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Autogas

Themenstarteram 29. April 2006 um 13:47

Hallo,

überlege bei den heutigen Spritpreisen meinen Golf auf Autogas umzurüsten. Da er erst 28.000 km gelaufen hat, wird sich das auf jedenfall noch lohnen... (werd ihn noch mind. 100.000km fahren)

Die wichtigste Frage die sich mir stellt ist:

Muss ich nach Einbau einer Autogasanlage auch zu bestimmten Autogas-Inspektionen? Also kommen "hohe"? Folgekosten auf mich zu?

Und wo lasst ihr nach dem Einbau die normalen Inspektionen machen? Beim :-)

Muss ich anderes Öl, Zündkerzen oder sonstiges benutzen/beachten???

Bin für Infos dankbar....

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17 Antworten
am 29. April 2006 um 13:48

Hallo,

ich habe den Thread mal ins dafür passendere Forum verschoben...

Bei mir beschränkt sich der Mehraufwand durch den Gasbetrieb auf einen neuen Gasfilter alle 20.000km (knappe 10 Euro das Stück) und häufiger als bisher Zündkerzen wechseln. Steht schon in der Anleitung meiner Gasanlage drin: Wechselintervalle auf 12.000 bis 15.000km reduzieren (statt 20.000km).

Ansonsten soweit kein Unterschied. Lediglich die Zündkerzen sollte man eine Nummer kälter wählen und meist wird empfohlen, normale Zündkerzen mit einer Elektrode zu verwenden, statt diesem Schnickschnack mit was-weiß-ich-wievielen Elektroden, was eh nur in der Phantasie der Benutzer einen Unterschied bringt.

Die normale Inspektion führt nach wie vor meine bevorzugte (Ford-) Werkstatt durch. Die kennen sich mit meinem (Mazda-) Motor einfach am besten aus. Die Gasanlage und deren diverse Schläuche ignorieren sie gekonnt.

Gruß,

Christian

Seit diesem Jahr wird beim TÜV auch eine Prüfung notwendig.

Es sollen ca. 60 TÜV-Stellen in Deutschland diese Prüfung machen können.

Kann auch bei externen Prüfern gemacht werden.

Kostet etwa 30-50 Euros alle 2 Jahre.

Hi,

Das mit den Folgekosten ist Anlagen- und Autoabhängig. In meinem Fall (BMW323i Prinsanlage) Ändert sich an den Wechselintervallender Kerzen (NGK vierpolig) nichts. Das heißt alle 100.000km (ja richtig gelesen!) Kerzenwechsel und der Gasfilter (12Euro) sollte beim ersten mal nach Einbau der Anlage nach 25000km gewechselt werden und dann alle 70.000km.(Das kann man auch selber machen. Ist nicht schwerer als eine Lampe auswechseln- zumindest bei dieser Anlage). Der Tank muss alle 10 Jahre auf Dichtigkeit überprüft werden.

Fazit: Also die regelmäßigen Folgekosten halten sich in Grenzen

am 30. April 2006 um 16:26

Hi,

Bei mir ist der Gasfilter bei 52.000 km erstmals gewechselt worden. Das Zündkerzen-Wechselintervall liegt auch unverändert bei 120.000 km.

Gruß

mivork

Mir wurde gesagt,das ich meine Kerzen nach dem halben Interwall rasuhaun soll,der von BMW vorgegeben ist:D

Werde sie aber drinn lassen und mir bei jeder Inspection mal anschaun und dann gegebenfalls wechseln!

gruß

am 30. April 2006 um 20:48

Meine Wechselintervalle werden auch nicht verkürzt oder das Öl vorher gewechselt (im Gegenteil: bleibt länger drin, Sichtprüfung)

Der Gasfilter soll ein Leben lang halten, lt.Umrüster, naja, wir warten mal ab.

Ansonsten, nur keine Panik, es wird nichts so heiss gegessen wie es gekocht wird.

Gruß, Walter

Hallo,

den ersten Fehler den Du gemacht hast, Du überlegst zulange den jeden Tag den Du auf Gas Fährst ist ein sparsamer Tag.

Bei mir wird alle 20.000 Km der Gasfilter getauscht und dabei wird auch der Fehlerspeicher der Gasanlage ausgelesen (ohne Befund). Dafür brauche ich den Benzinfilter nicht mehr zutauschen.

Zündkerzen, Luftfilter usw. Tausche ich im gleichen Interwall wie vorher. :cool:

Gruß

Andreas

Hallo

warum haben denn einzelne Gaser so unterschiedliche Wechselintervalle gerade bei den Zündkerzen?

Ich meine zu wissen, daß die Zündkerzen aufgrund der Gasnutzung höher beansprucht werden und daher auch nach 20k gewechselt werden sollten. Das habe ich bisher auch so von den Umrüstern erfahren.

Weiterhin an bereits umgerüstete Fahrzeuge:

Habt ihr nach der Umrüstung eure alten Kerzen drin gelassen oder gleich gewechselt?

 

Gruß Martin

Zapp Dich durch die Signaturen.

Ein Vw sollte Dir bei 100.000 Rest-km reichlich Freude machen.

Der Wiederverkaufswert wird ebenfalls steigen,

da LPG eindeutig im Kommen ist.

Zeigt mir die Schlange an der Tanke - und die haben sich verdoppelt und kommen dennoch nicht mit.

Je nach Fahrzeughersteller und Fahrzeug sind die Wechselintervalle der Kerzen stark unterschiedlich, das hängt unter anderem davon ab, welche Kerzen vom Hersteller verbaut sind. Es gibt z.B normale Standard Kerzen, welche mit Platin Mittelelektrode, Platin Mittel+ Stirnelektrode und anderen exotischen Materialien, 1, 3 oder 4 Stirnelekrroden...., je nach Art der Kerze halten diese dann eben 20.000 - 100.000km. Motoren im Gasbetrieb reagieren empfindlicher auf Probleme mit der Zündanlage, Zündungsbedingte Aussetzer z.B. treten auf Gas deutlich früher als im Benzinbetrieb auf. Bei den älteren (Venturi) Anlagen kann es dann zu einem Backfire kommen, d.h. ein Flammenrückschlag in den Ansaugtrakt. Je nach Bauart des Ansaugtraktes passiert dabei nichts bis viel, es kann einem z.B. den Ansaugkrümmer zerfetzen, wenn dieser aus Plastik ist.

Auch soll der Verschleiß der Zündkerzen im Gasbetrieb etwas höher sein, daher werden meist vorgezogene Wechselintervalle empfohlen.

Mensch Cosworth, willst du dem Bengel Angst machen? Wer diese Anlagen in moderne Autos einbaut gehört schon fast auf den Scheiterhaufen, denn der lebt auch noch im Mittelalter. Kein normaler Umrüster macht so was heute. Und bei den heute gängigen Anlagen kann sowas nicht passieren.

MFG

Themenstarteram 1. Mai 2006 um 11:42

Ok, ich stehe schon vor der Auswahl des Umrüsters und der Wahl der Anlage...

Könnt ihr mir Anlagen und Umrüster im Kölner Raum empfehlen?

Worauf muss ich sonst noch achten????

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