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Autokauf - Handeln?

Themenstarteram 2. November 2013 um 14:37

Hallo,

ich bin zur Zeit auf der suche nach einem kleinen günstigen Smarti der auch nur ein bis zwei Jahre halten soll, deshalb ist das Budget auch auf 25 - 2700 Euro begrenzt.

Darum geht es aber nicht, ich war jetzt schon bei verschiedenen Händlern und mir sind da verschiedene Dinge aufgefallen.

Es waren alles kleinhändler, also keine großen Firmen sondern die die an allen Ecken in Berlin zu finden sind.

Punkt 1. Das generelle Handeln. Nach einer Probefahrt kam es dann immer zu dem üblichen. Was geht noch so am Preis. Bei keinem Händler bei dem ich war ging etwas. Nichts!

Ich bin niemand der dreist ist und das Auto umsonst war, aber es gab zum Beispiel einen Fall da stand ein Smart für 2690 € sah von aussen häßlich aus, der Rest hat aber gestimmt. Er stand auf Sommerreifen.

Der Händler meinte der Preis der dran steht ist der letzte, auch ohne Winterreifen etc.

Viele Autos stehen noch auf Sommerreifen ich hab das Gefühl das ist teilweise Absicht weil jetzt der Winter kommt.

Ich wollte 2500 bezahlen damit ich mir noch einen Satz Winterreifen kaufen kann.

Und das hab ich jetzt bei jedem Händler erlebt das er nicht runtergehen wollte.

Ist das wirklich so das die keinen Spielraum mehr haben?

Punkt 2. Im Internet steht bsp ein Preis für einen Wagen für 2700 € , ich fahre hin such den Wagen auf dem Platz und sehe ihn für 3300€. Dann sag ich das im Internet ein anderer Preis steht, dann kommt, - Ja der Preis im Internet ist ohne Gewährleistung.

Darf ein Händler ohne Gewährleistung verkaufen oder habe ich immer eine Garantie vom Händler?

Punkt 3. Tüv- Es gibt viele Händler da steht dann TÜV und AU neu. Heißt das dann, dass das Fahrzeug komplett auf seine Kosten neugemacht wird. Also wenn der Tüv sagt Bremsen müssen gemacht werden das die Bremsen von ihm übernommen werden?

Danke schonmal für Eure Meinungen.

Beste Antwort im Thema
am 2. November 2013 um 18:09

Das Internet hat (zum Glück) eine Transparenz geschaffen, die es in dieser Form vor 20 Jahren nicht gab. Man ist von Autohaus zu Autohaus gefahren, hat die Zeitungen ( "Spermüll" etc. und die lokale Presse) studiert und ist zu diversen Marktplätzen gefahren.

Ich denke, dass diese Aktivitäten nur noch ca. 5 % der Käufer nachgehen, die meisten sind eben bei ebay Kleinanzeigen oder autoscout24 etc aktiv.

Auch war es früher ungewöhlich ein Auto zu finanzieren, heute neigen die Leute, die sich maximal einen Golf leisten können, eine Audi A5 zu leasen, ist ja viel billiger...

Daher macht es kaum noch einen Sinn, den Preis zu "drücken". Entweder man kauft das Produkt oder lässt es eben sein. Der Verkäufer denkt eben, dass in 10 Minuten der nächste Trottel kommt. Gerade bei Modellen wie VW in Kombination mit Diesel schaltet sich das Gehirn des mündigen Verbrauchers aus und man ist bereit für einen 10 Jahre alten Passat mit 200000 KM in 3. Hand noch eine fünfstellige Summe zu bezahlen (ich überspitze jetzt mal...)

Was man aber sicher "rausschlagen" kann ist die HU, ggf. eine Inspektion bzw. einen Inspektionsgutschein, Anmeldung mit Wunschkennzeichen und eine zumindest nicht zu unfaire Inzahlungnahme des Gebrauchten.

Ansonsten gilt: Wenn der Preis nicht zusagt, einfach nicht kaufen. Es gibt genug Auto zu kaufen in Deutschland. Jetzt gerade gibt es bei mobile.de 1.2 Mio Autos, also keine Angst :)

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4 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von benji83

Hallo,

ich bin zur Zeit auf der suche nach einem kleinen günstigen Smarti der auch nur ein bis zwei Jahre halten soll, deshalb ist das Budget auch auf 25 - 2700 Euro begrenzt.

Darum geht es aber nicht, ich war jetzt schon bei verschiedenen Händlern und mir sind da verschiedene Dinge aufgefallen.

Es waren alles kleinhändler, also keine großen Firmen sondern die die an allen Ecken in Berlin zu finden sind.

Punkt 1. Das generelle Handeln. Nach einer Probefahrt kam es dann immer zu dem üblichen. Was geht noch so am Preis. Bei keinem Händler bei dem ich war ging etwas. Nichts!

Ich bin niemand der dreist ist und das Auto umsonst war, aber es gab zum Beispiel einen Fall da stand ein Smart für 2690 € sah von aussen häßlich aus, der Rest hat aber gestimmt. Er stand auf Sommerreifen.

Der Händler meinte der Preis der dran steht ist der letzte, auch ohne Winterreifen etc.

Viele Autos stehen noch auf Sommerreifen ich hab das Gefühl das ist teilweise Absicht weil jetzt der Winter kommt.

Ich wollte 2500 bezahlen damit ich mir noch einen Satz Winterreifen kaufen kann.

Und das hab ich jetzt bei jedem Händler erlebt das er nicht runtergehen wollte.

Ist das wirklich so das die keinen Spielraum mehr haben?

Die wollen so viel verdienen wir möglich

Punkt 2. Im Internet steht bsp ein Preis für einen Wagen für 2700 € , ich fahre hin such den Wagen auf dem Platz und sehe ihn für 3300€. Dann sag ich das im Internet ein anderer Preis steht, dann kommt, - Ja der Preis im Internet ist ohne Gewährleistung.

Darf ein Händler ohne Gewährleistung verkaufen oder habe ich immer eine Garantie vom Händler?

Händler muss ob er will oder nicht gewährleistung geben

Punkt 3. Tüv- Es gibt viele Händler da steht dann TÜV und AU neu. Heißt das dann, dass das Fahrzeug komplett auf seine Kosten neugemacht wird. Also wenn der Tüv sagt Bremsen müssen gemacht werden das die Bremsen von ihm übernommen werden?

er tüved es bei seiner Dekra des vertrauens

Danke schonmal für Eure Meinungen.

Merke - du bist nicht der Checker und das Leben kein Reality-TV.

....boa was würd ich den Typen vom Hof jagen... ;)

Der Autohandel ist heute dank www recht transparent.

Der Händler weis was er verlangen kann, und du weist ziemlich genau was du zahlen mußt.

Bissl was geht immer, aber feilschen wie auf dem Basar kannst heute idR vergessen.

Gerade dein Budget ist schon hart an der "ich schick die Saukarre nach Russland, dann hab ich keinen Ärger mehr damit"-Grenze für einen Händler, vom dem die Leute Gewährleistung, TÜV und tralala haben wollen.

Das mit den Internetpreisen habe ich auch schon erlebt. Kann der Händler so machen, freies Land...kann seine Kiste dann aber auch behalten, wenn er glaubt mich verarschen zu müssen.

TÜV neu wird idR bedeuten er macht alles (und nicht mehr) damit das Auto ne Plakette bekommt.

Ich wäre aber trotzdem vorsichtig. Will es mal so ausdrücken...Werkstätten und Prüfer kennen sich oft ein bisschen zu gut.

am 2. November 2013 um 18:09

Das Internet hat (zum Glück) eine Transparenz geschaffen, die es in dieser Form vor 20 Jahren nicht gab. Man ist von Autohaus zu Autohaus gefahren, hat die Zeitungen ( "Spermüll" etc. und die lokale Presse) studiert und ist zu diversen Marktplätzen gefahren.

Ich denke, dass diese Aktivitäten nur noch ca. 5 % der Käufer nachgehen, die meisten sind eben bei ebay Kleinanzeigen oder autoscout24 etc aktiv.

Auch war es früher ungewöhlich ein Auto zu finanzieren, heute neigen die Leute, die sich maximal einen Golf leisten können, eine Audi A5 zu leasen, ist ja viel billiger...

Daher macht es kaum noch einen Sinn, den Preis zu "drücken". Entweder man kauft das Produkt oder lässt es eben sein. Der Verkäufer denkt eben, dass in 10 Minuten der nächste Trottel kommt. Gerade bei Modellen wie VW in Kombination mit Diesel schaltet sich das Gehirn des mündigen Verbrauchers aus und man ist bereit für einen 10 Jahre alten Passat mit 200000 KM in 3. Hand noch eine fünfstellige Summe zu bezahlen (ich überspitze jetzt mal...)

Was man aber sicher "rausschlagen" kann ist die HU, ggf. eine Inspektion bzw. einen Inspektionsgutschein, Anmeldung mit Wunschkennzeichen und eine zumindest nicht zu unfaire Inzahlungnahme des Gebrauchten.

Ansonsten gilt: Wenn der Preis nicht zusagt, einfach nicht kaufen. Es gibt genug Auto zu kaufen in Deutschland. Jetzt gerade gibt es bei mobile.de 1.2 Mio Autos, also keine Angst :)

Sers,

zu Punk 1. "Preisverhandlungen"

ich konnte bisher bei jedem "Fänchenhändler" ein bissel was am Preis machen

Es kommt halt viel auf einen selbst an, wie freundlich mann ist, etc. p.p.

Selbst "Festpreise" sind für mich nur VB.. :)

Am Ende einigte mann sich auf einen Preis mit dem beiden leben können, oder auch nicht :)

Daher, evtl. Deine Verhandlungstaktik überdenken

zu Punkt 2: anderer Preis / Sachmängelhaftung

- wenn Preis sich unterscheidet und der gute Mann/Frau mir keine gute Erklärung geben kann,

dann verlasse ich den Laden/Platz, umgehend.

- Sachmängelhaftung, auch hier, die ist gesetzl. "Vorgeschrieben" beim Verkauf von Gebrauchtgütern.

Die kann der VK nicht ausschließen, höchstens auf 12-Monate "verkürzen".

Ausschließen geht nur unter Gleichgesinnten, also beides z.b. "Händler".

D.h. kommt mir ein Händler so, dass es "keine" Sachmängelhaftung / Gewährleistung für den Wagen

gibt, dann ist Klaro, der hat was zu verbergen und wenn ich tatsäcjhlich nach Kauf Probleme

mit dem Wagen bekommen sollte, dann ist "Streß" mit dem VK garantiert..

Dann auch hier, Finger weg..

zu Punk 3: TÜV neu

"TÜV" neu sagt nix, aber auch gar nix über den Zustand des Fahrzeuges, es hat halt nur die Plakette bekommen.

D.h. Bremsen, etc. können schon kanp vor Ende sein, wenn aber alles noch im "gesetzl." Mindestrahmen

ist, dann gibts den Stempel.

Hier wäre es besser, wenn wirklich interesse besteht, den Wagen selbst beim TÜV/ADAC etc. checken lassen. Hierbei werden u.a. auf Unfalschäden, sowie auf evtl. afkommendenen Reparaturen

abgeschecked.

Dennoch, für ~ 2 bis 3k€, gibt es schon vernünftige Fahrzeuge, einfach mal über den Tellerrand schauen

und evtl. nach anderen Marken suchen.

Auch andere Mütter haben hübsche Töchter :)

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