Auto zum gelegentlichen Pferdeanhänger ziehen gesucht

Hallo zusammen 🙂
Ich hoffe auf eure Hilfe bei der Autosuche. Hier mal das, was ich wirklich brauche:
-Allrad
-2T sollte das Auto mind. ziehen können (Ich fahre so 5x im Jahr mit einem Pferdeanhänger und einem Pony, welches 450kg wiegt)
- darf nicht zu viel Verbrauchen, täglich fahre ich ca. 80km (darin ist die Arbeit, Weg zum Stall) alles über Land und Autobahn, keine Stadt. Natürlich im Verhältnis zu dem, was er wiegen muss damit er ziehen kann, dass das Auto mehr Verbrauchen wird, wie ein Smart, ist mir natürlich durchaus bewusst 😉 Ich möchte nur keine Tankstelle hinter mir herziehen müssen.
- Benziner, bitte keinen Diesel, ich weiß, dass diese besser wären zum ziehen und für lange Strecken, aber bitte respektiert das ich einfach keinen möchte, danke.
- In den Kofferraum sollte schon etwas rein gehen. Einen Sattel oder eine Hundebox.
- ruhiges Fahrverhalten, ruhiger Innenraum (manche Autos sind auf der Autobahn recht laut, das mag ich gar nicht)
- Nicht zu alt, ab Baujahr 2017

Zu mir: Ich fahre recht ruhig, auf der Autobahn ist das höchste der Gefühle 140, meist bin ich so um die 120 bis 130 unterwegs. Ganz entspannt ans Ziel.
Zudem suche ich ein gebrauchtes Auto bis 25.000€ gerne SUV (die mag ich optisch leiden) Kombis sind nicht so mein Fall, jedoch dürft ihr da natürlich auch gerne Vorschläge machen. Da aber bitte Hersteller und Modell nennen, da ich mit bezeichnungen recht wenig anfangen kann (gibt einfach zu viele Autos)
Das Auto sollte vom Sitz her recht hoch gehen, ich bin nur 1,60 und in vielen Autos geht der Sitz nicht so hoch, dass ich was sehe. Besonders bei Sportsitzen passt es dann oft nicht mehr. Bei dem Seat Ateca hatte ich enorme Probleme und kann auch in der höchsten Sitzeinstellung, nicht bequem fahren.

Probegefahren bin ich bis jetzt einen Audi Q3 Quattro mit 2,2T Anhängelast. Der hat mir sehr gut gefallen. Jedoch bin ich durch die vielen Autos verunsichert und bin mir nicht sicher, was denn genau passen könnte.

Wenn ihr noch Infos braucht, sagt eben bescheid 🙂 Vielen Dank schon mal vorab für eure Hilfe.

49 Antworten

Starrachse, Blattfeder und leere Pritsche > unkomfortabeler kann man mich reisen.

So ganz Unrecht hat @polystyrol nicht

Na bitte, ich warte mal ab was raus kommt...

Zitat:

@AutoAccount schrieb am 19. Mai 2021 um 04:44:18 Uhr:


- finde aber gerade VAG Getriebe qualitativ richtig schlecht (oder mein kompletter Bekanntenkreis hatte immer nur Pech, kenne da einige mit Getriebe Schäden, oft kurz nach der Garantie und natürlich gibt es da keine Kulanz)

Ohne eigene Erfahrung mit den Getrieben zu haben? Du scheinst nichteinmal zu wissen, dass es mehrere grundverschiedne Doppelkupplungsgetriebe bei Volkswagen gibt. Mein DQ250 läuft seit 250.000 Kilometer problemlos und dass, obwohl vom Vorbesitzer zweimal der Getriebeölwechsel verpennt wurde.

Ich würde zu einem Passat raten mit 2.000 Kilogramm Anhängelast oder eben Mondeo oder Insignia mit der entsprechende Zugleistung. Man erspart sich den Mehrverbrauch des geländewagenartigen Fahrzeuges und Allradantrieb braucht man nicht zwingend für den Zugbetrieb.

Zitat:

@Damir_1210 schrieb am 19. Mai 2021 um 17:49:54 Uhr:



Wenn du meinst...

Das beweist du doch in fast jeder Diskussion, dass du von der Materie keine Ahnung aber viel Meinung hast.

Zitat:

@S_C_R_A_M_B_L_E_R schrieb am 19. Mai 2021 um 19:00:38 Uhr:


. . . . . . Allradantrieb braucht man nicht zwingend für den Zugbetrieb.

-

Jein.

denn:

Wenn Du mal einen großen WoWa oder was-auch-immer von einer nassen Wiese gezogen hast, dann wirst Du Dir 4x4 wünschen.

Kumpel ist damals nach 3 Volvos auch irgendwann auf Nissan Patrol umgestiegen. Der stand auf Laesö im Schlamm und die Fähre war dann auch weg.

Gleiches siehst Du auch bei uns an der Werft, wenn einige auf dem nassen Slip um Traktion kämpfen - ich nehme da immer noch 10m Seil zwischen, aber mein Boot ist auch nicht so schwer.

Der nächste wird bei mir aber wohl auch Allrad haben - ganz nach dem Motto: "Lieber haben und nicht brauchen - als umgekehrt." 😉

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Ein Allrad ohne Sperren hilft auch nicht wesentlich weiter und wenn man nur fünfmal im Jahr einen in der Regel eher leichten Anhänger zieht, dann sollte es keinen relevanten Unterschied machen.

Zitat:

@S_C_R_A_M_B_L_E_R schrieb am 19. Mai 2021 um 19:23:18 Uhr:


Ein Allrad ohne Sperren hilft auch nicht wesentlich weiter und wenn man nur fünfmal im Jahr einen in der Regel eher leichten Anhänger zieht, dann sollte es keinen relevanten Unterschied machen.

-

Merkste ne. 😉

Wir reden hier von 2 Tonnen.

Und klar ist ne Sperre nett, aber heute reicht meistens die el. Regelung (Bremseingriff) aus.

Wichtiger sind entsprechende Reifen - hier ist meist das Problem. 😉

Zitat:

@olli27721 schrieb am 19. Mai 2021 um 19:25:00 Uhr:



Merkste ne. 😉

Wir reden hier von 2 Tonnen.

Wir reden von 2.000 Kilogramm die das Fahrzeug ziehen kann, angefragt wurden in 450 Kilogramm Pony plus Anhänger und die Option auch mal etwas schwereres ziehen zu können. Es gibt Pferdeanhänger bereits mit unter 600 Kilogramm Eigengewicht. Man sollte schon genau lesen was regelmäßig benötigt wird und was im Ausnahmefall.
Ich hatte bis vor kurzem einen Vito 109 (Baureihe 639) mit 70 Kilowatt und habe mit diesem Anhänger bis zu 2.800 Kilogramm problemlos gezogen, auch auf nassem, unbefestigtem Grund.

Zitat:

@S_C_R_A_M_B_L_E_R schrieb am 19. Mai 2021 um 19:27:54 Uhr:


Man sollte schon genau lesen was regelmäßig benötigt wird und was im Ausnahmefall.

-

Stimmt.

Nutzt aber letzlich nix, wenn der Ausnahmefall da ist.

Seis drum - die TE muss es wissen - man kann eben nur aufzeigen, was man für sinnvoll erachtet.

Und da steht eben meine Meinung. 😉

Zum Thema Allrad finde ich die zahlreichen Youtube Videos "test on rollers" ganz interessant. Da gibt es einige Allradler die total versagen, vor allem Modelle aus den 90ern und frühen 2000ern (Beispiel).

So viele Antworten 😁 Danke noch mal und ich wollte nun keine Grundsatzdiskusion auslösen....

Einmal noch zum Anhänger: Bitte bedenkt, dass ich lebende Tiere fahre und keine Kadaver 😉 Was ich damit sagen will ist, dass diese sich auch mal bewegen. Sie können zappeln, doch mal gegen die Seite hauen, bei zwei können die sich mal anzicken und dann rappelt es ganz schön da hinten drin. Alleine weil diese Gefahr des zappelns besteht, habe ich keinen leichten Anhänger.
Auf der Straße ist es nicht so lustig, wenn der Hänger zu leicht ist und dann die Pferde hinten drin radau machen, das ganze kann schnell ins schlingern kommen. Wenn ich dann auch noch ein Auto habe, welches gerade mal so das alles ziehen kann... na dann habe ich meine Freude.
Darum ist mir die Anhängelast von min. 2T enorm wichtig, für die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer, meiner Pferde und mich. Lebende Tiere können immer mal etwas anstellen, was ein WoWa nicht kann. Im schlimmsten Falle das sich das Pferd im Anhänger losreißen will, sich dabei halb überschlägt und mir voller Panik den Hänger zertritt.

Ich werde mir wohl den Tiguan auf alle Fälle näher anschauen und den BMW x3, der Tiguan gefällt mir jedoch sehr gut und darüber habe ich nun auch schon viel gutes gehört 🙂

tiguan ist ein super fahrzeug; hatte ich vor kurzem als leihwagen. allerdings als diesel.
fährt sich sehr entspannt und auch auf der autobahn ruhig.
bedenke aber, dass er im vergleich zum skoda kodiaq preis-leistungstechnisch das nachsehen hat.
lass dir die anhängelast nicht "runterreden" - 2to. sind ideal für deine zwecke...

} der könnte passen {

Zitat:

@S_C_R_A_M_B_L_E_R schrieb am 19. Mai 2021 um 19:00:38 Uhr:



Zitat:

@AutoAccount schrieb am 19. Mai 2021 um 04:44:18 Uhr:


- finde aber gerade VAG Getriebe qualitativ richtig schlecht (oder mein kompletter Bekanntenkreis hatte immer nur Pech, kenne da einige mit Getriebe Schäden, oft kurz nach der Garantie und natürlich gibt es da keine Kulanz)

Ohne eigene Erfahrung mit den Getrieben zu haben? Du scheinst nichteinmal zu wissen, dass es mehrere grundverschiedne Doppelkupplungsgetriebe bei Volkswagen gibt. Mein DQ250 läuft seit 250.000 Kilometer problemlos und dass, obwohl vom Vorbesitzer zweimal der Getriebeölwechsel verpennt wurde.

Ich würde zu einem Passat raten mit 2.000 Kilogramm Anhängelast oder eben Mondeo oder Insignia mit der entsprechende Zugleistung. Man erspart sich den Mehrverbrauch des geländewagenartigen Fahrzeuges und Allradantrieb braucht man nicht zwingend für den Zugbetrieb.

Stimmt ich habe keine eigene Erfahrung in meinem eigenen Fuhrpark damit gemacht, liegt aber nur daran das ich die Getriebe nicht mag...

Das es mehrere Baureihen an DSG Getrieben gibt ist mir schon klar... habe auch schon mehrere DSG ausbauen müssen weil diese defekte hatten.

Das DQ250 müsste im Ölbad laufen und bis 400NM sein (wenn ich das gerade richtig im Kopf habe)
Und wenn dein Getriebe hält und bisher ohne Probleme die Kilometer abgespult hat ist doch super, leider gibt es viele wo es leider nicht so ist.

Auch sind oftmals die Getriebe ziemlich an der Belastungsgrenze, gibt einige Modelle wo das Drehmoment aufgrund des DSGs begrenzt werden musste, damit es überhaupt funktioniert ohne direkt kaputt zu gehen...

Es kommen genug Kunden in die Werkstatt die mit solchen Getrieben massive Probleme haben, was aber natürlich nicht heißt das jedes Getriebe schlecht ist.

Auf die Masse an DSG betrachtet die der VAG-Konzern verkauft sind die Kunden mit defekten sicherlich nur ein einstelliger Prozentualer Bereich.

Es hat jeder seine Favoriten und Marken die er bevorzugt, ich fand früher auch das VW und Audi Klasse Autos gebaut haben, aktuell ist meiner persönliche Meinung zum VAG-Konzern aber: geringe Qualität für viel Geld -> Der Preis steht aktuell einfach nicht mehr in Relation zur gelieferten Qualität

Ein DSG würde ich bei einem schweren Anhänger auch nicht nehmen wollen.

Gruß Metalhead

Zitat:

@Schaefchen schrieb am 18. Mai 2021 um 10:52:34 Uhr:


...
-Allrad
-2T sollte das Auto mind. ziehen können (Ich fahre so 5x im Jahr mit einem Pferdeanhänger und einem Pony, welches 450kg wiegt)
- darf nicht zu viel Verbrauchen, täglich fahre ich ca. 80km ...
- Benziner, bitte keinen Diesel ...
- In den Kofferraum sollte schon etwas rein gehen. Einen Sattel oder eine Hundebox.
- ruhiges Fahrverhalten, ruhiger Innenraum ...
- ... ab Baujahr 2017
... ein gebrauchtes Auto bis 25.000€ gerne SUV
... bin nur 1,60 und in vielen Autos geht der Sitz nicht so hoch, dass ich was sehe ...

Nochmals das Wesentliche, da viele Beiträge weit weg vom Thema waren.

Zitat:

@Schaefchen schrieb am 18. Mai 2021 um 10:52:34 Uhr:


... Probegefahren bin ich bis jetzt einen Audi Q3 Quattro mit 2,2T Anhängelast. Der hat mir sehr gut gefallen. ...

Das war doch schon mal eine gute Wahl.

Ich hatte einen Audi Q5 mit DSG, der hat 180.000 km mit gelegentlichem 2,7 to. Anhänger problemlos gemacht und das Getriebe schaltete auch bei 180.000 km noch einwandfrei.

Mit der Forderung "Benziner, bitte keinen Diesel" und "darf nicht zu viel Verbrauchen" hast Du widersprüchliche Anforderungen. Zumal die Benziner - soweit keine 6-/8-Zylinder - weniger zum Anhängerziehen geeignet sind.

Und ich gebe Dir bzgl. lebenden Tieren / Pferden recht, dass die zum ziehen nicht ganz so leicht sind, wie von einigen zuvor vermutet. Du musst langsam um bergige Ecken/Einmündungen fahren, an Ampeln starten und gleichmäßig sanft ziehen. 1.500 kg. Anhängelast mit lebendem Pferd stellen an das Fahrzeug ganz andere Anforderungen als 1.500 kg. Anhängelast mit z.B. Baumaterial.

Die Tipps BMW X3 und Mercedes GLC/GLK fand ich nicht schlecht, da beide m.W. einen Wandler-Automatik-Getriebe haben.

Ich selbst fahre einen Toyota RAV4 197 PS Hybrid Allrad Automatik mit 1.600 kg. Anhängelast und der zieht o.g. 2,7 to. Anhänger bisher ganz gut (Elektro-Motor hilft bei Anfahren mit kräftigem Drehmoment). Empfehlen würde ich den aber bisher noch nicht, da ich zu wenig Anhänger damit gefahren habe. Der normale Verbrauch ohne Anhänger ist aber mit 7,0 - 7,5 l./100 km recht gut. Da die Japaner eher kleine Menschen sind, passt der sicherlich auch gut zur Körpergröße von 1,60 m.

Alternativ würde mir als Tipp noch Volvo XC60 einfallen.

sorry, doppelt, gelöscht.

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