Auto verkauft jetzt Rechtsstreit brauche dringend Hilfe
Hallo,
ich habe im Dezember einen Ford Focus mit 30.000 KM gekauft, ich habe dann gemerkt das es nicht ganz meine Vorstellung von Auto ist, also beschloß ich Ihn wieder zu verkaufen. Ich fand auch über die Zeitung sehr schnell einen Käufer.
Sie kamen zu 3 und haben das Auto auf Herz und Nieren geprüft, selbstverständlich ohne was zu finden.
Denn das Auto war in einem Top Zustand. Sie haben es dann auch gekauft. 2 Tage später rief der Käufer mich an ich solle das Auto zurücknehmen, weil es mal ein Leihwagen gewesen ist. Er wirft mir arglistige Täuschung vor, weil im Kaufvertrag steht, kein Taxi oder Mietwagen. In meinem Kaufvertrag in dem Ich das Fahrzeug gekauft habe, stand auch drin, daß das Auto nicht gewerblich benutzt wurde. Alle Papiere waren auf Deutsch, und ich wußte absolut nichts davon.
Woher auch??
Der Käufer natürlich sofort zum Anwalt gegangen.
Wer hat erfahrung mit sowas kommt er damit durch?????
Bitte um eure Hilfe
Beste Antwort im Thema
erstmal locker bleiben 🙂
arglistige täuschung kann aus meiner laiensicht nur gegeben sein wenn du etwas BEWUSST verschwiegen hast.
du hast doch sicher noch den kaufvertrag vom dezember?
dir ist das fahrzeug ja auch als "nicht gewerblich" verkauft worden; war aufgrund der eintragungen etwas ersichtlich?
fahr doch mal mit den daten zum freundlichen und er moege doch bitte mal in die autohistorie sehen.
solltest du dir nichts vorzuwerfen haben , wuerde ich erstmal bei ford nachfragen und abwarten.
sobald ein anwaltsschreiben kommt , kannst immer noch reagieren.
wer war denn der käufer?? so ein faehnchenhaendler?
privatkauf oder gewerbl. kauf?
im zweifelsfall brauchst auch einen anwalt. einmal fuer den verkauf und ggf. fuer den schadenersatz bei deinem kauf.
Harry
68 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von alenchen
Warum sollte ich das Auto zurücknehmen ? Ich bin mir absoulut keiner Schuld bewußt.
Hey, du hast hier angefragt und um Rat gebeten. Grundsätzlich kannst du tun und sein lassen wass du willst.
Zitat:
Das Auto war genau 18 Monate alt und hat 34000 Km draufgehabt, war 8 fach bereift die Winterreifen auf Felgen waren nagelneu, neue Inspektion war gerade gemacht worden, und es war technisch und optisch in einem super Zustand und das alles zum Preiß von 9700 Euro.
Jetzt seit Ihr wieder dran
Der Preis ist in Ordnung. Wie weit das mit dem Mietwagen da reinspielt kann ich nicht beurteilen, ich steh eher auf VW und Diesel 😉
Aber grade wenn der Preis in Ordnung war würd ich mir den Stress nicht machen.
Stell dir vor die klagen jetzt und du musst die Kiste in einem halben Jahr oder so zurücknehmen oder Wertausgleich zahlen. Mir ist mal einer mit dem Rad ins Auto, da wars so ähnlich. Ich konnte nix dafür, gab aber nen riesen Ärger (den Thread gibts hier glaube ich noch irgendwo, müsste mal suchen). Letztendlich bin ich auf der hälfte der Kosten sitzengeblieben.
Und wenn du denen sagst du nimmst die Kiste zurück, können die doch nix machen? Ich mein wenn sie nicht dauf eingehen haben sie ja verloren, immerhin hast du es ihnen angeboten. Wenn die dich verklagen (und den Eindruck machts ja so wie du das beschreibst) wird da wohl jedes Fitzelchen zusammenkommen. Anwaltsgebühren, Fahrtkosten, sonstige entstandene Kosten - ich mein darauf würd ICH mich nicht einlassen. Am Ende verlierst du und zahlst noch ordentlich drauf.
Lieber würd ich mir meinen Teil denken, das Ding zurücknehmen und halt nochmal inserieren. Wenn der Preis gut ist geht der doch eh gleich wieder weg, also was solls.
Und wenn die Klagen wollen werden die den Wagen nicht angemeldet haben, denn sonst wärs ja schon ihrer. Oder so. Keine Ahnung, bin kein Anwalt 😁
wie findet Ihr den Preis?
Wenn Ihr mir das gleiche Auto in dem gleichen Zustand mit der gleichen Ausstattung 2000 Euro billiger besorgen könnt kaufe ich es sofort.
Gibt es nämlich nicht.
Zitat:
Original geschrieben von Schlumpfi
Hey, du hast hier angefragt und um Rat gebeten. Grundsätzlich kannst du tun und sein lassen wass du willst.Zitat:
Original geschrieben von alenchen
Warum sollte ich das Auto zurücknehmen ? Ich bin mir absoulut keiner Schuld bewußt.
Zitat:
Original geschrieben von Schlumpfi
Der Preis ist in Ordnung. Wie weit das mit dem Mietwagen da reinspielt kann ich nicht beurteilen, ich steh eher auf VW und Diesel 😉Zitat:
Das Auto war genau 18 Monate alt und hat 34000 Km draufgehabt, war 8 fach bereift die Winterreifen auf Felgen waren nagelneu, neue Inspektion war gerade gemacht worden, und es war technisch und optisch in einem super Zustand und das alles zum Preiß von 9700 Euro.
Jetzt seit Ihr wieder dran
Aber grade wenn der Preis in Ordnung war würd ich mir den Stress nicht machen.
Stell dir vor die klagen jetzt und du musst die Kiste in einem halben Jahr oder so zurücknehmen oder Wertausgleich zahlen. Mir ist mal einer mit dem Rad ins Auto, da wars so ähnlich. Ich konnte nix dafür, gab aber nen riesen Ärger (den Thread gibts hier glaube ich noch irgendwo, müsste mal suchen). Letztendlich bin ich auf der hälfte der Kosten sitzengeblieben.
Und wenn du denen sagst du nimmst die Kiste zurück, können die doch nix machen? Ich mein wenn sie nicht dauf eingehen haben sie ja verloren, immerhin hast du es ihnen angeboten. Wenn die dich verklagen (und den Eindruck machts ja so wie du das beschreibst) wird da wohl jedes Fitzelchen zusammenkommen. Anwaltsgebühren, Fahrtkosten, sonstige entstandene Kosten - ich mein darauf würd ICH mich nicht einlassen. Am Ende verlierst du und zahlst noch ordentlich drauf.Lieber würd ich mir meinen Teil denken, das Ding zurücknehmen und halt nochmal inserieren. Wenn der Preis gut ist geht der doch eh gleich wieder weg, also was solls.
Und wenn die Klagen wollen werden die den Wagen nicht angemeldet haben, denn sonst wärs ja schon ihrer. Oder so. Keine Ahnung, bin kein Anwalt 😁
Kann man das irgendwie herrausfinden ob Sie das Auto angemeldet haben, über die Fahrgestellnummer oder so,
oder gibt es auf der Zulassungsstelle keine Auskunft
Zitat:
Original geschrieben von alenchen
wie findet Ihr den Preis?
Wenn Ihr mir das gleiche Auto in dem gleichen Zustand mit der gleichen Ausstattung 2000 Euro billiger besorgen könnt kaufe ich es sofort.
Gibt es nämlich nicht.
Na, das haben wir ja schon geschrieben, der Preis klingt mal auf jeden Fall nett. (wobei ich kein Ford-Fan bin)
Hat ja aber leider nix mit der Geschichte an sich zu tun, oder haben sie versucht dich im Preis zu drücken? Das wär ja sonst ne miese Masche. Deswegen würd ich ja auch sagen: Verkauf dem wem anders und gut ists. Bevor du da ein halbes Jahr zum Anwalt, zum Gericht und sonstwohin tingelst. Und am Ende noch draufzahlst. Denn das wäre das schlimmst, wenn dich die scheiss Geschichte am Ende noch nen Extra-Tausender oder Zwei oder so kostet.
Das beste ist man geht zu Fuß, ich merks immer wieder. 😁
Grüße aus Ludwigshafen,
Eddi
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Kann man das irgendwie herrausfinden ob Sie das Auto angemeldet haben, über die Fahrgestellnummer oder so,
oder gibt es auf der Zulassungsstelle keine Auskunft
Wie kann das ein Autohaus überprüfen, ich denke das geht nur über die KFZ Zulassungsstelle,
ob man da aber eine Auskunft kriegt ,oder ob das unter Datenschutz fällt???
es ist jetzt schon 4 Wochen her als der Brief vom Anwalt kam, wie lang dauert sowas normal bis es vor Gericht geht.
Kann es wirklich 6 Monate gehen?
Zitat:
Original geschrieben von alenchen
es ist jetzt schon 4 Wochen her als der Brief vom Anwalt kam, wie lang dauert sowas normal bis es vor Gericht geht.
Kann es wirklich 6 Monate gehen?
ohne weiteres auch länger!
Harry
Zitat:
Original geschrieben von alenchen
es ist jetzt schon 4 Wochen her als der Brief vom Anwalt kam, wie lang dauert sowas normal bis es vor Gericht geht.
Kann es wirklich 6 Monate gehen?
Bei mir hats damals sogar 9 Monate mit dem Golf gedauert, aber da gings auch wirklich bis zum letzten. Ich kann dir sagen, ganz schön nervig.
Wie lange es in dem Fall dauern wird kann dir wohl nur ein Anwalt sagen, hast du nicht einen? Auf jeden Fall ist das in der deutschen "Rechtssprechung" immer so ne Sache, da geht nix unter einem halben Jahr oder so...
Schau doch mal ob dein Anwalt rauskriegen kann ob das Auto angemeldet ist oder wie oder was. Wenn der nicht gefahren wurde würde ich mich da nicht drauf einlassen und vielleicht noch am Ende ordentlich draufzahlen.
Wenn die den angemeldet und gefahren haben sieht das ganz anders aus, am Ende hat die Kiste 5000 Kilometer mehr drauf und einen Vorbesitzer mehr, das geht mal gar nicht.
Ich würde den Käufer einfach anrufen und ihn damit konfrontieren dass es kein Geld gibt. Wagen zurück und er kriegt was er dir gezahlt hat, aber keinen Preisnachlass, kann ja auch nicht sein!
Wie pplapp geschrieben hat, ist direkt reden oftmals am besten, da lässt sich viel mehr klären.
Schönen Feierabend
Eddi
Zitat:
Original geschrieben von alenchen
Woher weißt du das? Hast du damit Erfahrung, oder glaubst du das nur
ich weiss es nicht in einem AUTO fall.
aber je nach ueberlastung des gerichts UND taktischer handhabe des "anderen" sind locker 1J machbar.
Harry
so ne Situation ist echt Scheiße. An Ende gehts dem/ihr genauso wie dir. Er/sie fühlt sich beschissen und ihn/sie kotzt es an das das neue Auto so viel Stress bringt.
Ich kann dich absolut verstehen, du wusstest nichts davon und jetzt haste den Ärger. Genauso kann es aber dem Käufer gehen. Statt dem neuen Traumwagen ist es jetzt ein "Ex-Mietwagen" der vieleicht in seinen ersten 10000km ordentlich gequält wurde.
Versuch doch mal im Guten mit dem Käufer zu reden. Evtl kann man sich doch irgendwie einigen eh die Sache vor Gericht ausufert. Irgendeiner wird sonst am Ende leiden. Ob du oder der Käufer würde sich zeigen.