seine Ansprüche gegenüber der Unfallgegnerin einzufordern.

Mal ein Beispiel, erst stand sein Fahrzeug, als die Unfallgegnerin in sein Fahrzeug gefahren ist, dann passierte der Unfall als er losgefahren ist „ich gab Gas“ und jetzt als er langsam rollte.

Mal ehrlich, wenn vor mir ein Fahrzeug die Kreuzung räumt, dann fahre ich normal oder zügig hinterher und rolle nicht ganz langsam an.

Dieses mit den widersprüchlichen Versionen geht jetzt schon seit 28 Seiten und insofern macht es keinen Sinn weiter über die Unfallstation zu diskutieren. Aus der Diskussion lässt sich dann für den TE nur eine wasserdichte Version zu Ungunsten der Unfallgegnerin herleiten. Obwohl ich nicht glaube, dass das die Absicht des TEs ist, sollten wird dies doch nicht fördern, auch wenn es recht unwahrscheinlich ist, dass der TE dies nutzt.

 

Gruß

Uwe

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Zitat:

@Gleiterfahrer schrieb am 15. Juli 2020 um 06:19:05 Uhr:

Zitat:

@Deluxe34tr schrieb am 15. Juli 2020 um 03:33:05 Uhr:

 

Sehe ich genau so.. Schwer zu beweisen, daß sie nicht gestoppt hat bei STOP.

Das sollte anhand des Schadensbildes kein Problem sein.

Aber eine Teilschuld wird sicher noch angelastet.

Das Schadensbild könnte auch entstehen, wenn sie gestoppt hätte, aber der TE mit relativ hoher Geschwindigkeit abgebogen wäre. Somit schwer zu beweisen, dass sie nicht gestoppt hat.

Ich sehe die Schuld auch hauptsächlich beim TE. Er hat darauf vertraut, dass der Gegenverkehr am Stoppschild anhält und meines Erachtens die Situation, z.B. Entfernung und Geschwindigkeit des Gegenverkehrs, falsch eingeschätzt.

Ohne Anwalt wird das kompliziert. Ohne Zeugen noch komplizierter.

Beide haben mutmaßlich einen Vorfahrtverstoß und beide vertrauten darauf, dass der jeweils andere die StVO beachtet.

Der Mercedes war allerdings laut Schilderung bereits im Kreuzungsbereich und die Fahrerin des BMW hätte den Mercedes bemerken müssen; insbesondere dann, wenn sie vorschriftsmäßig am Stop-Schild hält und sich dort einen Überblick über die Lage verschafft.

Die Frage wäre nun, ob die Unfallgegnerin bereits am Stop-Schild hielt, die Lage sondierte und dann erst losfuhr und im gleichen Moment der TE auch losfuhr. Das wäre 100% Schuld beim TE. Wäre die Frau erst auf das Stop-Schild zu gefahren, könnte ich mir eine hohe Teilschuld bei ihr vorstellen, da sie zunächst hätte halten müssen und der TE unter Umständen darauf hätte vertrauen können, dass die Unfallgegnerin die StVO würdigt.

Das Schadbild deutet an, als wäre der BMW mit hoher Geschwindigkeit unterwegs gewesen das passt nicht zu einem Halten am Stop-Schild. Vom Stop-Shild bis zum vermuteten Ort des Zusammenpralls dürften nur wenige Meter sein... Eine derartige Beschleunigung hat dieser BMW mit Sicherheit nicht.

Ohne guten Anwalt würde ich die Sache nicht bereinigen wollen; das geht schief.

Ob der TE vorher an seinem Schild hielt wäre auch durch Zeugen zu untermauern.

@ TE: Du hast mehrfach betont, dass die Frau "Vollgas" gegeben hätte. Dann könnte man dir wiederum vorhalten, dass du ihre fehlende Absicht, am Stoppschild anzuhalten, erst recht hättest erkennen und anhalten müssen. Das würde ich also an deiner Stelle bei weiteren Einlassungen nicht mehr erwähnen.

Normalerweise sind da auf beiden Seiten Stop-Schilder.

Themenstarteram 15. Juli 2020 um 12:33

Zitat:

@Shoggoth schrieb am 15. Juli 2020 um 08:28:35 Uhr:

@ TE: Du hast mehrfach betont, dass die Frau "Vollgas" gegeben hätte. Dann könnte man dir wiederum vorhalten, dass du ihre fehlende Absicht, am Stoppschild anzuhalten, erst recht hättest erkennen und anhalten müssen. Das würde ich also an deiner Stelle bei weiteren Einlassungen nicht mehr erwähnen.

Ich meine damit, als ich eine Biegung machte sah ich seitlich nur wie sie mir immer näher kam. Und wie weiter oben bereits erwähnt, entsteht der Schaden bei mir weil sie schnell unterwegs war und das hab ich der Polizei auch so geschildert.

 

Vorallem, wäre sie vor mir auf der Straße gewesen dann hätte ich sie an der Seite getroffen und bei mir wäre der Schaden auf der Fahrerseite.

Zitat:

@BMW46-FAHRER schrieb am 15. Juli 2020 um 12:33:28 Uhr:

Zitat:

@Shoggoth schrieb am 15. Juli 2020 um 08:28:35 Uhr:

@ TE: Du hast mehrfach betont, dass die Frau "Vollgas" gegeben hätte. Dann könnte man dir wiederum vorhalten, dass du ihre fehlende Absicht, am Stoppschild anzuhalten, erst recht hättest erkennen und anhalten müssen. Das würde ich also an deiner Stelle bei weiteren Einlassungen nicht mehr erwähnen.

Ich meine damit, als ich eine Biegung machte sah ich seitlich nur wie sie mir immer näher kam. Und wie weiter oben bereits erwähnt, entsteht der Schaden bei mir weil sie schnell unterwegs war und das hab ich der Polizei auch so geschildert.

Vorallem, wäre sie vor mir auf der Straße gewesen dann hätte ich sie an der Seite getroffen und bei mir wäre der Schaden auf der Fahrerseite.

Ich denke das wird Dir alles nicht weiter helfen. Sie könnte jetzt argumentieren das sie sich auf den Querverkehr konzentriert hat, dem hätte sie ja Vorfahrt gewähren müssen, Dich hatte sie nicht auf dem Schirm da Du ihr die Vorfahrt hättest gewähren müssen.

Ich würde einfach sagen : "Dumm gelaufen."

Fakt ist: Sie hatte Vorfahrt.

Der Schaden ist bei dir noch weit genug vorn, dass das eben nicht so ist. Ihr seid praktisch im Kreuzungsbereich auf einander zugefahren. Und Du hättest sie passieren lassen müssen.

Klar, bei so einem Unfall wurde gepennt. Und ja, so wie sie Dir rein gefahren ist, hat sie auch gepennt oder nicht hingeschaut.

Trotz allem: Du musst beim linksabbiegen den Gegenverkehr passieren lassen und nicht auf das Verhalten anderer an irgendwelchen Stop Schildern spekulieren.

Klar, mit einem Anwalt vermindert man vielleicht noch die eigene Teilschuld. Aber der größere Anteil geht auf dein Konto. Ich denke mal das werden die Versicherer auch so sehen. Mit 50/50 wärst Du noch super bedient.

Ich würde sagen so schnell war das Tempo beim Unfall gar nicht. Ist ja immerhin frontal, würde mal auf ein zügiges Schritttempo bei beiden tippen anhand der Schäden. Aber keinesfalls auf ungebremst rüber.

Themenstarteram 15. Juli 2020 um 13:33

Ich glaub einfach, ich kann es grad nicht so gut schriftlich erklären. So das es einfach grad anders rüberkommt. Ich weiß was ich gesehen hab. Ich würde nicht lügen...

 

Edit: Sie hat vor der Polizei und vor einem Zeugen gesagt sie war abgelenkt wegen den Kinder und das sie es eilig hatte.

Zitat:

@BMW46-FAHRER schrieb am 15. Juli 2020 um 13:33:01 Uhr:

Ich glaub einfach, ich kann es grad nicht so gut schriftlich erklären. So das es einfach grad anders rüberkommt. Ich weiß was ich gesehen hab. Ich würde nicht lügen...

Edit: Sie hat vor der Polizei und vor einem Zeugen gesagt sie war abgelenkt wegen den Kinder und das sie es eilig hatte.

Warte ab was Deine Versicherung sagt, bist Du damit nicht einverstanden musst Du halt einen Anwalt für Verkehrsrecht bemühen.

Ohne Schuld wirst Du nicht davon kommen, diesen Hokuspokus mit 50:50 und so verstehe ich eh nicht. Für die Versicherung bedeutet das: Schaden verursacht mit allen Konsequenzen.

Zitat:

@Gurkengraeber schrieb am 15. Juli 2020 um 12:41:46 Uhr:

Der Schaden ist bei dir noch weit genug vorn, dass das eben nicht so ist. Ihr seid praktisch im Kreuzungsbereich auf einander zugefahren. Und Du hättest sie passieren lassen müssen.

Klar, bei so einem Unfall wurde gepennt. Und ja, so wie sie Dir rein gefahren ist, hat sie auch gepennt oder nicht hingeschaut.

Trotz allem: Du musst beim linksabbiegen den Gegenverkehr passieren lassen und nicht auf das Verhalten anderer an irgendwelchen Stop Schildern spekulieren.

Klar, mit einem Anwalt vermindert man vielleicht noch die eigene Teilschuld. Aber der größere Anteil geht auf dein Konto. Ich denke mal das werden die Versicherer auch so sehen. Mit 50/50 wärst Du noch super bedient.

Das Stoppschild wurde zum Schutz des Querverkehrs und nicht des Gegenverkehrs aufgestellt.

Ich schätze daher die Mitschuld des TE auf maximal 1/4 - 1/3 bei unstreitigem Sachverhalt ein.

Themenstarteram 15. Juli 2020 um 14:10

Zitat:

@germania47 schrieb am 15. Juli 2020 um 13:39:00 Uhr:

Zitat:

@Gurkengraeber schrieb am 15. Juli 2020 um 12:41:46 Uhr:

Der Schaden ist bei dir noch weit genug vorn, dass das eben nicht so ist. Ihr seid praktisch im Kreuzungsbereich auf einander zugefahren. Und Du hättest sie passieren lassen müssen.

Klar, bei so einem Unfall wurde gepennt. Und ja, so wie sie Dir rein gefahren ist, hat sie auch gepennt oder nicht hingeschaut.

Trotz allem: Du musst beim linksabbiegen den Gegenverkehr passieren lassen und nicht auf das Verhalten anderer an irgendwelchen Stop Schildern spekulieren.

Klar, mit einem Anwalt vermindert man vielleicht noch die eigene Teilschuld. Aber der größere Anteil geht auf dein Konto. Ich denke mal das werden die Versicherer auch so sehen. Mit 50/50 wärst Du noch super bedient.

Das Stoppschild wurde zum Schutz des Querverkehrs und nicht des Gegenverkehrs aufgestellt.

Ich schätze daher die Mitschuld des TE auf maximal 1/4 - 1/3 bei unstreitigem Sachverhalt ein.

Dumme frage tut mir leid. Aber Darf ich fragen was 1/4 bzw. 1/3 sind? 15-30% Mitschuld?

Themenstarteram 15. Juli 2020 um 14:16

Was ich noch fragen wollte. Die Polizei meinte die Frau hätte den Unfall verhindern können und dafür gibt’s auch Konsequenzen. Mir fällt das Wort leider nicht mehr ein was er mir gesagt hat. Kennt jemand den Begriff dafür?

"Das Stoppschild wurde zum Schutz des Querverkehrs und nicht des Gegenverkehrs aufgestellt.

Ich schätze daher die Mitschuld des TE auf maximal 1/4 - 1/3 bei unstreitigem Sachverhalt ein."

Sorry, die Argumentation "daher die Mitschuld des TE" verstehe ich nicht.

@BMW46-FAHRER : Von 100 sind 1/4 bekanntlich 25%, und 1/3 wären dann 33,33333333%.

Themenstarteram 15. Juli 2020 um 14:26

Zitat:

@PeterBH schrieb am 15. Juli 2020 um 14:22:12 Uhr:

"Das Stoppschild wurde zum Schutz des Querverkehrs und nicht des Gegenverkehrs aufgestellt.

Ich schätze daher die Mitschuld des TE auf maximal 1/4 - 1/3 bei unstreitigem Sachverhalt ein."

Sorry, die Argumentation "daher die Mitschuld des TE" verstehe ich nicht.

@BMW46-FAHRER : Von 100 sind 1/4 bekanntlich 25%, und 1/3 wären dann 33,33333333%.

Vielen dank.

 

Was verstehen Sie nicht genau an der Argumentation vom @germania47 ?

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