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Autohaus plötzlich geschlossen! Was ist mit der Finanzierung?

VW
Themenstarteram 8. Januar 2019 um 22:49

Hallo. Ich weiß gerade nicht weiter. Wir haben vor ein halbes Jahr ein Auto auf Raten gekauft. Seit 3 Monaten gehen die Raten jeden Monat zurück mit der Begründung,, Gutschrift,,! ????? Wir haben mehrmals vergebens dort angerufen. Heute ist mein Mann zu dem ,, Autohaus,, gefahren. Und siehe da es ist dicht. Alles verwüstet und es sieht aus wie ruckartig verlassen ????? Was macht man denn in dem Fall?

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31 Antworten

Die Finanzierung läuft doch nicht über das Autohaus, sondern über eine Bank, an die der Kredit vermittelt wurde. Ruf doch dort mal an, was da los ist. Alternativ kannst Du auch Mal bei deiner Hausbank nachfragen, warum die Raten zurückgebucht werden. Oder zahlt ihr die Raten per Dauerauftrag direkt an das Autohaus?

Themenstarteram 8. Januar 2019 um 23:25

Hallo. Nein das geht direkt zum Autohaus. Das ist eine Einzelfirma.

Achso, von so einer Finanzierung habe ich noch nie gehört. Also kein Kredit sondern eher ein "Abstottern" des Kaufpreises. Habt ihr dazu einen schriftlichen Vertrag gemacht? Wer hat den Kfz Brief eures Autos?

Themenstarteram 9. Januar 2019 um 0:01

Ja Kaufvertrag gibt es. Und Brief hat der Händler.

Das ist ja nun eine sehr verzwickte Situation, weil der Händler den Brief hat. Vielleicht könnt ihr den Inhaber des Autohauses über den Privatnamen und Internetrecherche ausfindig machen.

Ich würde mir auf jeden Fall einen Rechtsanwalt suchen und um Rat fragen.

Nur wenn die Finanzierung über eine Bank gelaufen ist ist man aus dem Schneider

 

Kunden mit Fahrzeug-Finanzierungen oder Leasingangeboten sind in der Regel nicht von einer Autohaus-Pleite betroffen. Der Automobilhändler ist in den seltensten Fällen selbst als Leasinggeber tätig, sondern vermittelt an bestimmte Gesellschaften, beziehungsweise Banken. Die Insolvenz eines vermittelnden Automobilhändlers hat demnach keine Auswirkung auf den Bestand von Leasing- oder Finanzierungsverträgen.

Wenn der Händler den Brief hat fließt das Auto in die Konkursmasse.

Also auf wenn es komisch ist, Raten beiseite legen. Und das Auto fahren. Wenn sich jemand mal meldet was mit dem Geld ist hättet ihr es in der Hand und könnt den Brief verlangen. Ansonsten habt ihr ein Auto für lau

Auf keinen Fall solltest du die Raten jetzt auf ein anderes Konto überweisen, das der dir Händler als "Privatmann" nennt.

Evtl. hat da auch ein Insolvenzverwalter die Hand drüber.

Es sollte auf jeden Fall abgeklärt werden was mit dem Laden los ist, evtl. auch Anwalt nehmen.

Themenstarteram 10. Januar 2019 um 11:26

Danke für die Antworten. Waren gestern bei der Polizei und haben das gemeldet und uns abgesichert. Wir sind jetzt auch am überlegen ein Anwalt zu nehmen. Bloß das ist sehr ärgerlich da wir ja auf den Kosten des Anwalts sitzen.

Wäre es nicht sinnvoll gewesen, den Rat vor der Anzeige einzuholen? Es gibt Anwalthotlines, da zahlt man nach Minute abgerechnet sehr übersichtliche Menge an Geld und bekommt für den Anfang schon einmal recht gute Tipps. Mir hat da eine 20 Euro Ausgabe schon zwei Mal den Gang zu einem dinglichen Anwalt erspart. Als Laie schätzt man Brisanz und grobe Rechtslage oft vollkommen falsch ein.

Bisher ist ja erstmal alles gut. Ihr habt ein Auto, was ordendlich auf Euch zugelassen ist, nur nicht die ZB2. Und Ihr habt erst drei Raten bezahlt.

Es macht natürlich keinen Sinn, jeden Monat Geld auf ein Konto zu überweisen, was offensichtlich nicht mehr existiert. Nichtsdestotrotz habt Ihr eine Vereinbarung mit dem Händler. Also legt die drei schon zurückgegangenen Raten und alle anderen kommenden Raten beiseite. Das ist wichtig, weil die Nachforderung von irgendjemanden kommen kann.

Es kann sein, das der Händler pleite ist , (nicht unbedingt insolvent) kann aber auch sein, dass er die ganze Bude verkauft hat und irgendjemand das Ding an anderer Stelle wieder aufmacht.

Der findet vielleicht mal irgendwann die Vereinbarung mit Euch, dann könnt Ihr die Raten einfach nachzahlen.

Vielleicht kommt irgendwann auch mal ein Insolvenzverwalter, der die Kiste haben will. Dann gebt Ihr die einfach ab und habt nicht mehr bezahlt als die drei Raten.

Oder es passiert nichts mehr, dann gibts irgendwann mal ein Problem, wenn Ihr das Auto verkaufen oder ab/ummelden wollt.

Zitat:

@Enie1984 schrieb am 9. Januar 2019 um 00:01:14 Uhr:

Ja Kaufvertrag gibt es. Und Brief hat der Händler.

Und?

Was steht in dem Kaufvertrag (hinsichtlich Eigentum/Eigentumsvorbehalt, Zahlungsplan, usw.) GENAU drin?

und gibt es daneben noch weitere Dokumente?? z.B. einen Kreditvertrag???

 

Zitat:

@Enie1984 schrieb am 10. Januar 2019 um 11:26:27 Uhr:

Danke für die Antworten. Waren gestern bei der Polizei und haben das gemeldet ...

Warum das???

Welche Straftat sollte hier denn (nach derzeitigem Erkenntnisstand) vorliegen?

Über Insolvenzen kann man sich irgendwo informieren.

Die Insolvenzverwalter werden wohl vom nächsten Amtsgericht "zugeteilt"

Die Gewerbeaufsicht könnte auch wissen ob es neue Eigentümer o.ä. gibt.

Rate jeden Monat an die Seite legen damit einen die Nachforung aus der Bahn wirft.

Ich würde in diesem Fall einfach erst einmal abwarten und die Raten bei Seite legen.

Was kann denn schon passieren?

1. Irgendwann kommt jemand und besteht auf Einhaltung des Vertrags ... prima, nachzahlen und gut ist (hier sollte man dann drüber nachdenken das Fahrzeug direkt komplett zu bezahlen und wenn es über einen anderen Kredit ist).

2. Autohaus ist tatsächlich Pleite und Auto ist weg. Hier ist das Gute, dass erst drei Monatsraten geflossen sind, also hoffentlich nicht furchtbar viel Geld. In dem Fall sind wir aber schnell auch wieder beim Anwalt.

3. Ihr fahrt die nächsten Jahre herum und nichts tut sich. Irgendwann muss man dann natürlich auch mal tätig werden. Das wäre dann u.U. auch wieder ein Fall für den Anwalt.

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